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«Quetiapin Sandoz 100 mg - Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Quetiapin Sandoz gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden und die Symptome bestimmter Arten von psychischen Erkrankungen bessern.

Quetiapin Sandoz wird zur Behandlung der Schizophrenie angewendet. Zu den Symptomen der Schizophrenie gehören Halluzinationen (zum Beispiel das Hören nicht erklärbarer Geräusche), merkwürdige und beängstigende Gedanken, Veränderungen Ihres Verhaltens, Gefühle der Einsamkeit und Verwirrtheit.

Quetiapin Sandoz kann außerdem zur Behandlung der Manie angewendet werden, zu deren Symptomen Beschwingtheit oder das Empfinden eines ungewöhnlich hohen Energieniveaus gehören. In derartigen Fällen schlafen die Betroffenen häufig weniger als normal, reden schneller und haben ständig neue Ideen und Gedanken. Sie können sich aber auch ungewöhnlich reizbar fühlen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin Sandoz darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von Quetiapin Sandoz sind.
  • wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
  • Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion mit Wirkstoffen, die auf „-navir“ enden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit Wirkstoffen, die auf „-azol“ enden, zum Beispiel Ketoconazol.
  • Erythromycin und Clarithromycin: Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
  • Nefazodon: Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quetiapin Sandoz ist erforderlich

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker,

  • wenn Sie an einer schlechten Durchblutung des Herzens oder des Gehirns oder einer anderen Erkrankung leiden, die dazu führt, dass Sie zu niedrigem Blutdruck neigen. Quetiapin Sandoz kann in aufrechter Körperhaltung oder beim Stehen einen Blutdruckabfall bewirken. Dies gilt insbesondere zu Beginn der Behandlung, wenn die Dosis gesteigert wird (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich“).
  • wenn Sie eine ältere Person mit Demenz (Rückgang der Gehirnfunktion) sind. Wenn dem so ist, sollten Sie Quetados nicht einnehmen, da Quetados zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die bei älteren Menschen mit Demenz das Risiko eines Schlaganfalls und in manchen Fällen auch das Sterberisiko erhöhen können..
  • wenn Sie einmal einen Schlaganfall hatten.
  • wenn die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen einmal erniedrigt war.
  • wenn Sie jemals einen Krampfanfall erlitten haben. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Quetiapin Sandoz einnehmen.
  • wenn Sie zusätzlich bestimmte Arzneimittel einnehmen, die den Abbau von Quetiapin in der Leber beschleunigen oder hemmen, wie z.B. Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie, die die Wirkstoffe Carbamazepin oder Phenytoin enthalten (siehe auch Abschnitt 2 „Bei Einnahme von Quetiapin Sandoz mit anderen Arzneimitteln”). Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Art von Arzneimitteln gleichzeitig mit Quetiapin Sandoz einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen in diesem Fall entweder ein anderes Arzneimittel verordnen, das den Abbau von Quetiapin nicht hemmt oder beschleunigt, oder er kann die Dosis Ihrer Medikation entsprechend anpassen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch zuvor, wenn Sie die Einnahme irgendeines dieser Arzneimittel beenden möchten.
  • wenn Sie Diabetiker sind. Während einer Behandlung mit Quetiapin Sandoz wurde ein Anstieg des Blutzuckers beobachtet. Wenn Sie an der Zuckerkrankheit leiden oder zu hohen Blutzuckerspiegeln neigen, ist anzuraten, dass Sie während der Behandlung mit Quetiapin Sandoz regelmäßig Ihren Blutzucker kontrollieren (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).
  • wenn Sie hohe Cholesterinwerte haben und sogenannte Triglycerid-Spiegel (bestimmte Fette) in Ihrem Blut haben.
  • wenn Sie an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden (z.B. Herzmuskelschwäche oder Neigung zu Herzrhythmusstörungen), und zwar insbesondere, wenn Sie bereits älter sind, da es in seltenen Fällen zu einer Änderung der Erregungsleitung im Herzmuskel (verlängertes QT-Intervall) kommen kann. Aus diesem Grund ist besondere Vorsicht geboten und Sie sollten nicht gleichzeitig weitere Neuroleptika einnehmen, da diese den Effekt verstärken können.
  • wenn Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, müssen Sie vorsichtig sein, wenn Sie Quetiapin Sandoz einnehmen, und zwar insbesondere zu Beginn der Behandlung (siehe Abschnitt 3 „Wie ist Quetiapin Sandoz einzunehmen ?“).
  • wenn Sie oder jemand aus Ihrer Familie in der Vergangenheit Blutgerinnsel hatten, da Arzneimittel wie dieses mit der Bildung von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht wurden.
  • wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Sandoz beenden möchten. Ihr Arzt wird Ihnen in der Regel raten, die Dosis schrittweise über mehrere Wochen zu verringern. Wenn Sie die Behandlung mit Quetiapin Sandoz beenden - und insbesondere, wenn Sie die Behandlung plötzlich beenden - besteht das Risiko von Absetzsymptomen. Akute Absetzsymptome sind

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn

  • Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel unwillkürliche Bewegungen bemerken oder abnorme Bewegungen feststellen, insbesondere von Zunge, Mund und Gesicht. In diesem Fall kann Ihr Arzt die Dosis vermindern oder die Behandlung beenden.
  • es bei Ihnen zu Fieber, beschleunigter Atmung, starkem Schwitzen, Bewusstseinsveränderungen oder Muskelsteife kommt. Siehe Abschnitt 4, erster Absatz „malignes neuroleptisches Syndrom“.
  • Sie sich sehr schläfrig fühlen.

Gedanken sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression
Wenn Sie an Depressionen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzten, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva – Behandlung beginnen, da diese Medikamente erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.
Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalen Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.
Es könnte für Sie hilfreich sein einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich ihre Depression verschlechtert hat oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Bei Einnahme von Quetiapin Sandoz mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, homöopathische Arzneimittel oder hoch dosierte Vitamine handelt.

Informieren Sie Ihren Arzt ebenfalls, wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Rifampicin genannt wird (gegen Tuberkulose) oder wenn Sie Barbiturate einnehmen (bei Schlafstörungen).

Wenn Sie zusätzlich Arzneimittel einnehmen, die den Abbau von Quetiapin in der Leber hemmen (siehe unten), kann die Wirkung von Quetiapin Sandoz verstärkt werden oder das Risiko für Nebenwirkungen ansteigen. Beispiele für derartige Arzneimittel sind:

  • Arzneimittel zur Behandlung von AIDS (HIV-Proteaseinhibitoren)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, die Wirkstoffe vom Azol-Typ enthalten, wie z.B. Ketoconazol.
  • Bestimmte Antibiotika, die Wirkstoffe vom Macrolid-Typ enthalten, wie z.B. Erythromycin, Clarithromycin.
  • Das Antidepressivum Nefazodon. (siehe Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quetiapin Sandoz ist erforderlich“).

Wenn Sie zusätzlich Arzneimittel einnehmen, die die Konzentration von Quetiapin im Blut senken, kann dies die Wirkung abschwächen. Beispiele für derartige Arzneimittel sind:

  • Carbamazepin und Phenytoin (Wirkstoffe zur Behandlung der Epilepsie)
  • Thioridazin (Wirkstoff zur Beruhigung bei Erregung und Aggressivität).

Bei Einnahme von Quetiapin Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Quetiapin Sandoz kann zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken eingenommen werden. Sie sollten während der Einnahme von Quetiapin Sandoz auf Alkohol verzichten, da es Sie in Kombination mit Alkohol schläfrig machen kann.
Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, solange Sie Quetados einnehmen. Dies könnte die Wirkung von Quetados beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit
Es liegen derzeit keine Informationen zur Einnahme von Quetiapin Sandoz in der Schwangerschaft vor. Aus diesem Grund darf Quetiapin Sandoz in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt hält es für absolut notwendig.
Es ist nicht bekannt, in welchem Ausmaß Quetiapin in die Muttermilch übertritt.Wenn die Behandlung notwendig ist, dürfen Sie nicht stillen.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Quetiapin Sandoz kann auch wenn Sie es wie verordnet einnehmen, Ihre Fähigkeit zum Lenken eines Fahrzeuges oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Aus diesem Grund dürfen Sie nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, bis Sie wissen, wie Sie selbst auf das Präparat reagieren könnten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Quetiapin Sandoz Dieses Arzneimittel enthält Lactose-Monohydrat. Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie bestimmte Zuckerarten nicht vertragen, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Quetiapin Sandoz immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein, da jede Behandlung auf die Erfordernisse des jeweiligen Patienten abgestimmt ist. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Gesamt-Tagesdosis sollte auf zwei Einnahmen aufgeteilt werden. Bitte nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise mit einem Glas Trinkwasser) ein. Sie können die Tabletten zu den Mahlzeiten oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen. Nehmen Sie die Tabletten wenn möglich jeden Tag um die gleiche Zeit ein.

Behandlung der Schizophrenie:
An den ersten vier Behandlungstagen beträgt die Gesamt-Tagesdosis am Tag 1: 50 mg Quetiapin, Tag 2: 100 mg Quetiapin, Tag 3: 200 mg Quetiapin und Tag 4: 300 mg Quetiapin. Nach Tag 4 sollte die Dosis schrittweise von 300 mg bis 450 mg Quetiapin pro Tag erhöht werden. Abhängig vom individuellen Ansprechen und der Verträglichkeit kann die Dosis irgendwo zwischen 150 mg und 750 mg pro Tag liegen.

Behandlung manischer Episoden:
An den ersten vier Behandlungstagen beträgt die Gesamt-Tagesdosis am Tag 1: 100 mg Quetiapin, Tag 2: 200 mg Quetiapin, Tag 3: 300 mg Quetiapin und Tag 4: 400 mg Quetiapin. Weitere Dosisanpassungen können auf bis zu 800 mg Quetiapin pro Tag bis Tag 6 erfolgen. Die Dosis sollte pro Tag um nicht mehr als 200 mg erhöht werden.
Abhängig von der Wirkung und Verträglichkeit kann Ihre Tagesdosis irgendwo zwischen 200 und 800 mg Quetiapin liegen.
Ihr behandelnder Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Einnahme von Quetiapin Sandoz fortsetzen müssen.

Kinder und Jugendliche:
Quetiapin Sandoz soll bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden. Ältere Patienten:
Ihr Arzt kann abhängig davon, wie Quetiapin Sandoz bei Ihnen wirkt und wie Sie es vertragen, eine andere Dosis verordnen. Es ist wahrscheinlich, dass Sie eine niedrigere Dosis benötigen als jüngere Patienten und dass die Dosis bei Ihnen langsamer erhöht wird.

Einschränkung der Leberfunktion:
Ihr Arzt kann abhängig davon, wie Quetiapin Sandoz bei Ihnen wirkt und wie Sie es vertragen, eine andere Dosis verordnen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Quetiapin Sandoz zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten Die Zeichen einer Überdosierung hängen im Allgemeinen mit einer Verstärkung der Wirkung der Substanz zusammen, d.h. Benommenheit/Schwindel, starke Beruhigung, beschleunigter Herzschlag und niedriger Blutdruck.
Wenn Sie mehr Quetiapin Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten, müssen Sie sich unverzüglich mit Ihrem behandelnden Arzt oder einem Krankenhaus in Verbindung setzen.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Sandoz vergessen haben
Wenn Sie eine Dosis Quetiapin Sandoz vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht mehr ein. Nehmen Sie stattdessen die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Sandoz abbrechen
Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht, ohne zunächst mit Ihrem Arzt zu sprechen. Andernfalls können Sie den Erfolg der Behandlung beeinträchtigen. Akute Absetzsymptome sind Übelkeit, Erbrechen und Schlaflosigkeit. Es ist wichtig, die Dosis langsam zu verringern, um Absetzsymptome zu vermeiden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie Sie die Dosis verringern, um diese Nebenwirkungen zu verhindern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Quetiapin Sandoz Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

Bei der Beurteilung der Nebenwirkungen wurden die folgenden Häufigkeitsangaben verwendet:

Die häufigsten unter Quetiapin Sandoz genannten Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit, Benommenheit/Schwindel, Mundtrockenheit, leichte Schwäche, Verstopfung, beschleunigter Herzschlag, Blutdruckabfall insbesondere beim Aufstehen und Stehen sowie Magenverstimmung.

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Schläfrigkeit und Benommenheit/Schwindel (kann zu Stürzen führen, diese Symptome verschwinden in der Regel, wenn das Arzneimittel eine Zeit lang eingenommen wurde), Kopfschmerzen, Benommenheit, Mundtrockenheit, Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindelgefühl, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit (diese können auftreten, wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Sandoz plötzlich abbrechen, eine stufenweise Absetzung über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen wird empfohlen), Gewichtszunahme, Zunahme der Blutfette (Serum-Triglyzeride), Zunahme des Gesamtcholesterins (vorwiegend LDL-Cholesterin), Veringerung des HDL-Cholesterin im Blut.

Häufige Nebenwirkungen:
Verstopfte Nase, Magenverstimmung, Verstopfung, gesteigerter Appetit, Flüssigkeitseinlagerungen in Fingern und Zehen, Gefühl der Schwäche, vorübergehende Verringerung der Anzahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie) und/oder vorübergehende Verminderung der Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen (beides führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen), vorübergehende Änderungen der Leberfunktion (Anstieg der Leberenzyme: GPT, GOT), verstärkter Herzschlag und Schwäche (kann zu Stürzen führen), Anstieg der Anzahl sogenannter Prolaktine (bestimmte Hormone) im Blut, erhöhter Blutzuckerspiegel, abnormale Träume und Alpträume, Reizbarkeit, abnormale Muskelbewegungen einschließlich Probleme bei der Muskelbewegung, Schütteln, Unruhegefühl oder Muskelsteifheit ohne Schmerzen, verschwommenes Sehen, Sprech- und Sprachstörungen.
Es kann zu einem Blutdruckabfall kommen, insbesondere zu Beginn der Behandlung und dann, wenn Sie aufstehen oder stehen (orthostatische Hypotonie). Dadurch können Herzrasen und Benommenheit/Schwindel (kann zu Stürzen führen) auftreten. Es kann auch passieren, dass Sie in Ohnmacht fallen. Wenn Sie das Gefühl haben, in Ohnmacht zu fallen, legen Sie sich sofort hin, bis Sie sich besser fühlen. Diese Symptome verschwinden normalerweise, wenn Sie das Arzneimittel eine Zeit lang eingenommen haben. Sollten sie sich jedoch nicht bessern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Zunahme der Anzahl bestimmter Blutzellen (Eosinophilie, zeigt an, dass Ihr Immunsystem sehr aktiv ist), Abfall der Anzahl bestimmter Blutzellen (Thrombozyten und rote Blutplättchen, kann zu einer erhöhten Neigung von Blutergüssen und Blutungen führen), Überempfindlichkeit (Allergie), Krampfanfälle, unangenehme Empfindungen in den Beinen (Restless Legs Syndrom), Schluckbeschwerden, vorübergehende Zunahme der Leberfunktion (Zunahme von

Leberenzymen: Gamma-GT), Herzrhythmusstörungen, bekannt als "QT-Verlängerung", ungewöhnliche Bewegungen, die nach längerer Therapiedauer ständig wiederkehren.

Seltene Nebenwirkungen:
Gelbsucht, Priapismus (lang anhaltende und schmerzhafte Erektion), Brustschwellung und unerwarteter Milchfluss, Erhöhung eines Enzyms im Blut (Creatin-Phosphokinase), Blutgerinnsel in den Venen, besonders in den Beinen (Symptome sind Schwellung, Schmerzen und Rötung in den Beinen), welche durch die Blutgefäße in die Lunge wandern können und Brustschmerzen bzw. Atemprobleme verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich bemerken, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Die folgenden Nebenwirkungen können in seltenen Fällen gemeinsam auftreten: Fieber, schnelles Atmen, ausgeprägtes Schwitzen, Änderung des Bewusstseinszustands und Muskelsteifigkeit. Wenn diese Nebenwirkungen gleichzeitig auftreten, kann es sein, dass Sie an einer gefährlichen Störung leiden (malignes neuroleptisches Syndrom). In diesem Fall dürfen Sie die Einnahme von Quetiapin Sandoz nicht fortsetzen, sondern müssen unverzüglich Ihren Arzt informieren.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Diabetes oder Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit, entzündliche Veränderungen im Bereich der Leber, Überempfindlichkeitsreaktionen wie ein schmerzhaftes Anschwellen von Haut und Schleimhäuten (angioneurotisches Ödem), schwerwiegende Hauterkrankung mit Fieber und Blasenbildung der Schleimhäute (Stevens-Johnson-Syndrom), schwere allergische Reaktionen.

Nicht bekannt:
Verringerung der Anzahl bestimmter Blutzellen (Neutropenie, gehört zu den weißen Blutzellen, siehe oben unter Abschnitt "Häufige Nebenwirkungen").

Außerdem wurde über Folgendes berichtet:
Herzstillstand, spezifische Herzrhythmusstörungen, plötzlicher unerwarteter Tod (dies tritt bei der gesamten Gruppe der Antipsychotika auf und nicht mit Quetiapin Sandoz im besonderen), geringfügiger Abfall der Blutspiegel von Hormonen, die von der Schilddrüse produziert werden.

Einige Nebenwirkungen werden nur ersichtlich, wenn Bluttests durchgeführt werden. Dies beinhaltet Veränderung in der Anzahl bestimmter Fette (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder Blutzucker, Veränderungen der Anzahl bestimmter Blutzellen und Anstieg von Hormonen im Blut, genannt Prolactin. Deshalb wird Ihnen Ihr Arzt von Zeit zu Zeit Bluttests verordnen.

Kinder und Jugendliche (10 bis 17 Jahre)
Die gleichen Nebenwirkungen die bei Erwachsenen auftreten, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden nur bei Kindern und Jugendlichen beobachtet: Sehr häufig, betrifft mehr als 1 Behandelten von 10:
Erhöhung des Blutdrucks

Die folgenden Nebenwirkungen wurden öfters bei Kindern und Jugendlichen beobachtet: Sehr häufig, betrifft mehr als 1 Behandelten von 10:
Erhöhung in der Hormonanzahl im Blut, genannt Prolactin. Dies kann in seltenen Fällen dazu führen, dass Buben und Mädchen eine Brustschwellung haben und unerwartet Milch produzieren, Mädchen keine oder eine unregelmäßige Periode haben. Gesteigerter Appetit, abnormale Muskelbewegungen, einschließlich Problemen bei Beginn von Muskelbewegungen, Zittern, Unruhegefühl oder Muskelsteifigkeit ohne Schmerzen

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Außenkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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