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«Natriumthiosulfat-Lösung 25 % phophatgepuffert»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

WAS IST Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung ist ein Gegenmittel (Antidot) bei Vergiftungen mit Cyaniden und verwandten Stoffen.
Anwendungsgebiet
Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung wird angewendet bei Vergiftungen durch
- Blausäure,
- Cyanide,
- cyanidhaltige Halogenderivate,
- Nitrile,
- Nitroprussid-Natrium,
- Amygdalin und andere cyanogene Glykoside.
Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung darf nicht angewendet werden bei
Gegenanzeigen sind bisher nicht bekannt.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung ist erforderlich
Liegt eine Niereninsuffizienz vor, ist die Ausscheidung des nach Verabreichung von Natriumthiosulfat gebildeten Rhodanids verzögert. Unter diesen Umständen können Rhodanid-Plasmakonzentrationen über 1 mg/ml auftreten, wodurch Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe und Psychosen ausgelöst werden können.
Bei Anwendung von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Lösung wird aus Stabilitätsgründen alkalisch gepuffert (pH 9). Beim Mischen mit pH-Wert-senkenden Lösungen kann es zur Ausfällung von Schwefel kommen. Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung sollte daher nicht mit anderen Infusionslösungen gemischt werden, kann aber mit folgenden Infusionslösungen über denselben venösen Zugang appliziert werden:
Hydroxyethylstärke 6 % (z.B. HAES-steril 6 %)
Ringer-Lactat-Lösung
Isotonische Natriumchloridlösung
Bei einer aufeinanderfolgenden Infusion von 4Dimethylaminophenol-Lösung (4-DMAP) und Natriumthiosulfat-Infusionslösung durch dieselbe Kanüle, d.h. kurzfristige Mischung von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung mit geringen Mengen der 4Dimethylaminophenol-Lösung, sind diese kompatibel.
Bei Anwendung von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
entfällt

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Da die Anwendung von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung lebensrettend sein kann, sollte Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung auch während der Schwangerschaft und Stillzeit bei eindeutiger mütterlicher Indikation angewendet werden.
Schon wegen der toxischen Belastung der Mutter durch den Stoff, der die Gabe von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung notwendig machte, ist die weitere Überwachung des Schwangerschaftsverlaufs zu empfehlen.
Es ist nicht bekannt, ob Natriumthiosulfat in die Muttermilch übergeht. Bei Anwendung von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung während der Stillzeit sollte abgestillt werden, auch wenn nachteilige Effekte durch Natriumthiosulfat nicht zu erwarten sind.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
entfällt
Warnhinweise
Da Natriumthiosulfat auch als 10%ige Infusionslösung im Handel ist, besteht die Gefahr von Dosierungsfehlern. Die Dosierungsempfehlungen sind daher genau zu beachten.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung
entfällt

Wie wird es angewendet?

Erwachsene erhalten zunächst 50 ml Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung, entsprechend einem Anteil von 12,5 g Natriumthiosulfat x 5 H2O als langsame intravenöse Injektion (über 10 Minuten) oder als Kurzinfusion, Kinder erhalten mg/kg Körpergewicht. Die Therapie wird in Abhängigkeit von der Symptomatik bis zu deren vollständigem Abklingen mit Gaben von jeweils der Hälfte der Initialdosis fortgesetzt.
Die Antidottherapie bei mittelschweren bis schweren Vergiftungen setzt sich zusammen aus der frühestmöglichen Gabe eines Methämoglobinbildners (z.B. 4-Dimethylaminophenol, 4-DMAP i.v., mg / kg KG) und der anschließenden i.v. Gabe von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung.
Bei ansprechbaren Patienten wird als Antidot nur Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung gegeben.
Die initiale Gabe von Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung soll langsam (über 10 Minuten) intravenös erfolgen.
Falls Symptome der Cyanidvergiftung wieder auftreten, wird die erneute Gabe der Hälfte der Initialdosis 30 Minuten nach der ersten Gabe empfohlen. Der Patient sollte anschließend engmaschig 24 - 48 h nach der Vergiftung überwacht werden. Im Falle des Wiederauftretens der Symptomatik wird die erneute Gabe der halben Initialdosis empfohlen.
Wenn Sie eine größere Menge Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung angewendet haben als Sie sollten
entfällt
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung in der vorgeschriebenen Dosierung wurden in der Therapie mit Natriumthiosulfat-Infusionslösungen bislang keine Nebenwirkungen beobachtet.
Bei zu schneller Infusionsgeschwindigkeit kann es zu Blutdruckabfällen kommen.
Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung kann Spuren an Sulfit enthalten. Bei Patienten mit verminderter Sulfit-Verträglichkeit (z.B. Asthmatiker) können daher Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nach Anstechen der Infusionsflasche muss der Inhalt innerhalb von 3 Stunden infundiert werden. Anbrüche sind zu verwerfen.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
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Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert,
Infusionslösung
Wirkstoff: Natriumthiosulfat x 5 H20
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
• Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die selben Symptome haben wie Sie.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
WIE IST Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung ANZU- WEDEN?
Wenden Sie Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung immer genau nach der Anweisung des Arztes an.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
WIE IST Natriumthiosulfat-Lösung 25% phosphatgepuffert, Infusionslösung AUFZU- BEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett/Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
Nur klare, farblose Lösungen in unversehrten Behältnissen verwenden!
Die Haltbarkeit beträgt bei sachgemäßer Lagerung 3 Jahre.
Nicht über 25°C lagern!


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