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«Voltaren® Plus Filmtabletten mit Bruchrille»

Voltaren® Plus Filmtabletten mit Bruchrille


Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Das Medikament ist eine Kombination aus den Wirkstoffen Codein und Diclofenac. Es wird bei starken Schmerzen eingesetzt.Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn findet die Verarbeitung der Signale statt; erst hier entsteht die Schmerzwahrnehmung und die Schmerzempfindung. Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion - er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden.Diclofenac ist ein nichtsteroidales Schmerzmittel (NSAID). Es hemmt im Körpergewebe die Produktion der Botenstoffe Prostaglandine und lindert so die Schmerz- und Entzündungsreaktionen. Diclofenac wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzstillend. Als Opiumabkömmling besetzt Codein bestimmte Schmerzrezeptoren im Gehirn und Rückenmark ("zentral wirksam") und hemmt wichtige Schaltstellen der Schmerzleitung und Schmerzwahrnehmung. Die Schmerzen werden nicht mehr als unangenehm empfunden.Diclofenac und Codein ergänzen sich in ihrer schmerzstillenden Wirkung. Das Medikament lindert daher selbst stärkste Schmerzen, wie sie z.B. nach Operationen oder bei Tumorerkrankungen auftreten.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Stärkste Schmerzen

Packungsgrößen

  • 10 Filmtbl. (N1)
  • 20 Filmtbl. (N2)
  • 100 Filmtbl. (5×20)

Warnhinweise!

  • Nur zur kurzfristigen Anwendung!
  • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Während der Therapie müssen regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt stattfinden.
  • Die Einnahme dieses Medikaments über mehrere Wochen und Monate kann zu Abhängigkeit führen. Nach plötzlichem Absetzen treten möglicherweise Entzugserscheinungen mit Schlafstörungen, Unruhe, Angst, Zittern, Schwitzen und erhöhter Krampfbereitschaft auf.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Abhängigkeit von Opioiden
  • Eingeschränkte Atemfunktion
  • Kinder
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Schwere Blutbildungsstörungen
  • Unverträglichkeit von Schmerzmedikamenten aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID)

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden.
  • Während der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Nierenfunktionsstörung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Niereninsuffizienz) bei langfristiger Einnahme
  • Müdigkeit
  • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. starke Schwellungen, Rötungen und Juckreiz der Haut, Atemnot bis hin zu Herz-Kreislauf-Versagen und Schock. In diesen Fällen sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. (Sehr selten oder Einzelfälle )

Wechselwirkungen

Das Präparat, weitere NSAID, blutverdünnende Medikamente, Medikamente mit Kortison und Alkohol verstärken sich in ihrer blutungsfördernden Wirkung. Die Kombination mit Alkohol bewirkt möglicherweise eine starke Beeinträchtigung der Reaktions- und Wahrnehmungsfähigkeit. Bei gleichzeitiger Einnahme von Beruhigungs- und Schlafmitteln kann die beruhigende und atemdepressive Wirkung verstärkt werden.Das Präparat kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen.


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