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«Wobe - Mugos - Dragees»

Wobe - Mugos - Dragees
Wobe - Mugos - Dragees


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Die Inhaltsstoffe von WOBE-MUGOS sind pflanzliche und tierische Enzyme, die aufgrund ihrer Wirkungsweise als unterstützende, begleitende Therapie während und nach Strahlen-, Chemo- und Hormontherapie bei folgenden Erkrankungen, angewendet werden:

  • Plattenepithelkarzinom (bestimmte Krebserkrankung von Epithelien und Schleimhäuten ausgehend) im Kopf-Hals-Bereich
  • Lokal fortgeschrittenes Zervix-Karzinom (bestimmte Krebserkrankung des Gebärmutterhalses)
  • Primäres nicht-metastasierendes Mamma-Karzinom (bestimmte Krebserkrankung der Brust)
  • Kolorektales Karzinom (bestimmte Krebserkrankung des Darmes)
  • Lokal fortgeschrittener NSCLC (non-small cell lung cancer) (bestimmte Krebserkrankung der Lunge)
  • Multiples Myelom (bestimmte Krebserkrankung des Knochenmarks)

Diese zusätzliche Enzymtherapie wird angewendet zur unterstützenden, begleitenden Therapie sowie zur Abschwächung der Nebenwirkungen bei herkömmlicher Strahlen-, Chemo- und Hormontherapie.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WOBE-MUGOS darf nicht eingenommen werden,

  • bei Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Präparates,
  • bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren,
  • während der Schwangerschaft und Stillzeit,
  • bei angeborenen oder erworbenen Störungen der Blutgerinnung, z.B. Hämophilie,
  • bei akut blutenden Tumoren im Magen-Darm-Trakt oder Urogenitaltrakt,
  • bei schweren Leber- und/oder Nierenschäden,
  • unmittelbar vor einem chirurgischen Eingriff,
  • unmittelbar nach operierten Tumoren des Zentralnervensystems,
  • wenn Sie Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung und/oder sogenannte Thrombozytenaggregationshemmer (Hemmer der Verklumpung der Blutplättchen) einnehmen,
  • wenn Sie zu Allergien (allergische Diathese) neigen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von WOBE-MUGOS ist erforderlich,
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wenn während der Behandlung eine Schwangerschaft eintritt, melden Sie dies bitte Ihrem Arzt. Bitte bewahren Sie das Arzneimittel für Kinder unerreichbar auf.

Bei Auftreten allergischer Reaktionen ist die Therapie mit Wobe Mugos abzubrechen. In Einzelfällen kann es bei Allergikern zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock (schwerste Form der allergischen Reaktion mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit, Atemnot, bis zu Kreislauf- und Atemstillstand) kommen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Wobe Mugos ist vor einem chirurgischen Eingriff erforderlich. Es sollte die blutgerinnungshemmende Aktivität des Präparates berücksichtigt und der Patient entsprechend überwacht werden. Das Präparat sollte in jedem Fall 4 Tage vor der Operation abgesetzt werden.
Wobe Mugos wurde Ihnen persönlich verordnet. Sie dürfen es keinesfalls an andere Personen weitergeben.

Es wird empfohlen, die Dragees unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit zwischen den Mahlzeiten (mindestens ½ bis 1 Stunde vor oder nach der Mahlzeit) einzunehmen.

Wobe Mugos – Dragees enthalten Laktose (Milchzucker). Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden, nehmen Sie Wobe Mugos – Dragees bitte erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein. Wenn Sie an erblicher Galaktose-Intoleranz (Intoleranz gegen den Zucker Galaktose), Lapp-Laktase-Mangel (Mangel des Enzyms zum Abbau der Laktose) oder Glukose-Galaktose-Malabsorption (Störung in der Zucker-Verwertung) leiden, sollten Sie Wobe Mugos nicht anwenden. Ein Laktosemindestgehalt von 194,5 mg Laktose pro Dragee ist zu berücksichtigen.

Bei Einnahme von WOBE-MUGOS mit anderen Arzneimitteln
Falls Sie Arzneimittel einnehmen, die Einfluss auf die Blutgerinnung haben, oder die Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure oder Aprotinin enthalten, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.

Wobe Mugos darf nicht eingenommen werden, wenn Sie Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung und/oder sogenannte Thrombozytenaggregationshemmer (Hemmer der Verklumpung der Blutplättchen) einnehmen.

Wobe Mugos kann die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln, die Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure oder Aprotinin enthalten, beeinflussen.

Einnahme von WOBE-MUGOS zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Keine Angabe

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wobe Mugos darf bei Schwangeren und Stillenden nicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von WOBE-MUGOS Wobe Mugos – Dragees enthalten Laktose (Milchzucker). Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden, nehmen Sie Wobe Mugos – Dragees bitte erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein. Wenn Sie an erblicher Galaktose-Intoleranz (Intoleranz gegen den Zucker Galaktose), Lapp-Laktase-Mangel (Mangel des Enzyms zum Abbau der Laktose) oder Glukose-Galaktose-Malabsorption (Störung in der Zucker-Verwertung) leiden, sollten Sie Wobe Mugos nicht anwenden. Ein Laktosemindestgehalt von 194,5 mg Laktose pro Dragee ist zu berücksichtigen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie WOBE-MUGOS immer genau nach Anweisung des Arztes ein an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Plattenepithelkarzinom (bestimmte Krebserkrankung von Epithelien und Schleimhäuten ausgehend)

im Kopf-Hals-Bereich
3 mal 3 Dragees pro Tag beginnend 3 Tage vor Beginn bis 5 Tage nach Ende der Strahlentherapie

Lokal fortgeschrittenes Zervixkarzinom (bestimmte Krebserkrankung des Gebärmutterhalses)

4 mal 3 Dragees pro Tag beginnend 7 Tage vor Beginn bis 4 Wochen nach Ende der Strahlentherapie

Primäres nicht-metastasierendes Mamma-Karzinom (bestimmte Krebserkrankung der Brust)

3 mal 2 Dragees pro Tag während der Strahlen- und Chemotherapie. Die Dauer der adjuvanten Therapie mit Wobe-Mugos richtet sich nach der Dauer der Strahlen- und Chemotherapie.

Kolorektales Karzinom (bestimmte Krebserkrankung des Darmes)
3 mal 2 Dragees pro Tag während der Strahlen – und Chemotherapie. Die Dauer der adjuvanten Therapie mit Wobe-Mugos richtet sich nach der Dauer der Strahlen- und Chemotherapie.

Lokal fortgeschrittener NSCLC (non-small cell lung cancer) (bestimmte Krebserkrankung der Lunge)

3 mal 2 Dragees pro Tag beginnend am 1. Tag bis zum Ende des 3. Zyklus der Chemotherapie

Multiples Myelom (bestimmte Krebserkrankung des Knochenmarks)
3 mal 2 Dragees pro Tag im 1. Jahr, 3 mal 1 Dragee pro Tag im 2. Jahr

Über die Anwendung an Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren liegen keine Erfahrungen vor. Die Anwendung bei Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren ist kontraindiziert.

Es liegen keine Untersuchungen zur Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion vor. Daher ist bei diesen Patienten besondere Vorsicht erforderlich.

Die Dragees sind mindestens ½ bis 1 Stunde vor oder nach den Mahlzeiten unzerkaut mit viel Flüssigkeit einzunehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von WOBE-MUGOS haben, als Sie sollten,
können die beschriebenen Nebenwirkungen verstärkt auftreten.In diesem Fall ist Wobe Mugos unverzüglich abzusetzen und ihr Arzt zu informieren.

Wenn Sie die Einnahme von WOBE-MUGOS vergessen haben.
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von WOBE-MUGOS abbrechen,
sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Teilen Sie aber dem behandelnden Arzt den Grund für den Abbruch der Einnahme mit.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann WOBE-MUGOS Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Es können Völlegefühl, Flatulenz (Blähung), Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch auftreten. Gelegentlich wurde über Asthma (anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot, durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der Schleimhaut ausgelöst) berichtet, selten über allergische (überempfindliche) Reaktionen.

Angaben über die Häufigkeit des Auftretens von Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
In Einzelfällen sind Störungen des Gerinnungssystems (verminderte Gerinnungsfähigkeit) beschrieben.

Erkrankungen des Immunsystems:
Selten: allergische (überempfindliche) Reaktionen*.
In Einzelfällen kann es allerdings bei Allergikern zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock (schwerste Form der allergischen Reaktion mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit, Atemnot, bis zu Kreislauf- und Atemstillstand) kommen.
*In diesen Fällen ist die Therapie abzubrechen und umgehend ein Arzt zu kontaktieren. Die allergischen Reaktionen klingen meist nach Absetzen der Medikation ab.

Erkrankungen des Nervensystems:
Sehr selten: Kopfschmerzen, Schwitzen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums (Mittelfellraumes): Gelegentlich: asthmaähnliche Beschwerden (anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot, durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der Schleimhaut ausgelöst).

Erkankungen des Gastrointestinaltrakts:
Häufig: Völlegefühl, Flatulenz (Blähung), Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch**.
Gelegentlich: Übelkeit, Durchfall, Blähbauch (Meteorismus), Oberbauchschmerz (epigastrischer Schmerz.)
Sehr selten: Erbrechen, Hungergefühl.
**Die Veränderung des Stuhles kann durch die spezifische Wirkung nicht resorbierter Enzyme erklärt werden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Gelegentlich: Hautausschläge.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:
Gelegentlich: Verlängerung des Regelzyklus (Oligomenorrhoe).

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25ºC lagern.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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