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«Pamidronat Dinatrium Hospira 3 mg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Pamidronat Dinatrium Hospira gehört zu einer Substanzgruppe, die als Bisphosphonate bezeich-net wird. Die Wirkung von Pamidronat beruht darauf, dass es an Knochen bindet und die Zerstö-rung von Knochenmasse reduziert.

Pamidronat Dinatrium Hospira soll zur Herabsetzung der durch Tumore hervorgerufenen hohen Calciumspiegel im Blut beitragen und den Verlust von Knochenmasse reduzieren, der bei Patien-ten mit bestimmten Krebsarten zu beobachten ist, z. B. bei Brustkrebs oder multiplem Myelom. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie nicht genau wissen, warum Sie dieses Arzneimittel erhal-ten.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pamidronat Dinatrium Hospira darf nicht angewendet werden,
head2right wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Pamidronat Dinatrium oder einen der sonsti-gen Bestandteile von Pamidronat Dinatrium Hospira oder andere Bisphosphonate sind (Gruppe, zu der Pamidronat Dinatrium Hospira gehört),
head2right wenn Sie stillen.

Wie wird es angewendet?

Pamidronat Dinatrium Hospira wird als sehr langsame intravenöse Infusion (in eine Vene) verab-reicht, nie als schnelle Injektion. Die für Sie richtige Dosierung wird von Ihrem Arzt festgelegt. Je nach Dosis dauert die Infusion eine bis mehrere Stunden. Ihr Arzt entscheidet, wie viele Infusio-nen Sie benötigen und in welchen Abständen die Infusionen verabreicht werden.

Die übliche Dosis für eine Behandlung liegt zwischen 15 mg und 90 mg.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Pamidronat Dinatrium Hospira Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind grippeähnliche Symptome und leichtes Fieber (Erhöhung der Körpertemperatur um mehr als 1°C). Diese Symptome treten zu Beginn der Behandlung auf und können bis zu 48 Stunden lang anhalten.

In manchen Fällen kommt es bald nach Beginn der Behandlung zu verstärkten Knochenschmer-zen, die aber meistens nach einigen Tagen wieder zurückgehen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn dies nicht der Fall sein sollte.

Folgende Nebenwirkungen sind sehr häufig (betreffen mehr als 1 Behandelten von 10):Fieber und grippeähnliche Symptome, manchmal in Verbindung mit Krankheitsgefühl, Steifig-keit, Müdigkeit und Hitzewallungen.
Absinken der Calcium- und Phosphatasespiegel im Blut.

Folgende Nebenwirkungen sind häufig (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 100):Verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen (Lymphozytopenie), Herabsetzung des Magnesium-spiegels im Blut, Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl, Erbrechen, vorübergehende Knochen-schmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, allgemeine Schmerzen, Schmerzen, Rötung oder Schwellung an der Injektionsstelle, druckempfindliche oder schmerzhafte Venen, manchmal zusammen mit einem lokalen Blutgerinnsel.

Während einer Behandlung mit Pamidronat wurde bei Patienten eine unregelmäßige Herztätigkeit (Vorhofflimmern) beobachtet. Ob Pamidronat diese unregelmäßige Herztätigkeit verursacht, muss noch geklärt werden. Wenn Ihr Herz während einer Behandlung mit Pamidronat unregelmäßig schlägt, sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren.

Folgende Nebenwirkungen sind selten (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 10.000):Anämie, verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie), erhöhte Kalium- und Natrium-spiegel im Blut, herabgesetzte Kaliumspiegel im Blut, Kribbeln in den Händen und Füßen, Krämpfe, Unruhe, Verwirrtheit, Schwindel, Schläfrigkeit, Müdigkeit, Benommenheit, Herzversa-gen, zu niedriger oder zu hoher Blutdruck, Atemnot, Flüssigkeit in der Lungen, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Verdauungsstörungen, Nierenbeschwerden (gewöhn-lich bei Patienten, die schon vor der Behandlung Nierenprobleme hatten), Muskelkrämpfe.

In seltenen Fällen kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen, die durch Engegefühl im Brustraum, Atembeschwerden, einen ausgedehnten Hautausschlag, Haut- und Schleimhaut-schwellung und plötzliches Absinken des Blutdrucks in Erscheinung treten. Wenn eine dieser Ne-benwirkungen bei Ihnen auftritt, müssen Sie sofort Ihren Arzt darüber informieren.

Folgende Nebenwirkungen sind sehr selten (betreffen weniger als 1 Behandelten von 10.000):Auftreten von Fieberbläschen oder Gürtelrose, verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozy-topenie), Anfälle, optische Halluzinationen (Wahrnehmung nicht existenter Erscheinungen), be-einträchtigtes Sehvermögen, Augenschmerzen, Lungenentzündung und dadurch Husten, Atem-schwierigkeiten und pfeifende Atemgeräusche, Entzündung der Magenschleimhaut, die zu Ma-genschmerzen und Übelkeit führen kann, Hautausschlag, Juckreiz, Blut im Urin, Nierenversagen, Verschlechterung der Nierenfunktion bei Patienten mit Nierenproblemen, abnorme Leberwerte, Erhöhung der Konzentration von Kreatinin oder Harnstoff im Blut/Serum, Verlust von Knochen-gewebe (Osteonekrose).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinfor-mation angegeben sind.

5.
WIE IST PAMIDRONAT DINATRIUM HOSPIRA AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Pamidronat Dinatrium Hospira nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angege-benen Verfalldatum („Verwendbar bis: ...“) nicht mehr anwenden.
Nicht über 25ºC lagern.
Nach Verdünnung ist das Produkt sofort zu verwenden. Andernfalls sollte die Lagerdauer vor Gebrauch 24 Stunden bei 2 - 8°C nicht überschreiten.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maß-nahme hilft die Umwelt zu schützen.


Bewertungen «Pamidronat Dinatrium Hospira 3 mg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung»