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«Terbinafin Pfizer 125 mg Tabletten»

Terbinafin Pfizer 125 mg Tabletten
Terbinafin Pfizer 125 mg Tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Terbinafin Pfizer gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antimykotika (Mittel gegen Pilzinfektionen) bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut (einschließlich der Haut zwischen den Fingern und Zehen) und der Nägel angewendet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Terbinafin Pfizer darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Terbinafin oder einen der sonstigen Bestandteile von Terbinafin Pfizer sind
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Terbinafin Pfizer ist erforderlich,

  • wenn Sie Leberprobleme haben oder eine Erkrankung, die Ihre Leberfunktion beeinträchtigen kann
  • wenn Sie eine Psoriasis (Schuppenflechte) haben
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Warnhinweise auf Sie zutrifft.

Bei Einnahme von Terbinafin Pfizer mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungs-pflichtige Arzneimittel handelt.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • das Antibiotikum Rifampicin (vermindert die Konzentration von Terbinafin in Ihrem Blut)
  • Cimetidin (ein Arzneimittel gegen Magengeschwüre und Sodbrennen, das die Konzentration von Terbinafin in Ihrem Blut erhöht)
  • Arzneimittel zur Behandlung der Depression wie Clomipramin, Lofepramin oder Paroxetin
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonkrankheit wie Monoaminooxidase (MAO)-Hemmer, z. B. Selegilin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzproblemen wie Atenolol oder Carvedilol (Betablocker)
  • Empfängnisverhütungsmittel zum Einnehmen (die Pille). Bei Patientinnen kann es zu unregelmäßigen Monatsblutungen oder Zwischenblutungen kommen.
  • Flecainid und Propafenon, die zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen angewendet werden

Beachten Sie bitte, dass Ihnen die oben genannten Arzneimittel auch unter anderen Namen bekannt sein können. Lesen Sie bitte immer die Packungsbeilagen der Arzneimittel, die Sie bereits anwenden, sorgfältig durch und informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor der Einnahme von Terbinafin Pfizer, falls Sie eines der oben genannten Arzneimittel einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind, glauben, schwanger zu sein, oder stillen, dürfen Sie Terbinafin Pfizer nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen dazu geraten. Wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels schwanger werden, müssen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich davon unterrichten.

Die Einnahme von Terbinafin Pfizer zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf die Behandlung mit Terbinafin.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Terbinafin Pfizer hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Terbinafin Pfizer immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene

Die Ihnen verordnete Dosis hängt von der Art und der Schwere der Infektion ab.
Die übliche Dosis beträgt einmal täglich 250 mg Terbinafin Pfizer. Sie sollten die Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser schlucken. Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Falls Sie an einer Nierenerkrankung leiden, wird Ihnen Ihr Arzt möglicherweise die Hälfte der empfohlenen Dosis verordnen.

Dauer der Anwendung

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange die Behandlung mit Terbinafin Pfizer dauern wird.

  • Bei allgemeinen Pilzinfektionen der Haut wird Ihre Behandlung wahrscheinlich 4 Wochen dauern.
  • Bei Pilzinfektionen der Leistengegend oder des Körpers wird Ihre Behandlung normalerweise 2 bis 4 Wochen und bei Pilzinfektionen der Füße 2 bis 6 Wochen dauern.
  • Bei Pilzinfektionen der Nägel kann Ihre Behandlung 6 Wochen bis 3 Monate dauern, bei Pilzinfektionen der Zehennägel kann allerdings auch eine Behandlungsdauer von 6 Monaten und länger erforderlich sein. Die Anzeichen und Beschwerden der Pilzinfektion können möglicherweise erst mehrere Wochen nach Beendigung der Behandlung und Abheilung der Infektion vollständig verschwinden.

Wenn Sie eine größere Menge von Terbinafin Pfizer eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie oder irgendjemand anders mehr Tabletten eingenommen haben als vorgeschrieben, müssen Sie umgehend Ihren Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses aufsuchen. Nehmen Sie diese Packungsbeilage oder einige Tabletten mit, damit der Arzt sehen kann, was Sie eingenommen haben. Möglicherweise werden Sie sich schwindlig fühlen sowie Übelkeit, Kopf-schmerzen und/oder Magenschmerzen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin Pfizer vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin Pfizer zur üblichen Zeit vergessen haben, nehmen Sie es ein, sobald Sie es bemerken. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Terbinafin Pfizer abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Terbinafin Pfizer nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben, auch wenn die Infektion bereits abgeheilt ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Terbinafin Pfizer Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sie müssen die Einnahme Ihrer Tabletten beenden und umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • Anzeichen eines angioneurotischen Ödems / Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion), wie
  • Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen
  • Schluckbeschwerden
  • Nesselausschlag
  • Atembeschwerden
  • Schwächegefühl
  • Hautreaktionen wie Schwielen, Blasen oder fortschreitender Hautausschlag
  • Störungen der Leberfunktion, die sich in Beschwerden äußern wie Gelbfärbung der Haut, Juckreiz, unerklärliche und anhaltende Übelkeit, Müdigkeit, Erbrechen, dunkel verfärbter Harn, heller Stuhl und Bauchschmerzen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden beobachtet:

Sehr häufig(mehr als 1 von 10 Behandelten)

  • Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen, die in Zusammenhang mit allergischen Hautausschlägen auftreten können
  • Hautausschlag, Rötung der Haut mit Juckreiz und Nesselsucht. Falls es zu einem fortschreitenden Hautausschlag kommt, muss die Behandlung beendet werden.

Häufig(weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten)

  • Kopfschmerzen.
  • Appetitlosigkeit
  • Magenschmerzen, Völlegefühl, Durchfall, Verdaungsstörungen, Übelkeit
  • Erhöhte Leberenzymwerte

Gelegentlich(weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten)

  • Verlust oder Abnahme des Geschmacksempfindens. Diese Beschwerden gehen im Allgemeinen nach Beendigung der Einnahme dieses Arzneimittels allmählich wieder zurück. In sehr seltenen Fällen wurde über länger anhaltende Geschmacksstörungen berichtet, die gelegentlich zu einer geringeren Nahrungsaufnahme und deutlichem Gewichtsverlust führten.

Selten(weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten)

  • Allergische Reaktionen (einschließlich Anaphylaxie [schwere Überempfindlichkeitsreaktion])
  • Gefühl von Ameisenlaufen (Parästhesien), Taubheitsgefühl der Haut und Schwindel
  • Leberfunktionsstörung einschließlich Leberentzündung (Hepatitis) und Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen)
  • Müdigkeit, Unwohlsein

Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle)

  • Abnahme der Zahl verschiedener Arten von Blutzellen, die das Risiko von schweren Infektionen und Blutungen erhöhen oder Atemnot und Müdigkeit verursachen kann (Agranulozytose, Neutropenie, Thrombozytopenie)
  • Ein Krankheitsbild, das zu verschiedenartigsten Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Nierenprobleme, Hautausschlag und Fieber führen kann (systemischer Lupus erythematodes)
  • Angst und Depression
  • Stevens-Johnson-Syndrom (eine schwere Erkrankung mit Blasenbildung auf der Haut, im Mund sowie an den Augen und Genitalien)
  • Haarausfall
  • Toxische epidermale Nekrolyse (eine schwere Hauterkrankung mit Blasenbildung und Ablösung der Haut)
  • Menstruationsstörungen wie Zwischenblutungen und unregelmäßige Monatsblutungen
  • Schwindelgefühl
  • Schwere allergische Reaktion, die Schwellungen von Gesicht oder Rachen verursacht (Angioödem)
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
  • Psoriasisartiger Ausschlag oder Verschlimmerung einer Psoriasis

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.


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