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«Nifedipin-Mepha® 30/60 retard»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Nifedipin-Mepha 30 retard bzw. 60 retard dient zur Behandlung des Bluthochdrucks.

Es erweitert die Gefässe im Körper. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und es kommt zu einer Verminderung der Herzbelastung, verbunden mit einer Senkung des Sauerstoffbedarfs des Herzens.

Nifedipin-Mepha 30 retard bzw. 60 retard darf nur auf Verschreibung und unter Kontrolle des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nifedipin Retardtabletten dürfen nicht bei instabiler Angina pectoris, nicht im Herz-Kreislauf-Schock, bei zu niedrigem Blutdruck mit Kollapsgefahr oder Rhythmusstörungen und nicht bei Überempfindlichkeit gegen Nifedipin oder einen anderen Inhaltsstoff angewandt werden.

Nifedipin Retardtabletten dürfen in den ersten 8

Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin setzt die Dosierung fest.

Soweit nicht anders verordnet gelten für Erwachsene folgende Dosierungsrichtlinien:

1× täglich 1 Retardtablette unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen; die Retardtablette kann vor, während oder nach dem Essen, morgens oder abends eingenommen werden, aber die einmal festgelegte Zeit muss dann immer eingehalten werden (Retardtablette erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Folie nehmen).

Bei versehentlicher Überdosierung informieren Sie vorsichtshalber Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Erfahrungen vor.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Nifedipin-Mepha 30 retard bzw. 60 retard auftreten (sie treten vorwiegend zu Beginn der Behandlung auf). Es kann zu Kopfschmerzen, Gesichtsröte, Wärmegefühl und Wasseransammlungen in den Beinen kommen. Ausserdem wurden Herzklopfen, erhöhter Pulsschlag, Blutdrucksenkung unter den Normalwert, Ohnmachtsanfall, Muskel- und Gelenkschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Benommenheit, Schwitzen, Atembeschwerden, Kribbeln in Armen und Beinen, Zittern der Finger, Änderung der optischen Wahrnehmung, Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, trockener Mund, Leberfunktionsstörungen, erhöhter Blutzucker, Juckreiz, Hautrötung bzw. Hautausschlag und eine Erhöhung der täglichen oder nächtlichen Urinmenge beobachtet.

Selten sind schwere Hautreaktionen, kleinfleckige Kapillarblutungen, Blutbildveränderungen, verminderte Empfindlichkeit der Sinnesreize, Bauchvergrösserung. Selten allergische Reaktionen.

Selten kann es auch zu Zahnfleischveränderungen kommen (sie bilden sich nach Absetzen völlig zurück). Bei älteren männlichen Patientinnen und Patienten kann es in seltenen Fällen bei Langzeittherapie zu einer Vergrösserung der Brustdrüsen kommen, die sich nach Absetzen des Arzneimittels zurückbildet.

Selten können bei Nifedipin-Mepha 30 retard bzw. 60 retard (ca. 15–30 Min. nach der Einnahme) Schmerzen im Bereich der Brust auftreten. In diesem Fall sollte es nicht mehr eingenommen und der Arzt bzw. die Ärztin informiert werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nifedipin-Mepha 30 retard bzw. 60 retard ist bei Raumtemperatur (15–25

Zusätzliche Informationen

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Nifedipin-Mepha 30 retard: Packungen zu 30 und 100


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