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«Terbifil® 125/250 Tabletten»

Terbifil® 125/250 Tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Terbifil Tabletten werden zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut, Haare und Nägel auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Für eine erfolgreiche Behandlung der Pilzinfektionen sollten Sie einige Regeln beachten:

An Kleidungsstücken, die mit der erkrankten Haut in Kontakt kommen, können die Erreger der Pilzerkrankungen haften bleiben. Deshalb sollten Sie diese Kleidungsstücke täglich wechseln.

Eine normale und vor allem trockene Haut ist der beste Schutz vor Pilzinfektionen. Es ist deshalb an den erkrankten Hautstellen eng anliegende und wenig luftdurchlässige Kleidung zu vermeiden. Auch sollten Sie die erkrankten Hautstellen nach dem Waschen sorgfältig trocknen. Waschlappen und Handtuch sind täglich zu wechseln.

Wenn Sie an einer Fusspilzinfektion leiden, sollten Sie nicht barfuss herumlaufen. So vermeiden Sie eine Weiterverbreitung der Pilze.

Terbifil soll nicht angewendet werden, wenn bei früheren Behandlungen mit Terbifil oder verwandten Präparaten Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind.

Da bisher wenige Erfahrungen mit Terbifil bei der Behandlung von Pilzinfektionen bei Kindern unter 5 Jahren (Körpergewicht unter 20 kg) vorliegen, sollten diese Terbifil nicht einnehmen.

Terbifil soll nicht angewendet werden, wenn Sie

Leberprobleme haben oder hatten;

Nierenprobleme haben.


Bitte teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unverzüglich mit,

wenn Sie bei sich Symptome wie andauernde Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Schmerzen im oberen rechten Bauchraum, Gelbsucht, Dunkelverfärbung des Urins oder heller Stuhl feststellen, da dies Anzeichen für eine schwere Leberstörung sein können. Ebenfalls ist eine Information des Arztes bzw. der Ärztin wichtig, wenn Sie zusätzlich Arzneimittel zur Behandlung von Magenerkrankungen oder Infektionskrankheiten einnehmen müssen. Die Anwendung von Terbifil bei Patientinnen oder Patienten mit chronischer oder aktiver Leberkrankheit wird nicht empfohlen;

wenn Sie Hautprobleme haben wie einen Ausschlag, eine rote Haut, Bläschenbildung auf den Lippen, Augen oder dem Mund, abblätternde Haut (Anzeichen von schwerwiegenden Hautreaktionen);

wenn Sie sich schwach fühlen, ungewöhnliche Blutungen, Blutergüsse oder häufige Infektionen haben (Anzeichen von Blutkrankheiten).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder

andere Arzneimittel insbesondere gewisse Arzneimittel gegen Depressionen oder andere neurologische Erkrankungen (so genannte trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder MAO-Hemmer vom Typ B), gewisse Arzneimittel gegen Bluthochdruck (so genannte Betablocker), Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, Koffein, Ciclosporine (Arzneimittel welche das Immunsystem kontrollieren um eine Abstossung transplantierter Organe zu vermeiden) oder auch selbstgekaufte Arzneimittel einnehmen oder äusserlich anwenden.

Wenn Sie sich schwindlig fühlen während der Behandlung mit Terbifil Tabletten, sollten Sie nicht Auto fahren oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.


Während der Schwangerschaft ist Terbifil nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin einzunehmen.

Terbifil wird in die Muttermilch ausgeschieden. Mütter, die Terbifil einnehmen, sollten daher nicht stillen.

Wie wird es angewendet?

Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosierung für Erwachsene eine Tablette zu 250 mg pro Tag.

Dosierung für Kinder gemäss Anordnung des Arztes oder der Ärztin.

Die Tabletten sind unzerkaut mit Flüssigkeit einzunehmen. Die Wirksamkeit von Terbifil wird durch die gleichzeitige Einnahme von Nahrung nicht beeinträchtigt, es kann somit zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Der Arzt bzw. die Ärztin wird über die Dauer der Therapie entscheiden. Die regelmässige Einnahme von Terbifil ist ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Terbifil auftreten:

Am häufigsten berichtet wurde bisher über Magen-Darmbeschwerden (Völlegefühl, Appetitverlust, Übelkeit, Magenbrennen, leichte Bauchschmerzen, Durchfall), Hautausschläge, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Kopfschmerzen. Informieren Sie beim Auftreten einer der genannten Beschwerden Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Gelegentlich wurden Störungen des Geschmackssinnes (bis zum Verlust der Geschmacksempfindung) beobachtet, die nach Absetzen von Terbifil – in der Regel einige Wochen nach Beendigung der Behandlung – verschwinden. In einem solchen Fall sollten Sie die Einnahme von Terbifil abbrechen und Ihren Arzt informieren.

Es ist in seltenen Fällen möglich, dass eine Behandlung mit Terbifil zu schweren Leberstörungen führt, was sich durch Symptome wie unerklärliche anhaltende Übelkeit, Magenbeschwerden, Appetitverlust, ungewöhnliche Müdigkeit, Erbrechen, Schmerzen im oberen rechten Bauchraum, Gelbsucht (Gelbverfärbung von Augen und Haut), Dunkelverfärbung des Urins oder heller Stuhl äussern kann, zu einer Abnahme von bestimmten Typen von Blutzellen, was sich durch Symptome wie Halsschmerzen mit Fieber/Schüttelfrost, ungewöhnliche Blutungen, Blutergüsse äussern kann, oder zu schweren Hautausschlägen sowie zu einem früheren oder stärkeren Auftreten von kutanem Lupus erythemodes oder systemischem Lupus erythematodes (eine Autoimmunkrankheit, die zahlreiche Körperstellen befällt) führen kann. Ausserdem können folgende weitere Nebenwirkungen auftreten:

– Wenn Sie Gelenkschmerzen, Gelenksteifheit, Hautausschlag, Fieber, oder geschwollene oder vergrösserte Lymphknoten haben, kann dies ein möglicher Hinweis auf eine schwere allergische Reaktion sein.

– Wenn Sie Hautausschlag, Fieber, Juckreiz, Müdigkeit haben oder unter Ihrer Haut purpurrote Punkte beobachten, kann dies ein möglicher Hinweis auf eine Entzündung Ihrer Blutgefässe sein.

– Wenn Sie schwere Schmerzen im oberen Bauchraum haben, die zum Rücken hin ausstrahlen, kann dies ein möglicher Hinweis auf eine Entzündung Ihrer Bauchspeicheldrüse sein.

– Wenn Sie unter unerklärlicher Muskelschwäche oder Muskelschmerzen leiden, oder eine ungewöhnliche dunkle Verfärbung des Urins beobachten, oder vergrösserte Lymphknoten haben, kann dies ein möglicher Hinweis auf Muskelschwund (Rhabdomyolyse) sein.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin unverzüglich beim Auftreten einer der genannten Beschwerden. Wenn während der Behandlung eine Gelbfärbung der Haut oder Augen oder eine ungewöhnliche dunkle Verfärbung des Urins oder heller Stuhl auftritt, muss die Behandlung abgebrochen und der Arzt bzw. die Ärztin unverzüglich informiert werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin unverzüglich, wenn während der Behandlung mit Terbifil Ihre Haut, Schleimhäute oder Nagelbetten von Fingern oder Zehen ungewöhnlich bleich werden, wenn Sie unter ungewöhnlicher Erschöpfung oder Schwäche leiden, wenn Sie Atemschwierigkeiten haben, wenn Sie sich schwindlig fühlen und wenn Ihr Gesicht oder Hals geschwollen ist.

In sehr seltenen Fällen wurde Haarausfall beobachtet, obwohl ein Zusammenhang mit Terbifil bisher nicht erklärt werden konnte.

Ebenfalls wurde sehr selten über Schwindel, verringerte physische Sensitivität (Kribbeln, taubes, schmerzhaft brennendes Gefühl), Starrheit und nervöses Zittern berichtet.

Des Weiteren können sehr selten anhaltende bis dauerhafte Geschmacksstörungen auftreten, sehr selten gab es einige schwere Einzelfälle einer verminderten Nahrungsaufnahme, die zu einem hohem Gewichtsverlust führten, und es kann sehr selten zu Erschöpfung kommen.

Es wurde sehr selten über Fälle von Lichtüberempfindlichkeit und Verschlechterung einer Psoriasis berichtet. Ein Zusammenhang mit der Einnahme von Terbifil konnte bisher nicht gezeigt werden.

Ausserdem wurde von erkältungsähnlichen Erkrankungen und Fieber berichtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Das Arzneimittel in der Originalpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Zusätzliche Informationen

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tabletten zu 125 mg (zur Anwendung bei Kindern): 14.

Tabletten zu 250 mg: 14 und 28.


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