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«Terbinafin Helvepharm Tabletten»

Terbinafin Helvepharm Tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Terbinafin Helvepharm Tabletten werden zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut, Haare und Nägel auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Für eine erfolgreiche Behandlung der Pilzinfektionen sollten Sie einige Regeln beachten:

An Kleidungsstücken, die mit der erkrankten Haut in Kontakt kommen, können die Erreger der Pilzerkrankungen haften bleiben. Deshalb sollten Sie diese Kleidungsstücke täglich wechseln.

Eine normale und vor allem trockene Haut ist der beste Schutz vor Pilzinfektionen. Es ist deshalb an den erkrankten Hautstellen enganliegende und wenig luftdurchlässige Kleidung zu vermeiden. Auch sollten Sie die erkrankten Hautstellen nach dem Waschen sorgfältig trocknen. Waschlappen und Handtuch sind täglich zu wechseln.

Wenn Sie an einer Fusspilzinfektion leiden, sollten Sie nicht barfuss herumlaufen. So vermeiden Sie eine Weiterverbreitung der Pilze.

Terbinafin Helvepharm darf nicht angewendet werden, wenn bei früheren Behandlungen mit Terbinafin Helvepharm oder verwandten Präparaten Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind.

Da bisher wenig Erfahrungen mit Terbinafin Helvepharm bei der Behandlung von Pilzinfektionen bei Kindern unter 5 Jahren (Körpergewicht unter 20 kg) vorliegen, dürfen diese Terbinafin Helvepharm nicht einnehmen.


Falls Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor der Einnahme von Terbinafin Helvepharm darauf hinweisen.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt unverzüglich mit, wenn Sie bei sich Symptome wie andauernde Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Schmerzen im oberen rechten Bauchraum, Gelbsucht, Dunkelverfärbung des Urins oder heller Stuhl feststellen, da dies Anzeichen für eine schwere Leberstörung sein können. Die Anwendung von Terbinafin Helvepharm bei Patienten mit chronischer oder aktiver Leberkrankheit wird nicht empfohlen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin ebenfalls, wenn Sie zusätzlich Arzneimittel zur Behandlung von Magenerkrankungen oder Infektionskrankheiten einnehmen müssen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an andern Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) insbesondere gewisse Arzneimittel gegen Depressionen oder andere neurologische Erkrankungen (sogenannte trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder MAO-Hemmer vom Typ B) sowie gewisse Arzneimittel gegen Bluthochdruck (sogenannte Betablocker) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Während der Schwangerschaft ist Terbinafin Helvepharm nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin einzunehmen.

Terbinafin Helvepharm wird in die Muttermilch ausgeschieden. Mütter, die Terbinafin Helvepharm erhalten, sollten daher nicht stillen.

Wie wird es angewendet?

Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosierung für Erwachsene eine Tablette zu 250 mg pro Tag.

Dosierung für Kinder gemäss Anordnung des Arztes bzw. der Ärztin.

Die Tabletten sind unzerkaut mit Flüssigkeit einzunehmen. Die Wirksamkeit von Terbinafin Helvepharm wird durch die gleichzeitige Einnahme von Nahrung nicht beeinträchtigt, es kann somit zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Der Arzt bzw. die Ärztin wird über die Dauer der Therapie entscheiden. Die regelmässige Einnahme von Terbinafin Helvepharm ist ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Terbinafin Helvepharm auftreten:

Am häufigsten berichtet wurde über Magen-Darm-Beschwerden (Völlegefühl, Appetitverlust, Übelkeit, Magenbrennen, leichte Bauchschmerzen, Durchfall), Hautausschläge oder Muskel- und Gelenkschmerzen. Informieren Sie beim Auftreten einer der genannten Beschwerden den Arzt bzw. die Ärztin.

Selten wurden Störungen des Geschmackssinnes (bis zum Verlust der Geschmacksempfindung) beobachtet, die nach Absetzen von Terbinafin Helvepharm in der Regel nach einigen Wochen nach der Beendigung der Behandlung verschwinden.

Selten kann die Behandlung von Terbinafin Helvepharm zu schweren Leberfunktionsstörungen führen, welche sich durch Symptome äussern wie unerklärliche anhaltende Übelkeit, Magenbeschwerden, Appetitverlust, ungewöhnliche Müdigkeit, Erbrechen, Schmerzen im oberen rechten Bauchraum, Gelbsucht (Gelbverfärbung von Augen und Haut), Dunkelverfärbung des Urins oder heller Stuhl.

Ebenfalls selten kann eine Abnahme bestimmter Typen von Blutzellen mit Symptomen wie Halsschmerzen mit Fieber und/oder Schüttelfrost, ungewöhnlichen Blutungen, Blutergüssen oder schweren Hautausschlägen auftreten.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin beim Auftreten einer der genannten Beschwerden.

Wenn während der Behandlung eine Gelbfärbung der Haut oder Augen oder eine ungewöhnliche dunkle Verfärbung des Urins oder heller Stuhl auftritt, muss die Behandlung abgebrochen und unverzüglich der Arzt bzw. Ihre Ärztin informiert werden.

In sehr seltenen Fällen wurde Haarausfall beobachtet, obwohl ein Zusammenhang mit Terbinafin Helvepharm bisher nicht erklärt werden konnte.

Es wurde sehr selten über Fälle von Lichtüberempfindlichkeit und Verschlechterung einer Psoriasis berichtet. Ein Zusammenhang mit der Einnahme von Terbinafin Helvepharm konnte bisher nicht gezeigt werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Terbinafin Helvepharm Tabletten sollen bei Raumtemperatur (15–25 °C) in der Originalpackung und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Terbinafin Helvepharm darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Zusätzliche Informationen

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.

Terbinafin Helvepharm 125 mg (zur Anwendung bei Kindern): Packung


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