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«Neo-Angin zuckerfrei - Pastillen»

Neo-Angin zuckerfrei - Pastillen
Neo-Angin zuckerfrei - Pastillen


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen sind Lutschtabletten zur Anwendung bei Halsschmerzen, Rachenkatarrh, Heiserkeit, Erkältungen, Angina, Entzündungen des Mund- und Rachenraumes (Pharyngitis) sowie Entzündungen des Zahnfleisches.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen 2,4-Dichlorbenzylalkohol, 6-Pentyl-m-cresol oder einen der sonstigen Bestandteile von Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen sind.
  • wenn Sie an Asthma bronchiale oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen leiden, wegen des Gehaltes an Pfefferminzöl und Menthol. Die Inhalation von Pfefferminzöl und Menthol kann zu Atemnot führen oder einen Asthmaanfall auslösen.
  • bei Kindern bis zu 6 Jahren.
  • bei erblicher Fructose-Intoleranz

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen ist erforderlich, Hinweis für Diabetiker: Eine Neo-Angin-Lutschpastille zuckerfrei – mit dem Zuckeraustauschstoff Maltitol – entspricht 0,22 BE. Maltitol wird unter Insulinbeteiligung abgebaut. Cochenille Rot, E 124 kann allergische Reaktionen auslösen.

Bei Einnahme von Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nicht zutreffend.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Obwohl tierexperimentelle Studien nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen lassen, wird, da keine klinischen Studien über die Anwendung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit durchgeführt wurden, die Anwendung von Neo-Angin – Pastillen in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Nicht zutreffend.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen
Das in Lycasin enthaltene Sorbit kann in einer Menge von 10 g täglich (entspricht ca. 9 – 10 Pastillen) abführend wirken.

Wie wird es angewendet?

Soweit nicht anders verordnet, lassen Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren alle 2-3 Stunden 1 Pastillen langsam im Mund zergehen (maximal 6 Pastillen pro 24 Stunden).

Neo-Angin - Pastillen sollten ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen eingenommen haben, als Sie sollten
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen vergessen haben Nehmen Sie keinesfalls die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen vorzeitig abbrechen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker über die Gründe dafür.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Neo-Angin zuckerfrei – Pastillen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: ≥ 10 % (≥ 1/10)
Häufig: ≥ 1 % – < 10 % (≥ 1/100 - < 1/10)
Gelegentlich: ≥ 0,1 % – < 1 % (≥ 1/1.000, < 1/100)
Selten: ≥ 0,01 % – < 0,1 % (≥ 1/10.000, < 1/1.000)
Sehr selten: < 0,01 % (< 1/10.000) bzw. Häufigkeit nicht bekannt, da auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Sehr selten können Magenbeschwerden auftreten.
Sehr selten kann es zu Schleimhautreizungen kommen.
Sehr selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber einem der Inhaltsstoffe möglich. Pfefferminzöl und Menthol können bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen. Die Anwendung ist in dieser Altersgruppe nicht vorgesehen.
Allergische Reaktionen sind nicht auszuschließen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25ºC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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