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«Olanzaran 20 mg Schmelztabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Olanzapin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden.
Olanzaran wird zur Behandlung einer Krankheit mit Symptomen wie Hören, Sehen oder ühlen von Dingen, die nicht wirklich da sind, irrigen Überzeugungen, ungewöhnlichem Misstrauen und Rückzug von der Umwelt angewendet. Patienten mit dieser Krankheit können sich außerdem depressiv, ängstlich oder angespannt fühlen.
Olanzaran wird auch angewendet zur Behandlung eines Zustands mit übersteigertem Hochgefühl, dem Gefühl übermäßige Energie zu haben, viel weniger Schlaf zu benötigen als gewöhnlich, sehr schnellem Sprechen mit
schnell wechselnden Ideen und manchmal starker Reizbarkeit. Es ist auch ein Stimmungsstabilisator, der einem weiteren Auftreten der beeinträchtigenden extremen Stimmungshochs und Stimmungstiefs (depressiv) vorbeugt, die mit diesem Zustand zusammenhängen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Olanzaran darf nicht eingenommen werden
• wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Olanzapin oder einen der sonstigen Bestandteile von Olanzaran sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Juckreiz, geschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen oder Atemnot bemerkbar machen. Sollte dies auf Sie zutreffen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
• wenn bei Ihnen früher einmal Augenprobleme wie etwa bestimmte Glaukomarten (erhöhter Druck im Auge) festgestellt wurden.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Olanzaran ist erforderlich
• Vergleichbare Arzneimittel können ungewöhnliche Bewegungen, vor allem des Gesichts oder der Zunge, auslösen. Falls dies bei Ihnen während der Einnahme von Olanzaran auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
• Sehr selten können Arzneimittel dieser Art eine Kombination aus Fieber, raschem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit hervorrufen. Sollte dies auf Sie zutreffen, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf.
• Bei älteren Patienten mit Demenz wird die Anwendung von Olanzaran nicht empfohlen, da schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können.
Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt:
• Diabetes
• Herzerkrankung
• Leber- oder Nierenerkrankung
• Parkinsonsche Erkrankung
• Epilepsie
• Schwierigkeiten mit der Prostata
• Darmverschluss (paralytischer Ileus)
• Blutbildveränderungen
• Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung (kurzzeitige Symptome eines Schlaganfalles)
Wenn Sie unter Demenz leiden, sollten Sie oder die für Ihre Pflege zuständige Person/Ihre Angehörigen Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie jemals einen Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung hatten.
Falls Sie über 65 Jahre alt sind, sollten Sie als routinemäßige Vorsichtsmaßnahme von Ihrem Arzt den Blutdruck überwachen lassen.
Olanzaran wird für Patienten unter 18 Jahren nicht empfohlen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt sobald wie möglich mit, falls Sie schwanger sind oder annehmen, schwanger zu sein. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen, es sei denn, Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen. Da der Wirkstoff von Olanzaran in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden wird, sollten Sie unter einer Behandlung mit Olanzaran nicht stillen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es besteht die Gefahr, dass Sie sich benommen fühlen, wenn Sie Olanzaran eingenommen haben. Wenn dies auf Sie zutrifft, führen Sie bitte kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen. Informieren Sie Ihren Arzt.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Olanzaran
Patienten, die Phenylalanin nicht vertragen, sollten beachten, dass Olanzaran Aspartam enthält als Quelle für Phenylalanin und schädlich sein kann für Patienten mit Phenylketonurie.

Wie wird es angewendet?

WIE IST Olanzaran EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Olanzaran immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten Olanzaran und wie lange Sie diese einnehmen sollen. Die tägliche Dosis Olanzaran liegt zwischen 5 und 20 mg. Falls Ihre Symptome wieder auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Brechen Sie jedoch die Einnahme von Olanzaran nur ab, wenn Ihr Arzt es Ihnen sagt.
Sie sollten Olanzaran einmal täglich nach den Anweisungen Ihres Arztes einnehmen. Versuchen Sie, die Tablette immer zur gleichen Zeit einzunehmen. Sie können die Tabletten mit oder ohne Nahrung einnehmen. Olanzaran Tabletten sind zum Einnehmen.
Olanzaran Schmelztabletten zerbrechen leicht, daher sollten Sie die Schmelztabletten vorsichtig handhaben. Berühren Sie die Tabletten nicht mit feuchten Händen, da sie dabei leicht zerbrechen könnten.
Halten Sie den Blisterstreifen an den Rändern.
Ziehen Sie sorgfältig die Rückseite ab.
Drücken Sie behutsam die Tablette heraus.
Nehmen Sie die Tablette in den Mund. Sie wird sich direkt im Mund lösen, so dass sie leicht geschluckt werden kann.
Sie können die Tablette auch in einem Glas oder einer Tasse Wasser, Orangensaft, Apfelsaft, Milch oder Kaffee lösen. Bei einigen Getränken ändert sich beim Umrühren die Farbe, möglicherweise werden sie trüb. Trinken Sie die Mischung unverzüglich.
Wenn Sie eine größere Menge von Olanzaran eingenommen haben, als Sie sollten
Patienten, die mehr Olanzaran eingenommen haben, als sie sollten, wiesen folgende Symptome auf: schneller Herzschlag, Agitation/aggressives Verhalten, Sprachstörungen, ungewöhnliche Bewegungen (besonders des Gesichts oder der Zunge) und Bewusstseinsverminderungen. Andere Symptome können sein: plötzlich auftretende Verwirrtheit, Krampfanfälle (Epilepsie), Koma, eine Kombination aus Fieber, schnellerem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit, Verlangsamung der Atmung, Aspiration, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen. Suchen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt oder ein Krankenhaus auf. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.
Wenn Sie die Einnahme von Olanzaran vergessen haben
Nehmen Sie Ihre Tabletten ein, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie die verordnete Dosis nicht zweimal an einem Tag.
Wenn Sie die Einnahme von Olanzaran abbrechen
Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser fühlen. Es ist wichtig, dass Sie Olanzaran so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat.
Wenn Sie die Einnahme von Olanzaran plötzlich abbrechen, können Symptome wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst oder Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ihr Arzt schlägt Ihnen eventuell vor, die Dosis schrittweise zu reduzieren, bevor Sie die Behandlung beenden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Olanzaran mit anderen Arzneimitteln
Bitte nehmen Sie während der Behandlung mit Olanzaran andere Arzneimittel nur dann ein, wenn Ihr Arzt es Ihnen erlaubt.
• Sie können sich benommen fühlen, wenn Sie Olanzaran zusammen mit Antidepressiva oder Arzneimitteln gegen Angstzustände oder zum Schlafen (Tranquilizer) einnehmen.
• Sie sollten Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie Fluvoxamin (ein Antidepressivum) oder Ciprofloxacin (ein Antibiotikum) einnehmen, da es notwendig sein kann, die Dosis von Olanzaran zu ändern.
• Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
• Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie Arzneimittel für die Parkinsonsche Erkrankung einnehmen.
Bei Einnahme von Olanzaran zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie mit Olanzaran behandelt werden, da Olanzaran und Alkohol bei gleichzeitiger Einnahme dazu führen können, dass Sie sich benommen fühlen.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Olanzaran Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr häufige Nebenwirkungen: betreffen mehr als 1 Behandelten von 10
• Gewichtszunahme.
• Schlaflosigkeit.
• Erhöhung der Prolaktinwerte im Blut.
Häufige Nebenwirkungen: betreffen 1 bis 10 Behandelte von 100
• Veränderungen der Werte einiger Blutzellen und Blutfette.
• Erhöhung der Zuckerwerte im Blut und Urin.
• Verstärktes Hungergefühl.
• Schwindel.
• Ruhelosigkeit.
• Zittern.
• Muskelsteifheit oder Muskelkrämpfe (einschließlich Blickkrämpfe).
• Sprachstörungen.
• Ungewöhnliche Bewegungen (insbesondere des Gesichts oder der Zunge).
• Verstopfung.
• Mundtrockenheit.
• Ausschlag.
• Schwäche.
• Starke Müdigkeit.
• Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen der Hände, Knöchel oder üße führen.
• Zu Beginn der Behandlung, können sich einige Patienten schwindelig oder ohnmächtig fühlen (mit einem langsamen Herzschlag), insbesondere beim Aufstehen aus liegender oder sitzender Position. Dies vergeht üblicherweise von selbst. Aber falls nicht, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.
Gelegentliche Nebenwirkungen: betreffen 1 bis 10 Behandelte von 1.000
• Langsamer Herzschlag.
• Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht.
• Haarausfall.
Seltene Nebenwirkungen: betreffen 1 bis 10 Behandelte von 10.000
• Brustvergrößerung bei Männern oder Frauen.
Andere mögliche Nebenwirkungen: Die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden
• Allergische Reaktion (z. B. Schwellung im Mund und Hals, Juckreiz, Ausschlag).
• Entwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, gelegentlich in Verbindung mit einer Ketoacidose (Ketonen im Blut und Urin) oder einem Koma.
• Erniedrigung der normalen Körpertemperatur.
• Krampfanfälle, üblicherweise bei Krampfanfällen (Epilepsie) in der Vorgeschichte.
• eine Kombination aus Fieber, raschem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit.
• Krämpfe der Augenmuskulatur, die zu rollenden Bewegungen der Augen führen.
• Herzrhythmusstörungen.
• Plötzlicher ungeklärter Tod.
• Blutgerinnsel, wie eine tiefe Beinvenenthrombose oder Blutgerinnsel in der Lunge.
• Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die schwere Magenschmerzen, Fieber und Übelkeit verursacht.
• Lebererkrankungen mit Gelbfärbungen der Haut und der weißen Teile des Auges.
• Muskelerkrankung mit anders nicht erklärbaren Schmerzen.
• Schwierigkeiten beim Wasserlassen.
• Verlängerte und/oder schmerzhafte Erektion.
Bei älteren Patienten mit Demenz kann es bei der Einnahme von Olanzapin zu Schlaganfall, Lungenentzündung, Harninkontinenz, Stürzen, extremer Müdigkeit, optischen Halluzinationen, Erhöhung der Körpertemperatur, Hautrötung und Schwierigkeiten beim Gehen kommen. In dieser speziellen Patientengruppe wurden einige Todesfälle berichtet.
Bei Patienten mit Parkinsonscher Erkrankung kann Olanzaran die Symptome verschlechtern.
Selten begannen Frauen, die diese Art Arzneimittel über einen längeren Zeitraum einnahmen, Milch abzusondern, und ihre monatliche Regel blieb aus oder setzte nur unregelmäßig ein. Wenn dies über längere Zeit anhält, teilen Sie es bitte Ihrem Arzt mit. Sehr selten kann es bei Säuglingen, deren Mütter im letzten Stadium der Schwangerschaft (3.Trimenon) Olanzaran eingenommen haben, zu Zittern, Schläfrigkeit oder Benommenheit kommen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen Olanzaran nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

zum Zulassungsbescheid Zul.-Nr. 74393.00.00
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Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
PCX Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Olanzaran 20 mg Schmelztabletten
Wirkstoff: Olanzapin
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
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