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«Volon A - Haftsalbe»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Volon A-Haftsalbe enthält ein Glucocorticoid. Das ist eine Substanz, die in der Nebenniere erzeugtem Hormonen nachgebildet wurde; sie hat eine günstige Wirkung auf Entzündungen und greift in wesentliche Stoffwechselvorgänge ein. Volon A-Haftsalbe hat eine spezielle Salbengrundlage, die auf Schleimhäuten ausgezeichnet haftet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Volon A-Haftsalbe darf nicht angewendet werden bei
Sie dürfen Volon A-Haftsalbe nicht anwenden, wenn Sie gegen Triamcinolonacetonid oder einen der sonstigen Bestandteile von Volon A-Haftsalbe überempfindlich (allergisch) sind, wenn Sie an einer Zahnfleischentzündung durch Vitamin-C-Mangel leiden, bei Viruserkrankungen (z.B. Herpeserkrankungen, Feuchtblattern), Impfrekationen und bei verschiedenen Hautprozessen im Behandlungsbereich (z.B. Tuberkulose, Syphilis) oder an bakteriellen Infektionen oder Pilzerkrankungen, insbesondere im Mund- und Rachenbereich leiden.

Bei Säuglingen und Kleinkinder nicht anwenden.

Bei Infektionen des Mund- und Rachenraumes sollte Volon A-Haftsalbe nicht angewendet werden.

Sie sollten Volon A-Haftsalbe bei Ekzemen im Mundbereich nicht anwenden. Bei Infektionsgefahr, insbesondere wenn Sie an mangelnder Immunabwehr (AIDS) leiden oder mit Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, behandelt werden, muss für einen ausreichend antibakteriellen bzw. antimykotischen Schutz gesorgt werden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Volon A-Haftsalbe
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn

  • Sie schwanger sind oder während der Anwendung von Volon A-Haftsalbe schwanger werden.
  • Gründe bestehen, weshalb Sie Volon A-Haftsalbe nicht verwenden dürfen (siehe Gegenanzeigen)
  • Sie andere Medikamente gleichzeitig einnehmen oder vorher eingenommen haben. (Dass schließt von Ihnen selbst gekaufte Medikamente ein.)

Bei Infektionsgefahr - insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln zur Unterdrückung des Immunsystems (Immunsuppressiva) bzw. bei mangelnder Immun-abwehr (AIDS) - ist für einen ausreichenden Schutz gegen Infektionen zu sorgen. Es ist zu beachten, dass Glukokortikoide körpereigene Abwehrreaktionen unterdrücken können, so dass Mikroorganismen im Mund (Bakterien, Pilze) sich zunächst unauffällig vermehren können.

Bei langdauernder bzw. großflächiger Anwendung auf den Schleimhäuten, kann die Möglichkeit einer Aufnahme des Glucocorticoids in den Körper nicht ausgeschlossen werden. Daher sollten Sie Volon A-Haftsalbe nicht länger und öfter anwenden, als es der Arzt verordnet hat.

Die Gefahr von zusätzlichen Hautinfektionen ist unter Anwendung von Glucocorti-coiden erhöht.

Achten Sie darauf, dass Sie Volon A-Haftsalbe nicht in die Augen bringen!

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen? Volon A-Haftsalbe sollte bei Kindern nicht in größerer Menge (mehr als 20 % der Körperoberfläche) oder lange Zeit (mehr als 4 Wochen) angewendet werden. Allgemein ist bei der Behandlung von Kindern mit Corticoid-Lokalpräparaten erhöhte Vorsicht geboten, da es im Vergleich zum Erwachsenen zu einer erhöhten Aufnahme

des Corticoids durch die kindliche Schleimhaut kommen kann.
Bei Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft länger dauernd auf Schleimhäute ein Glucocorticoid verabreicht erhielten, sind Nebenwirkungen in Erwägung zu ziehen, wie z.B. eine verminderte Nebennierenrindenfunktion des Kindes bei Anwendung in den letzten Wochen einer Schwangerschaft.

Bei Anwendung von Volon A-Haftsalbe mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei wiederholter Anwendung von Volon A-Haftsalbe sind aufgrund der Möglichkeit einer Aufnahme in den Organismus (systemische Resorption) die für Glukokortikoide bekannten Wechselwirkungen zu beachten.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Volon A-Haftsalbe während Schwangerschaft und Stillzeit auftragen dürfen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie Volon A-Haftsalbe immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet ist die übliche Dosis:
Tragen Sie Volon A-Haftsalbe 1-2mal täglich, am besten nach den Mahlzeiten, dünn auf die erkrankten Schleimhautbezirke auf, aber massieren Sie die Salbe nicht ein! Bei schweren Symptomen kann auch eine 2-3malige Anwendung erforderlich sein.

Kinder:
siehe Abschnitt: Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Volon A-Haftsalbe

Patienten mit eingeschränkter Leber-/Nierenleistung:: Es gibt keine speziellen Dosierungsempfehlungen.

Wenn Ihre Schleimhaut sehr trocken und stumpf ist, können Sie gegebenenfalls den Finger vorher anfeuchten.
Bei schwer sichtbaren Defekten kann die Hilfe durch eine zweite Person zweckmäßig sein. Der Kopf muss wie im zahnärztlichen Behandlungsstuhl zurückgelegt werden, um zu vermeiden, dass Speichel vorfließt.

Eventuell kann Volon A-Haftsalbe auf eine Miniplastschiene oder die vorhandene Prothese aufgetragen werden.

Wenn innerhalb einer Woche keine Besserung eintritt, wenden Sie sich bitte nochmals an Ihren Arzt.

Wenden Sie Glucocorticoide nur so lange und nur in so niedriger Dosierung an, wie es zur Erzielung und Erhaltung der gewünschten Wirkung unbedingt erforderlich ist.

Hinweis:
Volon A-Haftsalbe nicht in die Augen bringen!
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Volon A-Haftsalbe zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Volon A-Haftsalbe angewendet haben, als Sie sollten
Es sind keine besonderen Maßnahmen zu treffen. Grundsätzlich sollten Sie VolonA-Haftsalbe nur so anwenden, wie es Ihnen Ihr Arzt empfohlen hat. Wenn sich unangenehme Erscheinungen, wie im Abschnitt Nebenwirkungen beschrieben, zeigen, sollten Sie das Arzneimittel absetzen und unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Sie die Anwendung von Volon A-Haftsalbe vergessen haben Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung wie vom Arzt verordnet fort.

Wenn Sie die Anwendung von Volon A-Haftsalbe abbrechen
Sie gefährden damit den Behandlungserfolg. Deswegen sollten Sie die Behandlung mit Volon A-Haftsalbe nicht ohne Anordnung Ihres Arztes unterbrechen oder vorzeitig abbrechen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kannVolon A-Haftsalbe Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

In gelegentlichen Fällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. starke Rötung, Brennen und Juckreiz) kommen.

Bei wiederholter Anwendung muss aufgrund der Möglichkeit der Aufnahme in den Organismus an folgende Nebenwirkungen einer Behandlung mit Glukokortikoiden gedacht werden:
Vollmondgesicht, Stammfettsucht (Cushing-Syndrom), Muskelschwäche, Muskel-schwund, Knochenschwund (Osteoporose), verminderte Glukosetoleranz, Zucker-

krankheit, Störungen der Sexualhormonsekretion (Ausbleiben der Regelblutung, Menstruationsstörungen, vermehrte Behaarung, Impotenz), bestimmte Hautver-änderungen wie Hautstreifen (Striae rubrae), Haut- oder Schleimhautblutungen (Petechien, Ekchymosen), Steroidakne. Vermehrte Kaliumausscheidung, Funktions-behinderung bzw. Verkümmerung der Nebennierenrinde, Gefäßentzündungen (Vaskulitis), geschwürige Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut, Magen-Darm-Beschwerden, Magengeschwüre, Erhöhung des Infektionsrisikos, Behinderung der Immunvorgänge, verzögerte Wund- und Knochenheilung, Wachstumsstörung bei Kindern, Absterben von Knochengewebe (aseptische Knochennekrosen), Kopf-schmerzen, verstärktes Schwitzen, Schwindel, Hirndrucksteigerung mit Stauungs-papille (Pseudotumor cerebri), Grüner Star, Grauer Star, psychische Störungen, Erhöhung des Thromboserisikos, Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und dem Umkarton nach «Verwendbar bis» angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Tubengewinde nach Gebrauch reinigen und Tube fest verschließen.


Bewertungen «Volon A - Haftsalbe»