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«Restex® Retardkapseln»

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Das Arzneimittel ist eine Kombination aus den Arzneistoffen Levodopa und Benserazid. Es wird zur Behandlung des Restless Legs Syndroms (RLS) eingesetzt.Restless Legs Syndrom ist ein Krankheitsbild, das in Phasen körperlicher Ruhe und deshalb vor allem nachts auftritt. Ernsthafte Schlafstörungen können die Folge sein. Die Beschwerden äußern sich mit unangenehmen Bewegungsdrang in den Beinen, oft begleitet von Schmerzen, Brennen oder Muskelzuckungen. Das Syndrom ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, also im Gehirn und Rückenmark. Der Botenstoff Dopamin scheint dabei eine wichtige Rolle zu spielen. Mit Hilfe von Dopamin kontrolliert das Gehirn die Bewegungen des Körpers.Dopamin selbst kann nicht als Tablette geschluckt werden, da es nicht den Schutzwall durchdringen kann, der das Gehirn umgibt. Statt Dopamin verwendet man daher seine Vorläufersubstanz, das Levodopa. Levodopa kann im Gegensatz zu Dopamin den Schutzwall passieren und dient dem Gehirn als Quelle für Dopamin. Jedoch wird Levodopa nicht nur im Hirn, sondern auch auf dem Transport dorthin im Blut zu Dopamin abgebaut und verliert dadurch seine Wirksamkeit für die Bewegungskontrolle. Deshalb wird Levodopa mit Benserazid kombiniert, das den vorzeitigen Abbau von Levodopa zu Dopamin verhindert.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Restless Legs Syndrom (RLS)

Packungsgrößen

  • 20 Retardkps. (N1)
  • 50 Retardkps. (N2)
  • 100 Retardkps. (N3)

Warnhinweise!

  • Bei langer Anwendung sollte regelmäßig eine Kontrolle von Blut-, Leber- und Nierenwerten erfolgen.
  • Bei Diabetikern ist eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels zu empfehlen.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Engwinkelglaukom
  • Gleichzeitige Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der Depression aus der Arzneimittelgruppe der MAO-Hemmer
  • Kinder und Jugendliche
  • Psychosen
  • Schwere Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
  • Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Appetitminderung
  • Übelkeit
  • Ruhelosigkeit
  • Depressive Verstimmung
  • Herzrhythmusstörungen (Gelegentlich)
  • Störung der Blutdruckregulation (Gelegentlich)
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Gelegentlich)
  • Blutbildveränderungen (Selten)

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme des Medikaments mit einer eiweißreichen Mahlzeit verschlechtert die Aufnahme der Arzneistoffe in den Körper. Blutdrucksenkende Medikamente mit dem Inhaltstoff Reserpin und manche Arzneimittel gegen Depressionen vermindern die Wirkung des Medikaments.Das Präparat kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Informieren sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen.


Bewertungen «Restex® Retardkapseln»