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«Renitec 10 mg Tabletten»

Renitec 10 mg Tabletten
Renitec 10 mg Tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Renitec enthält einen Wirkstoff namens Enalaprilmaleat. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer) genannt werden.

Renitec wird angewendet

  • um einen erhöhten Blutdruck (Hypertonie) zu behandeln
  • um Herzmuskelschwäche (verminderte Herzfunktion) zu behandeln. Es kann die Notwendigkeit von Spitalsaufenthalten verringert werden und hilft Patienten, länger zu leben.
  • um Anzeichen einer Herzmuskelschwäche vorzubeugen. Anzeichen dafür umfassen: Kurzatmigkeit, Ermüdung schon nach leichter körperlicher Anstrengung wie z. B. Gehen, oder Schwellungen von Knöcheln und Füßen.

Renitec wirkt durch Erweiterung Ihrer Blutgefäße. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt. Im allgemeinen setzt die Wirkung des Arzneimittels nach einer Stunde ein und hält mindestens 24 Stunden an. Einige Personen benötigen jedoch eine Behandlung über einige Wochen bis eine optimale Wirkung auf den Blutdruck festgestellt werden kann.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Renitec darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Enalaprilmaleat, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile von Renitec sind (Aufzählung in Abschnitt 6).
  • wenn Sie bereits früher mit einem Arzneimittel aus derselben Arzneimittelgruppe zu der Renitec gehört (ACE-Hemmer) allergische Reaktionen hatten
  • wenn Sie jemals Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen hatten, die Schluck- oder Atemproblemen verursachten (Angioödem), deren Grund nicht bekannt oder.
  • erblich bedingt war
  • ab dem 4. Schwangerschaftsmonat (die Einnahme von Renitec ist auch während der frühen Schwangerschaft zu vermeiden - siehe Schwangerschaft und Stillzeit).

Nehmen Sie Renitec nicht ein, falls einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bevor Sie Renitec einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Renitec ist erforderlich
Halten Sie vor Einnahme von Renitec Rücksprache mit Ihrem Arzt:

  • wenn Sie Herzprobleme haben
  • wenn Sie an Erkrankungen leiden, die die Blutgefäße im Gehirn betreffen
  • wenn Sie Probleme mit dem Blut haben wie geringe oder fehlende weiße Blutkörperchen (Neutropenie/Agranulozytose), niedrige Zahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder niedrige Zahl roter Blutkörperchen (Anämie)
  • wenn Sie Probleme mit der Leber haben
  • wenn Sie Probleme mit den Nieren haben (einschließlich Nierentransplantation). Dadurch kann es zu erhöhten Kaliumspiegel in Ihrem Blut kommen, die schwerwiegend sein können. Eine Anpassung Ihrer Renitec-Dosis durch Ihren Arzt könnte erforderlich sein oder eine Überwachung Ihrer Kaliumspiegel im Blut.
  • wenn Sie dialysepflichtig sind
  • wenn Sie sehr krank sind (starkes Erbrechen) oder kürzlich unter Durchfall litten
  • wenn Sie eine salzarme Diät einhalten oder Kalium-Ergänzungsmittel, Kalium-sparende Arzneimittel bzw. kaliumhältige Salzersatzmittel einnehmen
  • wenn Sie über 70 Jahre alt sind
  • wenn Sie an Diabetes leiden. Sie müssen regelmäßig Bluttests durchführen, um niedrige Blutzuckerspiegel zu erkennen, insbesondere während des ersten Behandlungsmonats. Ihre Kaliumwerte im Blut können ebenfalls erhöht sein.
  • wenn Sie jemals eine allergische Reaktion hatten, mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen zusammen mit Schluck- oder Atembeschwerden. Beachten Sie, dass dunkelhäutige Patienten ein höheres Risiko für diese Reaktionen auf einen ACE-Hemmer haben.
  • wenn Sie niedrigen Blutdruck haben (Sie haben dann Anzeichen wie Mattigkeit und Schwindel, insbesondere im Stehen)
  • wenn Sie unter einer Kollagenkrankheit leiden (z. B. Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis oder Sklerodermie), eine Behandlung erhalten, die Ihr Immunsystem unterdrückt, Arzneimittel wie Allopurinol oder Procainamid einnehmen oder Kombinationen der genannten Möglichkeiten zutreffen.
  • wenn Sie glauben, daß Sie schwanger sind (oder schwanger werden könnten). Renitec wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf ab dem 4. Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da es Ihrem Kind in diesem Stadium ernsthaft schaden kann (siehe Schwangerschaft und Stillzeit).
  • wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten (siehe Abschnitt Stillzeit)

Beachten Sie, daß Renitec den Blutdruck bei dunkelhäutigen Patienten weniger effektiv senkt als bei nicht dunkelhäutigen Patienten.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bevor Sie Renitec einnehmen.

Wenn bei Ihnen ein Eingriff oder eine Behandlung geplant ist
Wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt darüber, daß Sie Renitec einnehmen:

  • jede Form einer Operation oder die Verabreichung einer Narkose (auch beim Zahnarzt)
  • eine Behandlung erhalten, die Cholesterin aus dem Blut entfernt (sogenannte LDL-Apharese)
  • eine Desensibilisierungsbehandlung erhalten, um die
  • allergische Wirkung von Bienen- oder Wespenstichen zu vermindernt

Trifft einer der oben genannten Punkte auf Sie zu, sprechen Sie vor dem Eingriff oder der Behandlung mit Ihrem Arzt oder Zahnarzt.

Bei Einnahme von Renitec mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Das schließt pflanzliche Arzneimittel mit ein. Dies ist erforderlich, da Renitec die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Andererseits können andere Arzneimittel ebenfalls die Wirkung von Renitec beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung, wie Beta-Blocker oder Entwässerungstabletten (Diuretika)
  • Arzneimittel, die Kalium enthalten (einschließlich diätetische Salzersatzmittel)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (einschließlich Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin)
  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung einer bestimmten Form von Depression)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, genannt "trizyklische Antidepressiva"
  • Arzneimitttel zur Behandlung psychischer Probleme, sogenannte "Antipsychotika"
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Husten und Erkältungen sowie zur Gewichtsreduktion, die eine "sympathomimetische" Substanz enthalten
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Gelenksentzündungen (Arthritis), einschließlich der Gabe von Gold
  • Acetylsalicylsäure (ASS)
  • Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnsel (Thrombolytika)
  • Alkohol

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bevor Sie Rentec einnehmen.

Bei Einnahme von Renitec zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Renitec kann während oder außerhalb einer Mahlzeit eingenommen werden. Die meisten Personen nehmen Renitec mit Wasser ein.

Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn Sie glauben schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).
Ihr Arzt wird Sie im Normalfall anweisen, Renitec abzusetzen bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, daß Sie schwanger sind und Ihnen anstelle von Renitec ein anderes Arzneimittel verschreiben. Renitec wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf ab dem 4. Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da eine Einnahme nach dem 3. Schwangerschaftsmonat Ihrem Kind ernsthaft schaden kann.

Stillzeit
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder planen, mit dem Stillen zu beginnen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und vor allem Frühgeborenen wird während der Einnahme von Renitec nicht empfohlen. Im Fall von älteren Säuglingen sollte Sie Ihr Arzt über den Nutzen und die Risiken einer Einnahme von Renitec während der Stillzeit im Vergleich zu anderen Behandlungen aufklären.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Während der Einnahme von Renitec können Sie sich schwindelig und müde fühlen. Sollte dies eintreten, lenken Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Renitec
Renitec enthält Lactose, eine bestimmte Zuckerart. Bitte nehmen Sie Renitec erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Renitec immer gemäß den Anweisungen Ihres Arztes ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Es ist sehr wichtig, Renitec so lange einzunehmen wie Ihr Arzt es Ihnen verschreibt.
  • Nehmen Sie nicht mehr Tabletten ein als verschrieben.

Bluthochdruck:

  • Die übliche Anfangsdosis beträgt 5 bis 20 mg einmal täglich.
  • Manche Patienten benötigen eine niedrigere Anfangsdosis.
  • Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 20 mg einmal täglich.
  • Die maximale Erhaltungsdosis beträgt 40 mg einmal täglich.

Herzmuskelschwäche:

  • Die übliche Anfangsdosis beträgt 2,5 mg einmal täglich. –
  • Ihr Arzt wird dann schrittweise die Menge erhöhen bis die für Sie geeignete Dosis erreicht ist.
  • Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 20 mg täglich, die auf einmal oder in zwei Dosen eingenommen werden kann. Die maximale Erhaltungsdosis beträgt 40 mg pro Tag, aufgeteilt auf zwei Dosen.

Patienten mit Nierenproblemen
Abhängig davon, wie gut Ihre Nieren funktionieren, kann sich die Dosierung verändern:

  • mittelschwere Nierenprobleme – 5 mg bis 10 mg pro Tag
  • schwere Nierenprobleme – 2,5 mg pro Tag
  • wenn Sie eine Dialyse benötigen – 2, 5 mg pro Tag. An Tagen, an denen Sie keine Dialyse erhalten, kann die Dosierung geändert werden, abhängig davon, wie niedrig Ihr Blutdruck ist.

Ältere Patienten
Ihr Arzt entscheidet über die Dosierung, abhängig davon, wie gut Ihre Nieren funktionieren.

Anwendung bei Kindern:
Erfahrungen mit der Anwendung von Renitec bei Kindern mit Bluthochdruck sind begrenzt. Kann ein Kind Tabletten schlucken, wird die Dosis anhand des Körpergewichts und des Blutdrucks des Kindes festgelegt. Die übliche Anfangsdosis ist:

  • zwischen 20 kg und 50 kg – 2,5 mg pro Tag - über 50 kg – 5 mg pro Tag

Die Dosis kann entsprechend den Bedürfnissen des Kindes verändert werden:

  • maximal 20 mg täglich können bei Kindern zwischen 20 kg und 50 kg gegeben werden
  • maximal 40 mg täglich können bei Kindern über 50 kg gegeben werden.

Renitec wird nicht bei Neugeborenen (während der ersten Wochen nach der Geburt) und bei Kindern mit Nierenproblemen empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Renitec eingenommen haben, als Sie sollten Falls Sie zu viele Tabletten eingenommen haben als Sie sollten, verständigen Sie umgehend einen Arzt, oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit. Die nachfolgenden Beschwerden können auftreten: Benommenheit und Schwindel. Dies kann aufgrund eines plötzlichen oder massiven Blutdruckabfalls auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Renitec vergessen haben

  • Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, holen Sie die versäumte Dosis nicht nach.
  • Nehmen Sie die nächste Dosis wie gewohnt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie die Einnahme von Renitec abbrechen Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ohne Anweisung des Arztes ab.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Renitec Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die nachfolgenden Nebenwirkungen können mit diesem Arzneimittel auftreten.

Brechen Sie die Einnahme von Renitec ab und informieren Sie umgehend einen Arzt, wenn Sie folgendes bemerken:

  • Schwellung Ihres Gesichts, der Lippen, Zunge oder Rachen, wodurch es zu Atem- oder Schluckbeschwerden kommen kann
  • Schwellung der Hände oder Knöchel
  • wenn Sie erhabene rote Hautausschläge (Nesselausschlag) entwickeln

Beachten Sie, dass dunkelhäutige Patienten ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung solcher Reaktionen haben. Falls einer der oben beschriebenen Zustände eintritt, beenden Sie sofort die Einnahme von Renitec und verständigen Sie umgehend einen Arzt.

Wenn Sie mit der Einnahme von Renitec beginnen, können Sie sich matt und schwindelig fühlen. Sollte dies eintreten, wird es helfen, wenn Sie sich hinlegen. Diese Reaktionen werden durch die Senkung Ihres Blutdrucks verursacht und sollten sich bei fortgesetzter Einnahme des Arzneimittels bessern. Sollten Sie beunruhigt sein, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Andere Nebenwirkungen können sein:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)

  • Schwindel-, Schwäche- oder Krankheitsgefühl
  • verschwommenes Sehen
  • Husten

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

  • niedriger Blutdruck, veränderter Herzrhythmus, rascher Herzschlag, Engegefühl in der Brust (Angina pectoris) oder Brustschmerzen
  • Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfälle (Synkopen)
  • veränderter Geschmackssinn, Kurzatmigkeit
  • Durchfall oder Bauchschmerzen, Hautausschlag
  • Müdigkeit, Depression
  • allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Schluck- und Atembeschwerden
  • erhöhte Kaliumspiegel im Blut, erhöhte Kreatininwerte im Blut (beides wird normalerweise durch einen Bluttest festgestellt)

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

  • plötzlicher Blutdruckabfall
  • rascher oder unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen)
  • Herzanfall (möglicherweise aufgrund eines zu niedrigen Blutdrucks bei bestimmten Patienten mit einem hohen Risiko, einschließlich Problemen der Blutversorgung von Herz oder Gehirn)
  • Anämie (einschließlich aplastischer und hämolytischer)
  • Schlaganfall (möglicherweise aufgrund eines zu niedrigen Blutdrucks bei Patienten mit einem hohen Risiko)
  • Verwirrtheit, Schlaflosigkeit oder Schläfrigkeit, Nervosität
  • prickelnde oder sich taub anfühlende Haut
  • Schwindel/Drehschwindel
  • Klingeln in den Ohren (Tinnitus)
  • rinnende Nase, Schmerzen im Rachen oder Heiserkeit
  • Asthma
  • verlangsamte Darmpassage der Nahrung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Krankheitsgefühl (Erbrechen), Verdauungsstörung, Verstopfung, Appetitlosigkeit
  • Magenverstimmung, trockener Mund, Geschwüre, beeinträchtigte Nierenfunktion, Nierenversagen
  • vermehrtes Schwitzen
  • juckender oder nesselnder Hautausschlag
  • Haarausfall
  • Muskelkrämpfe, Hitzewallungen mit Rötung (Flush), allgemeines Unwohlsein, erhöhte Temperatur (Fieber), Impotenz
  • hohe Proteinspiegel im Harn (wird durch einen Harntest festgestellt)
  • niedriger Zucker- oder Natriumspiegel, hohe Blutharnstoffspiegel (wird durch Bluttest festgestellt)

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

  • Raynaud-Syndrom, bei dem Ihre Hände und Füße sehr kalt und weiß werden, aufgrund von schwacher Durchblutung
  • veränderte Blutwerte wie niedrige Zahl weißer und roter Blutkörperchen, niedriges Hämoglobin, niedrige Blutplättchen-Zahl
  • Knochenmarksdepression
  • Erkrankungen, die das Immunsystem betreffen (Autoimmunerkrankungen)
  • seltsame Träume oder Schlafprobleme
  • Flüssigkeit in der Lunge (Lungeninfiltrate)
  • Entzündung der Nase
  • Lungenentzündung
  • Entzündung der Wangen, des Gaumens, der Zunge, Lippen und des Rachens
  • verminderte Harnproduktion
  • Erythema multiforme
  • Stevens-Johnson-Syndrom, eine schwere Erkrankung der Haut, die mit Rötung und Abschälung der Haut einhergeht sowie mit Blasenbildung, offenen Stellen oder Ablösung der oberen Hautschicht von den unteren Schichten
  • Leberproblemen wie verminderte Leberfunktion, Entzündung der Leber, Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen), erhöhte Werte der Leberenzyme oder von Bilirubin (wird mittels Bluttests festgestellt)
  • Vergrößerung der Brustdrüsen bei Männern

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

  • Schwellung des Darms (intestinales Angioödem)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind. Für weitere Informationen zu Nebenwirkungen fragen Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker. Beide haben ausführlichere Listen zu Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25°C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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