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«Seroquel 150 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Seroquel enthält den Wirkstoff Quetiapin. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Seroquel kann zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie im Folgenden beschrieben, verwendet werden:

  • Bipolare Depression: wenn Sie sich traurig fühlen. Es kann sein, dass Sie sich depressiv fühlen, Schuldgefühle haben, kraftlos und appetitlos sind und/oder nicht schlafen können.
  • Manie: wenn sie sich möglicherweise sehr angeregt, ermutigt, unruhig, enthusiastisch oder hyperaktiv fühlen oder ein eingeschränktes Urteilsvermögen haben, einschließlich Aggressivität, oder Sie sich zerstörerisch oder aggressiv verhalten.
  • Schizophrenie: wenn Sie Dinge sehen, hören oder fühlen können, die nicht da sind, Dinge glauben, die nicht wahr sind, oder sich ungewöhnlich misstrauisch, ängstlich, verwirrt, schuldig, angespannt oder deprimiert fühlen.

Ihr Arzt kann die Behandlung mit Seroquel auch dann weiter verordnen, wenn Sie sich besser fühlen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Seroquel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Bitte nehmen Sie Seroquel nicht ein, wenn einer der oben angeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Seroquel einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Seroquel ist erforderlich

Bevor Sie Seroquel einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn

  • Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder an Herzproblemen, z. B. Herzrhythmusstörungen, leiden oder gelitten haben, oder Sie Arzneimittel einnehmen, die einen Einfluss auf Ihren Herzschlag haben.
  • Sie niedrigen Blutdruck haben.
  • Sie bereits einen Schlaganfall erlitten haben, insbesondere, wenn Sie schon etwas älter sind.
  • Sie Probleme mit der Leber haben.
  • Sie bereits einen Krampfanfall hatten.
  • Sie an der Zuckerkrankheit leiden oder bei Ihnen das Risiko einer Zuckerkrankheit besteht. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, sollte Ihr Arzt Ihre Blutzuckerwerte überprüfen, solange Sie Seroquel einnehmen.
  • Sie wissen, dass Ihr Wert der weißen Blutzellen schon einmal erniedrigt war (verursacht durch Medikamente oder von allein entstanden).
  • Sie eine ältere Person sind, die unter Demenz (dem Verlust bestimmter Hirnfunktionen) leidet. Seroquel sollte von älteren Patienten, die an Demenz leiden, nicht eingenommen werden, da Seroquel zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die das Risiko für einen Schlaganfall oder in einigen Fällen das Sterberisiko in dieser Patientengruppe erhöhen können.
  • Sie oder ein Verwandter schon einmal venöse Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, da Arzneimittel wie Seroquel mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht werden.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen folgende Anzeichen auftreten:

  • Fieber, schwere Muskelsteifheit, Schwitzen oder Bewusstseinsstörung/eingeschränktes Bewusstsein (eine Erkrankung namens „malignes neuroleptisches Syndrom). Eine unverzügliche medizinische Behandlung könnte notwendig sein.
  • unkontrollierbare Bewegungen, hauptsächlich des Gesichtes oder der Zunge,
  • Ein starkes Gefühl der Schläfrigkeit. Diese Beschwerden können durch diesen Arzneimitteltyp verursacht werden.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression Wenn Sie an Depressionen leiden, könnte dies manchmal zu Gedanken führen, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva - Therapie beginnen, da diese Medikamente erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise ist der Wirkeintritt der Therapie nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.
Diese Gedanken können auch verstärkt sein, wenn Sie plötzlich aufhören Ihre Arzneimittel zu nehmen.
Das Auftreten dieser Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Klinische Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalen Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Vertrauensperson diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich ihre Depression verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Bei Patienten, die Seroquel einnehmen, wurde eine Gewichtszunahme beobachtet. Ihr Gewicht sollte regelmäßig von Ihnen und Ihrem Arzt überprüft werden.

Bei Einnahme von Seroquel mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige oder um pflanzliche Arzneimittel handelt. Die gleichzeitige Anwendung kann die Wirkung der Arzneimittel beeinflussen.

Nehmen Sie Seroquel nicht ein, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • bestimmte Arzneimittel gegen HIV-Infektionen,
  • Azol-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen),
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen),
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (wie Phenytoin oder Carbamazepin),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck,
  • Arzneimittel, die Barbiturate enthalten (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schlafstörungen),
  • Thioridazin-haltige Arzneimittel (ein anderes Antipsychotikum).
  • Arzneimittel, die einen Einfluss auf Ihren Herzschlag haben, beispielsweise, Medikamente, die ein Ungleichgewicht der Elektrolyte verursachen können (Herabsetzung des Kalium- oder Magnesiumspiegels), wie zum Beispiel Diuretika (Wassertabletten), oder bestimmte Antibiotika (Medikamente zur Behandlung von Infektionen).

Sprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem Arzt, bevor Sie eines Ihrer Arzneimittel absetzen.

Bei Einnahme von Seroquel zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

  • Sie können Seroquel zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Achten Sie darauf, wie viel Alkohol Sie trinken, weil die Kombination von Seroquel und Alkohol Sie schläfrig machen kann.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft während Sie Seroquel einnehmen. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sprechen Sie vor der Einnahme von Seroquel mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind, schwanger werden wollen oder stillen. Sie sollten Seroquel in der Schwangerschaft nicht einnehmen, außer wenn es mit Ihrem Arzt besprochen wurde.

Seroquel sollte in der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen

Die Tabletten können Sie schläfrig machen. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, solange Sie Ihre individuelle Reaktion auf die Tabletten nicht kennen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Seroquel

Dieses Arzneimittel enthält Lactose (eine Zuckerart). Bitte nehmen Sie Seroquel daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Auswirkung auf Untersuchung des Harns auf Arzneimittel
Wenn sie eine Untersuchung des Harns auf Arzneimittel haben, kann die Einnahme von Seroquel bei manchen Untersuchungsmethoden positive Ergebnisse für Methadon oder bestimmte Arzneimittel gegen Depression, sogenannte trizyklische Antidepressiva (TCAs), verursachen, obwohl sie möglicherweise Methadon oder TCAs nicht einnehmen. Falls dies auftritt, kann ein spezifischerer Test durchgeführt werden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Seroquel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Ihr Arzt wird über Ihre Anfangsdosis entscheiden. Die Erhaltungsdosis (tägliche Dosis) wird von Ihrer Krankheit und Ihrem Bedarf abhängen. Sie liegt üblicherweise zwischen 150 mg und 800 mg.

  • Je nach Ihrer Erkrankung nehmen Sie die Ihnen verordnete Anzahl Tabletten einmal täglich, vor dem Schlafengehen oder verteilt auf 2 Einnahmen täglich ein.
  • Schlucken Sie die Tabletten im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise einem Glas Wasser).
  • Sie können Seroquel zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft während Sie Seroquel einnehmen. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
  • Beenden Sie die Einnahme der Tabletten nicht (auch nicht, wenn Sie sich besser fühlen), außer auf Anraten Ihres Arztes.

Leber-Probleme
Ihr Arzt kann die Dosis ändern, falls Sie Leber-Probleme haben

Ältere Patienten
Ihr Arzt kann die Dosis ändern, falls Sie ein älterer Patient sind.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre:
Seroquel sollte von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Seroquel eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Seroquel eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verordnet wurde, können bei Ihnen Schläfrigkeit, Schwindel und unregelmäßige Herzschläge auftreten. Wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren behandelnden Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus. Bitte nehmen Sie die Seroquel Tabletten mit.

Wenn Sie die Einnahme von Seroquel vergessen haben

Sollten Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie es bemerken. Wenn es schon fast Zeit für die Einnahme der nächsten Dosis ist, dann warten Sie so lange. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme der Tablette nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Seroquel abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Seroquel plötzlich abbrechen oder unterbrechen, kann dies zu Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Brechreiz, Schwindelgefühl oder Reizbarkeit führen. Ihr Arzt wird Ihnen unter Umständen empfehlen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, falls die Behandlung beendet werden soll.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Seroquel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Personen):

  • Schwindel (kann zu Stürzen führen), Kopfschmerzen, Mundtrockenheit
  • Schläfrigkeit (die vergehen kann, wenn Sie Seroquel länger einnehmen) (kann zu Stürzen führen)
  • Entzugssymptome (Symptome, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Seroquel plötzlich abbrechen): Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindelgefühl und Reizbarkeit. Stufenweises Absetzen über eine Periode von mindestens 1 bis 2 Wochen wird empfohlen.
  • Gewichtszunahme

Häufig (weniger als 1 von 10 Personen):

  • erhöhter Herzschlag
  • verstopfte Nase
  • Verstopfung, Magenbeschwerden (Verdauungsstörungen)
  • Schwächegefühl, Ohnmacht (kann zu Stürzen führen)
  • Anschwellen von Armen oder Beinen
  • Niedriger Blutdruck, wenn Sie aufstehen. Dies kann zu Schwindel oder Ohnmacht führen (kann zu Stürzen führen)
  • Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Unscharfes Sehen
  • Abnormale Muskelbewegungen, wie Schwierigkeiten beim Ansetzen zu Bewegungen, Zittern, Unruhe oder schmerzfreie Versteifung der Muskulatur
  • Abnormale Träume und Alpträume
  • Appetitzunahme
  • Reizbarkeit
  • Sprachstörungen

Gelegentlich (weniger als 1 von 100 Personen):

  • Krampfanfälle - Überempfindlichkeitsreaktionen, die Blasenbildung, Schwellungen der Haut und Schwellungen im Mundbereich beinhalten können
  • unangenehme Empfindungen in den Beinen (das sogenannte Restless Legs Syndrom)
  • Schluckbeschwerden
  • unkontrollierte Bewegungen, hauptsächlich des Gesichtes oder der Zunge
  • sexuelle Funktionsstörung

Selten (weniger als 1 von 1000 Personen):

  • hohe Körpertemperatur (Fieber), langanhaltende Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund, Schnellatmigkeit, Schwitzen, Muskelsteifheit, starke Benommenheit oder Ohnmacht
  • gelbliche Verfärbung von Haut und Augen (Gelbsucht)
  • langanhaltende und schmerzhafte Erektion (Priapismus)
  • Anschwellen der Brüste und unerwartete Milchproduktion in den Brüsten (Galaktorrhoe)
  • Menstruationsstörung
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (Mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen an den Beinen), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Schmerzen im Brustkorb und Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Falls Sie irgendeines dieser Symptome an sich bemerken, suchen Sie bitte umgehend ärztlichen Rat.

Sehr selten (weniger als 1 von 10 000 Personen):

  • Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit
  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • starker Hautausschlag, Blasen oder rote Flecken auf der Haut
  • schwere Überempfindlichkeitsreaktion (sogenannte Anaphylaxie), die eine erschwerte Atmung oder einen Schock auslösen kann
  • schnelles Anschwellen der Haut, üblicherweise im Bereich der Augen, Lippen und des Halses (Angioödem)
  • Unangemessene Ausscheidung eines Hormons, welches die Urinproduktion reguliert
  • Muskelschmerzen und Auflösung von Muskelfasern (Rhabdomyolyse)

Die Klasse von Arzneimitteln, zu der Seroquel gehört, kann Herzrhythmusstörungen verursachen. Diese können erheblich sein und in schwerwiegenden Fällen tödlich verlaufen.

Manche der Nebenwirkungen können nur erkannt werden, wenn ein Bluttest durchgeführt wird, wie z. B. eine Änderung bestimmter Blutfettwerte (Triglyzeride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckerspiegels, ein Abfall der Anzahl bestimmter Blutzellen, Abnahme der Menge an Natrium im Blut und ein Anstieg des Blutspiegels des Hormons Prolaktin. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen Fällen zu folgenden Nebenwirkungen führen:

  • Bei Männern und Frauen schwellen die Brüste an und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Brüsten.
  • Bei Frauen bleibt die monatliche Regelblutung aus oder es kommt zu unregelmäßigen Regelblutungen.

Ihr Arzt wird Sie auffordern, von Zeit zu Zeit Bluttests durchführen zu lassen.

Kinder und Jugendliche
Die gleichen Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen auftreten können, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgende Nebenwirkung wurde ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen beobachtet: Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Personen)

  • Erhöhung des Blutdruckes

Die folgenden Nebenwirkungen wurden häufiger bei Kindern und Jugendlichen beobachtet: Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Personen)

  • Anstieg des Blutspiegels des Hormons Prolaktin. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen Fällen zu folgenden Nebenwirkungen führen:
  • Bei Jungen und Mädchen schwellen die Brüste an und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Brüsten.
  • Bei Mädchen bleibt die monatliche Regelblutung aus oder es kommt zu unregelmäßigen Regelblutungen.
  • Appetitzunahme
  • Abnormale Muskelbewegungen, wie Schwierigkeiten beim Ansetzen zu Bewegungen, Zittern, Unruhe oder schmerzfreie Versteifung der Muskulatur.

Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • Sie dürfen Seroquel nach dem auf der Durchdrückpackung und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
  • Nicht über 30 °C lagern
  • Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

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