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«Quetiapin-Actavis 25 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Quetiapin-Actavis enthält den Wirkstoff Quetiapin. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden und die die Symptome bestimmter Arten von geistigen Störungen verbessern.
Quetiapin-Actavis wird angewendet zur Behandlung der Schizophrenie.
Schizophrenie ist eine geistige Störung, mit Störungen der Form und des Inhalts von Gedanken, von Stimmungen und Verhalten verbunden ist. Die Symptome einer Schizophrenie umfassen Halluzinationen (Hören oder Sehen von nicht vorhandenen Dingen), fremdartigen und beängstigenden Gedanken, Veränderungen in Ihrem Verhalten, Einsamkeitsgefühl und Verwirrtheit.
Quetiapin-Actavis wird ebenfalls zur Behandlung von Krankheiten angewendet, die mit bipolaren Störungen verbunden sind, wie:
mäßige oder schwere manische Episoden. Die Symptome manischer Episoden können Hochstimmung oder Erregung, ein vermindertes Schlafbedürfnis, rasende Gedanken oder Ideen, vermehrte Gesprächigkeit oder Gereiztheit als normal umfassen.
Episoden einer Major Depression. Die Symptome umfassen starke Niedergeschlagenheit oder Traurigkeit, Schuldgefühle, Antriebslosigkeit, Appetitverlust und Schlafstörungen.
Quetiapin-Actavis wird außerdem zur vorbeugenden Behandlung von manischen und depressiven Episoden bei Patienten mit bipolaren Störungen eingesetzt, die zuvor noch nicht erfolgreich mit Quetiapin behandelt wurden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin-Actavis darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Quetiapin oder einen der sonstigen Bestandteile von Quetiapin-Actavis sind (siehe Abschnitt 6 „Weitere Informationen“),
wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, die ein bestimmtes Enzym genannt CYP3A4 hemmen:
Arzneimittel gegen HIV-Infektionen (so genannte Protease-Hemmer),
Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (deren Wirkstoff mit „-azol“ endet, wie Ketoconazol),
Erythromycin- oder Clarithromycin (zur Behandlung von Infektionen),
Nefazodon (Arzneimittel gegen Depressionen).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quetiapin-Actavis ist erforderlich
Quetiapin-Actavis darf nicht von älteren Patienten mit Demenz (Verlust von Gehirnfunktionen) angewendet werden, da die Arzneimittelgruppe, zu der auch Quetiapin-Actavis gehört, das Risiko eines Schlaganfalls erhöhen oder in einigen ällen bei älteren Patienten mit Demenz zum Tod führen können.
Quetiapin-Actavis darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wegen des Risikos verstärkter Nebenwirkungen nicht angewendet werden.
Sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn Sie
eine Herzerkrankung und/oder Gefäßerkrankung haben (oder ein Familienmitglied Herzprobleme hat), wie z. B. Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen, insbesondere bei einer Störung des so genannten „QT-Intervalls“.
eine schlechte Durchblutung des Herzens oder des Gehirns haben, oder andere Bedingungen, die zu niedrigem Blutdruck führen können.
bereits einen Schlaganfall erlitten haben, insbesondere wenn Sie schon etwas älter sind.
Ihr Cholesterinspiegel und die so genannten Triglyceridspiegel – dies sind bestimmte Blutfette – erhöht sind.
schon einmal einen Anfall hatten oder an Epilepsie leiden.
Sie an Diabetes mellitus leiden, zu hohen Blutzuckerspiegeln neigen oder bei Ihnen das Risiko einer Zuckerkrankheit besteht. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, sollte Ihr Arzt Ihre Blutzuckerwerte überprüfen, solange Sie Quetiapin-Actavis einnehmen.
Sie wissen, dass die Anzahl Ihrer weißen Blutzellen schon einmal erniedrigt war (verursacht durch Medikamente oder von allein entstanden).
Sie oder ein Verwandter schon einmal Blutgerinnsel hatten, denn Arzneimittel wie Quetiapin-Actavis werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.
Sprechen Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen folgende Anzeichen auftreten:
Fieber, starke Muskelsteifheit, Verwirrtsein oder Verwirrtheitsgefühl und Bewusstseinsveränderungen. Dies können Anzeichen eines so genannten „malignen neuroleptischen Syndroms sein.
unwillkürliche und unnormale Bewegungen, hauptsächlich der Zunge, des Mundes und Kiefers, Grimassenbildung, rasches Blinzeln der Augen und unkontrollierbare Bewegungen von Armen, Beinen, Fingern und Zehen. Dies können Anzeichen von „extrapyramidalen Symptomen“ sein.
ein starkes Schläfrigkeitsgefühl.
Schluckbeschwerden.
Gewichtszunahme. Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Behandlung engmaschiger überwachen.
Diese Beschwerden können durch diesen Arzneimitteltyp verursacht werden und Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Dosis verringern oder die Behandlung abbrechen.
Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression
Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Behandlung verstärkt sein, denn alle Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen brauchen einige Zeit, bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger. Diese Gedanken können auch verstärkt sein, wenn Sie plötzlich aufhören, Ihre Arzneimittel einzunehmen. Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidgedanken und/oder Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter Depressionen litten.
Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Person, die Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck hat, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen macht.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Teilen Sie es Ihrem Arzt mit, wenn Sie schwanger sind oder ein Kinderwunsch besteht, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Sie dürfen Quetiapin-Actavis nur dann einnehmen, wenn Sie dies mit Ihrem Arzt besprochen haben.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Quetiapin-Actavis in die Muttermilch übergeht. Stillen Sie nicht während der Behandlung mit Quetiapin-Actavis.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Die Tabletten können Sie schläfrig machen. Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen bevor Sie wissen, wie diese Tabletten auf Sie wirken.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Quetiapin-Actavis
Quetiapin-Actavis enthält Lactose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie Quetiapin-Actavis daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

WIE IST QUETIAPIN-ACTAVIS EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Quetiapin-Actavis immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die Anfangsdosis wird von Ihrem Arzt festgelegt und ist abhängig von der Art Ihrer Erkrankung.
Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten Quetiapin-Actavis Sie jeden Tag einnehmen müssen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Quetiapin-Actavis Filmtabletten gibt es in unterschiedlichen Wirkstärken/Größen und unterschiedlichen Farben. Wundern Sie sich daher nicht, wenn sich die Farbe Ihrer Tabletten ab und zu ändert.
Erwachsene
Behandlung der Schizophrenie:
Quetiapin-Actavis sollte zweimal täglich eingenommen werden. Die Tagesdosis beträgt zu Behandlungsbeginn im Allgemeinen:
50 mg Quetiapin (zwei 25 mg Tabletten) am ersten Tag, 100 mg am zweiten Tag, 200 mg am dritten Tag und 300 mg am vierten Tag. Danach liegt die normale Tagesdosis bei 300 bis 400 mg Quetiapin.
Behandlung mäßiger oder schwerer manischer Episoden bei Patienten mit bipolaren Störungen:
Quetiapin-Actavis sollte zweimal täglich eingenommen werden. Die Tagesdosis beträgt zu Behandlungsbeginn im Allgemeinen:
100 mg Quetiapin am ersten Tag, 200 mg am zweiten Tag, 300 mg am dritten Tag und 400 mg am vierten Tag. Danach liegt die normale Tagesdosis bei 400 bis 800 mg Quetiapin.
Behandlung depressiver Episoden bei bipolaren Störungen:
Quetiapin-Actavis sollte einmal täglich vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Die gesamte Tagesdosis beträgt während der ersten vier Behandlungstage 50 mg Quetiapin am ersten Tag, 100 mg am zweiten Tag, 200 mg am dritten Tag und 300 mg am vierten Tag. Die Empfohlene Tagesdosis ist 300 mg. Ihr Arzt kann Ihnen jedoch Ihre Dosis auch auf 600 mg erhöhen, falls dies notwendig ist.
Vorbeugung von manischen und depressiven Episoden bei Patienten mit bipolaren Störungen:
Wenn Ihre Symptome bereits bei plötzlichen Episoden bipolarer Störungen einer Manie oder Depression mit Quetiapin erfolgreich behandelt werden konnten, muss die tägliche Erhaltungsdosis nicht verändert werden.
Quetiapin-Actavis sollte zweimal täglich eingenommen werden, die normale Tagesdosis liegt bei 300 bis 400 mg Quetiapin.
Ältere Patienten
Wenn Sie bereits älter sind, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine verringerte Dosis verordnen.
Kinder und Jugendliche
Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen wurden nicht untersucht. Quetiapin-Actavis sollte daher bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Eine Dosisanpassung ist nicht notwendig.
Eingeschränkte Leberfunktion
Wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren haben, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine verringerte Dosis verordnen.
Art der Anwendung
Schlucken Sie die Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser.
Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin-Actavis eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie mehr als die übliche Dosis eingenommen haben, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren behandelnden Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie die Tabletten, die Packungsbeilage und/oder dien Umkarton mit, so dass der Arzt sehen kann was Sie eingenommen haben. Symptome einer Überdosierung sind z. B. Benommenheit, Dämpfung, rascher Herzschlag und Blutdruckabfall.
Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin-Actavis vergessen haben
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen sie diese ein, sobald Sie dies bemerken. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein um die vergessene nachzuholen. Nehmen Sie dann die nächste Dosis zur gewohnten Zeit.
Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin-Actavis abbrechen
Beenden Sie die Behandlung nicht ohne Anweisung Ihres Arztes, auch wenn Sie sich besser fühlen. Wenn Sie die Behandlung mit Quetiapin-Actavis plötzlich beenden, können Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Unfähigkeit zu schlafen, Kopfschmerzen, Durchfall, Benommenheit, Irritiertheit oder ruckartige Bewegungen auftreten oder Ihre ursprüngliche Erkrankung tritt wieder auf. Um diese Symptome zu vermeiden ist es wichtig, die Dosis schrittweise entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes zu verringern.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Quetiapin-Actavis mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Nehmen Sie Quetiapin-Actavis nicht ein, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
Arzneimittel, die einbestimmtes Enzym genannt CYP3A4 hemmen können, wie
Arzneimittel gegen HIV-Infektionen (so genannte Protease-Hemmer),
Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (deren Wirkstoff mit „-azol“ endet, wie Ketoconazol),
Erythromycin- oder Clarithromycin (zur Behandlung von Infektionen),
Nefazodon (Arzneimittel gegen Depressionen).
Teilen Sie es Ihrem Arzt mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (wie Phenytoin oder Carbamazepin)
das QT-Intervall verlängernde Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder anderen Erkrankungen wie:
andere Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen)
Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin, Disopyramid und Amiodaron
Levomethadylacetat (gegen Abhängigkeit)
Mesoridazon
Thioridazin, Sertindol, Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie und Psychosen)
Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin (zur Behandlung von Infektionen)
Dolansetronmesylat (zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen)
Mefloquin, Halofantrin (zur Behandlung von Malaria)
Cisaprid (zur Behandlung von Speiseröhren-Reflux)
Thiaziddiuretika
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Arten von Arzneimitteln Sie einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin-Actavis einnehmen.
Bei Einnahme von Quetiapin-Actavis zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Quetiapin-Actavis kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.
Achten Sie darauf, wie viel Alkohol Sie trinken. Die kombinierte Wirkung von Quetiapin-Actavis und Alkohol kann Sie schläfrig machen.
Darüber hinaus kann Grapefruitsaft die Behandlung mit Quetiapin-Actavis beeinflussen. Vermeiden Sie daher den Genuss von Grapefruitsaft.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Quetiapin-Actavis Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wie alle Arzneimittel kann Quetiapin-Actavis Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei Anwendung von Quetiapin-Actavis können allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) auftreten. Sie müssen sofort die Einnahme von Quetiapin-Actavis abbrechen und einen Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen eines Angioödems (eine sehr seltene Nebenwirkung) feststellen:
Atemprobleme mit oder ohne gleichzeitigem Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen
Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, das Schluckbeschwerden verursachen kann
starkes Hautjucken (mit Quaddelbildung)
Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10):
Benommenheit
Schläfrigkeit (diese kann im Laufe der Behandlung verschwinden)
Kopfschmerzen
Mundtrockenheit
Absetzsymptome (d. h. Beschwerden, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Quetiapin-Actavis beenden) beinhalten Schlaflosigkeit (Insomnie), Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Gereiztheit
Erhöhung bestimmter Blutfette (Triglyceride und Cholesterin)
Gewichtszunahme
Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):
Abnahme der Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Leukopenie)
Ohnmacht
rascher Herzschlag
Blutdruckabfall, wenn Sie Aufstehen, was zu Schwindel und Ohnmacht führen kann
verstopfte Nase
Verstopfung, Verdauungsstörungen
extrapyramidale Nebenwirkungen mit Symptomen wie unnormale und wiederholte Muskelbewegungen. Dies beinhaltet Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Schütteln und Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur ohne Schmerzen.
ungewöhnliche Träume und Albträume
vermehrtes Hungergefühl
Schwierigkeiten beim Sprechen und mit der Sprache
Anstieg der Menge des Hormons Prolactin im Blut. In seltenen ällen kann dies zu Anschwellen der Brüste und unerwartete Milchproduktion in den Brüsten sowohl bei Frauen als auch bei Männern führen.
Sehstörungen
Gereiztheit
Veränderung von Blutwerten, wie erhöhte Leberenzymspiegel, Verminderung von bestimmten weißen Blutkörperchen (Neutrophile) und erhöhter Blutzucker(Glucose)-Spiegel im Blut
Schwächegefühl, Anschwellen von Armen oder Beinen
Gelegentlich (betrifft bis 10 Behandelte von 1.000):
Allergische Reaktionen einschließlich Nesselfieber und Anschwellen der Haut
Anfälle (Krampfanfälle)
Syndrom der „ruhelosen Beine“ (Restless-Legs-Syndrom)
„Tardive Dyskinesie“, eine Störung, die Symptome wie unwillkürliche Bewegungen, hauptsächlich der Zunge, des Mundes und Kiefers, aber auch von Armen, Beinen, Fingern und Zehen, Grimassenbildung und rasches Blinzeln umfasst.
Schluckbeschwerden
„QT-Verlängerung“, eine Herzerkrankung, die Ihren Herzrhythmus (mit EKG gemessen) beeinflusst
sexuelle Störungen
niedrige Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie)
vermehrte Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie)
vermehrte Anzahl weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)
erhöhte Spiegel bestimmter Enzyme (gamma-GT) in Blutuntersuchungen.
Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000):
Gelbsucht (gelbliche Verfärbung von Haut und Augen)
lang andauernde und schmerzhafte Erektion (Priapismus)
Anschwellen der Brüste und unerwartete Milchproduktion in den Brüsten (Galaktorrhö)
Menstruationsstörungen
ein so genanntes „neuroleptisches malignes Syndrom“ mit Symptomen wie hohe Körpertemperatur (Fieber), rascher Atmung, langanhaltende Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit umfassen.
Wenn diese Symptomkombination auftritt, müssen Sie sich sofort an Ihren Arzt wenden.
Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der Beine), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverzüglich ärztlichen Rat ein.
erhöhte Spiegel des Enzyms Kreatinin-Phosphokinase.
Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelter von 10.000):
eine schwere allergische Reaktion (so genannte Anaphylaxie), die Blutdruckabfall, Atemnot und Schock auslösen kann.
Diabetes oder Verschlechterung eines vorbestehenden Diabetes
Leberentzündung (Hepatitis)
Angioödeme (rasches Anschwellen von Gesicht, Lippen, Rachen und Atemwegen). Wenn ein Angioödem auftritt, suchen Sie sofort ein Krankenhaus auf.
starker Hautausschlag, Blasenbildung oder rote Flecken auf der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom)
unnormaler Zerfall von Muskelzellen (Rhabdomyolyse) mit Symptomen wie Muskelschmerzen, Schwäche und Schwellungen, der zu Störungen der Nierenfunktion führen kann (Dunkelfärbung des Urins)
ein so genanntes „Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons“ (SIADH), wodurch niedrige Natriumspiegel im Blut verursacht werden. Dies kann zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit und Schwäche führen.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Verminderung von bestimmten weißen Blutkörperchen (Neutropenie.
Die Arzneimittelgruppe, zu der Quetiapin-Actavis gehört, kann Herzrhythmusstörungen hervorrufen, die gravierend und in schwerwiegenden ällen tödlich sein können.
Kinder und Jugendliche
Die gleichen Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen auftreten können, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Kindern und Jugendlichen häufiger als bei Erwachsenen oder ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:
Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10):
Blutdruckanstieg
Anstieg der Menge des Hormons Prolactin im Blut. In seltenen ällen kann dies zu folgenden Symptomen führen:
- bei Jungen und Mädchen: Anschwellen der Brüste und unerwartete Milchproduktion in den Brüsten.
- bei Mädchen: Ausbleiben oder Unregelmäßigkeit der Periode.
Appetitzunahme.
extrapyramidale Nebenwirkungen mit Symptomen wie unnormale und unwillkürliche Muskelbewegungen, einschließlich Schwierigkeiten bei Beginn einer Muskelbewegung, Zittern, Ruhelosigkeit oder Muskelsteifheit ohne Schmerzen.
Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):
Gereiztheit
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

GI-527-
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Quetiapin-Actavis 25 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Quetiapin
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet


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