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«Silymarin dura®»

Silymarin dura®
Silymarin dura®
Silymarin dura®


Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Die zu den Distelpflanzen gehörende rotviolett blühende Mariendistel ist in Südeuropa, Nordafrika, Kleinasien und Südamerika zu Hause. Ihre Früchte enthalten den Wirkstoff Silymarin sowie Flavonoide, wenig ätherisches Öl und Harze. Mariendistelfrüchte haben eine ausgeprägt leberschützende Wirkung. Sie fördern die Gallensaftbildung und -ausscheidung. Sie werden zur Behandlung von Leberschäden durch Vergiftungen, bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen und als Zusatztherapie bei Leberzirrhose eingesetzt.

Silymarin dura® ist der Nachfolger des Präparates durasilymarin.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Zur unterstützenden Behandlung bei:

  • chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen (Hepatitis)
  • Leberzirrhose
  • Leberschäden durch Gift

Das Medikament ist nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt!

Darreichungsform

  • Filmtabletten mit 105 mg Silymarin

Warnhinweise!

  • Die Einnahme von Silymarin dura® ersetzt nicht die Vermeidung leberschädigender Ursachen (z.B. Alkohol).
  • Bei Gelbsucht sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Das Präparat enthält Milchzucker (Laktose). Es sollte daher nicht eingenommen werden bei erblich bedingter Galaktose-Intoleranz, Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Überempfindlichkeit gegenüber Zubereitungen aus Mariendistelfrüchten und/oder anderen Korbblütlern oder einem der sonstigen Bestandteile
  • Kinder unter zwölf Jahren

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Selten: Magen-Darm-Beschwerden (z.B. leichter Durchfall)
  • Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautausschlag, Atemnot)

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können nicht ausgeschlossen werden. Das gilt zum Beispiel für Wirkstoffe, an deren Verarbeitung im Körper die Enzyme CYP3A4 oder P-Glykoprotein beteiligt sind.


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