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«Ramipril/HCT Teva 5 mg/25 mg Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Ramipril/Hydrochlorothiazid ist eine kombinierte Tablette, die 2 Wirkstoffe enthält, um Bluthochdruck zu senken:

  • Ramipril ist ein „ACE-Hemmer“ und beeinflusst bestimmte Hormone im Blut, die eine Erweiterung von Blutgefäßen hervorrufen, was wiederum den Blutdruck senkt.
  • Hydrochlorothiazid ist ein „Diuretikum“ („Entwässerungstablette“) und wirkt, indem es die Abgabe von Wasser und Natrium (Salz) über die Nieren anregt. Dies führt zu einer Senkung des Blutdruckes.

Ramipril/Hydrochlorothiazid wird bei der Behandlung von Bluthochdruck, der mit Ramipril oder Hydrochlorothiazid allein, nicht ausreichend kontrolliert werden kann, angewendet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ramipril/HCT Teva darf NICHT eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Ramipril oder gegen andere ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile von Ramipril/HCT Teva sind.
  • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Hydrochlorothiazid, andere Thiazide oder Sulfonamide (andere Diuretika oder Arzneimittel, die gegen Infektionen der Blase oder des Harnwegs angewendet werden) sind.
  • wenn Sie eine allergische Reaktion mit Anschwellen der Haut der Extremitäten oder des Gesichts, der Lippen, Zunge oder Schleimhäute im Mund, Rachen oder der Atemwege, woraus sich Kurzatmigkeit oder Schluckschwierigkeiten ergeben, nach der Anwendung eines ACE-Hemmers gehabt haben.
  • wenn Sie eine solche Reaktion aus welchem anderen Grund auch immer gehabt haben oder wenn ein Blutsverwandter eine Reaktion aus irgendeinem Grund gehabt hat (da diese Neigung in der Familie vorkommen kann).
  • wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung haben oder wenn Sie überhaupt außerstande sind Harn zu produzieren.
  • wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung und/oder eine Cholestase haben. Das grundsätzliche Zeichen einer Cholestase (Stauung der Gallenflüssigkeit) ist Gelbsucht, und einige Patienten entwickeln auch einen Juckreiz.
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ramipril/HCT Teva ist erforderlich

Berichten Sie Ihrem Arzt:

  • Wenn Sie dehydriert sind (an einem Mangel an Körperwasser leiden) oder mit einem Diuretikum behandelt wurden, wenn Sie eine salzarme Diät oder eine Dialyse machen und im Falle von Durchfall und Erbrechen: Ramipril kann einen extremen Blutdruckabfall verursachen, besonders nach der ersten Dosis. Es ist besonders wichtig ihrem Arzt zu sagen, dass Sie eine Dialyse machen.
  • Wenn Sie an der Conn-Erkrankung leiden (auch als primärer Aldosteronismus bekannt, wo die Nebenniere zu viel des Hormons Aldosteron produziert).
  • Wenn Sie an einer verminderten Nierenfunktion oder Herzfunktionsstörung leiden.
  • Wenn Sie kürzlich eine Nierentransplantation hatten. Ramipril/HCT Teva wird in solchen Fällen nicht empfohlen.
  • Wenn Sie an Bluthochdruck, welcher durch eine Einengung der Nierenarterien verursacht wird, leiden (renovaskuläre Hypertonie).
  • Wenn Sie unter einer Einengung der Aorta oder einer Herzmuskelerkrankung mit einer Vergrößerung des Herzmuskels leiden (hypertrophische Kardiomyopathie).
  • Wenn Sie eine Maschine brauchen, um das Cholesterin aus Ihrem Blut zu entfernen (eine Behandlung, die man LDL Apherese nennt).
  • Wenn Sie gegen Bienen- oder Wespengift desensibilisiert werden oder wurden („Allergieimpfung“).
  • Wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist, da dieses Arzneimittel das Risiko einer schweren Leberfunktionsstörung und Koma erhöhen kann (siehe auch „Ramipril/HCT Teva darf NICHT angewendet werden“, oben).
  • Wenn Sie während der Behandlung mit Ramipril/HCT Teva Gelbsucht bekommen, sollten Sie die Einnahme beenden und Ihren Arzt informieren.
  • Wenn Sie an einer Bindegewebserkrankung (d.h. Lupus erythematosus, eine entzündungsähnliche Erkrankung der Haut, des Darms, der Gelenke, der Nieren und des Herzens) leiden.
  • Wenn Sie ein Patient mit schwarzer Hautfarbe sind; Sie haben ein größeres Risiko eine plötzliche Flüssigkeitsansammlung in der Haut und Schleimhaut (z.B. Rachen oder Zunge), Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft in Form einer allergischen Reaktion (Angioödem) zu entwickeln. Außerdem kann

Ramipril/HCT Teva weniger wirksam sein.

  • Wenn Sie eine Operation vor sich haben, die die Anwendung eines Narkosemittels mit sich bringt, informieren Sie den Arzt oder Zahnarzt, dass Sie Ramipril/HCT Teva einnehmen.
  • Wenn Sie Diabetes haben; Ihre Glukose (Zucker) Kontrolle kann sich verschlimmern.
  • Bei einigen Patienten kann Hydrochlorothiazid eine Erhöhung der Harnsäurespiegel im Blut verursachen, was zu Gicht führen kann.
  • In den folgenden Situationen: Leberzirrhose, niedrige Blut-Kalium-Spiegel, Ödeme (Schwellungen), Schilddrüsenprobleme, Allergien, Hautprobleme
  • Wenn Sie einen Doping-Test machen müssen, da Ramipril/HCT Teva ein falsches positives Ergebnis verursachen kann.

Bei Einnahme von Ramipril/HCT Teva mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die folgenden Arzneimittel können den blutdrucksenkenden Effekt von Ramipril/HCT

Teva vermindern:

  • andauernde und regelmäßige Anwendung von NSAIDs (wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Ketoprofen). Kleine tägliche Dosen von Acetylsalicylsäure, um Blutgerinnseln vorzubeugen, können mit Ramipril/HCT Teva sicher angewendet werden. Ramipril/HCT Teva kann den giftigen Effekt hoher Dosen (mehr als 3 g/Tag) von Salicylaten (Schmerzmittel) auf das Zentralnervensystem erhöhen.
  • Sympathomimetika (wie Bronchien-erweiternde Asthmamittel oder Adrenalin, um schwere allergische Reaktionen zu behandeln)

Die folgenden Arzneimittel können den blutdrucksenkenden Effekt von Ramipril/HCT

Teva erhöhen:

  • Andere Arzneimittel, die bei der Behandlung von hohem Blutdruck angewendet werden (Antihypertensiva).
  • Entwässerungstabletten (Diuretika, besonders Kalium-sparende Diuretika wie Spironolacton, Triamteren oder Amilorid).
  • Gefäßerweiternde Substanzen wie Nitrate, um Brustschmerzen/Angina pectoris zu behandeln (Arzneimittel, die die Blutgefäße erweitern).
  • Arzneimittel, die Depressionen oder Psychosen behandeln (das kann den Blutdruck senken).

Ramipril/HCTTeva kann die Wirkung und Nebenwirkungen von anderen Arzneimitteln und umgekehrt beeinflussen. Dies bezieht sich besonders auf:

  • Arzneimittel, die für die Behandlung von Diabetes verwendet werden (sowohl Insulin als auch Präparate zum Einnehmen).
  • Arzneimittel, welche die Immunantwort kontrollieren (nach Organtransplantationen oder um einige rheumatische oder Hauterkrankungen zu behandeln).
  • Allopurinol (zur Behandlung von Gicht)
  • Lovastatin (um hohes Cholesterin zu behandeln)
  • Zytostatika (zur Krebsbehandlung)
  • Lithium (zur Behandlung von manisch-depressiven Erkrankungen) wird nicht empfohlen; die Lithiumspiegel im Blut können steigen, dadurch erhöht sich das Risiko seines giftigen Effekts.
  • Systemische Kortikosteroide (Kortisontabletten zum Einnehmen)
  • Kalziumzusätze
  • Arzneimittel, welche die Herzpumpleitung anregen (Herzglykoside, wie Digoxin oder Digitoxin).
  • Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Colestyramin oder Colestipol enthalten (wird verwendet um hohes Cholesterin zu behandeln), diese müssen zu einer anderen Zeit als Ramipril/HCT Teva eingenommen werden, z.B. 4 bis 6 Stunden vor oder mindestens 2 Stunden nachdem Ramipril/HCT Teva eingenommen wurde.
  • Sotalol, Procainamid (wird angewendet um den Herzrhythmusstörungen zu kontrollieren)
  • Kaliumzusätze (wie Kaliumtabletten)
  • Trimethoprim (ein Antibiotikum)

Bei Einnahme von Ramipril/HCT Teva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Kochsalz (Natriumchlorid) schwächt den blutdrucksenkenden Effekt von Ramipril/HCT Teva. Sie sollten nicht zu viel Salz konsumieren.

Alkohol kann den blutdrucksenkenden Effekt von Ramipril/HCT Teva so verstärken, dass er zu stark ist und es zu einer orthostatischen Hypotonie kommt (Schwindel oder Ohnmacht, wenn Sie in eine aufrechte Position kommen). Ramipril/HCT Teva kann auch die Wirkungen von Alkohol verstärken.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden wollen, müssen Sie sofort Ihren Arzt kontaktieren, um alternative Behandlungsmethoden zu diskutieren. Ramipril/HCT Teva wird nicht während der ersten 3 Monate der Schwangerschaft empfohlen und darf nicht ab dem 3. Monat angewendet werden (siehe auch „Ramipril/HCT Teva darf NICHT angewendet werden“, oben).
ACE-Hemmer können eine schädigende Wirkung auf die ungeborenen Kinder und Säuglinge haben, deren Mütter während der letzten 6 Monate der Schwangerschaft ACE-Hemmer angewendet haben und dürfen daher nicht während der letzten 6 Monate der Schwangerschaft angewendet werden.
Es ist noch nicht geklärt, ob Ramipril/HCT Teva während der ersten 3 Monate schädlich sein kann. Wenn Sie jedoch Ramipril/HCT Teva, nachdem Sie länger als 3 Monate schwanger waren, angewendet haben, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

Sie dürfen nicht stillen während Sie Ramipril/HCT Teva einnehmen (siehe auch „Ramipril/HCT Teva darf NICHT angewendet werden“, oben). Sowohl Ramipril als auch Hydrochlorothiazid gehen in die Muttermilch über. Zusätzlich kann Hydrochlorothiazid die Produktion der Muttermilch reduzieren und andere Nebenwirkungen verursachen. Auf Grund des Risikos ernster Nebenwirkungen beim gestillten Kind, müssen Mütter, abhängig von ihrer Notwendigkeit einer Behandlung mit diesem Arzneimittel, das Stillen oder die Einnahme von Ramipril/HCT Teva beenden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Ramipril/HCT Teva hat einen geringen oder mäßigen Einfluss auf die Fähigkeit ein Auto zu lenken und Maschinen zu bedienen.
Individuell unterschiedliche Reaktionen (z.B. Schwindel) können die Fähigkeit ein Auto zu lenken, Maschinen zu bedienen oder Arbeiten ohne festen Halt zu verrichten beeinträchtigen. Dies trifft besonders am Anfang, nach Erhöhung der Dosis, wenn die Behandlung geändert wird oder bei gleichzeitiger Anwendung mit Alkohol zu (Sie sollten nie Alkohol trinken wenn Sie Autofahren).

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Ramipril/HCT Teva Tabletten immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Erwachsene Die übliche Anfangsdosis beträgt 2,5 mg Ramipril und 12,5 mg Hydrochlorothiazid am Morgen. Der Arzt kann, wenn erforderlich, die Dosis in Intervallen von zumindest 3 Wochen erhöhen. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt entweder eine 2,5 mg/12,5 mg Tablette oder eine 5 mg/25 mg Tablette.
Die Maximaldosis beträgt 5 mg Ramipril und 25 mg Hydrochlorothiazid täglich.

Zur individuellen Dosierung stehen Ihnen auch Ramipril/HCT Teva 5 mg/25 mg Tabletten zur Verfügung.

Ältere Patienten und Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörung: Die Dosierung wird von Ihrem Arzt angepasst.
Dosierung für Patienten mit verminderter Nierenfunktion
Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben, wird Ihnen Ihr Arzt die niedrigste mögliche Dosis verschreiben und Ihre Nierenfunktion überwachen. Die Maximaldosis beträgt 5 mg Ramipril und 25 mg Hydrochlorothiazid.
Ramipril/HCT Teva ist nicht geeignet, wenn Ihre Nierenfunktion schwer beeinträchtigt ist (siehe Punkt 2 „Was müssen Sie vor der Einnahme von Ramipril/HCT Teva beachten?, Ramipril/HCT Teva darf nicht eingenommen werden“, oben). Dosierung für Patienten mit verminderter Leberfunktion
Sie dürfen Ramipril/HCT Teva nicht anwenden, wenn Ihre Leberfunktion schwer beeinträchtigt ist (siehe Punkt 2 „Was müssen Sie vor der Einnahme von Ramipril/HCT Teva beachten?, Ramipril/HCT Teva darf nicht eingenommen werden“, oben).

Kinder und Jugendliche (<18 Jahren):</i>

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ramipril/HCT Teva bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht bewiesen. Seine Anwendung wird daher für diese Patienten nicht empfohlen.

Nehmen Sie die Tablette(n) am Morgen. Schlucken Sie die Tablette(n) mit einem Glas Wasser, ohne sie zu kauen. Sie können Ramipril/HCT Teva mit oder ohne Nahrung einnehmen.
Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.
Wenn Sie bemerken, dass Ramipril/HCT Teva eine zu starke oder unzureichende Wirkung hat, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Dauer der Behandlung Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie Ramipril/HCT Teva anwenden sollten. Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, da in diesem Fall Ihre Beschwerden wiederauftreten können.

Wenn Sie eine größere Menge von Ramipril/HCT Teva eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie mehr Ramipril/HCT Teva angewendet haben als Sie sollten, sollten Sie sofort Ihren Arzt oder die nächste Ambulanz oder die Vergiftungszentrale (Vergiftungsinformationszentrale AKH, Tel. 01/4064343) kontaktieren. Beschwerden einer Überdosierung könnten verzögerte Harnproduktion, Störungen im Elektolythaushalt, ausgeprägter niedriger Blutdruck, Bewusstseinsstörung (einschließlich Koma), Krämpfe/Verkrampfungen, Teillähmungen, unregelmäßiger Herzschlag, langsame Herzfrequenz, starker Abfall des Blutdruckes, Blässe, Unruhe, schwacher schneller Puls, feuchtkalte Haut, Bewusstseinsstörung (Schock) als ein Ergebnis von Blutzirkulationsstörungen, Nierenfunktionsstörung und Darmverschluss als ein Ergebnis einer Lähmung der Muskel die den Darm betreffen (paralytischer Ileus) sein.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril/HCT Teva vergessen haben: Wenn Sie eine Dosis oder mehrere Dosen vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zur normalen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte (oder höhere) Dosis ein, um die vergessene Tablette auszugleichen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel können Ramipril/HCT Teva Filmtabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die folgenden Häufigkeitsangaben wurden für die Klassifikation von Nebenwirkungen verwendet:
Sehr häufig tritt bei mehr als 1 von 10 Patienten auf
Häufig tritt bei weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Patienten auf
Gelegentlich tritt bei weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Patienten auf

Sie sollten die Einnahme von Ramipril/HCT Teva beenden und sofort Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie plötzlich eine Schwellung der Haut und der Schleimhaut (z.B. Hals oder Zunge), Atembeschwerden und/oder Juckreiz, oft als allergische Reaktion (angioneurotisches Ödem) bemerken. Das ist eine sehr seltene Nebenwirkung, das Risiko ist bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe größer.

Häufig:

  • Zu wenig Kalium im Blut, die schwere Form davon ist charakterisiert durch Muskelkrämpfe oder Muskelschwäche und Müdigkeit, zu viel Harnsäure im Blut, Gicht, zu viel Glucose im Blut (Hyperglykämie)
  • Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwäche
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie). Schwere Hypotonie mit Beschwerden wie Schwindel, Sehstörungen, selten mit Bewusstseinsstörungen (Synkope) kann nach Beginn oder Erhöhung der Therapie auftreten (siehe Punkt 2 „WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON RAMIPRIL/HCT TEVA BEACHTEN?, Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ramipril/HCT Teva ist erforderlich“, oben). • Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörung
  • Allergische Reaktionen wie vorübergehender Hautausschlag
  • Husten, Bronchitis

Gelegentlich:

  • Zu viel Kalium im Blut, das manchmal Muskelkrämpfe, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen verursacht.
  • Teilnahmslosigkeit, Nervosität
  • Schläfrigkeit
  • Entzündung eines Augenlides, Bindehautentzündung
  • Bauchkrämpfe, Durst, Verstopfung, Durchfall, Appetitverlust • Überempfindlichkeit gegen Licht, Juckreiz, Hautausschlag mit schwerem Juckreiz und Quaddelbildung (Nesselausschlag)
  • Harneiweißausscheidung
  • vermindertes sexuelles Verlangen

Selten:

  • verminderte Anzahl von Blutzellen (Anämie) oder Blutplättchen (kann leichte blaue Flecken oder Nasenbluten verursachen)
  • Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt (besonders bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion), zu niedrige Chloridkonzentration im Blut oder verringerter Säuregehalt im Körpergewebe (metabolische Alkalose).
  • Angst, (schwere) Depressionen, Schlafstörungen, Verwirrtheit, Ruhelosigkeit, Geruchsstörungen oder Parästhesien (kitzelnde, juckende oder kribbelnde Haut, ohne offensichtlichen Grund)
  • Gleichgewichtsstörungen oder Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Synkope (Ohnmacht, auf Grund eines übermäßig erniedrigten Blutdruckes)
  • Kurzatmigkeit, Nebenhöhlenentzündung, Entzündung innerhalb der Nase

(charakterisiert durch eine verstopfte Nase, Niesen und Nasensekret), Brustenge, verursacht durch einen Krampf der Atemwegsmuskeln (Bronchospasmus), allergische Lungenentzündung

  • Trockener Mund, Entzündung der Schleimhaut des Mundes und der Zunge, Geschmacksstörungen
  • Blutgerinnsel
  • Erhöhte Leber Enzyme, Hitzewallungen, Schwitzen
  • Muskelkrämpfe oder –schmerzen, Gelenksschmerzen, Muskelschwäche, entzündete Gelenke
  • Verschlechterung der Nierenfunktion, erhöhte Harnstoff Spiegel im Blut, Wasserverlust
  • Impotenz
  • Vorübergehende Kurzsichtigkeit; verschwommenes Sehen

Sehr selten:

  • Sehr schwere Bluterkrankung (Fehlen der weißen Blutkörperchen) verbunden mit plötzlichem hohen Fieber, schwere Halsschmerzen und Mundgeschwüren, Anämie bei Patienten mit der Enzymerkrankung „G-6-PDH Mangel“
  • Erhöhte Triglyceride, hohe Blutcholesterin Spiegel, Verschlechterung von Diabetes
  • Herzinfarkt, Herzklopfen, unregelmäßiger oder beschleunigter Herzschlag, Brustenge
  • TIA (vorübergehender ischämischer (zerebraler) Anfall, führt zu schlaganfallähnlichen aber reversiblen/vorübergehenden Beschwerden), Gehirnblutung, Verschlechterung des Raynaud-Syndroms (blaue Finger und Zehen), Entzündung der Blutgefäße
  • Plötzliches Anschwellen der Haut und Schleimhäute (z.B. Hals oder Zunge), Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft als allergische Reaktion (angioneurotisches Ödem). Das Risiko dafür ist bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe höher; Flüssigkeitsansammlung in den Lungen, Darmverschluss, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, verbunden mit schweren Oberbauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen, und Übelkeit und Erbrechen
  • Gelbsucht (gelbe Verfärbung der Haut oder der Augen) verbunden mit Cholestase (Stauung der Gallenflüssigkeit). Wenn dies auftritt müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren.
  • Entzündung der Leber/Gallenblase, Tod von bestimmten Leberzellen
  • Lähmung
  • Akute Nierenfunktionsstörung oder Nierenentzündung, verminderte Harnproduktion
  • Hautausschlag verursacht durch Arzneimittel (unregelmäßige rote Punkte), schwerer abblätternder oder blasenbildender Ausschlag der Haut und Schleimhäute (Stevens-Johnson Syndrom oder Lyell-Syndrom, TEN). Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie solche Beschwerden bemerken.
  • Schuppige und blasenähnliche Hautreaktionen, Bindegewebserkrankungen (Lupus erythematosus), Haarverlust, Verschlechterung einer vorhandenen Schuppenflechte (eine wiederkehrende Hauterkrankung einhergehend mit schuppigem, trockenem Hautausschlag), Ablösen der Nägel
  • Allergische Reaktionen einhergehend mit einem Blutdruckabfall, Blässe und Ruhelosigkeit, schwachem schnellen Puls, feuchtkalter Haut und

Bewusstseinsstörung verursacht durch Erweiterung von Blutgefäßen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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