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«zolim® Filmtabletten»

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Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Mizolastin wird bei allergischem Schnupfen, allergischer Bindehautentzündung und allergischen Hauterkrankungen eingesetzt.Die Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Abwehrsystems auf harmlose Substanzen wie Blütenpollen, Tierhaare und vieles mehr. Bei dem Versuch, die vermeintlichen Feinde zu besiegen, werden große Mengen entzündungsauslösender Botenstoffe produziert - darunter das Gewebshormon Histamin und Signalstoffe aus der Gruppe der Leukotriene und Zytokine. Diese Botenstoffe lösen eine Entzündung aus und sind schließlich für die Beschwerden verantwortlich. Histamin spielt dabei eine Schlüsselrolle: es koppelt an spezielle Bindungsstellen der Zellen an und löst verschiedene Reaktionen aus: die feinen Blutgefäße werden erweitert, es kommt zu Rötung und Schwellung - Juckreiz, Schmerzen und Entzündungen entstehen.Mizolastin ist ein H1-Antihistaminikum: Es blockiert im Gewebe gewisse Bindungsstellen für Histamin, die Histamin-H1-Rezeptoren. Histamin wird weiterhin freigesetzt, doch findet es nicht mehr genügend freie Bindungsstellen, um seine Wirkung auszuüben. Mizolastin verringert aber auch die Freisetzung von Histamin und Leukotrienen, und besitzt so zusätzliche entzündungshemmende Eigenschaften.Mizolastin bessert typische Allergie-Symptome wie Rötung und Juckreiz, tränende Augen, geschwollene Nasenschleimhäute, Niesen und Nasenfluss. Der Arzneistoff hat nicht den beruhigenden und dämpfenden Effekt vieler anderer Antihistaminika - er gelangt nicht in das Gehirn, sondern wirkt nur im übrigen Körper.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Allergischer Schnupfen (z.B. Heuschnupfen)
  • Nesselausschlag (Urticaria)

Packungsgrößen

  • 20 Filmtbl. (N1)
  • 50 Filmtbl. (N2)
  • 100 Filmtbl. (N3)

Warnhinweise!

  • Falls während der Behandlung mit dem Wirkstoff Herzrasen, Schwindel oder Bewusstlosigkeit auftreten, darf das Medikament nicht mehr eingenommen werden, und es sollte ein Arzt aufgesucht werden.
  • Die Einnahme des Wirkstoffs zeigt keine Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und Konzentrationsfähigkeit. Bei besonders empfindlichen Personen ist es jedoch ratsam, vorher die individuellen Reaktionen auf das Medikament zu überprüfen.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Herzrhythmusstörungen
  • Kinder unter zwölf Jahren
  • Krankheiten, die zu reduzierten Blutspiegel von Kalium und Magnesium führen, z.B. Magersucht, Erbrechen, Durchfall
  • Schwere Herzerkrankungen
  • Schwere Leberfunktionsstörungen

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt.
  • Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Mundtrockenheit
  • Müdigkeit
  • Appetitsteigerung
  • Verschlimmerung der Beschwerden bei Asthma (Sehr selten oder Einzelfälle )
  • Blutbildveränderungen (Sehr selten oder Einzelfälle )

Wechselwirkungen

Medikamente, die den Abbau von Mizolastin in der Leber hemmen, sollten nicht gleichzeitig eingenommen werden, da sonst verstärkt Nebenwirkungen auftreten können. Zu diesen Medikamenten gehören: bestimmte Pilzmedikamente (wie Ketokonazol, Itraconazol), bestimmte Antibiotika (wie Erythromycin), Cimetidin, Nifedipin und weitere Medikamente.Bei Einnahme mit bestimmten Arzneimitteln (bestimmte Antibiotika und Herzpräparate) können sich lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen einstellen.


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