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«Tamiflu 30 mg Hartkapseln»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

  • Tamiflu ist Ihnen zur Behandlung oder Vorbeugung der Virusgrippe (Influenza) verschrieben worden.
  • Tamiflu gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Neuraminidase-Hemmer“ genannt werden. Diese Arzneimittel verhindern, dass sich das Influenzavirus im Körper ausbreitet, und tragen so dazu bei, dass die Symptome der Influenzavirus-Infektion gemildert werden oder diesen vorgebeugt wird.
  • Influenza ist eine Infektion, die durch das Influenzavirus verursacht wird. Anzeichen (Symptome) der Influenza sind plötzliches Einsetzen von Fieber (über 37,8 °C), Husten, laufende oder verstopfte Nase, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und häufig sehr starke Abgeschlagenheit. Diese Symptome können auch durch andere Infektionen hervorgerufen werden. Die echte Influenza-Infektion tritt nur während jährlicher Ausbrüche (Epidemien) auf, wenn sich Influenzaviren in der lokalen Bevölkerung ausbreiten. Außerhalb der Epidemie werden diese Symptome höchstwahrscheinlich von einer anderen Infektion oder Krankheit verursacht.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tamiflu darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Oseltamivir oder einen der sonstigen Bestandteile von Tamiflu sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Tamiflu ist erforderlich
Vergewissern Sie sich vor Einnahme von Tamiflu, dass Ihr verschreibender Arzt weiß, ob Sie

  • gegen andere Arzneimittel allergisch sind
  • Probleme mit Ihren Nieren haben.

Bei Einnahme von Tamiflu mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungs-pflichtige Arzneimittel handelt.
Tamiflu kann mit geeigneten Arzneimitteln zur Behandlung von Fieber (hoher Temperatur) eingenommen werden. Es ist nicht zu erwarten, dass Tamiflu die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflusst.

Gibt es Wechselwirkungen mit einer Grippeschutzimpfung?
Tamiflu ist kein Ersatz für eine Grippeschutzimpfung.
Tamiflu hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit des Grippeimpfstoffs. Auch wenn Sie bereits eine Grippeimpfung erhalten haben, kann Ihr Arzt Ihnen Tamiflu verschreiben.

Bei Einnahme von Tamiflu zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nehmen Sie Tamiflu mit Wasser ein. Sie können Tamiflu mit oder ohne Nahrungsmittel einnehmen. Es wird Ihnen jedoch empfohlen, Tamiflu mit Nahrung einzunehmen, um das Risiko von Übelkeit und Erbrechen zu vermindern.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Sie müssen Ihrem Arzt sagen, ob Sie schwanger sind, glauben, schwanger zu sein oder vorhaben, schwanger zu werden, damit Ihr Arzt entscheiden kann, ob Tamiflu für Sie geeignet ist.

Die Wirkungen von Tamiflu auf den gestillten Säugling sind unbekannt. Sie müssen Ihrem Arzt sagen, ob Sie stillen, damit Ihr Arzt entscheiden kann, ob Tamiflu für Sie geeignet ist.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Tamiflu hat keine Auswirkungen auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Tamiflu immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Nehmen Sie Tamiflu ein, sobald Sie die Verschreibung erhalten haben, weil dies dazu beiträgt, dass die Ausbreitung des Influenzavirus im Körper verlangsamt wird.

Nehmen Sie Tamiflu Kapseln unzerkaut mit Wasser ein. Sie dürfen Tamiflu Kapseln nicht zerbrechen oder kauen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis folgende:

Behandlung

Jugendliche (im Alter von 13 bis 17 Jahren) und Erwachsene:
30-mg- und 45-mg-Kapseln können von Erwachsenen und Jugendlichen als Alternative zu den 75-mg-Kapseln eingenommen werden. Zur Behandlung der Influenza nehmen Sie eine 30-mg- und eine 45-mg-Kapsel ein, sobald Sie die Verschreibung erhalten haben. Danach nehmen Sie zweimal täglich eine 30-mg- und eine 45-mg-Kapsel (normalerweise ist es zweckmäßig, dass Sie fünf Tage lang eine 30-mg- und eine 45-mg-Kapsel am Morgen und eine 30-mg- und eine 45-mg-Kapsel am Abend einnehmen). Es ist wichtig, dass Sie die fünftägige Behandlung zu Ende führen, auch wenn Sie sich rasch wieder besser fühlen.

Kleinkinder im Alter von 1 Jahr und älter, und Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren: Statt der Kapseln kann die orale Suspension von Tamiflu genommen werden.

Kinder, die über 40 kg wiegen und die Kapseln schlucken können, können Tamiflu Kapseln in einer Dosis von 75 mg zweimal täglich an 5 aufeinanderfolgenden Tagen einnehmen.

Sie müssen Ihrem Kind die Anzahl Kapseln geben, welche Ihr Arzt verschrieben hat.

Die normale Dosis zur Behandlung der Influenza bei Kindern ist vom Körpergewicht des Kindes abhängig (siehe Tabelle unten).

Säuglinge unter 12 Monaten: Für Kleinkinder unter 2 Jahren liegen begrenzte Daten zur Pharmakokinetik und Sicherheit vor. Es wurde eine sogenannte pharmakokinetische Modellierung durchgeführt, wobei außer diesen Daten auch Daten aus Studien mit Erwachsenen und Kindern über 1 Jahr verwendet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Dosierung von 3 mg/kg zweimal täglich bei Säuglingen im Alter von 3 bis 12 Monaten und 2,5 mg/kg zweimal täglich bei Säuglingen im Alter zwischen 1 und 3 Monaten zu einer ähnlichen Verfügbarkeit führt, wie sie sich bei Erwachsenen und Kindern > 1 Jahr als wirksam erwiesen hat (siehe die folgenden, dem Gewicht angepassten Dosierungen, die für die Behandlung von Säuglingen unter 1 Jahr empfohlen werden). Es liegen momentan keine Daten zur Anwendung von Tamiflu bei Säuglingen unter 1 Monat vor.

Die Anwendung von Tamiflu bei Säuglingen unter einem Jahr sollte auf der Beurteilung des Arztes beruhen, der den möglichen Nutzen einer Behandlung gegen jegliches potenzielle Risiko für den Säugling abwägt.

Vorbeugung

Tamiflu kann nach einem Kontakt mit einer infizierten Person, wie z.B. einem Angehörigen, auch zur Vorbeugung der Influenza angewendet werden.

Jugendliche (im Alter von 13 bis 17 Jahren) und Erwachsene:
30-mg- und 45-mg-Kapseln können von Erwachsenen und Jugendlichen als Alternative zu den 75-mg-Kapseln eingenommen werden. Tamiflu sollte einmal täglich an 10 aufeinanderfolgenden Tagen eingenommen werden. Am besten wird die Dosis morgens mit dem Frühstück eingenommen.

Kleinkinder im Alter von 1 Jahr und älter und Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren: Statt der Kapseln kann die orale Suspension von Tamiflu genommen werden.

Die normale Dosis zur Prophylaxe der Influenza bei Kindern hängt vom Körpergewicht des Kindes ab (siehe Tabelle unten).

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Tamiflu einnehmen sollen, wenn es zur Vorbeugung von Influenza verschrieben wurde.

Säuglinge unter 12 Monaten: Die empfohlene Dosis zur Prophylaxe während eines pandemischen Influenzaausbruchs liegt für Säuglinge unter 12 Monaten bei der Hälfte der täglichen Behandlungsdosis. Dies basiert auf klinischen Daten von Kindern über 1 Jahr und Erwachsenen. Diese deuten darauf hin, dass eine Dosis, die der Hälfte der täglichen Behandlungsdosis entspricht, zur Prophylaxe der Influenza klinisch wirksam ist. Die folgenden, dem Gewicht angepassten Dosierungen werden zur Prophylaxe bei Säuglingen unter 1 Jahr empfohlen:

Die Anwendung von Tamiflu bei Säuglingen unter einem Jahr sollte auf der Beurteilung des Arztes beruhen, der den möglichen Nutzen einer Prophylaxe gegen jegliches potenzielle Risiko für den Säugling abwägt.

Wenn die orale Suspension von Tamiflu nicht verfügbar ist
Wenn kommerziell gefertigtes Tamiflu Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen nicht verfügbar ist, kann eine Zubereitung aus Kapseln von Tamiflu aus der Apotheke verwendet werden (siehe Ende der Packungsbeilage, Informationen für Ärzte oder medizinisches Fachpersonal). Wenn auch keine Zubereitung aus der Apotheke verfügbar ist, können Dosierungen von Tamiflu zu Hause zubereitet werden. Die Zubereitung in der Apotheke ist für Säuglinge unter 12 Monaten die erste Wahl.

Wenn geeignete Kapselstärken zur Verfügung stehen, wird die Dosis verabreicht, indem die Kapsel geöffnet wird und ihr Inhalt mit maximal einem Teelöffel eines geeigneten, gesüßten Nahrungsmittels vermischt wird. Der bittere Geschmack kann z.B. mit Zuckerwasser, Schokoladensirup, Kirschsirup, Dessertgarnierung (wie Karamell- oder Toffeesauce) überdeckt werden. Die Mischung muss umgerührt und dem Patienten vollständig verabreicht werden. Die Mischung muss sofort nach der Zubereitung eingenommen werden.

Wenn nur 75-mg-Kapseln zur Verfügung stehen und Dosen von 30 mg oder 45 mg benötigt werden, sind für die Zubereitung zusätzliche Schritte notwendig.

Vorbereitung der Dosis von Tamiflu für Säuglinge unter 1 Jahr – 30 mg Kapseln Säuglinge, die 10 kg oder weniger wiegen, benötigen eine Dosis von Tamiflu von 30 mg oder weniger. Zur Herstellung der Dosis von Tamiflu für diese Säuglinge müssen Sie eine Tamiflu Kapsel öffnen, ein Pulver-Wasser-Gemisch herstellen und das richtige Volumen der Mischung mit einem Nahrungsmittel vermengen.

Sie benötigen:

1. eine 30-mg-Kapsel Tamiflu

2. eine Dosierungstabelle, um die korrekte Dosis zu bestimmen (siehe Tamiflu Dosierungstabelle unter Schritt 3 im nächsten Abschnitt)

3. eine Schere

4. zwei kleine Schalen pro Kind (benutzen Sie unterschiedliche Schalen pro Kind)

5. eine 3 ml (drei Milliliter) Spritze zur oralen Anwendung, die eine 0,1 ml Skalierung aufweist (ein Zehntel eines Milliliters)

6. eine passende Dosierspritze zur oralen Anwendung, die Maßeinheiten von 0,1 ml anzeigt (ein Zehntel eines Milliliters). Fragen Sie Ihren Apotheker nach der richtigen Spritze (1 ml, 2 ml oder 3 ml).

7. einen Teelöffel

8. eines der folgenden Nahrungsmittel, um den bitteren Geschmack vom Tamiflu Pulver zu überdecken:

  • Zuckerwasser (Sollten Sie vorhaben Zuckerwasser zu nutzen, stellen Sie dieses in einer separaten Schale oder Tasse her. Mischen Sie einen Teelöffel Wasser mit einem dreiviertel [¾] Teelöffel Zucker.)
  • Schokoladensirup
  • Kirschsirup
  • Dessertgarnierung, wie Karamell- oder Toffee-Soße

Herstellung der 10-mg/ml-Mischung von Tamiflu für Kleinkinder unter 1 Jahr – 30 mg Kapseln Diese Anleitung beschreibt Ihnen, wie Sie eine Dosis Tamiflu zum sofortigen Gebrauch herstellen können.
1. Öffnen Sie vorsichtig EINE 30-mg-Kapsel Tamiflu über der ersten kleinen Schale. Zum Öffnen der Kapsel halten Sie die Kapsel aufrecht und schneiden Sie die runde Spitze mit einer Schere ab (siehe beigefügtes Bild). Schütten Sie das gesamte Pulver in die Schale. Gehen Sie vorsichtig mit dem Pulver um, da es zu Irritationen der Haut und Augen führen kann.

2. Folgen Sie der unten stehenden Darstellung. Benutzen Sie die 3-ml-Dosierspritze, um 3,0 ml Wasser abzumessen und geben Sie es zum Pulver in die Schale. Rühren Sie 2 Minuten lang.

3. Folgen Sie dem unten stehenden Diagramm. In der Tabelle finden Sie links das Gewicht des Kindes und in der rechten Spalte sehen Sie die Mengenangabe des Gemisches aus Tamiflu Pulver und Wasser, die Sie in die Dosierspritze aufziehen müssen. Ziehen Sie die richtige Menge des Pulver-Wasser-Gemisches aus der ersten kleinen Schale in die Dosierspritze auf und spritzen Sie es vorsichtig aus der Dosierspritze in die zweite Schale.

Tamiflu Dosierungstabelle für Kleinkinder im Alter von 1 bis 12 Monaten:

Tamiflu Dosierungstabelle für Kleinkinder unter 1 Monat:

4. Geben Sie eine kleine Menge eines der gesüßten Nahrungsmittel (nehmen Sie nicht mehr als 1 Teelöffel) in die zweite Schale. Dies wird den bitteren Geschmack des Pulver-Wasser-Gemisches überdecken.

5. Mischen Sie das gesüßte Nahrungsmittel und das Pulver-Wasser-Gemisch gut.

6. Verabreichen Sie dem Kind den gesamten Inhalt der zweiten Schale (gesüßtes Nahrungsmittel mit Pulver-Wasser-Gemisch).

7. Geben Sie dem Kind etwas Geeignetes zu trinken.

8. Werfen Sie das gesamte verbliebene Pulver-Wasser-Gemisch weg, das in der ersten Schale übrig geblieben ist.

(Hinweis: Vielleicht löst sich nicht der gesamte Kapselinhalt. Machen Sie sich keine Sorgen, da die unlöslichen Materialien inaktive Bestandteile sind.)

Wenn Sie eine größere Menge von Tamiflu eingenommen haben, als Sie sollten

Nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit Ihrem Arzt oder Apotheker auf.

Wenn Sie die Einnahme von Tamiflu vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Tamiflu abbrechen

Es treten keine nachteiligen Wirkungen auf, wenn Sie die Behandlung abbrechen, bevor Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat. Allerdings können die Grippesymptome wieder auftreten, wenn die Behandlung zu früh beendet wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Tamiflu Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

  • Häufige Nebenwirkungen von Tamiflu

Die häufigsten Nebenwirkungen von Tamiflu sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magen- bzw. Bauchschmerzen und Kopfschmerzen. Diese Nebenwirkungen treten meistens nur nach der ersten Einnahme des Arzneimittels auf und verschwinden üblicherweise wieder, wenn die Behandlung fortgesetzt wird. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen wird verringert, wenn Sie das Arzneimittel mit Nahrung einnehmen.

  • Weniger häufige Nebenwirkungen von Tamiflu

Während der Behandlung mit Tamiflu wurden Ereignisse wie Krampfanfälle und Delirium (einschließlich Symptome wie veränderter Bewusstseinsgrad, Verwirrung, abnormales Verhalten, Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen, Erregung, Angst, Albträume) gemeldet. In sehr wenigen Fällen führten diese zu Selbstverletzungen, manchmal mit tödlichem Ausgang. Diese Ereignisse wurden vor allem bei Kindern und Jugendlichen gemeldet; traten oft unvermittelt auf und klangen schnell wieder ab. Derartige, das Nervensystem und die Psyche betreffende Ereignisse wurden auch bei Patienten mit Virusgrippe gemeldet, die kein Tamiflu eingenommen hatten.

Erwachsene und Jugendliche (Kinder im Alter von 13 Jahren und älter)
Andere, weniger häufige Nebenwirkungen, die auch durch die Virusgrippe verursacht sein können, sind Völlegefühl im Oberbauch, Blutung im Magen-Darm-Trakt, Bronchitis, Infektionen der oberen Atemwege, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen, Hautreaktionen, leichte bis schwere Leberfunktionsstörungen, Sehstörungen und Herzrhythmusstörungen.

Kinder (im Alter von 1 bis 12 Jahren)
Andere, weniger häufige Nebenwirkungen, die auch durch die Virusgrippe verursacht sein können, sind Husten, verstopfte Nase, Ohrentzündung, Lungenentzündung, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Bronchitis, Verschlechterung eines bestehenden Asthmas, Nasenbluten, Erkrankungen der Ohren, Entzündungen der Haut, Lymphknotenschwellung, Bindehautentzündung, Sehstörungen und Herzrhythmusstörungen.

Säuglinge (im Alter von 6 bis 12 Monaten)
Die gemeldeten Nebenwirkungen von Tamiflu, die bei der Behandlung von Influenza bei Säuglingen im Alter von 6 bis 12 Monaten gemeldet wurden, ähneln denen, die bei älteren Kindern (1 Jahr und älter) gemeldet wurden. Bitte lesen Sie den oben stehenden Abschnitt zu Ihrer Information.

Säuglinge (im Alter von 0 bis 6 Monaten)
Die gemeldeten Nebenwirkungen von Tamiflu, die bei der Behandlung von Influenza bei Säuglingen im Alter von 1 bis 6 Monaten gemeldet wurden, ähneln denen, die bei Säuglingen im Alter von 6 bis 12 Monaten und älteren Kindern (1 Jahr und älter) gemeldet wurden. Für die Anwendung von Tamiflu bei Säuglingen unter 1 Monat liegen keine Daten vor. Bitte lesen Sie den oben stehenden Abschnitt zu Ihrer Information.

Wenn Ihnen oder Ihrem Kind häufig übel ist, müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren. Sie müssen Ihrem Arzt auch sagen, wenn sich die Symptome der Influenza verschlechtern oder das Fieber anhält.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Tamiflu nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ und der Blisterpackung nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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