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«Neuralgin Schmerztabletten»

Neuralgin Schmerztabletten
Neuralgin Schmerztabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

- bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen (für Erwachsene und Jugendlichen ab 12 Jahren).
Hinweis: Wenden Sie Schmerzmittel nicht längere Zeit oder in höheren Dosen ohne Befragen des Arztes an.
Bitte beachten Sie die Angaben für Kinder und Jugendliche (siehe Abschnitt 2).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten beachten?
Neuralgin® Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden,
• wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Salicylate, Paracetamol oder Coffein oder einen der sonstigen Bestandteile von Neuralgin Schmerztabletten sind
• bei Magen- und Darmgeschwüren
• bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
• bei schweren Nierenfunktionsstörungen
• in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft,
• von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten ist erforderlich,
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Neuralgin® Schmerztabletten nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Nehmen Sie Neuralgin® Schmerztabletten nur mit besonderer Vorsicht (d.h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle ein:
• bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivaten, Heparin)
• bei Asthma bronchiale
• bei einer Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer (Antirheumatika) oder andere Allergie auslösende Stoffe.
Nehmen Sie Neuralgin® Schmerztabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein
• bei chronischen oder wiederkehrenden Magen- und Darmbeschwerden
• bei Nierenfunktionsstörungen oder vorgeschädigter Niere
• bei schweren Funktionsstörungen der Leber (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentzündungen)
• bei vorliegendem Gilbert-Syndrom (Meulengracht) Bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) sollte das Schmerzmittel nur auf ärztliche Anordnung verwendet werden.
Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Schwellungen der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen) oder chronischen Infektionen der Atemwege (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei der Anwendung von Neuralgin® Schmerztabletten durch Asthmaanfälle gefährdet (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma). Wenn Sie zu dieser Patientengruppe zählen, befragen Sie bitte vor der Anwendung Ihren Arzt. Das Gleiche gilt für Patienten, die gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
Fragen Sie bitte vor operativen Eingriffen Ihren Arzt bzw. Zahnarzt um Rat.
Eine besonders sorgfältige Überwachung der Behandlung ist erforderlich:
• bei Patienten, die in der Vergangenheit bereits unter Magen- und Darm-Geschwüren gelitten haben
• bei Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden
• Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Benachrichtigen Sie bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) sofort den Arzt. Die in Neuralgin® Schmerztabletten enthaltene Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Ausscheidung der Harnsäure. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Durch die fiebersenkende Wirkung kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden. Fragen Sie gegebenenfalls Ihren Arzt um Rat.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie während der Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten eine Schwangerschaft feststellen. Sie dürfen Neuralgin® Schmerztabletten im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft dürfen Sie Neuralgin® Schmerztabletten wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt nicht anwenden (siehe auch „Was müssen Sie vor der Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten beachten?“).
Stillzeit
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Das Befinden und Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Stillen Sie bei längerer Einnahme höherer Dosen ab.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wie wird es angewendet?

Wie sind Neuralgin® Schmerztabletten einzunehmen?
Nehmen Sie Neuralgin® Schmerztabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
1 - 2 Tabletten
6 Tabletten
(entsprechend

AlterEinzeldosisTageshöchstdosis
Jugendliche ab 12 Jahren
und Erwachsene
(entsprechend 250 – 500mg Acetylsalicylsäure, 200 - 400 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein)1500 Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)

Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 - 8 Stunden bis zu 3 x täglich (in der Regel im Abstand von 4 bis 8 Stunden) eingenommen werden.
Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten entweder nach Auflösen in etwas Flüssigkeit oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (vorzugsweise einem Glas Wasser) ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
Dauer der Anwendung
Nehmen Sie Neuralgin® Schmerztabletten ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage ein!
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Neuralgin® Schmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Neuralgin® Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten
Bei einer Überdosierung treten anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl, aber auch Schwindel und Ohrenklingen, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, auf. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens im Laufe des 2. Tages kann es am 3. Tag zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma kommen.
Vergiftungssymptome durch Coffein (zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardschäden) können bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit zusätzlich auftreten.
Als weitere mögliche Symptome einer akuten Vergiftung können Blutzuckerabfall (Hypoglykämie), Hautausschläge, Magen-Darm-Blutungen, übermäßige Atemtätigkeit (Hyperventilation), Beeinträchtigung von Hören und Sehen, Kopfschmerzen und Verwirrtheitszustände in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen können Bewusstseinstrübung (Delirium), Zittern, Atemnot, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und tiefe Bewusstlosigkeit (Koma) auftreten.
Bei Verdacht einer Überdosierung verständigen Sie umgehend einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme!
Wenn Sie die Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten vergessen haben
Falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der nächsten Gabe nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Acetylsalicylsäure:
Der Anteil an Acetylsalicylsäure verstärkt bzw. erhöht:
• die Wirkung gerinnungshemmender Arzneimittel, z.B. Cumarinderivate und Heparin
• das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Hormonen der Nebennierenrinde (Kortikoiden) oder bei gleichzeitigem Alkoholkonsum
• die Wirkungen aller entzündungshemmender (nicht-steroidaler) Rheumamittel
• die Wirkung von den Blutzucker senkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffen)
• die unerwünschten und erwünschten Wirkungen von Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen)
• die Wirkung von chemotherapeutisch wirksamen Sulfonamiden inklusive Cotrimoxazol
• den Blutspiegel von Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Barbituraten sowie von Lithium
• die Wirkung von Trijodthyronin, einem Medikament gegen Schilddrüsenunterfunktion
• sowie die Wirkung von Valproinsäure (einem Medikament gegen Krampfleiden (Epilepsie)).
Vermindert werden die Wirkungen von:
• speziellen harntreibenden Mitteln (Aldosteronantagonisten wie Spironolacton und Canrenoat, Schleifendiuretika wie Furosemid)
• Gichtmitteln, die die Ausscheidung von Harnsäure fördern
• Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck (Antihypertonika).
Nehmen Sie daher Neuralgin® Schmerztabletten nicht zusammen mit einem der hier angegebenen Stoffe ein, ohne dass Ihr Arzt Ihnen ausdrücklich die Anweisung dafür gegeben hat.
Paracetamol:
Wechselwirkungen sind möglich mit:
• Arzneimitteln gegen Gicht, wie Probenecid: Verringern Sie bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid die Menge an Neuralgin® Schmerztabletten, da der Abbau von Neuralgin® Schmerztabletten verlangsamt sein kann.
• Schlafmittel wie Phenobarbital, Mittel gegen Krampfanfälle (Epilepsie) wie Phenytoin oder Carbamazepin, Mittel gegen Tuberkulose (Rifampicin) und andere Medikamente, die im Verdacht stehen die Leber zu schädigen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten und den aufgeführten Medikamenten kann es zu Leberschäden kommen; Dasselbe gilt bei Alkoholmissbrauch und gleichzeitiger Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten.
• Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein. Dadurch erhöht sich das Risiko schädlicher Wirkungen.
• Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme und somit die Wirkung von Neuralgin® Schmerztabletten verringern.
• Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Nehmen Sie Neuralgin® Schmerztabletten daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin ein.
• Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Neuralgin® Schmerztabletten bewirken.
• Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.
Auswirkungen der Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten auf Laboruntersuchungen
Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
Coffein:
- verhindert die dämpfenden Wirkungen zahlreicher Substanzen, wie z.B. von bestimmten Schlafmitteln (Barbituraten), bestimmte Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika) etc.
- erhöht die beschleunigende Wirkung auf den Herzschlag von z.B. bestimmten Kreislaufmitteln (Sympathomimetika), bestimmten Schilddrüsenmitteln (Thyroxin) etc.
- senkt die Ausscheidung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Lungenerkrankungen (Theophyllin).
- erhöht das Potenzial der Abhängigkeit von Substanzen vom Typ des Ephedrin.
- Bei Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum können die Wechselwirkungen im Einzelnen unterschiedlich und nicht voraussehbar sein (z.B. Benzodiazepine).
- Orale Verhütungsmittel (orale Kontrazeptiva „Pille“), bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren (Cimetidin) und bestimmte Alkoholentwöhnungsmittel (Disulfiram) vermindern den Abbau von Coffein in der Leber. Bestimmte Schlafmittel (Barbiturate) und Rauchen beschleunigen den Abbau von Coffein in der Leber.
- Die gleichzeitige Verabreichung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Infektionen (Gyrasehemmstoffe vom Chinoloncarbonsäure-Typ) kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Bei Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Trinken Sie während der Einnahme von Neuralgin® Schmerztabletten keinen Alkohol.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel können Neuralgin® Schmerztabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen:
• Magenbeschwerden und Mikroblutungen
Gelegentliche Nebenwirkungen:
• Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle
Seltene Nebenwirkungen:
• Magenblutungen und die Bildung von Magengeschwüren
• Überempfindlichkeitsreaktionen (Anfälle von Atemnot, Hautreaktionen)
Sehr seltene Nebenwirkungen:
ür Acetylsalicylsäure:
• Funktionsstörungen der Nieren
• Besonders schwere Hautreaktionen (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme/Stevens-Johnson-Syndrom)
• Funktionsstörungen der Leber
• Ein Absinken der Blutzuckerkonzentration (Hypoglykämie)
ür Paracetamol:
Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbrüche, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen, u.U. mit Atemnot (Schock))
Bei vorbelasteten Personen ist sehr selten ein Bronchialkrampf ausgelöst worden (Analgetika-Asthma).
Sehr selten: Störungen der Blutbildung, z.B. eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder der weißen Blutkörperchen (Leukopenie bis hin zur Agranulozytose) oder aller Blutzellen (Panzytopenie).
Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika; zu diesen gehören auch Neuralgin® Schmerztabletten) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
Wenn während der Anwendung von Neuralgin® Schmerztabletten Zeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, suchen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt auf.
Der Anteil an Coffein kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Herzrasen oder Magenbeschwerden führen.
Eine Überdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Leberschäden, Störungen des Zentralnervensystem (ZNS), wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Sehstörungen oder Benommenheit sowie zu Eisenmangelanämie, Störungen des Säure-Basen-Haushaltes und zur Nierenschädigung führen (siehe auch „Wenn Sie eine größere Menge von Neuralgin® Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten“).
Setzen Sie Neuralgin® Schmerztabletten bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion ab und nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt auf.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht über 30°C aufbewahren.

Zusätzliche Informationen

Textentwurf vom 28.02.2011 Neuralgin® Schmerztabletten Seite
=> Keine Druckfreigabe <= Tabletten
Anlage
Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Neuralgin® Schmerztabletten
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren
Wirkstoffe: 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph.Eur.), 200 mg Paracetamol, 50 mg Coffein
Lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Neuralgin® Schmerztabletten jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
• Heben Sie die Gebrauchsinformation auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
• Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 3 – 4 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Gebrauchsinformation beinhaltet:
Acetylsalicylsäure und Paracetamol sind Wirkstoffe aus der Gruppe der Schmerzhemmer bzw. Fiebersenker (Analgetika-Antipyretika).


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