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«Quinapril/HCT Teva 20 mg/12,5 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

  • Quinapril/HCT Teva enthält zwei Wirkstoffe: Quinapril und Hydrochlorothiazid.
  • Quinapril gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Antihypertensiva (Mittel zur Senkung des Blutdrucks) und ist ein ACE-Hemmer (Angiotensin-Konvertierendes-Enzym-Hemmer).
  • Hydrochlorothiazid gehört zur Gruppe der sogenanntes Diuretika, („Entwässerungstabletten“) und ist ein Antihypertensivum (Mittel zur Senkung des Blutdrucks).
  • Quinapril/HCT Teva wird zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks verwendet, wenn die alleinige Behandlung mit Quinapril sich als unzureichend erwiesen hat.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quinapril/HCT Teva darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Quinapril, Hydrochlorothiazid oder gegen einen oder mehrere der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen andere ACE-Hemmer (z.B. Ramipril) oder andere Sulfonamid-Derivat-haltige Arzneimittel (z.B. Trimethoprim) sind.
  • wenn es bei Ihnen schon einmal unter Behandlung mit einem Medikament aus der Arzneimittelgruppe der sogenannten ACE-Hemmer, wie Ramipril, oder aufgrund eines erblich bedingten oder aus einem anderen unbekannten Grund zu einer akuten Anschwellung von Gesicht, Lippen, Rachen oder Zunge gekommen ist.
  • wenn Sie schwerwiegende Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie schwerwiegende Leberprobleme haben
  • ab dem 4. Schwangerschaftsmonat (die Einnahme von Quinapril/HCT Teva sollte auch in der frühen Schwangerschaft vermieden werden – siehe Abschnitt Schwangerschaft)
  • wenn Sie stillen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quinapril/HCT Teva ist erforderlich,

  • wenn Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen oder wenn die Dosierung geändert wird. Es kann zu einer übermäßig starken Abnahme des Blutdrucks kommen, vor allem wenn Sie an einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz), einer ischämischen Herzerkrankung (eine besondere Art der Herzerkrankung) oder Störung der Blutgefässe im Gehirn (zerebrovaskululäre Ereignisse) leiden.
  • wenn Sie an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden
  • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben, eine salzarme Diät einhalten müssen oder Diuretika („Entwässerungstabletten“) einnehmen.
  • wenn bei Ihnen abnorme Wasser- und Mineralienwerte im Körper (Flüssigkeits/Elektrolyt Ungleichgewicht) vorliegen. Mögliche Anzeichen dafür sind ein trockener Mund, Durst, Schwächegefühl, Energielosigkeit, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Muskelschwäche, niedriger Blutdruck, verminderte Harnproduktion und/oder –ausscheidung (Oligurie), Herzrasen (Tachykardie), Übelkeit und Erbrechen
  • wenn Sie vor kurzem an Erbrechen und/oder Durchfall gelitten haben.
  • wenn Sie an einer Herzmuskelerkrankung (hypotrophe Kardiomyopathie), einer Verengung der Herzschlagader (Aortenklappenstenose) oder an einer anderen Form von Herzproblemen (Störung des Blutabflusses vom Herzen) leiden. Quinapil/HCT Teva wird bei Patienten mit schweren Herzerkrankungen generell nicht empfohlen.
  • wenn Sie sich einer LDL Apherese (Entfernung des Cholesterins aus dem Blut mit Hilfe einer Maschine) unterziehen müssen.
  • Wenn Sie sich wegen einer Überempfindlichkeit gegen bestimmte Insektengifte (Desensibilisierung) behandelt werden.
  • wenn eine Gicht auftritt oder der Harnsäureanteil im Blut zu stark ansteigt
  • wenn Sie an einer Bindegewebserkrankung (z.B. Lupus erythematosus, eine entzündlich bedingte Erkrankung der Haut, des Darms, der Gelenke, der Nieren und des Herzens) leiden, Medikamente einnehmen, die das Immunsystems unterdrücken (Immunsupressoren) oder mit Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht) oder Procainamid (ein Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen) behandelt werden. Vor allem bei einer vorhandenen eingeschränkten Nierenfunktion kann eine schwere Infektion auftreten. Bei anderen Patienten hingegen ist das Risiko dafür sehr niedrig.
  • wenn bei Ihnen ein großer operativen Eingriff mit Narkose geplant ist.
  • wenn Sie an einem Ödem (Wasseransammlung im Körper) leiden.
  • wenn Sie sich einem Test zur Überprüfung Ihrer Nebenschilddrüse unterziehen.
  • wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben oder gehabt haben, oder wenn Sie eine Hämodialyse (Blutwäsche) erhalten, oder kürzlich ein Nierentransplantat erhalten haben.
  • wenn Sie an einer systemischen (den ganzen Körper betreffende) Erkrankung der Haut (Lupus erythematosus) leiden, die gerade behandelt wird oder wenn Sie Probleme mit Allergien oder Asthma haben.
  • Hydrochlorothiazid kann den Kaliumgehalt im Blut verringern. Dies kann sich durch Muskelkrämpfe, Muskelschwäche und Müdigkeit bemerkbar machen. Das Risiko dafür ist höher, bei bestehender übermäßiger Harnausscheidung (Diuresis), bei einer bestimmten Lebererkrankung (Zirrhose) oder wenn Sie eine salzarme Diät einhalten müssen oder bestimmte Arzneimittel einnehmen (Corticosteroide oder ACTH)
  • Hydrochlorothiazid kann den Magnesiumgehalt im Blut verringern. Dies kann sich durch eine allgemeine Schwäche, Muskelkrämpfe und eine erhöhte Herzfrequenz (schnellerer Herzschlag) bemerkbar machen.

Quinapril/HCT Teva wird im Allgemeinen nicht empfohlen wenn unten angeführte Punkte zutreffen; sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen oder die Einnahme fortsetzen:

  • wenn Sie gleichzeitig Lithium (zur Behandlung psychischer Probleme), kaliumsparende Diuretika („Entwässerungstabletten“), kaliumhaltige Nahrungsergänzungsmittel, oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe einnehmen.
  • wenn Sie an einer Verengung Ihrer Nierenarterien (Nierenarterienstenose) leiden oder nur eine funktionsfähige Niere besitzen.
  • wenn während der Behandlung eine Gelbsucht auftritt. Sie müssen die Behandlung abbrechen und sich an Ihren Arzt wenden.
  • wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut aufweisen.

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, schwanger zu sein (oder wenn Sie schwanger werden könnten). Quinapril/HCT Teva wird in der frühen Schwangerschaft nicht
empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da es Ihrem Kind in diesem Stadium ernsthaft schaden kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Falls Sie Sportler sind und sich einem Dopingtest unterziehen müssen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Quinapril/HCT Teva einen Wirkstoff enthält der positive Ergebnisse bei Dopingtests verursachen kann.

Darüber hinaus kann dieses Arzneimittel einen trockenen Husten verursachen. Dieser klingt nach dem Ende der Behandlung wieder ab.

Quinapril/HCT Teva kann bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe unter Umständen eine geringere blutdrucksenkende Wirkung haben als bei Patienten anderer Hautfarbe.

Bei Einnahme von Quinapril/HCT Teva mit anderen Arzneimitteln

Bitte sprechen Sie mit Ihren Arzt wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben:

  • Lithiumsalze zur Behandlung psychischer Probleme
  • kaliumsparende Diuretika („Entwässerungstabletten“) wie Spironolacton, Triamteren, Kaliumcanrenoat oder Amilorid
  • Kaliumsalze
  • Andere Arzneimittel zur Behandlung des hohen Blutdrucks, wie Beta-Blocker (z.B. Bisoprol), Calciumkanalblocker, (z.B. Verapamil), Methyldopa, Nitrate (z.B. Glyceriltrinitat), Vasodilatoren (z.B. Minoxidil)
  • Nicht-kaliumsparende Diuretika („Entwässerungstabletten)
  • Arzneimitteln bekannt als sogenannte Sympathomimetika, wie z.B. Salbutamol, Ephedrin und einige andere Medikamente zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, Husten oder Symptome einer Grippe
  • Nicht steroidale anti-inflammatorische Arzneimittel (NSAIDs), zur Verminderung von Schmerzen und Entzündungen, wie z.B. Aspirin oder Ibuprofen
  • Corticosteroide, wie Beclometason oder Prednisolon, die manchmal zur Unterdrückung einer Entzündung aufgrund einer allergischen Reaktion angewendet werden
  • Arzneimittel gegen Diabetes, wie Insulin, hypoglykämische Sulphonamide oder Metformin
  • Antazide, zur Linderung einer Verdauungsstörung. Die Dosen von Quinapril/HCT Teva und Antazid sollten in einem Abstand von zwei Stunden eingenommen werden
  • Digitalispräparate zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, wie Digoxin oder Digitoxin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, wie Quinidin, Hydroquinidin, Disopyramid, Amiodaron, Dofetilid, Ibutilid, Solatol oder Procainamid
  • Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen, wie Chlorpromazin, Cymemazin, Levomepromazin, Thioridazin, Trifluperazin, Amisulprid, Sulprid, Tiaprid, Droperidol Haloperidol oder Pimozid
  • Trimethoprim (ein Antibiotikum)
  • Amphotericin B (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Tetracosactid (auch bekannt als Corticotrophin, welches die Hirnanhangsdrüse zur Produktion bestimmter Hormone stimuliert und zur Überprüfung der Nebennierenrindenfunktion verwendet wird)
  • Carbenoxolon (zur Behandlung eines gastroösophagealen Reflux (Magensaftübertritt in die Speiseröhre))
  • Abführmittel wie Senna oder Bisacodyl
  • Kalziumsalze
  • Colestyraminharze und Colestipol (bei Hypolipoproteinämie, eine Erkrankung mit erhöhten Blutfettwerten)
  • Muskelentspannende Arzneimittel wie Baclofen und Tubocurarin
  • Antidepressiva wie Imipramin

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Quinapril/HCT zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel sollten Sie keinen Alkohol trinken, da Alkohol die blutdrucksenkende Wirkung verstärken kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben schwanger zu sein (oder wenn Sie schwanger werden könnten). Üblicherweise wird Ihr Arzt Ihnen raten, die Einnahme von Quinapril/HCT Teva vor einer geplanten Schwangerschaft zu beenden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel anstelle von Quinapril/HCT Teva verschreiben. Die Einnahme von Quinapril/HCT Teva wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und Quinapril/HCT Teva darf ab dem 4. Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es Ihrem Kind ernsthaft schaden kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillzeit

Sie dürfen während der Einnahme von Quinapril/HCT Teva ihr Baby nicht stillen.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Dieses Arzneimittel kann Schwindelgefühl oder Müdigkeit verursachen. Lenken Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen wenn Sie davon betroffen sind.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Quinapril/HCT Teva

Dieses Arzneimittel enthält Magnesiumcarbonat. Sie sollten diese Arzneimittel daher nicht gleichzeitig mit Tetrazyclin Antibiotika einnehmen da deren Wirksamkeit abgeschwächt werden kann.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Quinapril/HCT Teva immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Erwachsene:
Die Dosis ist einmal täglich morgens eine Tablette Quinapril/HCT Teva.

Die Höchstdosis beträgt zwei Tabletten Quinapril/HCT Teva 20 mg/25 mg täglich. Ihre Arzt wird die passende Dosierung für Sie auswählen.

Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden

Wenn Sie an einer leichten bis mittelschweren Einschränkung der Nierenfunktion leiden, sollten sie besonders vorsichtig sein. Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Dosis mit extra Tabletten Quinapril und Hydrochlorothiazid mit der niedrigst möglichen Dosis anpassen, bevor Sie mit der Einnahme von Quinapril/HCT Teva beginnen.

Wenn Sie an einer schwereren Nierenfunktionsstörung leiden dürfen Sie Quinapril/HCT Teva nicht einnehmen.

Ältere Patienten:

Bevor Sie mit der Einahme der niedrigst möglichen Dosis von Quinapril/HCT Teva beginnen, wird Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis durch separate Tabletten mit Quinapril und mit Hydrochlorothiazid anpassen.

Patienten bis 18 Jahre

Aufgrund fehlender Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit wird Quinapril/HCT Teva nicht für eine Anwendung bei Kinden und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Wirkung von Quinapril/HCT Teva zu stark oder zu schwach ist informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Art der Anwendung

Quinapril/HCT Teva sollte einmal täglich eingenommen werden. Die Tabletten sollten mit Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Quinapril/HCT Teva eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie (oder jemand anderer) eine große Menge Tabletten geschluckt hat oder wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder an die nächstgelegene Notaufnahme eines Krankenhauses.

Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu einem Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen, Schläfrigkeit und Verwirrtheit, Ohnmacht, Krämpfe, leichte bis unvollständige Lähmung, übermäßige Harnausscheidung oder Unfähigkeit, Harn zu lassen, kommen. Bitte nehmen Sie diese Gebrauchsanweisung, alle übrigen Tabletten und die Verpackung mit zu Ihrem Arzt oder ins Krankenhaus damit festgestellt werden kann, welche Tabletten eingenommen wurden.

Wenn Sie die Einnahme von Quinapril/HCT Teva vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern nehmen Sie die nächste Tablette zum üblichen Zeitpunkt ein.

Wenn Sie die Einnahme von Quinapril/HCT Teva abbrechen
Die Behandlung von Bluthochdruck is eine Langzeitbehandlung und eine Unterbrechung der Behandlung muss mit Ihrem Arzt besprochen werden. Eine Unterbrechung oder eine Abbruch der Behandlung kann einen Anstieg Ihres Blutdrucks zur Folge haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Quinapril/HCT Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn sie folgende Nebenwirkunge bemerken, brechen Sie die Einnahme von Quinapril/HCT Teva ab und informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus:

Eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Hautausschlag, Juckreiz, Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes oder Rachens, welche zu Schluck- und Atembeschwerden führen kann).

Es handelt sich hierbei um eine seltene schwerwiegende Nebenwirkung (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000). Sie benötigen wahrscheinlich dringend ärztliche Hilfe oder einen
Krankenhausaufenthalt.

Quinapril/HCT Teva kann sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000) zu einer Verminderung der weißen Blutkörperchen und zu einer Schwächung der Abwehrmechanismen gegen Infektionen führen. Wenn bei Ihnen eine Infektion mit Fieber, eine ernsthaften Verschlechterung Ihres Allgemeinbefindens, oder Fieber mit lokalen Infektionsbeschwerden wie Schmerzen im Hals, Rachen und Mund oder Harwegsbeschwerden auftritt, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen. Es wird dann bei Ihnen ein Bluttest durchgeführt um eine mögliche Verminderung der weißen Blutkörperchen festzustellen (Agranulozytose). Es ist wichtig Ihren Arzt über die die Einnahme Ihres Arzneimittels zu infomieren.

Die folgenden Nebenwirkunge wurden ebenfalls berichtet:

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

  • Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Gleichgewichtsstörungen, Müdigkeit, Schläfrigkeit Schlaflosigkeit, depressive Verstimmungen
  • Niedriger Blutdruck, möglicherweise in Verbindung mit Benommenheit und Schwäche, vor allem nach dem Aufstehen; dies tritt jedoch nur gelegentlich auf
  • Trockener Husten, Brustschmerzen • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Erhöhte Blutzucker-, Blutfett- oder Blutharnsäurewerte, Glucose im Urin
  • Niedrige Natriumspiegel im Blut die zu Müdigkeit und Verwirrtheit, Muskelzucken, Anfälle oder Bewustlosigkeit/Koma führen können, ebenso kann es zu Austrocknung (Dehydrierung) und niedrigem Blutdruck kommen, der zu Schwindel nach dem Aufstehen führen kann
  • Niedrige Kaliumspiegel im Blut, die zu Muskelsschwäche, Muskelzucken und Herzrhythmusstörungen führen können.

Gelgentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000)

  • Ohnmacht, Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Schlafstörungen, Nervosität, Depression
  • Herzschmerzen, Herzklopfen (ein Gefühl von schnellem oder besonders starken oder unregelmäßigem Hersschlag), Herzstillstand (wenn der Herschlag aufhört), abnormer Herzrhythmus wie übermäßig rascher Herzschlag (Tachykardie)
  • Verminderung der Anzahl der Blutplättchen, was zu Blutgerinnungsstörungen führen kann
  • Hautrötungen (Flush)
  • Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Magenreizungen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, trockener Mund, Appetitverlust
  • Entzündung einer Speicheldrüse
  • Ausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Hautentzündung, Lichtempfindlichkeit der Haut, Schwitzen, Haarverlust
  • Muskelkrämpfe
  • Impotenz
  • Schwäche

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

  • Verminderung der Anzahl der weißen Blutzellen, wodurch häufiger Infektionen auftreten können, mangelhafte Knochenmarksproduktion.
  • Nervenerkrankungen, Verwirrtheit, Ruhelosigkeit, Benommenheit
  • Sehstörungen, einschließlich Gelbsehen, Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Atembeschwerden wie Keuchen, Verschlimmerung von Asthma, Schnupfen, Lungenentzündung, Blutstauung in der Lunge (Stauungslunge)
  • Veränderungen des Geschmacksempfindens
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse die starke Schmerzen im Unterleib und im Rücken verursachen (Pankreatitis)
  • Nierenprobleme, einschließlich Entzündung der Nieren (interstitielle Nephritis), hoher Kaliumspiegel im Blut, der einen abnormen Herzrhythmus verursachen kann.
  • Leberprobleme
  • Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge)
  • Bluterguss, manchmal können Hautprobleme gemeinsam mit Fieber auftreten, ernsthafte Entzündungen, Entzündung der Blutgefäße, Muskelschmerzen und/oder Gelenkschmerzen, Veränderung der Blutzusammensetzung, und eine erhöhte Sedimentationsrate (ein Bluttest zum Aufspüren von Entzündungen).
  • Hautausschläge mit Blasenbildung, (Pemphigus) oder Schuppen (Hautausschläge ähnlich einer Schuppenflechte), Lyell Syndrom (die Haut erscheint wie nach einer Verbrennung und schält sich ab.)
  • Schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxis)
  • Nekrotische Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße)
  • Muskel-, Gelenk-, oder Rückenschmerzen
  • Fieber

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

  • Darmverschluss
  • ernsthafte Hauterkrankungen mit Flecken und/oder Blasen, rote schuppige Flecken auf der Nase und den Wangen (Lupus erythematosus) – Bei Patienten, die diese Beschwerden bereits vorher hatten, kann sich der Zustand noch verschlechtern; Nagelverlust
  • Herzinfarkt, Schlaganfall, vorübergehende Durchblutungsstörung (möglicherweise in Verbindung mit Kältegefühl, Blässe oder Taubheitsgefühl)
  • Leberentzündung
  • Verminderung der Anzahl der roten Blutzellen, die zu Blässe, Schwäche oder Kurzatmigkeit (Anämie) führen kann

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Einnahme mit anderen ACE-Hemmern berichtet, und können bei der Einnahme von Quinapril auftreten:

  • Erhöhte Harnstoff- und Kreatinspiegel im Blut
  • Veränderung des Blutbildes (verminderte Hämoglobin- oder Hämatokritwerte)
  • Entzündung der Blutgefäße
  • Brustvergrößerung

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Quinapril/Hydrochlorothiazid nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ oder „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht über 30°C lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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