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«Ropinirol Jenson 5 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Die Parkinson’sche Krankheit wird verursacht, wenn im Gehirn Dopamin in ungenügender Menge vorliegt. Ropinirol gehört zu einer bestimmten Arzneimittelgruppe, den Dopaminagonisten, die ähnlich wie natürliches Dopamin wirken und helfen, die Symptome der Parkinson’schen Krankheit zu lindern.
Ropinirol Jenson wird zur Behandlung von Parkinson angewendet. Sie können die Tabletten allein einnehmen, oder zusammen mit einem anderen Arzneimittel (Levodopa) zur Behandlung von Parkinson erhalten.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ropinirol Jenson darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ropinirol oder einen der
sonstigen Bestandteile von Ropinirol Jenson sind (diese sind in Abschnitt 6, Weitere Informationen, aufgeführt),
- wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben,
- wenn Sie eine Leberkrankung haben.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie der Ansicht sind, dass einer der oben
aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ropinirol Jenson ist erforderlich
Wenn eine der unten aufgeführten Situationen auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie Ropinirol Jenson einnehmen:
- wenn Sie schwanger sind, glauben schwanger zu sein oder stillen,
- wenn Sie jünger als 18 Jahre sind. Diese Tabletten dürfen nicht Kindern
gegeben werden.
- wenn Sie Herzprobleme haben,
- wenn Sie ein schwerwiegendes Problem mit der geistigen Gesundheit
haben,
- Wenn Sie einen ungewöhnlichen Drang und/oder ungewöhnliche
Verhaltensweisen zeigten (z. B. übermäßige Spielsucht oder exzessives Sexualverhalten).
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie der Ansicht sind, dass einer der oben
aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Ihr Arzt kann entscheiden, dass Ropinirol
Jenson für Sie nicht geeignet ist oder dass Sie während der Einnahme zusätzliche Kontrolluntersuchungen benötigen.
Während der Einnahme von Ropinirol Jenson
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie feststellen, dass bei Ihnen ungewöhnliche Verhaltensweisen auftreten (beispielsweise ungewöhnliche Spielsucht oder verstärkter Sexualdrang und/oder Verhaltensweisen), während Sie Ropinirol Jenson einnehmen. Ihr Arzt muss vielleicht die Dosis anpassen oder das Arzneimittel absetzen.
Rauchen und Ropinirol Jenson
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie mit dem Rauchen beginnen oder aufhören, während Sie Ropinirol Jenson einnehmen. Ihr Arzt muss vielleicht die Dosis anpassen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Die Einnahme von Ropinirol Jenson wird nicht empfohlen, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt geht davon, dass die Vorteile der Einnahme von Ropinirol Jenson das Risiko für das ungeborene Baby überwiegen.
Die Einnahme von Ropinirol wird nicht empfohlen, wenn Sie stillen, weil es Ihre Milchproduktion beeinflussen kann.
Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie schwanger sind, glauben schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen. Ihr Arzt berät Sie auch, wenn Sie stillen oder planen, zu stillen. Ihr Arzt wird Ihnen vielleicht raten, Ropinirol Jenson abzusetzen.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Ropinirol Jenson kann Sie benommen machen. Das Arzneimittel kann zu extremer Schläfrigkeit führen und manchmal kann es dazu führen, dass jemand sehr plötzlich und ohne Vorwarnung einschläft.
Wenn Sie betroffen sein könnten, dürfen Sie kein Fahrzeug führen, keine Maschinen bedienen und sich nicht in eine Situation bringen, in denen Schläfrigkeit Sie (oder andere Personen) dem Risiko einer schwerwiegenden Verletzung oder Tod aussetzen könnte. Nehmen Sie an diesen Aktivitäten erst wieder teil, wenn Sie nicht mehr betroffen sind.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie von solchen Problemen betroffen sind.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von
Ropinirol Jenson
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Ropinirol Jenson daher erst
nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer
Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

WIE IST ROPINIROL JENSON EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Ropinirol Jenson immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Sie können Ropinirol Jenson allein zur Behandlung der Symptome Ihrer Parkinson’schen Krankheit oder zusammen mit einem anderen Arzneimittel, Levodopa, erhalten.
Geben Sie Ropinirol Jenson nicht Kindern. Ropinirol Jenson wird Patienten unter 18 Jahren normalerweise nicht verschrieben.
Wenn Sie Ropinirol zum ersten Mal einnehmen, wird die Dosis allmählich erhöht. Ihr Arzt kann Ihre Dosis dann erhöhen oder verringern, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.
Die meisten Patienten nehmen zwischen 3 mg und 9 mg täglich ein, aber einige Patienten benötigen eine höhere Dosis. Einige Patienten nehmen bis zu 8 mg Ropinirol dreimal täglich ein (insgesamt 24 mg täglich).
Wenn Sie auch andere Arzneimittel gegen Parkinson erhalten, kann Ihr Arzt Ihnen raten, die Dosis des anderen Arzneimittels allmählich zu verringern.
Art der Anwendung
Schlucken Sie die Tabletten im Ganzen mit Wasser und vorzugsweise mit Nahrungsmitteln. Die Tabletten dürfen nicht zerkaut werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Ropinirol Jenson eingenommen haben, als Sie sollten
Nehmen Sie keine größere Menge Ropinirol Jenson ein, als Ihnen Ihr Arzt empfohlen hat. Es kann einige Wochen dauern, bis Ropinirol Jenson bei Ihnen wirkt. Wenn Sie versehentlich mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, setzen Sie sich mit der nächstgelegenen Notaufnahme eines Krankenhauses in Verbindung oder informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker. Vergessen Sie nicht, die restlichen Tabletten mitzunehmen. Ein Patient, der eine Überdosis Ropinirol eingenommen hat, kann jedes der folgenden Symptome zeigen: Übelkeit, Erbrechen, Schwindel (drehendes Gefühl), Benommenheit, geistige oder körperliche Ermüdung, Ohnmacht, Halluzinationen.
Wenn Sie die Einnahme von Ropinirol Jenson vergessen haben
Nehmen Sie keine zusätzlichen Tabletten oder die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen. Nehmen Sie die nächste Dosis einfach zur gewohnten Zeit ein.
Wenn Sie die Einnahme von Ropinirol Jenson einen Tag oder mehr vergessen haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wie Sie mit der Einnahme wieder beginnen sollen.
Wenn Sie die Einnahme von Ropinirol Jenson abbrechen
Nehmen Sie Ropinirol Jenson so lange ein, wie es Ihnen Ihr Arzt empfiehlt. Setzen Sie das Arzneimittel nur ab, wenn Ihr Arzt es Ihnen geraten hat. Wenn Sie Ropinirol Jenson plötzlich absetzen, können sich Ihre Parkinson-Symptome schnell stark verschlimmern. Wenn Sie Ropinirol Jenson absetzen müssen, wird Ihr Arzt Ihre Dosis allmählich verringern.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Ropinirol Jenson mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, einschließlich pflanzliche Präparate oder wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie während der Einnahme von Ropinirol Jenson mit der Einnahme/Anwendung eines neuen Arzneimittels beginnen.
Einige Arzneimittel können die Wirkungsweise von Ropinirol beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen erhöhen. Ropinirol kann auch die Wirkungsweise von einigen anderen Arzneimitteln beeinflussen. Dazu zählen:
• Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks oder gegen Herzprobleme
• Metoclopramid (zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen)
• Sulpirid ((zur Behandlung von Schizophrenie)
• Andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson’schen Erkrankung
• Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren (z. B. Cimetidin)
• Arzneimittel zur Behandlung von Asthma
• Arzneimittel zur Behandlung von Bronchitis oder Emphysem (z. B.
Theophyllin)
• Antibiotika (z. B. Ciprofloxacin oder Enoxacin)
• Das Antidepressivum Fluvoxamin
• HRT (Hormonsubstitutionstherapie).
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben.
Bei Einnahme von Ropinirol Jenson zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die Einnahme von Ropinirol Jenson mit Nahrungsmitteln kann die Wahrscheinlichkeit für Übelkeit oder Erbrechen verringern. Deshalb ist es ratsam, das Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen. Sie sollten keinen Alkohol trinken, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Ropinirol Jenson Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Nebenwirkungen von Ropinirol Jenson treten mit größerer Wahrscheinlichkeit auf, wenn Sie das Arzneimittel zum ersten Mal einnehmen oder wenn Ihre Dosis gerade erhöht wurde. Sie sind in der Regel leicht und können weniger beschwerlich werden, wenn Sie die Dosis eine Zeit lang eingenommen haben.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, wenn diese schwerer werden oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in der Liste aufgeführt sind.
Sehr häufig
(mehr als 1 Behandelter von 10)

• Schläfrigkeit
• Übelkeit
• Ohnmacht
• Benommenheit

Häufig
(1 bis 10 Behandelte von 100)

• Magenschmerzen
• Sodbrennen
• Sehen oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind
• Erbrechen
• Schwellung der Beine
• Schwindel (einschließlich Drehschwindel – es kann den Anschein haben, als ob Sie oder Ihre Umgebung herumgewirbelt wird)

Gelegentlich
(1 bis 10 Behandelte von 1.000)

• Delirium (Verwirrtheit, Sprachstörung und Halluzinationen)
• Paranoia (irrationales Misstrauen und Argwohn gegenüber anderen Menschen)
• Niedriger Blutdruck, insbesondere beim Aufstehen (kann zu Schwindel führen)
• Wahnvorstellungen (Glaube an Dinge, die nicht wahr sind)
• Extreme Schläfrigkeit am Tag und plötzliches Einschlafen ohne vorausgehende Schläfrigkeit

Sehr selten
(weniger als 1 Behandelter von 10.000)

• Veränderungen der Blutwerte, die auf Ihre Leberfunktion hinweisen

Nicht bekannt
(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

• Bei Patienten, die mit Arzneimitteln dieser Wirkstoffgruppe (Dopaminagonisten) wegen Parkinson’scher Krankheit behandelt wurden, wurde über ungewöhnlichen Drang und/oder ungewöhnliches Verhalten, wie z. B. exzessive pathologische Spielsucht oder exzessives Sexualver-halten berichtet. Diese Nebenwirkungen waren reversibel, wenn die Dosis verringert oder die Behandlung abgesetzt wurde.

Bei Einnahme von Ropinirol Jenson mit Levodopa:
• Unkontrollierte ruckartige Bewegungen sind sehr häufige Nebenwirkungen
• Verwirrung ist eine häufige Nebenwirkung.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen Ropinirol Jenson nach dem auf der Blisterpackung/ Flasche und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht über 25 C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

zum Zulassungsbescheid Zul.-Nr. 71332.00.00
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Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
PCX Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Ropinirol Jenson 5 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Ropinirol
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:


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