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«SEVIKAR HCT 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten»

SEVIKAR HCT 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Sevikar HCT enthält drei Wirkstoffe, und zwar Olmesartanmedoxomil, Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und Hydrochlorothiazid. Alle drei Wirkstoffe tragen zu einer Blutdrucksenkung bei.

  • Olmesartanmedoxomil gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die "Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten" genannt werden. Diese bewirken eine Senkung des Blutdrucks durch eine Entspannung der Blutgefäße.
  • Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die "Calciumkanalblocker" genannt werden. Amlodipin senkt den Blutdruck ebenfalls durch eine Entspannung der Blutgefäße.
  • Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Thiaziddiuretika („Entwässerungstabletten“) genannt werden. Es bewirkt eine Senkung des Blutdrucks, indem es die Ausscheidung von überschüssigem Wasser durch eine erhöhte Urinproduktion der Nieren steigert.

Alle drei Wirkstoffe tragen zur Senkung Ihres Blutdrucks bei.

Sevikar HCT wird zur Behandlung von Bluthochdruck bei Patienten angewendet, die bereits ein Kombinationspräparat aus Olmesartanmedoxomil und Hydrochlorothiazid zusammen mit Amlodipin in Form eines Monopräparates oder ein Kombinationspräparat aus Olmesartanmedoxomil und Amlodipin zusammen mit Hydrochlorothiazid in Form eines Monopräparates einnehmen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sevikar HCT darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Olmesartanmedoxomil, Amlodipin oder eine besondere Gruppe von Calciumkanalblockern (den Dihydropyridinen) sind oder gegen Hydrochlorothiazid oder Wirkstoffe, die Hydrochlorothiazid ähnlich sind (Sulfonamide), oder gegen einen der unter Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile. Wenn Sie vermuten, dass Sie allergisch sein könnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Sevikar HCT einnehmen.
  • wenn Sie schwere Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie zu niedrige Spiegel an Kalium oder Natrium oder zu hohe Spiegel an Calcium oder Harnsäure (kann zu Gicht führen) in Ihrem Blut haben, die sich durch eine Behandlung nicht verbessert haben.
  • nach den 3. Schwangerschaftsmonat. (Es wird empfohlen, Sevikar HCT auch in der frühen Schwangerschaft nicht einzunehmen, siehe Abschnitt "Schwangerschaft und Stillzeit").
  • wenn Sie starke Leberprobleme haben, wenn der Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Leber vermindert oder der Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase verhindert ist (z. B. durch Gallensteine), oder wenn Sie eine Gelbsucht haben (Gelbfärbung der Haut und der Augen).
  • wenn Sie eine verminderte Blutversorgung des Körpergewebes haben, die sich durch niedrigen Blutdruck, langsamen oder schnellen Herzschlag oder Schock äußern kann (einschließlich kardiogenem Schock, ein Schock verursacht durch schwere Herzprobleme).
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben.
  • wenn der Blutfluss von Ihrem Herzen verlangsamt oder blockiert ist. Dies kann dann passieren, wenn Ihre Herzklappen oder die ableitenden Blutgefäße verengt werden (Aortenstenose).
  • wenn Sie eine verminderte Pumpleistung des Herzens nach einem Herzanfall (akuter Herzinfarkt) haben, die sich durch Kurzatmigkeit oder Schwellung von Füßen und Knöcheln bemerkbar machen kann.

Nehmen Sie Sevikar HCT nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Sevikar HCT ist erforderlich

Informieren Sie Ihren Arzt vor Einnahme der Tabletten, wenn Sie eines der folgenden gesundheitlichen Probleme haben:

  • Nierenprobleme oder ein Nierentransplantat.
  • Lebererkrankungen.
  • Herzschwäche oder Probleme mit Ihren Herzklappen oder Ihrem Herzmuskel.
  • starkes Erbrechen, Durchfall, bei hochdosierter Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Wassertabletten, Diuretika) oder wenn Sie eine salzarme Diät einhalten.
  • erhöhter Kaliumspiegel in Ihrem Blut.
  • Probleme mit Ihren Nebennieren (hormonproduzierende Drüsen auf der Oberseite der Nieren).
  • Zuckerkrankheit (Diabetes).
  • Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung).
  • Allergien oder Asthma.
  • Hautreaktionen wie Sonnenbrand oder Ausschlag, nachdem Sie in der Sonne oder im Solarium waren.

Wie bei jedem blutdrucksenkenden Arzneimittel könnte ein übermäßiger Blutdruckabfall bei Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens oder des Gehirns zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Ihr Arzt wird deswegen Ihren Blutdruck sorgfältig überprüfen.

Sevikar HCT kann einen Anstieg der Fettspiegel und der Harnsäurewerte im Blut (der Ursache von Gicht, einer schmerzhaften Schwellung der Gelenke) verursachen. Ihr Arzt wird wahrscheinlich von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchführen, um diese Werte zu kontrollieren.

Sevikar HCT kann den Gehalt an bestimmten Stoffen in Ihrem Blut, genannt Elektrolyte, verändern. Ihr Arzt wird wahrscheinlich von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchführen, um diese zu kontrollieren. Anzeichen einer Veränderung der Elektrolyte sind: Durst, trockener Mund, Muskelschmerzen oder Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, niedriger Blutdruck (Hypotonie), Schwächegefühl, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Schläfrigkeit oder Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, verminderter Harndrang, schneller Herzschlag. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen derartige Beschwerden auftreten.

Wenn bei Ihnen ein Funktionstest der Nebenschilddrüse durchgeführt werden soll, sollten Sie Sevikar HCT vorher absetzen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken:
Die Anwendung von Sevikar HCT kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung von Sevikar HCT als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung Ihrer Gesundheit führen.

Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme von Sevikar HCT in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Sevikar HCT darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Sevikar HCT in diesem Stadium Ihrem Kind ernsthaft schaden kann (siehe Abschnitt "Schwangerschaft und Stillzeit").

Bei Einnahme von Sevikar HCT mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor Kurzem eingenommen/angewendet haben:

  • Lithium(ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und einigen Arten von Depressionen verwendet wird). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Sevikar HCT ist das Risiko einer Lithium-Vergiftung erhöht. Wenn Sie Lithium einnehmen müssen, wird Ihr Arzt Ihren Lithium-Blutspiegel überprüfen.
  • Diltiazem, zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck.
  • Rifampicin, zur Behandlung von Tuberkulose und anderen Infektionen.
  • Johanniskraut(Hypericum perforatum), ein pflanzliches Arzneimittelzur Behandlung von Depressionen.
  • Cisaprid, zur Erhöhung der Bewegungen des Essens im Magen und im Darm.
  • Diphemanil, zur Behandlung von langsamem Herzschlag oder übermäßigem Schwitzen.
  • Halofantrin, zur Behandlung von Malaria.
  • Vincamin, als Injektion, zur Verbesserung der Durchblutung im Gehirn.
  • Amantadin, zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung (Schüttellähmung).
  • Kaliumergänzungspräparate, Salz-Ergänzungspräparate, die Kalium enthalten,Entwässerungstabletten“(harntreibende Arzneimittel - Diuretika), Heparin(zur Blutverdünnung und Verhinderung von Blutgerinnseln), Abführmittel, Steroide, adrenokortikotropes Hormon (ACTH), Carbenoxolon (ein Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren in Mund und Magen), Penicillin-G-Natrium (auch Benzylpenicillin-Natrium genannt, ein Antibiotikum), verschiedene Schmerzmittel, wie Acetylsalicylsäure („Aspirin“) oder andere Salicylate. Die gleichzeitige Anwendung dieser Medikamente zusammen mit Sevikar HCT kann den Kaliumspiegel in Ihrem Blut verändern.
  • Nichtsteroidale Antirheumatika(NSARs, d. h. Arzneimittel zur Linderung von Schmerzen, Schwellungen oder anderen Zeichen von Entzündungen, einschließlich Arthritis) können bei gleichzeitiger Anwendung von Sevikar HCT das Risiko eines Nierenversagens erhöhen. Zudem kann die Wirkung von Sevikar HCT durch NSARs verringert werden. Bei hochdosierter Salicylateinnahme kann die toxische Wirkung auf das zentrale Nervensystem verstärkt werden.
  • Schlaftabletten, Beruhigungsmittel und Antidepressiva, da die gleichzeitige Anwendung mit Sevikar HCT einen plötzlichen Blutdruckabfall beim Aufstehen verursachen kann.
  • Bestimmte Antazida(Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen oder Sodbrennen), da die Wirkung von Sevikar HCTleicht verringert werden kann.
  • Krampflösende Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon).
  • Andere blutdrucksenkende Arzneimittel, da sie die Wirkung von Sevikar HCT verstärken können.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Muskelentspannung, wie Baclofen oder Tubocurarin.
  • Anticholinergika, wie z. B. Atropin und Biperiden.
  • Calciumergänzungsmittel.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben:

  • zur Behandlung bestimmter psychischer Störungen, wie Thioridazin, Chlorpromazin, Levomepromazin, Trifluoperazin, Cyamemazin, Sulpirid, Amisulprid, Pimozid, Sultoprid, Tiaprid, Droperidol oder Haloperidol.
  • zur Behandlung von zu niedrigem Blutzucker(z. B. Diazoxid) oder Bluthochdruck (z. B. Betablocker, Methyldopa), da Sevikar HCT deren Wirkung beeinflussen kann.
  • zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, wie Mizolastin, Pentamidin, Terfenadin, Dofetilid, Ibutilid oder Injektionen von Erythromycin.
  • zur Behandlung von HIV/AIDS(z. B. Ritonavir) oder zur Behandlung von Pilzinfektionen(z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Amphotericin).
  • zur Behandlung von Herzproblemen, wie Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Bepridil oder Digitalis.
  • zur Behandlung von Krebs, wie Cyclophosphamid, Amifostin und Methotrexat.
  • zur Erhöhung des Blutdrucks und Verlangsamung des Herzschlags, wie Noradrenalin.
  • zur Behandlung von Infektionen, wie bestimmte Antibiotika, genannt Tetracycline oder Sparfloxacin.
  • zur Behandlung von Gicht, wie Probenecid, Sulfinpyrazon und Allopurinol.
  • zur Senkung der Blutfettwerte, wie Colestyramin und Colestipol.
  • gegen Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen, wie Ciclosporin.
  • Antidiabetika zur Senkung des Blutzuckers, wie Metformin oder Insulin.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Sevikar HCT zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Sevikar HCT kann mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Alkohol trinken, solange Sie Sevikar HCT einnehmen, da manche Menschen sich dann matt oder schwindelig fühlen. Wenn Sie dies bei sich beobachten, trinken Sie keinen Alkohol.

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
Die Anwendung von Sevikar HCT bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Ältere Patienten
Sollten Sie über 65 Jahre alt sein, wird Ihr Arzt bei jeder Dosiserhöhung Ihren Blutdruck regelmäßig überwachen, um sicherzustellen, dass Ihr Blutdruck nicht zu niedrig wird.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft
Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Üblicherweise wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Sevikar HCT vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes

Arzneimittel anstelle von Sevikar HCT empfehlen. Die Anwendung von Sevikar HCT in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Sevikar HCT darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da Ihrem Kind ernsthaft schaden kann, wenn es nach dem 3. Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.
Falls Sie schwanger werden, während Sie Sevikar HCT einnehmen, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt und suchen ihn auf.

Stillzeit
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten. Sevikar HCT wird Müttern, die stillen, nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung für Sie auswählen, wenn Sie stillen möchten, vor allem, wenn Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.

Fragen Sie vor der Einnahme/Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Sevikar HCT immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihren Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

  • Die übliche Dosis für Sevikar HCT ist eine Tablette täglich.
  • Die Tabletten können mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden. Nehmen Sie die Filmtabletten mit etwas Flüssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) ein. Die Tabletten sollten nicht gekaut werden.
  • Sie sollten Ihre tägliche Dosis möglichst immer um die gleiche Tageszeit einnehmen, z. B. zum Frühstück.

Wenn Sie eine größere Menge Sevikar HCT eingenommen haben, als Sie sollten

  • Wenn Sie eine größere Menge Sevikar HCT eingenommen haben, als Sie sollten, kann Ihr Blutdruck zu niedrig werden, was sich in Form von Schwindelgefühl oder zu schnellem bzw. zu langsamem Herzschlag äußern kann.
  • Wenn Sie eine größere Menge Sevikar HCT eingenommen haben, als Sie sollten oder wenn ein Kind aus Versehen einige Tabletten geschluckt hat, gehen Sie sofort zu Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses und nehmen Ihre Arzneimittelpackung oder diese Gebrauchsinformation mit.

Wenn Sie die Einnahme von Sevikar HCT vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie Ihre normale Dosis am nächsten Tag wie gewohnt ein. Nehmen Sie keine zusätzliche Tablette ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Sevikar HCT abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie Sevikar HCT so lange einnehmen, bis Ihr Arzt Ihnen mitteilt, die Einnahme zu beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Sevikar HCT Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, sind sie oft leichter Natur und erfordern keinen Abbruch der Behandlung.

Obwohl die folgenden zwei Nebenwirkungen nicht bei vielen Behandelten auftreten, können diese dafür aber schwerwiegend sein:

  • Allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Mund und/oder Kehlkopf gemeinsam mit Juckreiz und Ausschlag können während der Behandlung mit Sevikar HCT auftreten. Sollte dies eintreten, setzen Sie Sevikar HCT sofort ab und verständigen Sie umgehend Ihren Arzt.
  • Starke Benommenheit oder Ohnmacht, da Sevikar HCT bei empfindlichen Personen eine zu starke Blutdrucksenkung auslösen kann. Sollte dies eintreten, setzen Sie Sevikar HCT sofort ab, verständigen Sie umgehend Ihren Arzt und legen Sie sich flach hin.

Sevikar HCT ist eine Kombination von drei Wirkstoffen. Nachfolgend werden zuerst weitere mögliche Nebenwirkungen (neben den oben genannten) aufgeführt, die mit der Kombination Sevikar HCT beobachtet wurden, danach die Nebenwirkungen, die für die einzelnen Wirkstoffe oder für eine Kombination aus zwei Wirkstoffen bekannt sind.

Um Ihnen eine Vorstellung zu geben, wie viele Patienten Nebenwirkungen bekommen können, sind diese als häufig, gelegentlich, selten oder sehr selten aufgeführt.

Weitere, bisher bekannte mögliche Nebenwirkungen von Sevikar HCT

Wenn diese Nebenwirkungen auftreten, sind sie oft leichter Natur und erfordern keinen Abbruch der Behandlung.

Häufig
(betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
Infektionen der oberen Atemwege; Hals- und Nasenentzündung; Harnwegsinfektionen; Schwindelgefühl; Kopfschmerzen; niedriger Blutdruck; Übelkeit; Durchfall; Verstopfung; Muskelkrämpfe; Gelenkschwellungen; gesteigerter Harndrang; geschwollene Knöchel, Füße, Beine, Hände oder Arme; Müdigkeit; von der Norm abweichende Laborwerte.

Gelegentlich
(betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
Schwindelgefühl beim Aufstehen; Drehschwindel; Kraftlosigkeit; Gesichtsröte und Wärmegefühl im Gesicht; Husten; Mundtrockenheit; Muskelschwäche; Erektionsstörungen.

Bekannt sind weitere Nebenwirkungen, die für die einzelnen Wirkstoffe oder für eine Kombination aus zwei Wirkstoffen berichtet wurden:

Diese können möglicherweise unter Sevikar HCT auftreten, auch wenn sie bisher nicht unter Sevikar HCT beobachtet wurden.

Häufig
(betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
Magen-Darm-Infektion; Erhöhung der Blutzuckerwerte; Zucker im Urin; Verwirrtheit; Schläfrigkeit; Benommenheit; laufende oder verstopfte Nase; Halsschmerzen; Bauchschmerzen; Magenbeschwerden; Blähungen; Schmerzen in den Gelenken oder Knochen; Rückenschmerzen; Knochenschmerzen; Blut im Urin; grippeähnliche Symptome; Schmerzen im Brustkorb; Schmerzen.

Gelegentlich
(betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
Appetitverminderung/Appetitlosigkeit (Anorexie); Schlaflosigkeit; Stimmungsschwankungen, einschließlich Angstgefühlen; Gefühl von Niedergeschlagenheit oder Depression; Zittern; Geschmacksveränderungen; Bewusstseinsstörungen; verminderte Berührungsempfindlichkeit; Missempfindungen (prickelndes oder kribbelndes Gefühl); Sehstörungen (einschließlich Doppeltsehen); Ohrenklingen (Tinnitus); Angina pectoris (Schmerz oder unangenehmes Gefühl im Brustkorb); Herzklopfen; Atembeschwerden; Erbrechen; Sodbrennen; Ausschlag; Haarausfall; purpurne Punkte oder Flecken auf der Haut aufgrund kleinster Blutungen (Purpura); Hautverfärbungen; übermäßiges Schwitzen; Juckreiz; erhabenerHautausschlag; Hautreaktionen nach Sonneneinstrahlung (wie Sonnenbrand oder Ausschlag); Muskelschmerzen; Schwierigkeiten beim Wasserlassen; nächtlicher Harndrang; Brustvergrößerung bei Männern; vermindertes sexuelles Verlangen; Schwäche; Unwohlsein; Erschöpfung; Gewichtszunahme oder -abnahme.

Selten
(betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)
Geschwollene oder entzündete Speicheldrüsen; Abnahme der weißen Blutkörperchen, wodurch das Infektionsrisiko erhöht sein kann; niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie); Knochenmarksschädigung; allergische Reaktionen; Unruhe; Schlafstörungen; Teilnahmslosigkeit (Apathie); Krampfanfälle (Konvulsionen); Gelbsehen; vorübergehendes verschwommenes Sehen; trockene Augen; Herzrhythmusstörungen; Blutgerinnsel (Thrombosen oder Embolien); Entzündung der Blutgefäße und der kleinen Blutgefäße der Haut; Entzündung der Bauchspeicheldrüse; Gelbwerden der Haut und der Augen; akute Gallenblasenentzündung; Symptome eines Lupus erythematodes, wie Ausschlag, Gelenkschmerzen sowie kalte Hände und Finger;
Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen); Abschälen und Blasenbildung der Haut; Bewegungseinschränkungen; nicht-infektiöse Nierenentzündung; Nierenfunktionsstörung; Fieber.

Sehr selten
(betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)
Abnahme der Anzahl bestimmter Blutzellen, der Blutplättchen, was dazu führen kann, dass Sie sehr leicht Blutergüsse bekommen oder Wunden etwas länger bluten als üblich; Bluthochdruck; Taubheit von Händen oder Füßen; Herzinfarkt; Magenschleimhautentzündung; Schwellung des Zahnfleisches; Darmverschluss; Entzündung der Leber; Schwellung des Gesichts, des Mundes oder des Kehlkopfes; roter, erhabener und juckender Hautausschlag (Nesselsucht); allergischer Hautausschlag; akutes Nierenversagen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Sevikar HCT nach dem auf der Faltschachtel nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden.
Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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