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«Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Was ist Nurodon für Kinder und wofür wird es angewendet?
Nurodon für Kinder enthält 60 mg Ibuprofen. Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die nicht-steroidale Antiphlogistika/ Analgetika (NSAIDs) genannt werden. Diese Arzneimittel wirken, indem sie die Auswirkungen des Körpers auf Schmerzen, Schwellungen und hohe Körpertemperatur verändern.
Nurodon für Kinder wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von
• Fieber
• leichten bis mäßig starken Schmerzen
Die Anwendung von Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg wird empfohlen, wenn eine Einnahme von Ibuprofen nicht möglich ist, z.B. bei Erbrechen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nurodon für Kinder darf nicht angewendet werden, wenn Sie
• überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen oder andere, ähnliche Schmerzmittel (NSAIDs) oder einen der sonstigen Bestandteile von Nurodon für Kinder sind.
• jemals nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen, ähnlichen Schmerzmitteln (NSAIDs) unter Kurzatmigkeit, Asthma, laufender Nase oder juckendem Hautausschlag litten.
• jemals im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Einnahme von NSAIDs Magen- oder Darmblutungen oder einen Magen- oder Darmdurchbruch hatten.
• momentan ein Magengeschwür oder Blutungen im Magen haben oder jemals hatten.
• unter schweren Leberfunktionsstörungen, schweren Nierenfunktionsstörungen oder schwerer Herzmuskelschwäche leiden.
• in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft (auch wenn dieses Arzneimittel für die Anwendung bei kleinen Kindern gedacht ist).
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg ist erforderlich, wenn Sie
• bestimmte Erkrankungen der Haut haben (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenosen).
• Darmerkrankungen haben oder hatten (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn).
• Erkrankungen des Enddarms oder des Afters haben.
• jemals Bluthochdruck und/oder Herzversagen hatten.
• aufgrund der Anwendung dieses Arzneimittels Magen-Darm-Blutungen, Magen-Darm-Geschwüre oder einen Magen-Darm-Durchbruch hatten. Diese Erkrankungen müssen nicht unbedingt durch Warnsignale angekündigt werden, oder auf Patienten beschränkt sein, bei denen schon früher solche Erkrankungen aufgetreten sind. Außerdem können sie tödlich enden. Wenn Magen-Darm-Blutungen oder Magen-Darm-Geschwüre auftreten, muss die Behandlung sofort abgebrochen werden. Wenn Sie gleichzeitig bestimmte andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko eines Geschwürs oder einer Blutung erhöhen können, wie orale Kortikosteroide (wie Prednisolon), Arzneimittel zur Verdünnung des Blutes (wie Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung einer Depression) oder Arzneimittel, die die Plättchenaggregation hemmen (wie Acetlysalicylsäure), ist Vorsicht geboten.
• andere NSAIDs einnehmen (einschließlich COX-2 Hemmern wie Celecoxib oder Etoricoxib).
• schwanger werden möchten (wenngleich dieses Arzneimittel für die Anwendung bei kleinen Kindern gedacht ist).
• unter Windpocken leiden.
Beachten Sie bitte auch:
• Nebenwirkungen können verringert werden, wenn stets die kleinste wirksame Menge für die kürzeste Zeit angewendet wird.
• Ältere Menschen können häufiger unter Nebenwirkungen leiden (wenngleich dieses Arzneimittel für die Anwendung bei kleinen Kindern gedacht ist).
• Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von (mehreren) Schmerzmitteln, zu dauerhaften, schweren Nierenproblemen führen.
• Wenn Sie Asthma, chronisch laufende Nase, Nasenpolypen oder allergische Erkrankungen haben oder jemals hatten, kann es zu Kurzatmigkeit kommen.
• In sehr seltenen älle wurde im Zusammenhang mit der Anwendung von NSAIDs von schwerwiegenden Hautreaktionen (wie Stevens-Johnson-Syndrom) berichtet. Die Anwendung von Nurodon für Kinder muss beim ersten Anzeichen von Hautausschlag, Schleimhautschäden oder anderen Anzeichen einer allergischen Reaktion sofort beendet werden.
• Arzneimittel wie Nurodon sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (3 Tage).
• Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
Bei Anwendung von Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Teilen Sie diesen insbesondere mit wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
Kortikosteroide (wie Prednisolon), da dies das Risiko eines Magen-Darm-Geschwürs oder einer Magen-Darm-Blutung erhöhen kann.
Arzneimittel zur Verdünnung des Blutes (wie Warfarin), da NSAIDs die Wirkung dieser Arzneimittel erhöhen können.
Arzneimittel, die die Plättchenaggregation hemmen (wie Acetylsalicylsäure) und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen), da dies das Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt erhöhen kann.
Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Entwässerungstabletten, da NSAIDs die Wirkung dieser Arzneimittel herabsetzen kann und es dadurch zu einem erhöhten Risiko für die Niere kommen kann. In diesen ällen achten Sie bitte darauf, dass Sie genug Wasser am Tag trinken.
Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen), da die Wirkung des Lithiums erhöht sein kann.
Methotrexat (ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen oder Rheumatismus), da die Wirkung von Methotrexat erhöht sein kann.
Tacrolimus (ein Arzneimittel, das die Immunantwort unterdrückt), da das Risiko einer schädlichen Wirkung auf die Nieren erhöht ist.
Ciclosporin (Arzneimittel, das die Immunantwort unterdrückt), da es beschränkte Anzeichen für eine erhöhte schädliche Wirkung auf die Nieren gibt.
Blutgerinnungshemmer (z.B. Acetylsalicylsäure/Aspirin, Warfarin, Ticlopidin), Arzneimittel gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer, z.B. Captopril, Betarezeptorblocker, Angiotensin II Antagonisten) sowie einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Deshalb sollten Sie stets ärztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Dieses Arzneimittel ist zur Anwendung bei Kindern bestimmt. Beachten Sie bitte dennoch folgendes:
Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht in den letzten 3 Monaten einer Schwangerschaft an. Vermeiden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten einer Schwangerschaft, es sei den Ihr Arzt rät es Ihnen.
Sie können dieses Arzneimittel während der Stillzeit anwenden, wenn Sie die empfohlene Dosis für die kürzest mögliche Zeit einnehmen. Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei kurzfristiger Anwendung hat dieses Arzneimittel keinen oder nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Zäpfchen sind für die Anwendung im After gedacht, in welchen die Spitze des Zäpfchens zuerst eingeführt wird. Es kann die Anwendung erleichtern, wenn Sie das Zäpfchen vor dem Einführen in der Hand erwärmen. Nurodon für Kinder darf nur bei Kindern ab 3 Monaten mit mindestens 6,0 kg Körpergewicht angewendet werden. Die maximale Tagesgesamtdosis von Ibuprofen beträgt 20 – 30 mg pro kg Körpergewicht, verteilt auf 3 bis 4 Einzeldosen.
ür Nurodon für Kinder können Sie die folgende Empfehlung verwenden

Körpergewicht des KindesDosierungWie oft?
6 – 8 kg1 ZäpfchenWenn notwendig nach mindestens 6–8 Stunden ein weiteres Zäpfchen,
Nicht mehr als 3 Zäpfchen in 24 Stunden
8 – 12,5 kg1 ZäpfchenWenn notwendig nach mindestens 6 Stunden ein weiteres Zäpfchen,
Nicht mehr als 4 Zäpfchen in 24 Stunden

Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg sollte für maximal 3 Tage gegeben werden. Wenn die Beschwerden innerhalb dieser Zeit bestehen bleiben oder sich gar verschlechtern, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind während der Anwendung dieses Arzneimittels genügend Flüssigkeit zu sich nimmt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie:
• den Eindruck haben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels stärker oder schwächer als erwartet ist.
Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge von Nurodon für Kinder angewendet haben als Sie sollten:
Benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt. Die folgenden Anzeichen können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Augenzittern, Sehtrübung, Klingeln im Ohr. Selten: Blutdruckabfall, Verlust des Bewusstseins und Nierenversagen (ein allgemeines Unwohlsein, das zu Problemen führen kann).
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel können Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:
Mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig:
zwischen 1 von 100 und 1 von 10 Behandelten
Gelegentlich:
zwischen 1 von 1.000 und 1 von 100 Behandelten
Selten:
zwischen 1 von 10.000 und 1 von 1000 Behandelten
Sehr selten:
Weniger als 1 von 10.000 Behandelten

Folgende Nebenwirkungen können auftreten
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Gelegentlich: Magenbeschwerden wie Übersäuerung, Bauchschmerzen und Übelkeit
Selten: Durchfall, Blähungen, Verstopfung und Erbrechen
Sehr selten: Magengeschwüre, Durchbruch oder Blutungen im Magendarmtrakt, Schwarzfärbung des Stuhls und Bluterbrechen, Mundschleimhautentzündung mit Geschwüren, Verschlimmerung bestehender Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Reizung des Enddarms
Sollten starke Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und einen Arzt um Rat fragen.
Erkrankungen des Nervensystems
Gelegentlich: Kopfschmerzen
Herzerkrankungen
Sehr selten: Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), Bluthochdruck und Herzversagen
Erkrankungen der Nieren
Sehr selten: Verminderte Urinausscheidung und Schwellungen (auch ein akutes Nierenversagen ist möglich), Nierenschädigungen oder erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut (erste Zeichen sind: verminderte Urinausscheidung, allgemeines Unwohlsein)
Lebererkrankungen
Sehr selten: Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie
Erkrankungen des Blutes
Sehr selten: Störungen der Blutbildung - erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen ällen müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln muss unterbleiben.
Erkrankungen der Haut
Sehr selten: Schwere Hautreaktionen einschließlich Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung, Stevens-Johnson-Syndrom und T.E.N (toxische epidermische Nekrolyse, eine lebensbedrohliche Erkrankung, die durch Blasenbildung und Abschälung der oberen Hautschicht gekennzeichnet ist). In Ausnahmefällen kann es im Zusammenhang mit Windpockenerkrankungen zu schweren Hautinfektionen kommen.
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten: Symptome einer nicht bakteriellen Gehirnhautentzündung bei Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen – erste Anzeichen sind: Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Störungen des Orientierungsvermögens
Allgemeine Erkrankungen
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken
Sehr selten: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen - Anzeichen hierfür können sein: Schwellungen von Gesicht, Zunge und Hals, Kurzatmigkeit, Herzjagen, Blutdruckabfall, schwerer Schock. Verschlimmerung von Asthma
Arzneimittel wie Nurodon sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht über 25° C lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittelzu entsorgen ist. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg
Ibuprofen
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Nurodon für Kinder Zäpfchen 60 mg jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich die Symptome verschlimmern oder nach drei Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:


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