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«Tavanic Infusionsflasche»

Tavanic Infusionsflasche


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Der Name Ihres Arzneimittels ist Tavanic Infusionsflasche;sie enthält den Wirkstoff Levofloxacin. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln die als „Antibiotika“ bezeichnet werden. Levofloxacin ist ein sogenanntes „“Chinolon-Antibiotikum“; es tötet diejenigen Bakterien ab, die in Ihrem Körper Infektionen hervorrufen.

Tavanic Infusionslösung kann zur Behandlung von Infektionen in folgenden Organen angewendet bei:

  • Lungen, bei Personen mit Lungenentzündung
  • Harntrakt, einschließlich Ihrer Nieren oder der Harnblase
  • Prostata, wenn Sie eine lang andauernde Infektion haben
  • Haut sowie Gewebe unter der Haut, einschließlich der Muskulatur. Dieses Gewebe wird auch „Weichteilgewebe“ genannt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Infusionslösung beachten?

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn:

  • Sie überempfindlich (allergisch) gegen Levofloxacin, irgendein anderes Chinolon-Antibiotikum, wie z.B. Moxifloxacin, Ciproflocaxin oder Ofloxacin, oder einen der sonstigen Bestandteile von Tavanic Infusionslösung sind (diese sind in Abschnitt 6 weiter unten aufgelistet). Anzeichen einer allergischen Reaktion umfassen: einen Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellungen Ihrer Lippen, im Gesicht, Hals oder der Zunge
  • Sie früher eine Epilepsie hatten
  • Sie früher im Zusammenhang mit einer Chinolon-Antibiotika Behandlung Beschwerden mit Ihren Sehnen hatten, wie z.B. eine Sehnenentzündung (eine „Sehne“ ist das elastische Band, das Ihre Muskeln mit den Knochen verbindet)
  • Sie ein Kind oder heranwachsender Jugendlicher sind
  • Sie schwanger sind, schwanger werden könnten oder denken, dass Sie schwanger sein könnten
  • Sie stillen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn einer der beschriebenen Umstände auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem Pflegepersonal bevor Sie Tavanic Infusionslösung erhalten.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Tavanic Infusionslösung ist erforderlich
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn:

  • Sie 65 Jahre oder älter sind
  • Sie sogenannte „Kortikosteriode“ verwenden, manchmal werden sie auch als „Steroide“ bezeichnet (siehe „Bei Verwendung mit anderen Arzneimitteln“)
  • Sie unter epileptischen Anfällen gelitten haben
  • Sie eine Schädigung des Gehirns, aufgrund eines Schlaganfalls oder einer anderen Gehirnverletzung, erlitten haben
  • Sie Nierenbeschwerden haben
  • Sie an einem sogenannten „Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel“ leiden. In diesem Fall könnten Sie eher ernsthafte Blutbildveränderungen bekommen, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden
  • Sie psychiatrische Erkrankungen hatten
  • Sie Herzbeschwerden hatten
  • Sie Diabetiker sind
  • Sie Leberbeschwerden hatten.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der genannten Umstände auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem Pflegepersonal bevor Sie Tavanic Infusionslösung erhalten.

Die Anwendung des Arzneimittels Tavanic Infusionslösung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Bei Verwendung mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, einschließlich pflanzlicher Arzneimittel, handelt. Dies ist wichtig, da Tavanic Infusionslösung die Wirkung anderer Arzneimittel beeinträchtigen kann. Zugleich können andere Arzneimittel auch die Wirkung von Tavanic Infusionslösung beeinträchtigen.

Insbesondere müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel verwenden. Das ist wichtig, da die Anwendung zusammen mit Tavanic Infusionslösung das Risiko für Nebenwirkungen erhöht:

  • Warfarin – zur Blutverdünnung. Es könnte bei Ihnen eher zu einer Blutung kommen. Ihr Arzt kann regelmäßige Bluttests durchführen, um zu prüfen wie gut Ihr Blut gerinnen kann.
  • Theophyllin – zur Behandlung von Atembeschwerden. Sie könnten eher einen Krampfanfall erleiden, wenn Sie Theophyllin zusammen mit Tavanic Infusionslösung verwenden.
  • Nicht-steroidale Antirheumatika (sogenannte NSAR) – zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen, wie z.B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Fenbufen, Ketoprofen und Indomethacin. Sie könnten eher einen Krampfanfall erleiden, wenn Sie diese Arzneimittel zusammen mit Tavanic Infusionslösung verwenden.
  • Ciclosporin – zur Behandlung nach Organtransplantationen. Sie könnten eher Nebenwirkungen der Ciclosporinbehandlung bekommen.
  • Arzneimittel, die Einfuß auf Ihre Herztätigkeit haben. Das umfasst Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen („Antiarrhythmika“ wie Chinidin und Amiodaron), gegen Depressionen („trizyklische Antidepressiva“ wie Amitriptylin und Imipramin) und gegen bakterielle Infektionen („Makrolid-Antibiotika“ wie Erythromycin, Azithromycin und Clarithromycin).
  • Probenecid – zur Behandlung von Gicht, und Cimetidin – zur Behandlung von Magen-Darm-Geschwüren und Sodbrennen. Wenn Sie Nierenbeschwerden haben, ist besondere Vorsicht nötig, wenn eines dieser Arzneimittel zusammen mit Tavanic angewendet wird. Ihr Arzt kann Ihnen eine niedrigere Dosis verordnen.

Harntests zum Nachweis von Opiaten
Bei Personen, die Tavanic Infusionslösungerhalten, können Harntests „falsch-positive“ Ergebnisse beim Nachweis starker Schmerzmittel (sogenannte „Opiate“) ergeben. Wenn Ihr Arzt einen Harntest durchführt, sagen Sie ihm, dass Sie Tavanic Infusionslösung erhalten.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn:

  • Sie schwanger sind, schwanger werden könnten oder denken, dass Sie schwanger sein könnten
  • Sie stillen, oder planen zu stillen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

! Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und
Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden, könnten Sie Nebenwirkungen verspüren, einschließlich Benommenheit, Müdigkeit, Schwindelgefühl oder Sehstörungen. Manche dieser Nebenwirkungen können Ihre Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit beeinträchtigen. Wenn das der Fall ist, Fahren Sie nicht selbst und üben Sie keine Tätigkeiten aus, die eine hohe Aufmerksamkeit erfordern.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Tavanic Infusionslösung Tavanic Infusionslösungenthält 177,1 bis 185,7mg Natrium pro Dosis zu 250 mg. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen

Wie wird es angewendet?

Wie Tavanic Infusionslösung verabreicht wird

  • Tavanic Infusionslösung ist ein Arzneimittel, das im Krankenhaus verwendet wird
  • Es wird Ihnen von einem Arzt oder dem Pflegepersonal als Injektion gegeben. Diese Injektion wird über eine bestimmte Zeitdauer in eine Vene verabreicht werden. Man bezeichnet das als „intravenöse Infusion“
  • Für eine Infusion von 250 mg Tavanic soll die Infusionsdauer 30 Minuten oder mehr betragen
  • Für eine Infusion von 500 mg Tavanic soll die Infusionsdauer 60 Minuten oder mehr betragen
  • Ihr Herzfrequenz und der Blutdruck wird engmaschig überwacht werden. Dies ist wichtig, da bei der Infusion von ähnlichen Antibiotika ein ungewöhnlich rascher Herzschlag und ein vorübergehender Blutdruckabfall mögliche Nebenwirkungen sind. Wenn Ihr Blutdruck während der Infusion deutlich absinkt, wird die Behandlung sofort unterbrochen werden.

Wieviel Tavanic Infusionslösung wird verabreicht
Wenn Sie nicht sicher sind warum Sie Tavanic Infusionslösung erhalten oder wie viel Infusionslösung Ihnen verabreicht wird, fragen Sie Ihren Arzt oder das Pflegepersonal der Gesundheitsberufe.

  • Ihr Arzt entscheidet wie viel Tavanic Infusionslösung Sie erhalten müssen
  • Die Dosis hängt von der Art Ihrer Infektion ab und davon, wo in Ihrem Körper die Infektion besteht
  • Die Dauer der Behandlung hängt vom Schweregrad Ihrer Infektion ab

Erwachsene und ältere Patienten

  • Lungenentzündung: 500 mg, einmal oder zweimal pro Tag
  • Harntrakt, einschließlich Ihrer Nieren oder der Harnblase: 250 mg, einmal pro Tag (bei einer schweren Infektion kann die Dosis erhöht werden)
  • Prostata: 500 mg, einmal pro Tag
  • Haut sowie Gewebe unter der Haut, einschließlich der Muskulatur: 500 mg, zweimal pro Tag

Erwachsene mit Nierenbeschwerden
Ihr Arzt wird Ihnen unter Umständen eine niedrigere Dosis verordnen.

Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel darf Kindern und Jugendlichen nicht gegeben werden.

Schützen Sie Ihre Haut vor Sonnenlicht
Vermeiden Sie direktes Sonnenlicht solange Sie dieses Arzneimittel erhalten. Dies ist wichtig, da Ihre Haut viel empfindlicher gegenüber Sonnenlicht wird und einen Sonnenbrand erleiden, prickeln oder mit schweren Brandblasen reagieren könnte, wenn Sie nicht folgende Vorkehrungen treffen:

  • vergewissern Sie sich, dass Sie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden
  • tragen Sie immer einen Hut und Kleidung die Ihre Arme und Beine bedeckt
  • gehen Sie nicht ins Solarium.

Wenn Sie eine größere Menge von Tavanic Infusionslösung haben, als Sie sollten Es ist unwahrscheinlich, dass Ihnen zu viel Tavanic Infusionslösung verabreicht wird. Ihr Arzt oder das Pflegepersonal wird den Verlauf der Behandlung überwachen und das Arzneimittel das Sie erhalten überprüfen. Fragen Sie immer nach, warum Sie eine Dosis eines Arzneimittels erhalten.

Wird zu viel Tavanic Infusionslösung angewendet, können folgende Wirkungen eintreten: Krampfanfälle, Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörung und Herzbeschwerden – sie führen zu unregelmäßigem Herzschlag sowie zu Übelkeit.

Wenn die Anwendung von Tavanic Infusionslösung vergessen wurde Ihr Arzt oder das Pflegepersonal hat die entsprechenden Anweisungen, wann Sie dieses Arzneimittel erhalten. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie es nicht wie verordnet erhalten. Wenn Sie trotzdem glauben, eine Dosis nicht erhalten zu haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem Pflegepersonal.

Wenn Sie die Anwendung von Tavanic Infusionslösung abbrechen
Ihr Arzt, oder der Angehörige der Gesundheitsberufe wird die Behandlung mit Tavanic Infusionslösung fortsetzen, auch wenn Sie sich besser fühlen. Wenn die Behandlung zu früh abgebrochen wird, kann sich Ihr Zustand verschlechtern oder die Bakterien können gegen das Arzneimittel unempfindlich werden. Nach einigen Behandlungstagen mit der Infusionslösung kann Ihr Arzt entscheiden, Sie auf die Tabletten dieses Arzneimittels umzustellen, um den Behandlungszyklus abzuschließen

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Tavanic Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Üblicherweise verlaufen diese Nebenwirkungen mild oder gemäßigt und verschwinden oft nach kurzer Zeit.

Beenden Sie die Anwendung von Tavanic Infusionslösung und informieren Sie umgehend einen Arzt oder das Pflegepersonal , wenn die folgende Nebenwirkung auftritt:

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10,000 Personen)

  • wenn Sie eine allergische Reaktion haben. Die Anzeichen können umfassen: einen Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellungen Ihrer Lippen, im Gesicht, Hals oder der Zunge.

Beenden Sie die Anwendung von Tavanic Infusionslösung und informieren Sie umgehend einen Arzt oder das Pflegepersonal , wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt – Sie könnten eine dringende medizinische Behandlung benötigen:

Selten (betrifft weniger als 1 von 1000 Personen)

  • wässriger Durchfall, der Blut enthalten kann, möglicherweise mit Bauchkrämpfen und einer hohen Temperatur. Das können Anzeichen schwerwiegender Darmbeschwerden sein
  • Schmerzen und Entzündung der Sehnen. Am häufigsten ist die Achillessehne betroffen und in einigen Fällen könnte sie reißen
  • Krampfanfälle

Sehr selten(betrifft weniger als 1 von 10,000 Personen)

  • Brennen, Prickeln, Schmerz oder Gefühllosigkeit. Das könnten Anzeichen einer sogenannten „Neuropathie“ sein.

Andere

  • schwere Hautausschläge, die Blasenbildung oder Schälen der Haut im Bereich von Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien umfassen können
  • Appetitverlust, Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkel gefärbter Harn, Juckreiz oder ein empfindlicher Bauch. Das könnten Anzeichen von Leberbeschwerden sein.

Informieren Sie Ihren Arzt wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend wird oder länger als wenige Tage dauert:

Gelegentlich(betrifft weniger als 1 von 100 Personen)

  • Jucken und Hautausschlag
  • Appetitverlust, Magenstörung oder Verdauungsstörung (Dyspepsie), Krankheitsgefühl (Erbrechen) oder Bauchschmerzen, Blähungen oder Verstopfung
  • Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit, Schlaflosigkeit oder Nervosität
  • Bluttests können ein ungewöhnliches Ergebnis aufgrund von Leber- oder Nierenbeschwerden ergeben
  • Veränderungen der Zahl weißer Blutkörperchen als Ergebnis bestimmter Blutuntersuchungen
  • allgemeines Schwächegefühl
  • Die Zahl anderer Bakterien oder Pilze kann zunehmen und muss unter Umständen behandelt werden.

Selten(betrifft weniger als 1 von 1000 Personen)

  • prickelndes Gefühl in Ihren Händen und Füßen oder Zittern
  • Angst, depressive Verstimmung, seelische Störungen, Unruhe oder Verwirrung
  • ungewöhnlich rascher Herzschlag oder niedriger Blutdruck
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • blaue Flecken und Neigung zu Blutungen aufgrund einer geringeren Zahl an Blutplättchen
  • geringe Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (sogenannte „Neutropenie“)
  • Atembeschwerden oder pfeifende Atmung
  • Atemnot
  • starker Juckreiz oder Nesselausschlag.

Sehr selten(betrifft weniger als 1 von 10,000 Personen)

  • erhöhte Empfindlichkeit Ihrer Haut gegenüber Sonnenlicht und UV-Strahlen
  • Absinken des Blutzuckerspiegels (sogenannte „Hypoglykämie“). Das ist für Zuckerkranke von Bedeutung
  • Hör- oder Sehstörungen bzw. Veränderung des Geruchs- oder Geschmackssinnes
  • Sehen oder Hören von Dingen, die nicht existieren (Halluzinationen), Veränderung der Meinung oder Gedanken (psychotische Reaktionen) bis hin zu Selbstmordgedanken oder -handlungen
  • Kreislaufstillstand (Anaphylaxie-ähnlicher Schockzustand)
  • Muskelschwäche. Das ist bei Personen mit einer seltenen Nervenerkrankung (sogenannte „Myasthenia gravis“) wichtig
  • Leberentzündung, Änderung der Nierenfunktion und gelegentlich Nierenversagen, die auf einer allergischen Reaktion der Nieren beruhen kann (sogenannte „interstitielle Nephritis“)
  • Fieber, Halsschmerzen und ein generelles Unwohlsein, das nicht verschwindet. Es kann auf einer verminderten Zahl weißer Blutkörperchen beruhen
  • Fieber und allergische Reaktionen der Lunge.

Andere Nebenwirkungen umfassen:

  • verminderte Zahl roter Blutkörperchen (Anämie). Das kann aufgrund einer Störung der roten Blutkörperchen und einer Verminderung aller Blutzellen zu einer blassen oder gelb verfärbten Haut führen • überreagierendes Immunsystem (Überempfindlichkeit)
  • zu starkes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Schmerzen, einschließlich Schmerzen im Rücken, der Brust und den Armen / Beinen
  • Schwierigkeiten beim Bewegen und Gehen
  • Porphyrieattacken bei Personen die bereits eine Porphyrie haben (eine sehr seltene Stoffwechselerkrankung)
  • Entzündung der Blutgefäße aufgrund einer allergischen Reaktion.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder das Pflegepersonal , wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Während der Infusion ist kein Lichtschutz erforderlich. Auch bei Lagerung unter Raumlichtbedingungen ist bis zu 3 Tagen nach Entnahme der Infusionsflasche aus der Außenverpackung kein Lichtschutz erforderlich.

Nach Anbruch der Infusionsflasche (Perforation des Gummistoppels) ist die Lösung unmittelbar (innerhalb von 3 Stunden) anzuwenden, um jegliche bakterielle Kontamination zu vermeiden.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Verwenden Sie Tavanic Infusionslösung nicht, wenn Sie bemerken, dass die Lösung nicht klar und grünlich-gelb ist und/oder Partikel enthält.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Der Angehörige des Gesundheitsberufs wird das Arzneimittel entsorgen, wenn es nicht mehr benötigt wird. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


Bewertungen «Tavanic Infusionsflasche»