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«Paroxetin Actavis 30 mg Filmtabletten»

Paroxetin Actavis 30 mg Filmtabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Paroxetin Actavis ist ein Medikament für Erwachsene mit Depressionen (Episoden einer Major Depression) und/oder Angststörungen. Paroxetin Actavis wird zur Behandlung folgender Angststörungen verwendet:

Paroxetin Actavis gehört zu einer Gruppe von Medikamenten, die selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) genannt werden. Im menschlichen Gehirn ist eine Substanz namens Serotonin vorhanden. Menschen mit Depressionen oder Ängsten haben niedrigere Serotoninwerte als andere. Es ist noch nicht vollständig geklärt, wie Paroxetin Actavis und andere SSRIs wirken, aber sie können hilfreich sein, indem sie die Menge des Serotonins im Gehirn erhöhen. Eine geeignete Behandlung Ihrer Depressionen oder Angstzustände ist wichtig, damit Sie sich besser fühlen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Paroxetin Actavis darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Paroxetin, Erdnuss, Soja oder einen der sonstigen Bestandteile von Paroxetin Actavis sind.
wenn Sie einen so genannten Monoaminoxidasehemmer einnehmen (MAO-Hemmer, z. B. Moclobemid), oder im Verlauf der letzten zwei Wochen eingenommen haben. Ihr Arzt wird Sie beraten, wie Sie mit der Einnahme von Paroxetin Actavis beginnen sollen, sobald Sie die MAO-

Falls einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt, ohne Paroxetin Actavis einzunehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Paroxetin Actavis ist erforderlich

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 JahrenParoxetin Actavis sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, trotziges Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Paroxetin Actavis verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse für den Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Paroxetin Actavis verschrieben hat, und Sie darübeer sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie müssen Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Paroxetin Actavis einnimmt, eines der oben aufgeführten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen
sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Paroxetin Actavis in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

In Studien zu Paroxetin bei Patienten unter 18 Jahren traten folgende Nebenwirkungen häufig (bei 1 bis 10 Behandelten von 100) auf: zunehmende Gedanken oder Versuche, sich das Leben zu nehmen, oder sich selbst zu verletzen, Feindseligkeit, Aggressivität, oder Unfreundlichkeit, Appetitlosigkeit, Zittern, anormale Schweißentwicklung, Hyperaktivität (zu viel vorhandene Energie), Unruhe, Gefühlsschwankungen (z. B. Weinen und Stimmungsschwankungen). Die Studien haben auch gezeigt, dass diese Beschwerden auch bei Kindern und Jugendlichen auftraten, die Zuckerpillen (Placebo) anstelle von Paroxetin Actavis erhielten, wenn auch weniger häufig.

Bei einigen der Patienten unter 18 Jahren in diesen Studien traten Absetzerscheinungen auf, wenn sie Paroxetin Actavis nicht mehr einnahmen. Diese Effekte waren zumeist ähnlich jenen bei Erwachsenen, die Paroxetin Actavis nicht mehr einnehmen (siehe Abschnitt 3, WIE IST PAROXETIN ACTAVIS EINZUNEHMEN?, in dieser Packungsbeilage). Zudem traten bei Patienten unter 18 Jahren häufig (bei 1 bis 10 Behandelten von 100) Magenschmerzen auf, Nervosität sowie Gefühlsschwankungen (z. B. Weinen, Stimmungsschwankungen, Gedanken oder Versuche, sich das Leben zu nehmen, oder sich selbst zu verletzen).

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder

AngststörungMenschen mit Depressionen und/oder Angststörungen denken manchmal daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Dies kann verstärkt der Fall sein, wenn Sie erstmalig mit der Einnahme von Antidepressiva beginnen, da alle diese Medikamente ihre Wirkung erst mit der Zeit entwickeln.

Bestimmte Patientengruppen haben solche Gedanken möglicherweise eher:
Wenn Sie schon früher daran gedacht haben, sich selbst das Leben zu nehmen oder sich zu verletzen.
Wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben gezeigt, dass bei jungen Erwachsenen (unter 25 Jahren) mit psychiatrischen Erkrankungen, die mit Antidepressiva behandelt werden, ein erhöhtes Risiko für suizidales Verhalten besteht.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Möglicherweise hilft es Ihnen, Freunde oder Verwandte darüber zu informieren, dass Sie unter Depressionen oder Angstzuständen leiden, und sie zu bitten, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person bitten, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angstgefühl verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Bei Einnahme von Paroxetin Actavis mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die folgenden Medikamente könnten die Wirkung von Paroxetin Actavis verändern oder in ihrer

Wirkung verändert werden:

Bei Einnahme von Paroxetin Actavis zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Sie sollten Paroxetin Actavis mit dem Essen und bevorzugt am Morgen einnehmen.

Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie Paroxetin Actavis einnehmen. Alkohol kann die Beschwerden oder die Nebenwirkungen verstärken.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:Da bei Einnahme von Paroxetin Actavis während der ersten drei Monate der Schwangerschaft ein geringfügiges Risiko von Geburtsfehlern (Fehlbildungen des Herzkreislaufsystems) besteht, ist es wichtig, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie schwanger sind oder werden wollen. Ihr Arzt muss entscheiden, ob die Behandlung mit Paroxetin Actavis unbedingt erforderlich ist, oder ob es eine alternative Behandlung für Sie gibt.

Die Behandlung mit Paroxetin Actavis sollte nicht abrupt abgebrochen werden.

Wenn Sie Paroxetin Actavis während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft nehmen, informieren Sie Ihren Arzt darüber, da bei Ihrem Kind nach der Geburt Beschwerden auftreten könnten. Diese Beschwerden setzen normalerweise innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Geburt ein. Dazu gehören Probleme beim Schlafen oder Stillen, Atemprobleme, bläuliche Haut, instabile Körpertemperatur, Erbrechen, häufiges Weinen, starre oder schlaffe Muskeln, Teilnahmslosigkeit, Zittern, zu geringer Blutzucker, Angst oder Krampfanfälle. Treten bei Ihrem Kind nach der Geburt solche Beschwerden auf, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Stillzeit:Paroxetin kann in kleinen Mengen in die Muttermilch übergehen.Wenn Sie Paroxetin einnehmen, sprechen Sie vor dem Stillen mit Ihrem Arzt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Paroxetin Actavis

Paroxetin Actavis enthält Soja. Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Erdnuss oder Soja sind.

Paroxetin Actavis enthält den Farbstoff Gelborange S (E 110), der möglicherweise allergische Reaktionen auslösen kann.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Paroxetin Actavis immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind

Es wird empfohlen, Paroxetin Actavis einmal täglich am Morgen mit dem Essen einzunehmen.

Die Tabletten sollten nicht gekaut, sondern als Ganzes geschluckt werden.

Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene

Depressionen:Die empfohlene Dosis beträgt 20 mg pro Tag.
Eine Besserung tritt in der Regel 1 - 2 Wochen nach Behandlungsbeginn ein.
Die Dosis darf nur auf Anweisung Ihres Arztes erhöht werden. Er/sie kann die Dosis schrittweise erhöhen (jeweils um 10 mg), bis eine maximale Tagesdosis von 50 mg erreicht ist.Dauer der Behandlung: mindestens 6 Monate, um sicherzustellen, dass Sie keine Beschwerden mehr haben.

Zwangsstörungen:Die Anfangsdosis beträgt 20 mg pro Tag; sie kann in Schritten von jeweils 10 mg bis zur empfohlenen Dosis von 40 mg erhöht werden. Die maximale Tagesdosis beträgt 60 mg. Die Dosis darf nur auf Anweisung Ihres Arztes erhöht werden.
Dauer der Behandlung: mehrere Monate oder länger.

Panikstörungen:Die Anfangsdosis beträgt 10 mg pro Tag; sie kann je nach Wirksamkeit und auf Anweisung Ihres Arztes in Schritten von jeweils 10 mg bis zur empfohlenen Dosis von 40 mg erhöht werden. Die maximale Tagesdosis beträgt 60 mg.
Die Dosis darf nur auf Anweisung Ihres Arztes erhöht werden.
Dauer der Behandlung: mehrere Monate oder länger.

Soziale Angststörungen/Soziale Phobie, generalisierte Angststörungen und posttraumatische

Belastungsstörungen:Die empfohlene Dosis beträgt 20 mg pro Tag. Die maximale Tagesdosis beträgt 50 mg. Die Dosis darf nur auf Anweisung Ihres Arztes erhöht werden.Dauer der Behandlung: bei einer Langzeitbehandlung sollte Ihr Arzt regelmäßige Kontrollen durchführen.

Ältere Personen

Erhalten die gleiche Anfangsdosis wie Erwachsene; die Tagesdosis sollte 40 mg nicht überschreiten.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Paroxetin Actavis sollte zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht eingesetzt werden (siehe Abschnitt Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Paroxetin Actavis ist erforderlich).

Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion

Es kann erforderlich sein, die Dosis anzupassen. Folgen Sie der Anweisung Ihres Arztes.

Die Behandlung mit Paroxetin Actavis sollte nicht abrupt beendet oder unterbrochen werden, und nur auf Anweisung Ihres Arztes (siehe Abschnitt Wenn Sie die Einnahme von Paroxetin Actavis abbrechen).

Wenn Sie eine größere Menge von Paroxetin Actavis eingenommen haben, als Sie sollten Wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder die nächste Notaufnahme, falls Sie eine größere Menge von Paroxetin Actavis eingenommen haben als in dieser Gebrauchsinformation beschrieben oder von Ihrem Arzt verordnet wurde.

Die häufigsten Beschwerden bei einer Überdosierung sind Erbrechen, erweiterte Pupillen, Fieber, Veränderungen des Blutdrucks, Kopfschmerzen, unwillkürliche Muskelzuckungen, Rastlosigkeit, Angst und beschleunigter Herzschlag.

Wenn Sie die Einnahme von Paroxetin Actavis vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit.

Wenn Sie die Einnahme von Paroxetin Actavis abbrechen
Beenden Sie die Einnahme von Paroxetin Actavis nicht ohne die Zustimmung Ihres Arztes, auch wenn Sie sich gesund fühlen.

Wenn Sie nach einer gewissen Behandlungsdauer die Einnahme von Paroxetin abbrechen, kann es zu folgenden Beschwerden kommen:

Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100): Schwindel, Unsicherheit, Gleichgewichtsprobleme
Empfindungen wie Kribbeln, Brennen und (weniger häufig) die eines elektrischen Schlages, auch im Kopf; Brummen, Zischen, Pfeifen, Klingeln oder andere anhaltende Geräusche in den Ohren (Tinnitus)
Schlafstörungen (intensive Träume, Albträume, Einschlafstörungen)
Angstgefühl
Kopfschmerzen

Bei der Beendigung der Behandlung mitParoxetin Actavis wird Ihnen Ihr Arzt helfen, die Dosis langsam über mehrere Wochen oder Monate zu reduzieren, um mögliche Absetzerscheinungen zu vermeiden. Eine Möglichkeit besteht darin, die Paroxetin Actavis-Dosis, die Sie aktuell einnehmen um jeweils 10 mg pro Woche zu reduzieren. Bei den meisten Patienten sind die Beschwerden beim Absetzen von Paroxetin Actavis nur gering und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab. Bei manchen Patienten können diese Beschwerden auch schwerer oder lang anhaltender sein.

Falls bei Ihnen Absetzerscheinungen auftreten, wenn Sie die Behandlung mit Paroxetin Actavis auslaufen lassen, entscheidet Ihr Arzt möglicherweise, das „Ausschleichen“ zu verlangsamen. Treten schwere Absetzerscheinungen während der Beendigung der Behandlung mit Paroxetin Actavis auf, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Er/sie bittet Sie möglicherweise, die Tabletten wieder einzunehmen und das „Ausschleichen“ zu verlangsamen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Paroxetin Actavis Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls bei Ihnen während der Behandlung eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt:

Es kann erforderlich sein, Ihren Arzt zu kontaktieren oder unverzüglich ein Krankenhaus aufzusuchen.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000): Bei unerklärlichen Blutergüssen oder Blutungen, einschließlich des Erbrechens von Blut oder Blut im Stuhl, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.
Wenn Sie kein Wasser mehr lassen können, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Selten auftretende Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000): Wenn Sie unter Krampfanfällen leiden, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.
Wenn Sie sich rastlos fühlen und nicht still sitzen oder stehen können, leiden Sie möglicherweise unter Akathisie. Bei einer Erhöhung der Dosis von Paroxetin Actavis kann sich dieses Gefühl verstärken. Falls diese Beschwerden bei Ihnen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Wenn Sie sich müde, schwach oder verwirrt fühlen, und bei schmerzenden, steifen oder zuckenden Muskeln könnte dies an einem zu geringen Natriumgehalt in Ihrem Blut liegen. Falls diese Beschwerden bei Ihnen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Wenn Sie Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000): Allergische Reaktionen auf Paroxetin Actavis. Wenn bei Ihnen folgende Beschwerden auftreten: roter, knotiger Hautausschlag; Schwellungen von Augenlidern, Gesicht, Lippen, Mund oder Zunge; Jucken oder Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf. Wenn bei Ihnen einige oder alle der folgenden Beschwerden auftreten, könnte es sich um das so genannte Serotoninsyndrom handeln.Dazu gehören: Verwirrtheit, Rastlosigkeit, Schwitzen, Zittern, Schütteln, Halluzinationen (seltsame Visionen oder Geräusche),

Andere mögliche Nebenwirkungen während der Behandlung

Sehr häufig auftretende Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10): Übelkeit, Libidoveränderungen (beispielsweise fehlender Orgasmus, und bei Männern anormale Erektion und Ejakulation).

Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100): Appetitverlust, erhöhte Cholesterinwerte im Blut, Schlafstörungen oder Schläfrigkeit, Schwindel, Unsicherheit, Unruhe, Verschwommensehen, Gähnen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Durchfall, Schwitzen, Müdigkeit, Gewichtszunahme, erhöhte Cholesterinwerte.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000): Verwirrtheit, Halluzinationen, langsame oder unkontrollierte Bewegungen (auch von Mund und Zunge), Muskelsteifigkeit, schneller Herzschlag, zeitweises Ansteigen oder Absinken des Blutdrucks, Hautausschläge, Jucken, unbeabsichtigter Urinverlust (Harninkontinenz).

Selten auftretende Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000): Überaktive Verhaltensweisen oder Gedanken (Manie), Rastlosigkeit, Angst, Entfremdung von sich selbst (Entpersonalisierung), Panikattacken (diese Beschwerden können auch eine Folge der Grunderkrankung sein), langsamer Herzschlag, anormale Milchproduktion der Brust bei Männern und Frauen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, erhöhte Leberwerte.

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000):

Zu wenig Blutplättchen im Blut, Veränderungen der Leber (Leberentzündung (Hepatitis), Gelbsucht und/oder Leberversagen), Überempfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht, anhaltende und schmerzhafte Erektion des Penis, Flüssigkeitsansammlung in Armen und Beinen.
Bei einigen Patienten haben sich unter der Behandlung mit Paroxetin Actavis Brummen, Zischen, Pfeifen, Klingeln oder andere anhaltende Geräusche in den Ohren (Tinnitus) entwickelt.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Paroxetin Actavis nach dem auf der Blisterpackung, demTablettenbehältnis und der Verpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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