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«Prismasol 2 mmol/l Kalium Lösung für Hämofiltration und Hämodialyse»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Prismasol wird eingesetzt zur Behandlung bei Nierenversagen als Lösung für die Hämofiltration oder Hämodiafiltration (als Ersatz für die Flüssigkeit, die beim Filtern des Blutes verloren geht) sowie bei der kontinuierlichen Hämodialyse oder Hämodiafiltration (das Blut fließt auf einer Seite einer Dialysemembran, während auf der anderen Seite der Membran eine Hämodialyselösung fließt).

Die Prismasol-Lösung kann auch bei Vergiftungen mit dialysierbaren oder filtrierbaren Wirkstoffen verwendet werden.

Prismasol 2 mmol/l Kaliumlösung ist besonders für Patienten mit Neigung zu Hyperkaliämie (hohe Kaliumkonzentration im Blut) indiziert.

Prismasol wird eingesetzt zur Behandlung bei Nierenversagen als Lösung für die Hämofiltration oder Hämodiafiltration (als Ersatz für die Flüssigkeit, die beim Filtern des Blutes verloren geht) sowie bei der kontinuierlichen Hämodialyse oder Hämodiafiltration (das Blut fließt auf einer Seite einer Dialysemembran, während auf der anderen Seite der Membran eine Hämodialyselösung fließt).

Die Prismasol-Lösung kann auch bei Vergiftungen mit dialysierbaren oder filtrierbaren Wirkstoffen verwendet werden.

Prismasol 2 mmol/l Kaliumlösung ist besonders für Patienten mit Neigung zu Hyperkaliämie (hohe Kaliumkonzentration im Blut) indiziert.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Prismasol 2 mmol/l Kalium darf nicht verwendet werden:

  • Hypokaliämie (niedrige Kaliumkonzentration im Blut)
  • Metabolische Alkalose (Prozess, bei dem sich in erster Linie der Bicarbonatspiegel im Plasma erhöht)

Hämofiltration/Dialyse darf in folgenden Fällen nicht durchgeführt werden:

  • Nierenversagen mit ausgeprägtem Hyperkatabolismus (abnorm gesteigerter Katabolismus), wenn die urämischen Symptome (Symptome, die durch die erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut verursacht werden) nicht durch Hämofiltration behandelt werden können
  • Unzureichender arterieller Blutdruck im Gefäßzugang
  • Systemische Antikoagulation (verminderte Blutgerinnung), wenn ein hohes Risiko für eine Blutung besteht

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Prismasol ist erforderlich
Die Lösung darf nur durch einen Arzt oder unter der Anleitung eines Arztes, der speziell für die Behandlung bei Nierenversagen mit Hämofiltration, Hämodiafiltration und kontinuierlicher Hämodialyse ausgebildet ist, verwendet werden.

Vor und während der Behandlung werden Ihre Blutwerte ständig überwacht, z. B. das Säure-Basen-Gleichgewicht und die Konzentrationen von Salzen (Elektrolyte).
Der Blutzuckerspiegel muss insbesondere bei Diabetikern ebenfalls ständig überwacht werden.

Bei Anwendung von Prismasol mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Während der Behandlung kann die Blutkonzentration einiger der von Ihnen eingenommenen Medikamente verringert sein. Ihr Arzt wird entscheiden, ob gegebenfalls die
Medikamentenbehandlung angepasst werden muss.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere in den folgenden Fällen:

  • Digitalispräparate (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen), da das Risiko einer unregelmäßigen oder zu schnellen Herzfrequenz (Herzrhythmusstörung) durch die Einnahme von Digitalispräparaten in Kombination mit einer Hypokaliämie (niedrige Kaliumkonzentration im Blut) erhöht ist.
  • Vitamin D und Medikamente, die Kalzium enthalten, da diese das Risiko einer Hyperkalziämie (hohe Kalziumkonzentration im Blut) erhöhen können.
  • Jeglicher Zusatz von Natriumbikarbonat, der in anderen Medikamenten enthalten ist, da dieser zu einem erhöhten Risiko einer metabolischen Alkalose (überschüssiges Bikarbonat im Blut) führen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit
Für die Behandlung mit Prismasol in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit liegen keine gesicherten Daten vor. Falls Sie schwanger sind oder stillen, entscheidet Ihr Arzt über die Behandlung mit Prismasol.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Nicht relevant.

Prismasol 2 mmol/l Kalium darf nicht verwendet werden:

  • Hypokaliämie (niedrige Kaliumkonzentration im Blut)
  • Metabolische Alkalose (Prozess, bei dem sich in erster Linie der Bicarbonatspiegel im Plasma erhöht)

Hämofiltration/Dialyse darf in folgenden Fällen nicht durchgeführt werden:

  • Nierenversagen mit ausgeprägtem Hyperkatabolismus (abnorm gesteigerter Katabolismus), wenn die urämischen Symptome (Symptome, die durch die erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut verursacht werden) nicht durch Hämofiltration behandelt werden können
  • Unzureichender arterieller Blutdruck im Gefäßzugang
  • Systemische Antikoagulation (verminderte Blutgerinnung), wenn ein hohes Risiko für eine Blutung besteht

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Prismasol ist erforderlich
Die Lösung darf nur durch einen Arzt oder unter der Anleitung eines Arztes, der speziell für die Behandlung bei Nierenversagen mit Hämofiltration, Hämodiafiltration und kontinuierlicher Hämodialyse ausgebildet ist, verwendet werden.

Vor und während der Behandlung werden Ihre Blutwerte ständig überwacht, z. B. das Säure-Basen-Gleichgewicht und die Konzentrationen von Salzen (Elektrolyte).
Der Blutzuckerspiegel muss insbesondere bei Diabetikern ebenfalls ständig überwacht werden.

Bei Anwendung von Prismasol mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Während der Behandlung kann die Blutkonzentration einiger der von Ihnen eingenommenen Medikamente verringert sein. Ihr Arzt wird entscheiden, ob gegebenfalls die
Medikamentenbehandlung angepasst werden muss.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere in den folgenden Fällen:

  • Digitalispräparate (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen), da das Risiko einer unregelmäßigen oder zu schnellen Herzfrequenz (Herzrhythmusstörung) durch die Einnahme von Digitalispräparaten in Kombination mit einer Hypokaliämie (niedrige Kaliumkonzentration im Blut) erhöht ist.
  • Vitamin D und Medikamente, die Kalzium enthalten, da diese das Risiko einer Hyperkalziämie (hohe Kalziumkonzentration im Blut) erhöhen können.
  • Jeglicher Zusatz von Natriumbikarbonat, der in anderen Medikamenten enthalten ist, da dieser zu einem erhöhten Risiko einer metabolischen Alkalose (überschüssiges Bikarbonat im Blut) führen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit
Für die Behandlung mit Prismasol in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit liegen keine gesicherten Daten vor. Falls Sie schwanger sind oder stillen, entscheidet Ihr Arzt über die Behandlung mit Prismasol.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Nicht relevant.

Wie wird es angewendet?

Das verwendete Prismasol-Volumen hängt von Ihrem klinischen Zustand und der angestrebten Flüssigkeitsbilanz ab. Das Dosisvolumen wird daher vom zuständigen Arzt festgelegt.

Darreichungsform: Zur intravenösen Anwendung und Hämodialyse.

Eine Gebrauchsanleitung finden Sie im Abschnitt „Die folgenden Informationen sind nur für medizinisches oder Pflegepersonal bestimmt“.

Wenn Sie eine größere Menge Prismasol angewendet haben als Sie sollten

Ihre Flüssigkeitsbilanz, der Elektrolythaushalt und das Säure-Basen-Gleichgewicht werden sorgfältig überwacht.

Eine Überdosierung führt bei Nierenversagen zu Flüssigkeitsüberladung.
Eine Überdosierung kann schwerwiegende Folgen haben, z. B. Stauungsinsuffizienz oder Entgleisung des Elektrolyt- oder Säure-Basen-Haushalts.
Bei der kontinuierlichen Hämofiltration werden überschüssige Flüssigkeit und Elektrolyte entzogen. Bei einer Hyperhydratation müssen die Ultrafiltration erhöht und die Häufigkeit der Verabreichung der Lösung für die Hämofiltration verringert werden. Bei einer schweren Dehydratation muss die Ultrafiltration abgesetzt und der Zufluss der Lösung für die Hämofiltration entsprechend erhöht werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittel haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Das verwendete Prismasol-Volumen hängt von Ihrem klinischen Zustand und der angestrebten Flüssigkeitsbilanz ab. Das Dosisvolumen wird daher vom zuständigen Arzt festgelegt.

Darreichungsform: Zur intravenösen Anwendung und Hämodialyse.

Eine Gebrauchsanleitung finden Sie im Abschnitt „Die folgenden Informationen sind nur für medizinisches oder Pflegepersonal bestimmt“.

Wenn Sie eine größere Menge Prismasol angewendet haben als Sie sollten

Ihre Flüssigkeitsbilanz, der Elektrolythaushalt und das Säure-Basen-Gleichgewicht werden sorgfältig überwacht.

Eine Überdosierung führt bei Nierenversagen zu Flüssigkeitsüberladung.
Eine Überdosierung kann schwerwiegende Folgen haben, z. B. Stauungsinsuffizienz oder Entgleisung des Elektrolyt- oder Säure-Basen-Haushalts.
Bei der kontinuierlichen Hämofiltration werden überschüssige Flüssigkeit und Elektrolyte entzogen. Bei einer Hyperhydratation müssen die Ultrafiltration erhöht und die Häufigkeit der Verabreichung der Lösung für die Hämofiltration verringert werden. Bei einer schweren Dehydratation muss die Ultrafiltration abgesetzt und der Zufluss der Lösung für die Hämofiltration entsprechend erhöht werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Prismasol Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgefürhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchinformation angegeben sind.
Folgende unerwünschte Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit der Lösung auftreten: Hyper- oder Hypohydratation (abnorm hohes oder niedriges Wasservolumen im Körper), Elektrolytentgleisung (Blutsalze), Hypophosphatämie (abnorm niedrige Phosphatkonzentration im Blut), Hyperglykämie (abnorm hoher Blutzuckerspiegel) und metabolische Alkalose (Prozess, bei dem sich in erster Linie der Bicarbonatspiegel im Plasma erhöht).
Außerdem können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, die auf die Dialysebehandlung zurückzuführen sind, beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe und niedriger Blutdruck.

Falls schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten oder auftretende Nebenwirkungen nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie alle Arzneimittel kann Prismasol Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgefürten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchinformation angegeben sind.
Folgende unerwünschte Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit der Lösung auftreten: Hyper- oder Hypohydratation (abnorm hohes oder niedriges Wasservolumen im Körper), Elektrolytentgleisung (Blutsalze), Hypophosphatämie (abnorm niedrige Phosphatkonzentration im Blut), Hyperglykämie (abnorm hoher Blutzuckerspiegel) und metabolische Alkalose (Prozess, bei dem sich in erster Linie der Bicarbonatspiegel im Plasma erhöht).
Außerdem können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, die auf die Dialysebehandlung zurückzuführen sind, beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe und niedriger Blutdruck.

Falls schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten oder auftretende Nebenwirkungen nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht unter +4 °C lagern.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nicht unter +4 °C lagern.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.


Bewertungen «Prismasol 2 mmol/l Kalium Lösung für Hämofiltration und Hämodialyse»