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«ZANIPRESS 10 mg/10 mg»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Zanipress ist eine fixe Kombination aus einem ACE-Hemmer (Enalapril) und einem Calciumkanal-Blocker (Lercanidipin), zwei Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften.
Zanipress wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei Patienten, bei denen unter der ausschließlichen Behandlung mit Lercanidipin 10 mg keine angemessene Blutdruckkontrolle erzielt werden kann. Zanipress sollte nicht für die initiale Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zanipress darf nicht eingenommen werden
• wenn Sie allergisch gegen einen der arzneilich wirksamen Bestandteile (Enalapril oder Lercanidipin) oder einen der sonstigen Bestandteile von Zanipress Filmtabletten sind
• wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die mit Zanipress eng verwandt sind (wie z. B. Amlodipin, Felodipin, Nifedipin oder Captopril, Fosinopril, Lisinopril, Ramipril)
• wenn Sie im zweiten oder dritten Tertial schwanger sind
• wenn Sie an bestimmten Herzkrankheiten leiden:
• nicht behandelte Herzmuskelschwäche
• Ausflussbehinderung aus der linken Herzkammer, inklusive einer Verengung der Aorta (Aortenstenose)
• instabile Angina pectoris (Angina bei Ruhe oder progressiv zunehmend)
• innerhalb von 1 Monat nach Auftreten eines Myokardinfarktes (Herzinfarktes)
• wenn bei Ihnen eine schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung besteht oder Sie regelmäßig zur Dialyse müssen
• wenn Sie Arzneimittel anwenden wie:
• Antimykotika (wie Ketoconazol oder Itraconazol)
• Makrolid-Antibiotika (wie Erythromycin oder Troleandomycin)
• Virostatika (wie Ritonavir)
• wenn Sie gleichzeitig ein anderes Arzneimittel anwenden, das als Ciclosporin oder Cyclosporin bezeichnet wird
• zusammen mit Grapefruit oder Grapefruitsaft
• wenn bei Ihnen bereits ein Angioödem (Ödem des Gesichts, der Lippen, Zunge, und/oder des Larynx, der Hände und üße) aufgetreten ist, entweder erblich bedingt oder in Zusammenhang mit einer vorherigen Behandlung mit einem ACEHemmer
• wenn Sie eine vererbte Neigung zu Gewebeschwellungen oder Gewebeschwellungen aus unbekannter Ursache haben (hereditäres oder idiopathisches
Angioödem)
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Zanipress ist erforderlich
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker:
wenn Sie an einer Herzerkrankung mit Unterbrechung der Durchblutung (Ischämie) leiden.
wenn Sie an Durchblutungsstörungen des Gehirns (zerebrovaskuläre Erkrankung) leiden.
wenn Sie Probleme mit den Nieren haben.
wenn bei Ihnen die Leberenzymwerte ansteigen oder Sie eine Gelbsucht entwickeln
wenn bei Ihnen die Anzahl der weißen Blutkörperchen abgenommen hat (Leukopenie, Agranulocytose) mit möglicher Neigung zu Infekten und schweren Allgemeinsymptomen.
wenn Sie an einer bestimmten Erkrankung des Bindegewebes (Kollagenosen) mit Gefäßbeteiligung leiden.
wenn Sie gleichzeitig Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht), Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen) oder Lithium (Arzneimittel gegen bestimmte Depressionen) einnehmen.
wenn bei Ihnen während der Behandlung mit Zanipress Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. Gewebeschwellungen (Angioödeme) auftreten.
wenn Sie unter Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus).
wenn bei Ihnen ein hartnäckiger trockener Husten auftritt.
wenn bei Ihnen das Risiko einer Erhöhung der Kaliumwerte im Blut besteht
wenn die Blutdrucksenkung aufgrund Ihrer ethnischen Zugehörigkeit (insbesondere bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe) nicht ausreichend stark ist.
wenn Sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden.
Wenn bei Ihnen eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (z.B. von Bienen oder Wespen) notwendig ist, ist Zanipress vorübergehend durch ein geeignetes Arzneimittel aus einer anderen Stoffklasse zu ersetzen. Es können sonst lebensbedrohliche Symptome auftreten. Solche Reaktionen können auch nach Insektenstichen (von z.B. Bienen oder Wespen) vorkommen.
Die gleichzeitige Anwendung von Zanipress bei einer Blutwäsche (Dialyse) oder bei einer Behandlung von stark erhöhten Blutfetten können schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock auslösen.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie mit Zanipress behandelt werden bzw. Dialysen benötigen, damit der Arzt dies bei der Behandlung berücksichtigen kann.
Falls Sie vor einer Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt) stehen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie Zanipress einnehmen, da es unter der Narkose zu einem plötzlichen Blutdruckabfall kommen kann.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, falls bei Ihnen folgende Krankheitszeichen auftreten:
Schwellung von Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Schleimhaut, Zunge und/oder Kehlkopf, Atemnot
Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten
Fieber, Lymphknotenschwellung und/oder Halsentzündung.
In diesen ällen dürfen Sie Zanipress nicht weiter einnehmen und Ihr Arzt wird entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Es gibt keine kontrollierten Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit von Zanipress bei Kindern.
Die Anwendung dieses Arzneimittels bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Halten Sie daher bitte die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen und Untersuchungen unbedingt ein.
Schwangerschaft und Stillzeit
Zanipress wird während des ersten Tertial der Schwangerschaft nicht empfohlen und ist kontraindiziert für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.
Zanipress darf während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Bevor Sie ein Medikament einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu Schwindelgefühl, Schwächegefühl, Müdigkeit oder Schläfrigkeit kommt, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Kraftfahrzeuges setzen oder Maschinen bedienen.
Wichtige Hinweise über bestimmte Bestandteile von Zanipress
Zanipress enthält Laktose. Bitte nehmen Sie Zanipress daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Wie ist ZANIPRESS einzunehmen?
Nehmen Sie Zanipress immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis eine Tablette, einmal täglich zur gleichen Tageszeit. Nehmen Sie bitte die Tablette vorzugsweise am Morgen mindestens 15 Minuten vor dem Frühstück. Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit Wasser eingenommen werden.
Die Filmtabletten sollten nicht gleichzeitig mit Grapefruit oder Grapefruitsaft eingenommen werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Zanipress zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie größere Mengen Zanipress eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie mehr als die ärztliche verschriebene Dosis eingenommen haben oder im Falle einer Überdosierung, suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf und nehmen Sie, falls möglich, die Filmtabletten und/oder das Behältnis mit zum Arzt.
Ein Überschreiten der richtigen Dosierung kann dazu führen, dass der Blutdruck zu weit absinkt und das Herz unregelmäßig oder schneller schlägt. Dies kann zu Bewusstlosigkeit führen.
Ferner kann ein starker Blutdruckabfall zu Minderdurchblutung wichtiger Organe, zu Kreislaufversagen und Nierenversagen führen.
Wenn Sie die Einnahme von Zanipress vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme Ihrer Tablette vergessen haben, nehmen Sie sie so bald als möglich ein, es sein denn es ist fast an der Zeit für Ihre nächste Dosis. Danach setzen Sie die Anwendung wie üblich fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis am selben Tag.
Wenn Sie die Einnahme von Zanipress beenden
Wenn Sie die Einnahme von Zanipress beenden kann Ihr Blutdruck wieder ansteigen. Bitte reden Sie mit Ihrem Arzt bevor sie die Einnahme beenden. Wenn Sie weitere Fragen zum Gebrauch dieses Arzneimittels haben fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Zanipress mit einigen anderen Arzneimitteln, kann die Wirkung von Zanipress oder die des anderen Arzneimittels herauf-
oder herabgesetzt werden oder einige Nebenwirkungen können häufiger auftreten.
Die blutdrucksenkende Wirkung kann verstärkt werden, wenn Sie zusammen mit Zanipress folgende Arzneimittel anwenden:
• Cyclosporin (ein das Immunsystem dämpfendes Arzneimittel)
• orale Antimykotika wie Ketoconazol und Itraconazol
• Virostatika wie Ritonavir
• Makrolid-Antibiotika wie Erythromycin oder Troleandomycin
• das zur Ulkusbehandlung angewendete Arzneimittel Cimetidin bei Tagesdosen über 800 mg
• Diuretika wie Hydrochlorothiazid, Clorthalidon, Furosemid, Triamteren, Amilorid, Indapamid, Spironolacton oder sonstige blutdrucksenkende Arzneimittel
• einige gefäßerweiternde Arzneimittel wie Nitroglyzerin und organische Nitrate (Isosorbid) oder Narkosemittel
• einige antidepressiv oder antipsychotisch wirkende Arzneimittel
• Baclofen
Es kann zu einer Verringerung der blutdrucksenkenden Wirkung kommen, wenn Sie gleichzeitig mit Zanipress folgende Arzneimittel anwenden:
• einige Schmerzmittel (z. B. Paracetamol, Ibuprofen, Naproxen, Indomethacin und Aspirin wenn nicht in niedriger Dosierung angewendet)
• Substanzen die auf Blutgefäße wirken (z.B. Norepinephrin, Isoprenalin, Dopamin, Salbutamol)
• Antikonvulsiva wie Phenytoin und Carbamazepin
• Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose)
Wenn Sie Digoxin anwenden (ein auf den Herztonus einwirkendes Arzneimittel) fragen Sie bitte Ihren Arzt, auf welche Zeichen Sie achten sollten.
Wenn Sie kaliumsparende Diuretika (Spironolacton) oder Kaliumpräparate anwenden, kann es zu einem Anstieg der Kaliumspiegel in Ihrem Blut kommen.
Bei der gleichzeitigen Anwendung von Lithiumcarbonat und Zanipress kann es zu Lithiumtoxizität kommen.
Wenn Sie Immunsuppressiva oder Gichtmedikamente anwenden, können Sie in sehr seltenen ällen für schwere Infektionen anfällig sein.
Wenn Sie an Diabetes erkrankt sind, beachten Sie, dass es bei der gleichzeitigen Anwendung von Zanipress und Insulin oder oralen Antidiabetika wie Sulphonylharnstoffe und Biguanide während des ersten Behandlungsmonats zu Hypoglykämie (übermäßige Senkung des Blutzuckerspiegels) kommen kann.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Antihistamine wie Terfenadin oder Astemizol oder Antiarrhythmika wie Amiodaron und Chinidin oder Estramustin oder Amifostin oder Gold anwenden: Bei diesen Wirkstoffen können einige Arzneimittel-Wechselwirkungen auftreten.
Bei Einnahme von Zanipress zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Zanipress sollte mindestens 15 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden.
Alkohol kann die Wirkung von Zanipress verstärken. Es wird daher empfohlen, dass Sie entweder überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen oder Ihren Alkoholkonsum strikt begrenzen.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Zanipress Nebenwirkungen haben, obwohl nicht jeder sie bekommen muss. Die häufigsten Nebenwirkungen (Häufigkeit %), die mit Zanipress 10mg/10 mg beobachtet wurden, sind Husten, Schwindel und Schläfrigkeit. Alle Nebenwirkungen die mit Zanipress 10mg/10mg oder Enalapril oder Lercanidipin alleine beobachtet wurden, sind im Folgenden aufgelistet. “
Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Patienten), häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Patienten), gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Patienten), selten (betrifft weniger als 1 von 1000 Patienten), sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten).
Blut- und Lymphsystem
Gelegentlich: Anämie
Selten: Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen, Abnahme bestimmter Laborwerte (Hämoglobin und Hämatokrit), herabgesetzte Funktion des Knochenmarks, Lymphknotenschwellung, Autoimmunkrankheiten.
Stoffwechsel
Gelegentlich: Zu niedrige Blutzuckerwerte.
Augen
Sehr häufig: Verschwommenes Sehen.
Nervensystem
Sehr häufig: Schwindel.
Häufig: Kopfschmerzen, Depressionen.
Gelegentlich: Verwirrtheitszustände, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Missempfindungen (z.B. Ameisenlaufen).
Selten: Verändertes Träumen, Schlafstörungen.
Herz-Kreislauf-System
Häufig: Übermäßige Blutdrucksenkung einschließlich übermäßiger Blutdruckabfall beim Aufstehen, kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (Ohnmacht), Herzinfarkt oder Schlaganfall, Schmerzen im Brustkorb, Herzengegefühl, unregelmäßiger Herzrhythmus, beschleunigter Herzschlag.
Gelegentlich: Anschwellen der Knöchel, Herzklopfen.
Selten: Kältegefühl an Händen und üßen.
Atemwege
Sehr häufig: Husten.
Häufig: Atemnot.
Gelegentlich: laufende Nase, Halsschmerzen und Heiserkeit, Stenoseatmung, Asthma.
Selten: Auffälligkeiten im Lungengewebe, Schnupfen, allergische Entzündungen der Lunge.
Magen-Darm-Trakt
Sehr häufig: Übelkeit.
Häufig: Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksveränderungen.
Gelegentlich: Darmverschluss, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Magenreizung, Mundtrockenheit, Magengeschwür.
Selten: Entzündungen der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung, Entzündungen der Zungenschleimhaut
Sehr selten: Zahnfleischwucherungen, Darmschwellung.
Leber und Galle
Selten: Leberversagen, Leberentzündung, Gelbsucht (Verfärbung der Haut und/oder des Weißen in den Augen).
Haut und Unterhautgewebe
Häufig: Gesichtsrötung, Hautrötung mit Wärmegefühl, Ausschlag, Gewebeschwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Kehlkopf, Händen.
Gelegentlich: Vermehrtes Schwitzen, Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall.
Selten: Schwerwiegende Hautreaktionen.
Ein Symptomenkomplex wurde beschrieben, der mit einigen oder allen der folgenden Nebenwirkungen einhergehen kann: Fieber, Entzündung seröser Häute, Gefäßentzündung, Muskel- und Gelenkschmerzen/Muskel- und Gelenkentzündungen und bestimmten Laborwertveränderungen. Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit oder andere Reaktionen der Haut können auftreten.
Nieren und ableitende Harnwege
Gelegentlich: Nierenprobleme.
Selten: Verminderte Harnausscheidung, vermehrte Harnausscheidung.
Fortpflanzungsorgane und Brust
Gelegentlich: Impotenz.
Selten: Vergrößerung der Brust bei Männern.
Allgemein
Sehr häufig: Schwächegefühl.
Häufig: Müdigkeit.
Gelegentlich: Muskelkrämpfe, Gesichtsrötung, Ohrgeräusche, Unwohlsein, Fieber.
Laborwerte
Häufig: Anstieg der Kaliumwerte im Blut, Anstieg der Kreatininwerte im Blut.
Gelegentlich: Anstieg des Harnstoffs im Blut, Abnahme der Natriumwerte im Blut.
Selten: Erhöhte Laborwerte (Leberenzyme, Serum-Bilirubin).
Wenn irgendeine der berichteten Nebenwirkungen schwerwiegend wird oder wenn Sie eine Nebenwirkung bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgelistet ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen Zanipress nach dem auf der Faltschachtel angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich immer auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Am besten bewahren Sie Zanipress in der Originalpackung auf, zum Schutz vor Licht und Feuchtigkeit. Nicht über 25 C lagern.
Medikamente sollten nicht mit dem Abwasser oder im Hausmüll entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie nicht benötigte Medikamente entsorgt werden. Diese Maßnahmen helfen die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Merckle Recordati
Gebrauchsinformation: Zanipress 10 mg/10 mg, Filmtabletten
September 2008

GEBRAUCHSINFORMATION
Zanipress 10 mg/10 mg, Filmtabletten
Enalaprilmaleat / Lercanidipinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
- Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Die Packungsbeilage beinhaltet:


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