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«YOHIMBIN "SPIEGEL"»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Yohimbin „Spiegel“® ist ein Urologicum, Mittel gegen erektile Funktionsstörungen.
Yohimbin „Spiegel“® wird angewendet bei Potenzschwäche (erektile Dysfunktion), Wechseljahre des Mannes (Klimakterium virile).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Yohimbin „Spiegel“® beachten?
Yohimbin „Spiegel“® darf nicht eingenommen/angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Yohimbinhydrochlorid, Milchprotein oder einem der sonstigen Bestandteile von Yohimbin „Spiegel“ sind.
- Yohimbin „Spiegel“® kann schädlich für die Zähne sein (Karies).
- Bei schwerer Hypotonie (niedrigem Blutdruck) soll Yohimbin Spiegel® nicht angewendet werden.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Yohimbin „Spiegel“® ist erforderlich
- bei erhöhtem Blutdruck (Hypertonie), vorgeschädigtem Herzen (insbesondere koronarer Herzkrankheit und Herzrhythmusstörungen mit beschleunigter Frequenz), eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, psychiatrischen Erkrankungen mit affektiven Störungen oder Angstzuständen sowie erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom).
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Zur Anwendung bei sexuellen Funktionsstörungen von Frauen liegen keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor. Zudem können die Auswirkungen auf den ötus bei Anwendung in der Schwangerschaft nicht beurteilt werden. Yohimbin soll daher bei Frauen nicht angewendet werden.
Kinder
Die Anwendung bei Kindern ist nicht angezeigt.
Ältere Menschen
Yohimbin „Spiegel“® soll bei allen Situationen oder Erkrankungen, bei denen ein plötzlicher Blutdruckabfall bzw. Herzfrequenzerhöhung (Tachykardie) gefährlich sind, nicht angewandt werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Unter der Einnahme von Yohimbinhydrochlorid kann insbesondere im Zusammenwirken mit Alkohol die ähigkeit der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken:
Die Anwendung von Yohimbin “Spiegel® kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Yohimbin „Spiegel“®
Dieses Arzneimittel enthält Lactose (Milchzucker) und Sucrose (Kristallzucker). Bitte nehmen Sie Yohimbin „Spiegel“® daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Yohimbin „Spiegel“® einzunehmen?
Nehmen Sie Yohimbin „Spiegel“® immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, sollten Sie 3 mal täglich Tabletten einnehmen.
Es kann erforderlich sein, die Dosis individuell festzulegen.
Es empfiehlt sich die Behandlung einschleichend mit 3 x Tablette täglich zu beginnen und schrittweise auf bis zu 3 x 2 Tabletten pro Tag zu steigern.
Die Wirkung tritt häufig erst nach Wochen ein. Sollten Nebenwirkungen auftreten, empfiehlt sich eine Verringerung der Dosis. Nach Abklingen der Nebenwirkung kann die Dosis schrittweise wieder angehoben werden.
Die Tabletten sind unzerkaut, am besten zu den Mahlzeiten, mit reichlich Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) zu schlucken.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes. Vor einer abschließenden Beurteilung des Behandlungserfolges sollte die Therapie mindestens über 8 Wochen durchgeführt werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Yohimbin „Spiegel“® zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Yohimbin „Spiegel“® eingenommen haben als Sie sollten
Bei hohen Dosen von über 200 mg Yohimbinhydrochlorid (entspricht 40 Tabletten) kommt es etwa Min. nach Einnahme zu Schwächegefühl, Empfindungsstörungen, Koordinationsverlust und Gedächtnisstörungen sowie starken Kopfschmerzen verbunden mit Schwindel, Herzklopfen und Angst.
Nach etwa 4 Stunden können schwere drückende Brustschmerzen auftreten, die mehrere Stunden anhalten.
Weiterhin können Übelkeit, Erbrechen, Erweiterung der Pupillen, vermehrter Speichelfluss und Tränenfluss sowie Schweißausbruch auftreten.
Bitte wenden Sie sich nach Überdosierung von Yohimbin „Spiegel“® sofort an Ihren Arzt.
Bei Aufnahme sehr großer Mengen Yohimbin „Spiegel“® sollte in der Frühphase primäre Giftentfernung durch Magenspülung durchgeführt werden, anschließend Kohle und Glaubersalz gegeben werden, ansonsten nur Kohlegabe.
Als Antidot kommt Clonidin in Frage, das sowohl die psychischen als auch vegetativen Effekte (im Blut sind stark erhöhte Noradrinalinwerte nachweisbar) verringert.
Die Dosierung sollte initial 0,,2 mg p.o. betragen. Mehrere Einzeldosen von 0,1 mg p.o. sollten in stündlichen Intervallen verabreicht werden, bis die vitalen Reaktionen normalisiert und die Symptome gebessert sind. Eine hypertensive Krise kann mit einem Beta-Blocker kombiniert mit einem Alpha-Blocker (z.B. Phentolamin) oder einem Vasodilatator (z.B. Nitroprussid) therapiert werden.
Benzodiazepine können gegen Angst oder Halluzinationen gegeben werden, wenn keine oder nur schwach ausgeprägte sympathomimetische Reaktionen vorhanden sind. Phenothiazide sollen nicht gegeben werden.
Wenn Sie die Einnahme von Yohimbin „Spiegel“® vergessen haben
Sollten Sie zuwenig Yohimbin „Spiegel“® eingenommen haben, kann der Behandlungserfolg ganz oder teilweise ausbleiben. Haben Sie einmal die Einnahme vergessen, fahren Sie bitte mit der Therapie wie empfohlen fort, ohne selbständig die folgende Dosis zu erhöhen. In Zweifelsfällen fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat!
Wenn Sie die Einnahme von Yohimbin „Spiegel“® abbrechen
Unterbrechen Sie die Behandlung mit Yohimbin Spiegel® oder beenden Sie die Einnahme vorzeitig, müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. dass sich das Krankheitsbild wieder verschlechtert. Sprechen Sie deshalb bitte mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung eigenständig beenden oder unterbrechen wollen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Yohimbin „Spiegel“® mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die gleichzeitige Anwendung von Clonidin (Wirkstoff in Blutdrucksenkern und in Augentropfen zur Behandlung des erhöhten Augeninnendrucks) und Yohimbinhydrochlorid ist nicht angezeigt, da sich die Wirkungen gegenseitig aufheben. Zudem kann die Wirkung anderer blutdrucksenkender Substanzen abgeschwächt werden.
Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Mitteln zur Behandlung von Depressionen können durch Yohimbin möglicherweise verstärkt werden.
Yohimbin kann die Wirkung von Alprazolam (Phychopharmakon) abschwächen.
Die Wirkung von opioidhaltigen Schmerzmitteln kann möglicherweise durch Yohimbin verstärkt werden.
Durch Clomipramin (Psychopharmakon) wird die Yohimbin-Konzentration im Blut deutlich erhöht.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Yohimbin „Spiegel“® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Yohimbin „Spiegel“® nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
Steigerungen des Blutdrucks und der Herzfrequenz sowie Herzklopfen können unter der Therapie mit Yohimbin auftreten. Zudem kann es zu Symptomen wie Schlafstörungen, Nervosität, Erregungszuständen, Zittern, Schwindel, Schwitzen, Hautrötung und Kopfschmerzen kommen.
Gelegentlich treten Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit und Durchfälle auf.
In seltenen ällen kommt es zu erniedrigtem Blutdruck.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn einer der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blister und der Faltschachtel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen:
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Zusätzliche Informationen

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Yohimbin „Spiegel“® 5 mg Tabletten
Wirkstoff: Yohimbinhydrochlorid
Zur Anwendung bei Erwachsenen
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
• Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


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