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«Santasal® N Tabletten»

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Acetylsalicylsäure wird bei leichten bis mittelstarken Schmerzen und Fieber eingesetzt.Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe, die Prostaglandine, freigesetzt. Sie reizen die Nervenenden und senden Schmerzsignale an das Gehirn. Im Gehirn findet die Verarbeitung der Signale statt; erst hier entsteht die Schmerzwahrnehmung und die Schmerzempfindung. Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion - er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden.Acetylsalicylsäure wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend, blutverdünnend und in hoher Dosierung (1-8 g/Tag) entzündungshemmend. Acetylsalicylsäure hemmt im Körpergewebe die Produktion von Prostaglandinen, und lindert so die Schmerz- und Entzündungsreaktionen. Die fiebersenkende Wirkung kommt durch eine Beeinflussung des Temperaturregelzentrums im Gehirn zu Stande. Bereits in niedriger Dosierung hemmt Acetylsalicylsäure die Zusammenlagerung von Blutplättchen und hemmt auf diese Weise die Blutgerinnung.Acetylsalicylsäure wird eingesetzt bei Kopfschmerzen, Migräne, Zahnschmerzen und grippalen Infekten.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Fieber
  • Leichte bis mittlere Schmerzen

Packungsgrößen

  • 30 Tbl. (N2)

Warnhinweise!

  • Bei bestehendem Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenpolypen und chronischen Atemwegserkrankungen kann der Wirkstoff einen Asthma-Anfall auslösen.
  • Bei Patienten mit Gicht kann ein Gichtanfall ausgelöst werden.
  • Bei Einnahme von mehr als acht Gramm Acetylsalicylsäure pro Tag kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen (Schwindel, Ohrensausen, Fieber).
  • Vorsicht: Kinder und Jugendliche sollten den Wirkstoff nur nach ärztlichem Rat anwenden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.
  • Bei vorgeschädigten Nieren kann sich die Nierenfunktion durch Anwendung des Wirkstoffs weiter verschlechtern.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff
  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür (Ulkus)
  • Neigung zu Blutungen
  • Vorsicht bei chronischen Atembeschwerden und Asthma

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt.
  • Während der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Störungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Blutungen der Magenschleimhaut

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten (Marcumar, Heparin) besteht eine erhöhte Blutungsgefahr.Bei gleichzeitiger Einnahme von Kortison-Präparaten oder Alkohol erhöht sich die Gefahr von Magen-Darm-Blutungen.Acetylsalicylsäure verstärkt die blutzuckersenkende Wirkung von oralen Antidiabetika aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe.Acetylsalicylsäure kann die Wirkung zahlreicher anderer Medikamente verstärken oder abschwächen. Informieren sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen.


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