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«Perindopril-Mepha 4/8»

Perindopril-Mepha 4/8
Perindopril-Mepha 4/8


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Perindopril-Mepha ist ein Arzneimittel zur Behandlung von:

arterieller Hypertonie,

Herzinsuffizienz.

Der in Perindopril-Mepha enthaltene Wirkstoff Perindopril, oder genauer dessen aktiver Metabolit Perindoprilat, verringert drastisch die Bildung einer körpereigenen Substanz, welche für die Entstehung des erhöhten Blutdrucks verantwortlich ist. Der arterielle Blutdruck wird somit reduziert und die Leistungsfähigkeiten des Herzens werden verbessert.

Perindopril-Mepha gehört zur therapeutischen Kategorie der ACE (Angiotensin-Converting-Enzym)-Hemmer.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Perindopril-Mepha darf nicht angewendet werden:

bei Kindern,

während der Schwangerschaft und der Stillzeit,

bei bestehender Allergie gegen das Arzneimittel oder gegen andere ACE-Hemmer (falls es zum Beispiel während einer vorangegangenen medikamentösen Hochdruckbehandlung zu einer Schwellung des Gesichts gekommen ist),

bei Patienten und Patientinnen mit schwerer Niereninsuffizienz.


Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Die Behandlung erfordert eine regelmässige Überwachung durch den Arzt bzw. die Ärztin. Vor Therapiebeginn muss der Arzt bzw. die Ärztin dafür Sorge tragen, dass jede eventuelle Verringerung des Blutvolumens korrigiert wurde. Eine solche Verringerung kann beispielsweise durch eine Behandlung mit Diuretika, salzarme Ernährung, eine Dialysebehandlung, Durchfall oder Erbrechen verursacht werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin, falls Sie an einer anderen Krankheit leiden, auf bestimmte Substanzen allergisch reagieren, andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Falls Sie Dialysepatient/in sind, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und seine/ihre Mitarbeiter über Ihre Behandlung mit einem ACE-Hemmer, da manche Membranfilter in diesem Fall nicht verwendet werden dürfen.

Falls Sie gleichzeitig Lithiumpräparate einnehmen, kann der Lithiumblutspiegel während der Behandlung mit Perin­dopril-Mepha ansteigen. Dies kann zu Vergiftungssymptomen führen. Informieren Sie daher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über Ihre Therapie.

Falls Sie Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin falls Sie sich während Ihrer Behandlung mit Perindopril-Mepha einer Desensibilisierung mit Bienen- oder Wespengift unterziehen müssen. Ihre Behandlung mit Perindopril-Mepha muss vor Beginn der Desensibilisierung umgestellt werden.

Falls Sie sich einer Operation unterziehen müssen, denken Sie daran, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin von Ihrer Therapie mit Perindopril-Mepha in Kenntnis zu setzen.


Perindopril-Mepha darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Wird während der Behandlung eine Schwangerschaft festgestellt, muss Perindopril-Mepha abgesetzt und durch ein anderes Arzneimittel – kein ACE-Hemmer – ersetzt werden. Setzen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin sofort in Kenntnis, wenn Sie schwanger sind oder falls Kinderwunsch besteht.

Da viele Arzneimittel in die Muttermilch übergehen, ist Perindopril-Mepha während der Stillzeit kontraindiziert. Falls Sie stillen möchten, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über Ihre Behandlung mit einem ACE-Hemmer.

Wie wird es angewendet?

Die Perindopril-Mepha Tabletten sollten vor oder während der Mahlzeiten unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Bei arteriellem Bluthochdruck ist die empfohlene Dosierung eine Tablette Perindopril-Mepha 4 täglich morgens in einer Einnahme. Nach einmonatiger Behandlung kann die tägliche Dosierung auf zwei Tabletten Perindopril-Mepha 4 oder eine Tablette Perindopril-Mepha 8 morgens in einer Einnahme gesteigert werden.

Bei über 70-jährigen Patienten/Patientinnen sowie bei Patienten/Patientinnen mit Herzinsuffizienz liegt die empfohlene tägliche Dosis zu Beginn der Behandlung bei ½

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufig

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, Kribbeln und Krämpfe, Ohrgeräusche, verschwommenes Sehen, Geschmacksstörungen, Asthenie;

niedriger Blutdruck, Herzklopfen und beschleunigter Puls;

gelegentlich tritt trockener Reizhusten auf;

Verdauungsbeschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung);

nicht auszuschliessen sind allergische Reaktionen wie Exantheme (Hautrötungen), Juckreiz.

Gelegentlich

Depression, Impotenz;

anaphylaktoide Reaktion: Bei Atemnot, Gesichts-, Lippen- oder Zungenschwellung mit Atem- oder Schluckbeschwerden muss die Behandlung sofort unterbrochen bzw. der Arzt bzw. die Ärztin verständigt werden;

Urtikaria.

Selten

Atemnot, Asthma, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Entzündungen der Nasenschleimhäute oder der Zunge, Bronchitis;

Abfall des Hämoglobinwerts, des Hämatokrits, der Leukozyten- und Plättchenzahlen, sowie ein Anstieg der Leberenzyme und Bilirubinkonzentration im Blut, ein vorübergehender Anstieg der Harnstoff- und Kreatininkonzentration. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann eine Laboruntersuchung durchführen lassen, um diese Werte zu überprüfen.

Sehr selten

Herzrhythmusstörungen, Angina Pectoris, Myokardinfarkt, transitorische ischämische Attacke;

Entzündung der Mundschleimhäute;

mögliche anhaltende Symptome für eine Unterbrechung des Transits, Ikterus, Pankreatitis, Hepatitis und Leberinsuffizienz können beispielsweise unerklärte Übelkeit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, ungewohnte Müdigkeit, Erbrechen, gelbliche Färbung der Augen oder der Haut, dunkelfarbiger Urin oder heller Stuhl sein;

Erythema multiforme, Haarausfall;

bereits bestehende Nierenfunktionsstörungen können durch die Behandlung verstärkt werden;

ein Syndrom aus Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen mit Eosinophilie, Anstieg der Blutsenkungsgeschwindigkeit und/oder der antinukleären Antikörper.

Sollten Sie andere Nebenwirkungen bemerken, so verständigen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Perindopril-Mepha Tabletten sind in der Originalpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C) zu lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Zusätzliche Informationen

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

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