Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

«Solu - Volon A 80 mg - Injektionslösung»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Solu-Volon A ist ein Arzneimittel, welches Ihnen durch einen Arzt verabreicht wird.

Solu-Volon A enthält den Wirkstoff Triamcinolonacetonid, ein abgewandeltes Nebennierenrindenhormon mit u.a. entzündungs- und allergiehemmenden Eigenschaften (Glucocorticoid).

Solu-Volon A wird angewendet, wenn eine sehr schnell einsetzende Wirkung erzielt werden soll.

Dazu gehören besonders:

  • Akute Schwellung der Kehlkopfschleimhaut (Glottisödem)
  • Akute Schwellung von Haut und Schleimhaut, meistens im Gesicht (Quinckeödem)
  • Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe (Lungenödem) infolge Inhalation oder

Aufnahme giftiger Substanzen (z.B. Chlorgase, Paraquat, Isocyanid, Schwefelwasserstoff, Phosgen, Nitrosegase).
Wenn möglich sollten außerdem frühzeitig hohe Dosen von Glucocorticoiden inhaliert bzw. aus Dosieraerosolen verabreicht werden.

  • Behandlung und Vorbeugung von Wassereinlagerung im Gehirn (Hirnödem) bei Hirntumoren (postoperativ und nach Röntgenbestrahlung), Rückenmarksverletzungen und bei Schlaganfall
  • Schockzustand aufgrund einer schweren allergischen Reaktion (anaphylaktische Schockzustände) (z.B. Kontrastmittelzwischenfall)
  • Vorbeugung von Kontrastmittelunverträglichkeit bei Patienten mit allergischer Anfälligkeit
  • Kombination mit einem blutdrucksteigernden Mittel (Adrenalin, Epinephrin), Histaminrezeptorenblocker (Antiallergika) und Volumenersatz (Achtung bei einer Mischspritze!)
  • Infektionstoxischer Schock zur Vorbeugung der Schocklunge
  • Volumenmangelschock (peripheres Kreislaufversagen), der nicht allein auf Volumensauffüllung, Sauerstoffzufuhr und Korrektur der Übersäuerung des Körpers (Azidose) anspricht.
  • Bei Krankheiten mit hoher entzündlicher und immunologischer Aktivität wie z.B. akute schwere Hautkrankheiten (z.B. Pemphigus vulgaris, Erythrodermie, Lyell-Syndrom), akute Blutkrankheiten (akute idiopathische thrombozytopenische Purpura, hämolytische Anämie mit schwerer Hämolyse und Hb-Werten unter 6 g%) und akute entzündliche Erkrankung des Herzens (rheumatische Karditis),bei denen es auf einen möglichst raschen Wirkungseintritt ankommt oder eine Einnahme des Arzneimittels durch den Mund (perorale Applikation) unmöglich ist, können zeitlich begrenzte hochdosierte Verabreichungen in die Vene möglich sein.
  • Bei Überproduktion von Schilddrüsenhormonen und verminderter oder fehlender Nebennierenrinden-Funktion (Addison-Krisen) muss zusätzlich zu Solu-Volon A ein Kortison mit Wirkung auf den Mineral- und Wasserhaushalt (mineralocorticotrope Wirkung) verabreicht werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Solu-Volon A darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Triamcinolonacetonid, oder einen der sonstigen Bestandteile von Solu-Volon A sind.

Für eine kurzdauernde Notfalltherapie gibt es keine Gegenanzeigen, ausgenommen den ganzen Körper betreffende (systemische) Pilzinfektionen, septischer Schock und Blutvergiftung (Sepsis).
In jedem Fall sind die Risiken gegen den zu erwartenden Nutzen abzuwägen. Besondere Vorsicht ist bei Magen-Darm-Geschwür (Magen-Darm-Ulcera), ausgeprägtem Knochenschwund (Osteoporose) und psychische Störungen (Psychosen) geboten.
Bei länger dauernder Glucocorticoid-Anwendung, die über die Notfalltherapie hinausgeht, gelten die Gegenanzeigen einer systemischen Glucocorticoid-Therapie.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Solu-Volon A ist erforderlich, bei den nachfolgend genannten Erkrankungen.

  • Bei anderen Schockformen als in den Anwendungsgebieten angegeben, wie durch Mehrfachverletzungen bedingter (polytraumatischer) Schock und vor allem herzbedingter (kardiogener) Schock, ist die Wirkung von Glucocorticoiden nicht

gesichert.

  • Eine Corticosteroid-Therapie kann das Risiko des Auftretens einer Tuberkulose bei Patienten mit symptomfrei verlaufender (latenter) Tuberkulose erhöhen. Diese Patienten müssen hinsichtlich eines Widerausbruchs (Reaktivierung) engmaschig überwacht werden. Wenn eine Langzeittherapie bei solchen Patienten erforderlich ist, kann eine antituberkulöse Chemotherapie angezeigt sein. Die Anwendung von Corticosteroiden bei Patienten mit aktiver Tuberkulose muss auf alle Fälle einer Verschlimmerung oder gestreuten Erkrankung, wenn die Anwendung von Corticosteroiden für das Management der Erkrankung zusammen mit einer geeigneten Tuberkulose-Therapie erfolgt, beschränkt bleiben.
  • Bei Zuckerkrankheit muss regelmäßig der Stoffwechsel kontrolliert werden; ein eventuell erhöhter Bedarf an Arzneimitteln zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Insulin, Antidiabetika) ist zu berücksichtigen.

Falls Solu-Volon A über die akute Notfalltherapie hinaus für längere Zeit eingesetzt wird, muss die Dosierung ausschleichend reduziert werden.
Auf alle anderen Nebenwirkungen und Gegenanzeigen der systemischen Glucocorticoidtherapie ist bei länger dauernder Behandlung zu achten:

  • Vor Beginn einer Glucocorticoid-Therapie ist eine genaue Untersuchung erforderlich, insbesondere sind Magen-Darm-Geschwüre auszuschließen. Zur Vorbeugung von Geschwüren im Verdauungstrakt ist bei Patienten mit entsprechender Vorgeschichte eine Gabe von säurehemmenden Präparaten und eine sorgfältige ärztliche Beobachtung angezeigt.
  • Bei einer lang dauernden Behandlung mit Solu-Volon A sind regelmäßige ärztliche Kontrollen erforderlich.
  • Achten Sie insbesondere bei länger dauernder Behandlung mit vergleichsweise hohen Dosen von Solu-Volon A auf eine ausreichende Kaliumzufuhr (z.B. Gemüse, Bananen) und eine begrenzte Kochsalzzufuhr. Lassen Sie den Kalium-Blutspiegel im Blut vom Arzt überwachen.
  • Bei erhöhter Infektgefährdung kann eine Antibiotikatherapie erforderlich sein.
  • Bei Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) und Leberzirrhose wirken Glucocorticoide verstärkt.
  • Corticoide können das Bewegungsvermögen (Motalität) und die Zahl der Spermien erhöhen.

Folgende Erkrankungen müssen bei gleichzeitiger Behandlung mit Solu-Volon A gezielt überwacht und den Erfordernissen entsprechend behandelt werden:

  • Schwere Zuckerkrankheit (Diabetis mellitus)
  • Akuter und chronischer Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Bestimmte Erkrankungen durch Parasiten (akteriellen und Amöben-Infekten)
  • Herz- und Nierenschwäche (Herz- und Niereninsuffizienz)
  • Akute und chronische Nierenentzündung (Nephritis)
  • Gefäßverschluss (thromboembolische Prozessen)

Die Anwendung des Arzneimittels Solu-Volon A kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Bei Anwendung von Solu-Volon A mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Solu-Volon A? Arzneimittel, die den Abbau in der Leber beschleunigen (Barbiturate, Hydantoine [Mittel gegen Krampfanfälle], Rifampicin [Tuberkulosemittel])

Bestimmte weibliche Geschlechtshormone, z.B. zur Schwangerschaftsverhütung („Pille“): Die Wirkung von Solu-Volon A kann verstärkt sein.

Wie beeinflusst Solu-Volon A die Wirkung von anderen Arzneimitteln? Bei gleichzeitiger Anwendung von Solu-Volon A und

  • Arzneimitteln gegen Entzündungen und Rheuma (Salicylate und andere nicht steroidale Antiphlogistika): Die Gefahr von Magengeschwüren und Magen-Darm-Blutungen kann erhöht sein.
  • blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Antidiabetika/Insulin): Deren blutzuckersenkende Wirkung kann vermindert werden.
  • blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulanzien, Cumarinderivate): Deren gerinnungshemmende Wirkung kann abgeschwächt werden.
  • bestimmten Arzneimitteln aus der Augenheilkunde (Atropin) und ähnlich wirkenden Arzneistoffen (andere Anticholinergika): Es kann zu zusätzlichen Augeninnendrucksteigerungen kommen.
  • Arzneimitteln zur Herzstärkung (Herzglykosiden): Deren Wirkung kann durch den unter Solu-Volon A möglichen Kaliummangel verstärkt werden.
  • harntreibenden und abführenden Arzneimitteln (Saluretika/Laxantien): Deren kaliumausscheidende Wirkung wird verstärkt.
  • bestimmten Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung (ACE Hemmstoffe): Erhöhtes Risiko des Auftretens von Blutbildveränderungen.
  • Arzneimitteln gegen Malaria oder rheumatische Erkrankungen (Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin): Es besteht ein erhöhtes Risiko des Auftretens von Muskelerkrankungen oder Herzmuskelerkrankungen.
  • Wachstumshormonen (Somatropin): Deren Wirkung wird, insbesondere bei Langzeitgabe von Solu-Volon A, vermindert.
  • Protirelin (ein Hormon des Zwischenhirns): Der Anstieg des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH) ist vermindert.
  • Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr): Die Ciclosporinspiegel im Blut werden erhöht. Dadurch entsteht eine erhöhte Gefahr von Krampfanfällen.

Erfolgt 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach einer aktiven Immunisierung (Lebendimpfstoff) eine Behandlung mit Solu-Volon A, so ist mit einer Verminderung oder Fehlen des Impferfolges (immunisierende Wirkung) zu rechnen.

Impfungen mit Impfstoffen aus abgetöteten Erregern (Totimpfstoffe) sind während einer Behandlung mit Solu-Volon A grundsätzlich möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass der Impferfolg bei höheren Dosierungen der Corticoide beeinträchtigt werden kann.

Durch Solu-Volon A können außerdem Hautreaktionen auf Allergietests unterdrückt werden.

Die Anwendung des Arzneimittels Solu-Volon A kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Kinder und Jugendliche
Die Anwendung und Sicherheit von Solu-Volon A bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Bei Kindern und Jugendlichen sollte Solu-Volon A wegen des Risikos einer Wachstumshemmung nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gründe angewendet und das Längenwachstum regelmäßig kontrolliert werden.

Ältere Patienten
Bei älteren Patienten sollte die Anwendung nur unter besonderer Nutzen/Risiko-Abwägung ihres Arztes erfolgen (erhöhtes Osteoporose-Risiko).

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Während einer Schwangerschaft soll die Anwendung nur auf Anraten des Arztes erfolgen. Verständigen sie daher den Arzt über eine bestehende oder eintretende Schwangerschaft. Bei einer Langzeitbehandlung mit Solu-Volon A während der Schwangerschaft sind Wachstumsstörungen des ungeborenen Kindes nicht auszuschließen.
Wird Solu-Volon A am Ende der Schwangerschaft angewendet, kann beim Neugeborenen eine Rückbildung der Nebennierenrinde auftreten.
Der Wirkstoff von Solu-Volon A geht in die Muttermilch über. Eine Schädigung des Säuglings ist bisher nicht bekannt geworden. Trotzdem sollte die Notwendigkeit der Gabe von Solu-Volon A in der Stillzeit genauestens geprüft werden. Sind aus Krankheitsgründen höhere Dosen erforderlich, sollten Sie abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bisher liegen keine Hinweise vor, dass Solu-Volon A die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt. Gleiches gilt auch für Arbeiten ohne sicheren Halt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Solu-Volon A Solu-Volon A enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro ml, d.h. es ist nahezu natriumfrei.

Wie wird es angewendet?

Die Anwendung von Solu-Volon A hat ausschließlich durch den Arzt zu erfolgen. Ihr Arzt wird die Dosierung ihren individuellen Erfordernissen anpassen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Die Anwendung und Sicherheit von Solu-Volon A bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Solu-Volon A ist spritzfertig und wird Ihnen von Ihrem Arzt verabreicht.

Die Dosierung richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes und der Ansprechbarkeit des Patienten.
Bei akut bedrohlichen Zuständen wie z.B. Quincke’sches Ödem, Insektenstiche, werden 80-160 mg und mehr Solu-Volon A intravenös injiziert.

Dosierung bei schweren Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. allergischen /

anaphylaktischen Reaktionen: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen / anaphylaktische Reaktionen (Schock):Bei anaphylaktischen Reaktionen ist primär eine Adrenalin-Gabe erforderlich. Als Initialdosis werden 200 mg Triamcinolonacetonid langsam intravenös injiziert; bei Bedarf kann nach 30 Minuten nachinjiziert werden, zunächst 80 mg Triamcinolonacetonid bzw. in besonders schwerwiegenden Fällen kann nochmals eine Dosis von 200 mg Triamcinolonacetonid verabreicht werden.
In der Regel tritt nach ca. 5 Minuten eine Besserung der Schocksymptome ein.

Mittelschwere bis leichte Überempfindlichkeitsreaktionen: Als Initialdosis werden 10-80 mg Triamcinolonacetonid intravenös injiziert; bei Bedarf kann nachinjiziert werden.
In der Regel tritt nach ca. 5 Minuten eine Besserung der Schocksymptome ein.

Dosierung für die Prophylaxe von Kontrastmittel-Unverträglichkeiten:
Als Dosis zur Prophylaxe bei Patienten mit allergischer Disposition werden unmittelbar vor der Kontrastmittelgabe 40 mg Triamcinolonacetonid langsam intravenös injiziert.

Dosierung bei Hirnödem durch Hirntumor und Rückenmarkstraumen:
Initiale Bolusinjektion von 200-280 mg Triamcinolonacetonid intravenös; Weiterbehandlung mit 3 mal täglich 80 mg über 3 Tage und vom 4. bis zum 6. Tag mit 3 mal täglich 40 mg; anschließend je nach klinischer Besserung ausschleichend reduzieren.

Die Dosierungen sind Richtlinien für die Initialdosis bei Erwachsenen. Die empfohlene Tagesdosis von 200 mg Triamcinolonacetonid wurde in der Klinik, z.B. beim cardiogenen Schock häufig überschritten, ohne dass Komplikationen beobachtet wurden. Im akuten Notfall ist stets eine hohe Initialdosis angebracht.

Hinweis für den Arzt:
Anfeilen der Ampulle nicht mehr erforderlich (Brechampullen).
Handhabung der OPC (One-Point-Cut)-Ampullen:

Wenn eine größere Menge von Solu-Volon A angewendet wurde, als vorgesehen Akute Vergiftungen mit Solu-Volon A sind nicht bekannt.
Bei Überdosierungen ist mit verstärkten Nebenwirkungen insbesondere auf Hormonsystem, Stoffwechsel, Salz-(Elektrolyt-)Haushalt zu rechnen (s. Abschnitt „4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?)

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Solu-Volon A Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Infektionen:
Bei Kurzzeitbehandlung: verminderte Abwehr, Auftreten von Viruserkrankungen, z.B. Herpes zoster

Hormonelle (Endokrine) Erkrankungen:
Bei länger dauernder Anwendung gelten die Nebenwirkungen einer systemischen Glucocorticoidtherapie.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Bei Kurzzeitbehandlung: erhöhte Blutzuckerwerte bei einem ärztlichen Test auf Diabetes (herabgesetzte Glukosetoleranz)

Gefäßerkrankungen:
Insbesondere bei zu rascher Injektion kann es zu Kreislaufreaktionen kommen.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:
Die Gefahr unerwünschter Wirkungen ist bei kurzfristiger Glucocorticoid-Therapie (bis zu 10 Tagen) selbst in hohen Dosen gering. Es ist aber auch bei der Kurzzeitbehandlung auf Blutungen im Darm, die stressbedingt sein können, zu achten.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Insbesondere bei zu rascher Injektion kann es kurzfristig zu einem leichten Brennen im Bereich von Geschlechtsteilen und Darmausgang kommen.

Unerwünschte Corticoidwirkungen wie Gewichtszunahme, Schwellungen (Ödeme) und Bluthochdruck treten nach Solu-Volon A im Allgemeinen nicht auf. Eine ärztliche Überwachung ist jedoch angezeigt.

Augen
Bei direkter Verabreichung von Kortison in die Vene wirkt dieses Medikament im ganzen Körper. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko einer Flüssigkeitsansammlung unter der Netzhaut mit Gefahr einer Netzhautablösung (zentralen, serösen Chorioretinopathie).

Besondere Hinweise:
Wenn Magen-Darm-Beschwerden, Schmerzen im Rücken-, Schulter- oder Hüftgelenksbereich, psychische Verstimmungen, bei Diabetikern auffällige Blutzuckerschwankungen oder sonstige Störungen auftreten, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nach dem auf dem Behältnis und dem Umkarton nach «Verwendbar bis» angegebenen Verfalldatum nicht mehr angewendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Die Ampulle und Fertigspritze im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nicht über 25° C lagern.

Dauer der Haltbarkeit
Bei sachgemäßer Lagerung: 3 Jahre


Bewertungen «Solu - Volon A 80 mg - Injektionslösung»