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«Salbubronch Inhalationslösung»

Salbubronch Inhalationslösung
Salbubronch Inhalationslösung
Salbubronch Inhalationslösung


Was ist es und wofür wird es verwendet?

WAS IST SALBUBRONCH Inhalationslösung UND WOFÜR WIRD SIE ANGEWENDET?
SALBUBRONCH ist ein Arzneimittel zur Erweiterung der Bronchien.
SALBUBRONCH wird angewendet
- bei symptomatischer Behandlung von Erkrankungen mit rückbildungsfähiger (reversibler) Verengung (Obstruktion) der Atemwege wie z. B. Asthma bronchiale oder chronisch obstruktive bronchiale Erkrankung (COPD) mit reversibler Komponente.
- zur Verhütung von durch Anstrengung oder Allergenkontakt verursachten Asthmaanfällen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

SALBUBRONCH darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Salbutamol oder einen der sonstigen Bestandteile von SALBUBRONCH sind.
- wenn Sie gleichzeitig Mittel zur Senkung des Blutdrucks (Beta-Rezeptorenblocker) einnehmen, da dies zur Auslösung eines Bronchialkrampfes (Bronchospasmus) führen könnte.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von SALBUBRONCH ist erforderlich bei
- schweren Herzerkrankungen, insbesondere frischem Herzinfarkt, Erkrankung der kranzförmigen Gefäße am Herzen (koronare Herzkrankheit), chronischer Erkrankung des Herzmuskels (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie) und Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzschlagfrequenz (tachykarde Arrhythmien).
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bereits eine Herzerkrankung hatten oder an Engegefühl in der Herzgegend (Angina pectoris) leiden, bevor Sie dieses Medikament einnehmen.
- Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung der Herzschwäche (Herzglykoside, z. B. Digitoxin, Digoxin)
- schwerem und unbehandeltem Bluthochdruck (Hypertonie)
- krankhaften Ausweitungen der Gefäßwand (Aneurysmen)
- Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
- schwer kontrollierbarer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
- einer bestimmten Erkrankung des Nebennierenmarks (Phäochromozytom)
- Überempfindlichkeit gegen andere Arzneimittel aus der Gruppe der Sympathomimetika
Die Anwendung von Salbubronch Inhalationslösung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Bei Anwendung von SALBUBRONCH mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die gleichzeitige Anwendung von SALBUBRONCH kann die Wirkung folgender Arzneimittel verstärken
• Mittel zur Beeinflussung des vegetativen Nervensystems (Sympathomimetika): bei gleichzeitiger Gabe von SALBUBRONCH und Theophyllin (sowie Theophyllin-ähnlichen Stoffen) oder anderen Mitteln zur Beeinflussung des vegetativen Nervensystems ist das Risiko für unerwünschte Wirkungen erhöht.
Die gleichzeitige Anwendung von SALBUBRONCH kann die Wirkung folgender Arzneimittel abschwächen
• Mittel zur Senkung des Blutdrucks (Beta-Rezeptorenblocker): Die gleichzeitige Anwendung von SALBUBRONCH und Beta-Rezeptorenblockern führt zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung. Die Gabe von “Betablockern birgt bei Patienten mit Asthma bronchiale das Risiko der Auslösung schwerer Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen).
• Mittel gegen Zuckerkrankheit (Antidiabetika): Die Blutzucker senkende Wirkung von Antidiabetika kann bei Behandlung mit SALBUBRONCH vermindert werden. Hiermit ist jedoch im Allgemeinen erst bei höheren Salbutamol-Dosen zu rechnen, wie sie bei systemischer Gabe (als Tabletten oder Injektion/Infusion) üblich sind.
Die gleichzeitige Anwendung von SALBUBRONCH kann die Nebenwirkung folgender Arzneimittel verstärken
• Mittel mit einer Wirkung am Herzmuskel (Herzglykoside, z. B. Digitoxin, Digoxin).
• Mittel u. a. gegen Herzrhythmusstörungen (Chinidin).
• Narkosemittel (Anästhetika). Das Risiko für schwere Herzrhythmusstörungen und Senkung des Blutdrucks ist erhöht. Ist eine Narkose unter Anwendung von Narkosemitteln zur Vollnarkose (halogenierte Anästhetika) geplant, dürfen Sie sechs Stunden vor Beginn der Narkose Salbubronch nicht mehr anwenden.
Die gleichzeitige Anwendung folgender Arzneimittel mit SALBUBRONCH kann zu verstärkten Nebenwirkungen führen
• Mittel, die die Beeinflussung des vegetativen Nervensystems erhöhen, wie Levodopa (Mittel u. a. zur Behandlung der Parkinson-Krankheit), Levothyroxin (Schilddrüsenhormon), Oxytocin (wehenauslösendes Mittel) oder Alkohol.
• Mittel u. a. zur Behandlung von Migräne oder Parkinson-Krankheit (Mutterkornalkaloide, wie z. B. Ergotamin).
• Mittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer oder tricyclische Antidepressiva)
• Mittel zur Behandlung der Hodgkin-Krankheit (Procarbazin).
Hinweis
Bei hochdosierter Behandlung mit Salbubronch kann eine Senkung des Blutkaliumspiegels (Hypokaliämie) auftreten. Diese kann verstärkt werden durch: Methylxanthine (z.B. Theophyllin), kortisonartige Arzneimittel (Kortikoide), entwässernde Arzneimittel (Diuretika, Arzneimittel zur Behandlung der Herzschwäche) oder bei bestehendem Sauerstoffmangel im Blut (Hypoxämie). Lassen Sie Ihre Blutwerte auf Kalium untersuchen, damit gegebenenfalls Kalium zugeführt werden kann.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie SALBUBRONCH nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
SALBUBRONCH besitzt eine wehenhemmende Wirkung. Am Ende der Schwangerschaft dürfen Sie SALBUBRONCH nur anwenden, wenn Ihr Arzt die Anwendung für erforderlich hält.
Stillzeit:
Salbutamol, der Wirkstoff von SALBUBRONCH, kann wahrscheinlich in die Muttermilch übergehen. Die Anwendung von SALBUBRONCH kann unerwünschte Wirkungen bei Ihrem Kind verursachen. Während der Stillzeit dürfen Sie SALBUBRONCH nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
Kinder
Beachten Sie die besonderen Empfehlungen zur Dosierung bei Kindern (siehe Abschnitt 3).
Ältere Menschen
Die Dosierung muss bei älteren Patienten nicht speziell angepasst werden.
Weitere Hinweise
Eine Behandlung mit SALBUBRONCH sollte bei Patienten mit fortbestehender Atemnot (persistierendem Asthma) in Ergänzung zu einer entzündungshemmenden Dauerbehandlung erfolgen.
Ein ansteigender Bedarf von Mitteln zur Beeinflussung des vegetativen Nervensystems (Sympathomimetika) wie Salbutamol ist ein Anzeichen für eine Verschlechterung der Erkrankung.
Kommt es trotz der Behandlung mit Salbubronch zu keiner befriedigenden Besserung oder gar Verschlechterung des Leidens, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt.
Möglicherweise muss der Behandlungsplan durch Ihren Arzt neu bestimmt werden; gegebenenfalls erfolgt dies durch:
- eine ergänzende Behandlung mit entzündungshemmenden Arzneimitteln.
- eine Dosisanpassung einer bereits bestehenden entzündungshemmenden Behandlung.
- eine zusätzliche Gabe weiterer Arzneimittel.
Welche Maßnahme bei Ihnen erforderlich ist, entscheidet Ihr behandelnder Arzt.
Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot müssen Sie unverzüglich Kontakt mit einem Arzt aufnehmen.
Sie dürfen die vorgegebenen Einzeldosen beim akuten Anfall von Atemnot bzw. die Tagesdosis nicht überschreiten. Es kann zu schweren Nebenwirkungen auf das Herz kommen, vor allem wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel haben.
Nehmen Sie auch in Notfallsituationen nicht mehr als die vorgegebene Einzeldosis ein. Sonst kann es zu einer gefährlichen Übersäuerung des Blutes (Laktatazidose) kommen, die eine zunehmende Atemnot zur Folge haben kann.
Zur Beurteilung von Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg ist eine tägliche Selbstkontrolle nach ärztlicher Anleitung wichtig. Dies erfolgt z. B. durch regelmäßige Messung der maximalen Atemstoßstärke mittels Peak-flow-Meter.
Bei der Inhalation von SALBUBRONCH in hohen Dosen kann der Blutzuckerspiegel ansteigen. Bei Diabetikern sollten engmaschige Blutzuckerkontrollen durchgeführt werden.
Wenn Sie ein Engwinkelglaukom (eine bestimmte Form des grünen Stars) haben und gleichzeitig mit SALBUBRONCH und Ipratropiumbromid bzw. Oxitropiumbromid (Mittel zur Behandlung von chronischen Atemwegserkrankungen) behandelt werden, sollten Sie besonders darauf achten, dass das Inhalat nicht mit den Augen in Berührung kommt. Ansonsten kann es zur Auslösung von Glaukomanfällen kommen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Insbesondere bei höherer Dosierung von SALBUBRONCH können individuell unterschiedliche Reaktionen auftreten. SALBUBRONCH kann die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Dies gilt in verstärktem Maße beim Beginn der Behandlung sowie bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Beruhigungs- und Schlafmitteln.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von SALBUBRONCH Inhalationslösung
Benzalkoniumchlorid kann krampfartige Verengungen der Atemwege (Bronchospasmen) hervorrufen.

Wie wird es angewendet?

WIE IST SALBUBRONCH Inhalationslösung ANZUWENDEN?
Wenden Sie SALBUBRONCH immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Um eine falsche Anwendung zu vermeiden, sollten Sie sich gründlich in den korrekten Gebrauch einweisen lassen. Kinder sollten dieses Arzneimittel nur unter Aufsicht eines
Erwachsenen und nach Vorschrift des Arztes anwenden.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Schulkinder:
Erwachsene: 1 Einzeldosis = Tropfen (entsprechend 1,,5 mg Salbutamol)
Kinder: 1 Einzeldosis = Tropfen pro Lebensjahr (entsprechend 0,,5 mg Salbutamol pro Lebensjahr); Höchstdosis: 8 Tropfen (entsprechend 2 mg Salbutamol)
- Zur Akutbehandlung plötzlich auftretender Bronchialkrämpfe und anfallsweise
auftretender Atemnot inhalieren Sie eine Einzeldosis (Höhe der Einzeldosis siehe oben).
Sollte sich die Atemnot Minuten nach Inhalation der ersten Einzeldosis nicht spürbar gebessert haben, inhalieren Sie eine weitere Einzeldosis. Kann ein schwerer
Anfall von Luftnot auch durch eine zweite Einzeldosis nicht behoben werden, können
weitere Einzeldosen erforderlich werden. Benachrichtigen Sie in diesen ällen unverzüglich Ihren Arzt!
- Zur gezielten Vorbeugung bei Anstrengungsasthma oder vorhersehbarem Allergenkontakt inhalieren Sie eine Einzeldosis (Höhe der Einzeldosis siehe oben), wenn möglich etwa Minuten vorher.
Die Tagesgesamtdosis für Erwachsene soll 60 Tropfen (15 mg Salbutamol) nicht überschreiten. ür Kinder soll die Tagesgesamtdosis 30 Tropfen (7,5 mg Salbutamol) nicht überschreiten.
Bei höheren Dosierungen wird nicht der Behandlungserfolg gesteigert, sondern die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von schwerwiegenden Nebenwirkungen erhöht.
Art der Anwendung
Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zum Inhalieren mit einem elektrischen Verneblergerät bestimmt.
Die Lösung darf nicht zur Injektion oder Einnahme verwendet werden.
Verdünnen Sie die verordnete Tropfenzahl mit 3 ml steriler physiologischer Kochsalzlösung. Die Inhalation erfolgt über einen Zeitraum von etwa 15 Minuten. Nicht aufgebrauchte Reste der Inhalationslösung im Inhaliergerät sollen vernichtet werden.
Bei vielen Inhaliergeräten ist es möglich, dass vernebelte Inhalationslösung in die nähere Umgebung des Gerätes gelangt. Inhalieren Sie SALBUBRONCH Inhalationslösung deshalb nur in gut belüfteten Räumen. Dies gilt insbesondere für Krankenzimmer, in denen mehrere Patienten gleichzeitig Inhaliergeräte benutzen.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung. Der behandelnde Arzt bestimmt die Dauer der Behandlung.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von SALBUBRONCH zu schwach oder zu stark ist.
Wenn Sie eine größere Menge von SALBUBRONCH Inhalationslösung angewendet haben, als Sie sollten
Die Anzeichen einer Überdosierung entsprechen den Nebenwirkungen. Diese treten dann sehr schnell und gegebenenfalls in verstärktem Umfang in Erscheinung.
Anzeichen einer Überdosierung sind:
Herzklopfen, unregelmäßiger und/oder beschleunigter Herzschlag, heftiges Zittern, insbesondere an den Händen, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen und Brustschmerzen.
Treten diese Beschwerden auf, setzen Sie das Medikament ab und nehmen Sie sofort Kontakt mit einem Arzt auf.
Wenn Sie die Anwendung von SALBUBRONCH vergessen haben
Wenn Sie zu wenig SALBUBRONCH angewendet haben, sollten Sie in keinem Fall die Dosis beim nächsten Mal erhöhen!
Eine nachträgliche Anwendung ist nicht erforderlich. SALBUBRONCH sollte möglichst nur bei Bedarf angewendet werden.
Wenn Sie die Anwendung von SALBUBRONCH abbrechen
Bitte brechen Sie die Behandlung mit SALBUBRONCH nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Anwendung von SALBUBRONCH zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Sie dürfen während der Behandlung mit SALBUBRONCH keinen Alkohol trinken.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann SALBUBRONCH Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Mögliche Nebenwirkungen:
Untersuchungen
Selten: Erniedrigter Blutspiegel von Kalium, Anstieg des Blutspiegels von Insulin, freien Fettsäuren, Glycerol und Ketonkörpern
Unter der Behandlung mit SALBUBRONCH kann es möglicherweise zu einem sehr stark erniedrigten Blutspiegel von Kalium kommen.
Herzerkrankungen
Häufig: Beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
Sehr selten: Unregelmäßiger Herzschlag (einschließlich Vorhofflimmern, supraventrikuläre Tachykardie und Extraschläge des Herzens), anfallsartige Enge in der Brust in Folge einer
Durchblutungsstörung des Herzens (Angina pectoris), Herzklopfen (Palpitationen)
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Zittern der Finger oder Hände (Tremor), Kopfschmerzen, Schwindel
Gelegentlich: Unruhe
Sehr selten: Krankhaft gesteigerte Aktivität (Hyperaktivität)
Feinschlägiges Zittern (Tremor) und Unruhe sowie Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe können sich bei Fortführung der Behandlung im Verlaufe von 1 bis 2 Wochen zurückbilden.
Vereinzelt ist über Übererregbarkeit, hyperaktive Verhaltensauffälligkeiten, Schlafstörungen sowie Sinnestäuschungen (Halluzinationen) berichtet worden (überwiegend (zu 90%) bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 12 Jahren).
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Sehr selten: Husten, Anfälle von Atemnot bei/nach der Inhalation (paradoxe Bronchospasmen, siehe unter “Besondere Hinweise)
Erkrankungen des Magen-Darmtrakts
Häufig: Übelkeit
Gelegentlich: Reizung im Mund oder Rachenbereich, Änderungen des Geschmackempfindens
Selten: Sodbrennen
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Selten: Störungen bei der Blasenentleerung
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich: Muskelschmerzen und -krämpfe
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Häufig: Anstieg des Blutzuckerspiegels
Selten: Übersäuerung des Blutes (Laktatazidose)
Gefäßerkrankungen
Selten: Gefäßerweiterung (periphere Vasodilatation), Blutdrucksteigerungen oder –senkungen
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Häufig: Schwitzen
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Schwellungen von Haut und Schleimhaut (Angioödem, Quincke-Ödem), Juckreiz, Nesselsucht, Mangel an Blutplättchen im Blut (Thrombozytopenie), Nierenentzündung, Hautausschlag, Bronchialkrampf, Blutdruckabfall und Kollaps
Besondere Hinweise
Einige der genannten Nebenwirkungen können unter Umständen akut lebensbedrohlich
sein (wie z. B. lebensbedrohliche Beschleunigung des Herzschlags). Informieren Sie sofort einen Arzt, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt.
Sehr selten verspüren manche Patienten Brustschmerzen infolge von Herzerkrankungen wie z. B. Engegefühl in der Herzgegend (Angina pectoris). Bitte kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, brechen Sie jedoch die Anwendung von SALBUBRONCH nicht ab, solange es Ihr Arzt nicht anordnet.
Verschlimmert sich die Atemnot bei/nach der Inhalation plötzlich (paradoxer Bronchospasmus), so sollte die Behandlung sofort abgesetzt und der Behandlungsplan vom Arzt überprüft werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem Verfalldatum nicht mehr verwenden. Dieses finden Sie auf dem Etikett und der Faltschachtel nach Verwendbar bis. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Angebrochene Packungen sollten Sie nicht länger als 6 Wochen verwenden. Reste sind zu verwerfen.
Nicht über 25 °C lagern. Die Flasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Zusätzliche Informationen

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION ÜR DEN ANWENDER
SALBUBRONCH® Inhalationslösung
Lösung für einen Vernebler 5 mg/ml
Wirkstoff: Salbutamol
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Einmal Atemnot – immer Atemnot?
Sie sind besorgt, ob die Atembeschwerden Ihres Kindes sich womöglich noch verstärken könnten? Nicht unbedingt! Bei Kindern, die schon früh unter Atembeschwerden litten, ergaben wissenschaftliche Untersuchungen, dass sich die Beschwerden im Laufe des weiteren Lebens verlieren oder abschwächen können. Dies ist überwiegend bei den Kindern geschehen, die ihre Medikamente sorgfältig eingenommen haben. Es gibt aber auch Kinder, bei denen die Beschwerden unverändert bleiben oder sich sogar noch verstärken. Deshalb ist es so wichtig, Atembeschwerden schon im Kindesalter sehr ernst zu nehmen und die verordneten Medikamente sorgfältig einzunehmen. Sie sollten daher die Anweisungen Ihres Arztes genau beachten – der Erfolg liegt in Ihrer Hand!
Was können Sie außerdem tun?
- Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Auslöser bei Ihnen bzw. Ihrem Kind für die Atemnotanfälle verantwortlich sein könnten. Manchen Auslösern kann man aus dem Wege gehen.
- Vermeiden Sie Tabakrauch!
- Bewegung schadet nicht, sondern nutzt! Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Sportarten für Ihr Kind besonders geeignet sind.
Gute Besserung wünscht INFECTOPHARM Arzneimittel mit Consilium


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