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«Risperidon Pfizer 0,5 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Risperidon Pfizer gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln die als „Antipsychotika" bezeichnet werden.

Risperidon Pfizer wird zur Behandlung der folgenden Krankheitsbilder angewendet:

  • Schizophrenie, bei der Sie Dinge sehen, hören oder fühlen können, die nicht wirklich da sind, oder Dinge glauben, die nicht wirklich wahr sind, oder sich ungewöhnlich misstrauisch oder verwirrt fühlen können
  • Manie, bei der Sie sich sehr aufgeregt, euphorisch, erregt, enthusiastisch oder überaktiv fühlen können. Eine Manie tritt im Rahmen einer Krankheit auf, die man als „bipolare Störung" bezeichnet.
  • Kurzzeitbehandlung (bis zu sechs Wochen) von anhaltender Aggression bei Personen mit Alzheimerdemenz, die sich selbst oder anderen Personen körperlichen Schaden zufügen. Andere (nichtmedikamentöse) Behandlungen sollten zuvor versucht worden sein.
  • Kurzzeitbehandlung (bis zu sechs Wochen) von anhaltender Aggression bei geistig behinderten Kindern (Mindestalter fünf Jahre) und Jugendlichen mit Verhaltensstörung.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Risperidon Pfizer darf nicht eingenommen werden, wenn

  • Sie überempfindlich (allergisch) gegen Risperidon oder einen der sonstigen Bestandteile von Risperidon Pfizer sind (diese sind nachfolgend im Abschnitt 6 aufgeführt).

Wenn Sie nicht sicher sind, ob dies für Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Risperidon Pfizer einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Risperidon Pfizer ist erforderlich

Sprechen Sie vor der Einnahme von Risperidon Pfizer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn

  • Sie Herzprobleme haben. Als Beispiele zählen unregelmäßiger Herzrhythmus oder wenn Sie zu niedrigem Blutdruck neigen oder Arzneimittel für Ihren Blutdruck verwenden. Risperidon Pfizer kann niedrigen Blutdruck verursachen. Ihre Dosis muss unter Umständen entsprechend angepasst werden.
  • bei Ihnen irgendwelche Umstände vorliegen, die einen Schlaganfall begünstigen könnten, wie etwa hoher Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Probleme mit den Blutgefäßen im Gehirn
  • Sie an Parkinsonkrankheit oder Demenz leiden
  • Sie Diabetiker sind
  • Sie an Epilepsie leiden
  • Sie ein Mann sind und schon einmal eine lang anhaltende oder schmerzhafte Erektion hatten. Wenn Sie das während der Behandlung mit Risperidon Pfizer bei sich feststellen, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt.
  • Sie Probleme haben, Ihre Körpertemperatur oder ein Überhitzen des Körpers zu kontrollieren
  • Sie oder jemand in Ihrer Familie eine Krankengeschichte mit Blutgerinnseln haben, da Arzneimittel wie diese mit der Entstehung von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht werden
  • Sie Nierenprobleme haben
  • Sie Leberprobleme haben
  • Sie abnormal hohe Werte des Hormons Prolaktin im Blut haben oder wenn Sie einen Tumor haben, der möglicherweise von Prolaktin abhängig ist

Verständigen Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes bei sich feststellen

  • unwillkürliche rhythmische Bewegungen der Zunge, des Mundes und im Gesicht – ein Absetzen von Risperidon könnte erforderlich sein
  • Fieber, starke Muskelsteifheit, Schweißausbruch oder eine Bewusstseinstrübung (eine Krankheit, die man als „malignes neuroleptisches Syndrom" bezeichnet). Es könnte eine unverzügliche medizinische Behandlung erforderlich sein.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Risperidon Pfizer einnehmen.
Risperidon Pfizer kann zu einer Gewichtszunahme führen.

Ältere Patienten mit Demenz

Bei älteren Patienten mit Demenz besteht ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall. Sie sollten Risperidon nicht einnehmen, wenn Sie an einer Demenz in der Folge eines Schlaganfalls leiden. Während der Behandlung mit Risperidon sollten Sie häufig Ihren Arzt aufsuchen.
Wenn Sie oder Ihr Betreuer eine plötzliche Veränderung Ihres Geisteszustands oder eine plötzliche Schwäche oder ein Taubheitsgefühl im Gesicht, an den Armen oder Beinen, vor allem auf einer Seite, oder eine verwaschene Sprache auch nur für kurze Zeit bemerken, ist eine unverzügliche medizinische Behandlung erforderlich. Es könnten dies Anzeichen eines Schlaganfalls sein.

Kinder und Jugendliche

Vor Beginn einer Behandlung bei Verhaltensstörung sollten andere Gründe für ein aggressives Verhalten ausgeschlossen worden sein.
Falls während der Behandlung mit Risperidon Müdigkeit auftritt, könnte ein Wechsel des täglichen Einnahmezeitpunkts die Aufmerksamkeitsprobleme verbessern.

Bei Einnahme von Risperidon Pfizer mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungs-pflichtige Arzneimittel und pflanzliche Mittel handelt.

Es ist für Sie besonders wichtig, mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder anwenden:

  • Arzneimittel, die auf Ihr Gehirn wirken, um Ihnen so zu helfen, sich zu beruhigen (Benzodiazepine) oder einige Schmerzmittel (Opiate), Arzneimittel gegen Allergien (einige Antihistaminika). Risperidon könnte die sedierende (beruhigende) Wirkung aller dieser Arzneimittel verstärken.
  • Arzneimittel, die die elektrische Aktivität Ihres Herzens verändern können, wie etwa Arzneimittel zur Behandlung von Malaria, Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin), Allergien (Antihista-minika), einige Antidepressiva oder andere Arzneimittel zur Behandlung geistiger oder seelischer Probleme
  • Arzneimittel, die den Herzschlag verlangsamen
  • Arzneimittel, die die Kaliumwerte im Blut vermindern (z. B. bestimmte Diuretika/entwässernde Arzneimittel)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck. Risperidon kann zu niedrigem Blutdruck führen.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Parkinsonkrankheit (wie etwa Levodopa)
  • Entwässernde Arzneimittel (Diuretika), die bei Herzproblemen oder bei Schwellungen von Körperteilen aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen angewendet werden (wie etwa Furosemid oder Chlorothiazid). Risperidon Pfizer kann bei Anwendung alleine oder gemeinsam mit Furosemid das Risiko für Schlaganfall oder Tod bei älteren Personen mit Demenz erhöhen.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Risperidon vermindern:

  • Rifampicin (ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Infektionen)
  • Carbamazepin, Phenytoin (Arzneimittel gegen Epilepsie)
  • Phenobarbital Wenn Sie mit der Einnahme solcher Arzneimittel beginnen oder deren Einnahme beenden, benötigen Sie unter Umständen eine andere Dosierung von Risperidon.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Risperidon verstärken:

  • Chinidin (zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten)
  • Antidepressiva wie Paroxetin, Fluoxetin, trizyklische Antidepressiva
  • Arzneimittel, die als Betablocker bezeichnet werden (zur Behandlung von Bluthochdruck)
  • Phenothiazine (z. B. zur Behandlung von Psychosen oder zur Beruhigung)
  • Cimetidin, Ranitidin (Säureblocker für den Magen) Wenn Sie mit der Einnahme solcher Arzneimittel beginnen oder deren Einnahme beenden, benötigen Sie unter Umständen eine andere Dosierung von Risperidon.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Risperidon Pfizer einnehmen.

Bei Einnahme von Risperidon Pfizer zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können dieses Arzneimittel mit einer Mahlzeit oder unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen. Sie sollten Alkohol vermeiden, wenn Sie Risperidon Pfizer einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind, versuchen, schwanger zu werden, oder wenn Sie stillen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Risperidon Pfizer einnehmen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie es einnehmen können.
  • Wenn Risperidon Pfizer während des letzten Drittels der Schwangerschaft eingenommen wurde, wurden bei Neugeborenen Zittern, Muskelsteifheit und Probleme beim Füttern – durchwegs Probleme, die sich wieder zurückbilden – beobachtet.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bei der Behandlung mit Risperidon Pfizer können Schwindel, Müdigkeit und Sehstörungen auftreten. Sie dürfen kein Fahrzeug lenken und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Risperidon Pfizer

Risperidon Pfizer Filmtabletten enthalten Lactose. Bitte nehmen Sie Risperidon Pfizer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Wie viel Risperidon Pfizer sollten Sie einnehmen

Zur Behandlung von Schizophrenie

Erwachsene

  • Die übliche Anfangsdosis ist 2 mg pro Tag; diese Dosis könnte am zweiten Tag auf 4 mg pro Tag erhöht werden.
  • Danach kann die Dosis von Ihrem Arzt je nach Ihrem Ansprechen auf die Behandlung angepasst werden.
  • Die meisten Personen fühlen sich mit einer Tagesdosis von 4 mg bis 6 mg besser.
  • Diese Gesamttagesdosis kann entweder in einer Dosis eingenommen werden oder auf zwei getrennte Gaben pro Tag aufgeteilt werden. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, was für Sie am besten ist.

Ältere Patienten

  • Ihre Anfangsdosis beträgt üblicherweise 0,5 mg zweimal täglich.
  • Ihre Dosis kann dann schrittweise von Ihrem Arzt auf 1 mg bis 2 mg zweimal täglich erhöht werden.
  • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, was für Sie am besten ist.

Kinder und Jugendliche

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten nicht mit Risperidon Pfizer für Schizophrenie behandelt werden.

Zur Behandlung von Manie

Erwachsene

  • Ihre Anfangsdosis beträgt üblicherweise 2 mg einmal täglich.
  • Danach kann Ihre Dosis von Ihrem Arzt schrittweise je nach Ihrem Ansprechen auf die Behandlung angepasst werden.
  • Die meisten Personen fühlen sich mit einer Dosis von 1 mg bis 6 mg einmal täglich besser.

Ältere Patienten

  • Ihre Anfangsdosis beträgt üblicherweise 0,5 mg zweimal täglich.
  • Ihre Dosis kann dann je nach Ihrem Ansprechen auf die Behandlung schrittweise von Ihrem Arzt auf 1 mg bis 2 mg zweimal täglich erhöht werden.

Kinder und Jugendliche

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten nicht mit Risperidon Pfizer für bipolare Manie behandelt werden.

Zur Behandlung von anhaltender Aggression bei Personen mit Alzheimerdemenz

Erwachsene (einschließlich älterer Patienten)

  • Ihre Anfangsdosis beträgt üblicherweise 0,25 mg zweimal täglich.
  • Ihre Dosis kann danach von Ihrem Arzt je nach Ihrem Ansprechen auf die Behandlung schrittweise erhöht werden.
  • Die meisten Personen fühlen sich mit einer Dosis von 0,5 mg zweimal täglich besser. Bei einigen Patienten ist unter Umständen eine Dosis von 1 mg zweimal täglich erforderlich.
  • Die Behandlungsdauer bei Patienten mit Alzheimerdemenz sollte nicht mehr als sechs Wochen betragen.

Zur Behandlung von Verhaltensstörung bei Kindern und Jugendlichen

Die Dosis wird vom Gewicht Ihres Kindes abhängen:

Bei Kindern mit einem Gewicht unter 50 kg:

  • Die Anfangsdosis beträgt normalerweise 0,25 mg einmal täglich.
  • Die Dosis kann jeden zweiten Tag in Schritten von 0,25 mg pro Tag erhöht werden.
  • Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 0,25 mg bis 0,75 mg einmal täglich.

Bei Kindern mit einem Gewicht ab 50 kg:

  • Die Anfangsdosis beträgt normalerweise 0,5 mg einmal täglich.
  • Die Dosis kann jeden zweiten Tag in Schritten von 0,5 mg pro Tag erhöht werden.
  • Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 0,5 mg bis 1,5 mg einmal täglich.

Die Behandlungsdauer bei Patienten mit Verhaltungsstörung sollte nicht mehr als sechs Wochen betragen.

Kinder unter fünf Jahren sollten nicht mit Risperidon Pfizer für Verhaltensstörung behandelt werden.

Personen mit Nieren- oder Leberproblemen

Unabhängig davon, welche Krankheit behandelt werden soll, sollten alle Anfangsdosen und auch alle weiteren Dosen um die Hälfte reduziert werden. Dosiserhöhungen sollten bei diesen Patienten langsamer erfolgen.
Risperidon sollte bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden.

Wie ist Risperidon Pfizer einzunehmen?

Nehmen Sie Risperidon Pfizer immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie viel Arzneimittel Sie über welchen Zeitraum einnehmen sollen. Dies hängt von Ihrem jeweiligen Zustand ab und ist von Person zu Person unterschiedlich. Die Dosis des Arzneimittels, die Sie einnehmen sollten, wird im Abschnitt „Wie viel Risperidon Pfizer sollten Sie einnehmen" angegeben.

Die Tabletten sollten mit etwas Wasser eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge Risperidon Pfizer eingenommen haben als Sie sollten

  • Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Nehmen Sie dazu die Arzneimittelpackung mit.
  • Im Falle einer Überdosis könnten Sie sich schläfrig oder müde fühlen oder Sie könnten abnormale Körperbewegungen, Probleme beim Stehen und Gehen, Schwindelgefühl aufgrund eines zu niedrigen Blutdrucks oder abnormale Herzschläge oder Krampfanfälle haben.

Wenn Sie die Einnahme von Risperidon Pfizer vergessen haben

  • Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese, sobald Sie dies bemerken. Wenn es jedoch schon fast Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die versäumte Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis wie normal ein. Wenn Sie zwei oder mehr Einnahmen versäumen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Nehmen Sie keine doppelte Dosis (zwei Dosen gleichzeitig), um eine versäumte Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Risperidon Pfizer abbrechen

Sie sollten die Einnahme dieses Arzneimittels nicht abbrechen, sofern Ihnen das nicht von Ihrem Arzt gesagt wird. Ihre Symptome könnten wieder auftreten. Wenn Ihr Arzt entscheidet, das Arzneimittel abzusetzen, könnte Ihre Dosis über mehrere Tage allmählich reduziert werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Risperidon Pfizer Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)

  • Parkinsonismus. Das ist eine medizinische Bezeichnung, die viele Symptome umfasst. Jedes einzelne Symptom kann auch weniger häufig als bei einer von zehn Personen auftreten. Parkinsonismus umfasst folgende Symptome: Zunahme der Speichelsekretion oder wässriger Mund, Steifheit der Skelettmuskulatur, vermehrter Speichelfluss aus dem Mund, zuckende Bewegungen beim Abwinkeln der Gliedmaßen, langsame, reduzierte oder beeinträchtigte Bewegungen, Ausdruckslosigkeit des Gesichts, Muskelanspannung, steifer Nacken, Muskelsteifheit, kurze, schlurfende, eilige Schritte und Fehlen normaler Armbewegungen beim Gehen, anhaltendes Blinzeln als Reaktion auf Klopfen auf die Stirn (ein abnormaler Reflex)
  • Kopfschmerzen, Einschlaf- oder Durchschlafprobleme

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

  • Benommenheit, Müdigkeit, Ruhelosigkeit, Unvermögen, ruhig zu sitzen, Reizbarkeit, Angstgefühl, Schläfrigkeit, Schwindel, mangelnde Aufmerksamkeit, Erschöpfungsgefühl, Schlafstörung
  • Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, vermehrter Appetit, Bauchschmerzen oder Bauchbeschwerden, Halsschmerzen, trockener Mund
  • Gewichtszunahme, erhöhte Körpertemperatur, verminderter Appetit
  • Atemprobleme, Lungeninfektion (Pneumonie), Grippe, Infektion der Atemwege, verschwommenes Sehen, Nasenverstopfung, Nasenbluten, Husten
  • Harnweginfektion, Bettnässen
  • Muskelkrämpfe, unwillkürliche Bewegungen des Gesichts oder der Arme und Beine, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Schwellungen der Arme und Beine, Schmerzen in Armen und Beinen
  • Ausschlag, Hautrötung
  • Rascher Herzschlag, Brustschmerzen
  • Erhöhte Prolaktinhormonspiegel im Blut
  • Fehlende Reaktion auf Reize, Bewusstseinsverlust, plötzliches Anschwellen von Lippen und Augen in Verbindung mit Atemproblemen, plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl von Gesicht, Armen oder Beinen, vor allem auf einer Seite, oder Episoden mit verwaschener Sprache, die weniger als 24 Stunden anhalten (so genannte Minischlaganfälle oder Schlaganfälle), unwillkürliche Bewegungen von Gesicht, Armen oder Beinen, Ohrensausen, Flüssigkeitsansammlung im Gesicht.

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

  • Unfähigkeit, einen Orgasmus zu erreichen, Menstruationsstörung
  • Schuppen
  • Arzneimittelallergie, Kältegefühl in Armen und Beinen, Lippenschwellung, Entzündung der Lippen
  • Glaukom, verminderte Sehschärfe, Verkrusten des Augenlidrandes, Augenrollen
  • Emotionslosigkeit
  • Bewusstseinsänderung mit erhöhter Körpertemperatur und Muskelzucken, Flüssigkeits-ansammlungen im ganzen Körper, Arzneimittelentzugssyndrom, verringerte Körpertemperatur
  • Rasches flaches Atmen, Atemprobleme beim Schlafen, chronische Mittelohrentzündung
  • Verstopfung
  • Verringerte Blutzufuhr zum Gehirn
  • Abnahme der weißen Blutkörperchen, abnormale Absonderung eines Hormons, das das Harnvolumen regelt
  • Abbau von Muskelfasern mit Schmerzen in den Muskeln (Rhabdomyolyse), Bewegungsstörungen
  • Koma infolge eines unbehandelten Diabetes
  • Gelbfärbung der Haut und der Augen (Gelbsucht)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

  • Lebensbedrohliche Komplikationen eines unbehandelten Diabetes

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • Schwere allergische Reaktion, die zu Atemproblemen und Schock führt
  • Fehlen der Granulozyten (eine Form der weißen Blutkörperchen, die bei der Abwehr von Infektionen hilft)
  • Blutgerinnsel in den Venen, insbesondere in den Beinen (mit Symptomen wie Schwellung, Schmerz und Rötung in den Beinen), das durch die Blutgefäße bis zu den Lungen wandern kann und Brustschmerzen und Atemprobleme verursachen kann. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen, müssen Sie sofort ärztliche Beratung einholen.
  • Lang anhaltende und schmerzhafte Erektion
  • Gefährliche übermäßige Wasseraufnahme

Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden bei der Anwendung einer langwirksamen Injektion von Risperidon beobachtet. Selbst wenn Sie nicht mit einer langwirksamen Injektion von Risperidon behandelt werden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, wenn eine der folgenden Reaktionen bei Ihnen auftritt.

  • Darmentzündungen
  • Hautabszesse; Kribbeln, Prickeln oder Taubheitsgefühl der Haut; Hautentzündung
  • Verringerung der weißen Blutzellen, die Sie bei der Abwehr bakterieller Infektionen unterstützen
  • Depressionen
  • Krampfanfälle
  • Blinzeln
  • Gefühl zu schwanken oder zu taumeln
  • Langsamer Herzschlag, hoher Blutdruck
  • Zahnschmerzen, Zungenkrampf
  • Schmerzen im Gesäß
  • Gewichtsverlust

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchs-information angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Flaschenetikett oder der Blisterfolie nach „Verwendbar bis:" angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25 °C lagern.
Innerhalb von drei Monaten nach dem ersten Öffnen der HDPE-Flasche aufbrauchen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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