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«Zyrtec 1 mg/ml - orale Lösung»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Cetirizindihydrochlorid ist der Wirkstoff von Zyrtec.
Zyrtec ist ein Antiallergikum.

Bei Erwachsenen und Kindern ab einem Alter von 2 Jahren ist Zyrtec angezeigt zur:

  • Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis.
  • Linderung von chronischer Nesselsucht (chronischer idiopathischer Urtikaria).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zyrtec darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie eine schwere Nierenkrankheit haben (schwere Einschränkung der Nierenfunktion mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min);
  • wenn Sie überempfindlich gegen den Wirkstoff von Zyrtec, einen der sonstigen Bestandteile, gegen Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate (eng verwandte Wirkstoffe anderer Arzneimittel) sind.

Zyrtec sollte nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie an den seltenen hereditären Problemen der Fructoseintoleranz leiden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Zyrtec ist erforderlich,

Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat; wenn nötig, werden Sie eine niedrigere Dosis einnehmen. Ihr Arzt wird die Dosis neu festlegen.

Wenn Sie Epilepsiepatient sind oder bei Ihnen ein Krampfrisiko besteht, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.

Es wurden keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen zwischen Alkohol (bei einem Blutspiegel von 0,5 g/l, entspricht etwa einem Glas Wein) und Cetirizin bei Verwendung in den empfohlenen Dosierungen beobachtet. Allerdings gibt es keine Daten zur Sicherheit bei der gemeinsamen Anwendung von höheren Dosen von Cetirizin und Alkohol. Deshalb wird, wie bei allen Antihistaminika, empfohlen, die Einnahme von Cetirizin mit Alkohol zu vermeiden.

Wenn bei Ihnen ein Allergietest vorgesehen ist, fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Zyrtec einige Tage vorher absetzen sollen. Dieses Arzneimittel kann die Ergebnisse der Allergie-Testung beeinflussen.

Bei Einnahme von Zyrtec mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Zyrtec zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel haben keinen Einfluss auf die Aufnahme von Zyrtec.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Wie bei anderen Arzneimittel auch, sollte die Einnahme von Zyrtec bei Schwangeren vermieden werden. Die versehentliche Einnahme des Arzneimittels durch Schwangere sollte nicht zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen beim Fötus führen. . Dennoch sollte das Arzneimittel nur wenn notwendig und nach ärztlichem Rat eingenommen werden.

Sie sollten Zyrtec nicht während der Stillzeit einnehmen, da Cetirizin in die Muttermilch übergeht.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

In klinischen Studien führte Zyrtec in der empfohlenen Dosis zu keinen Zeichen einer Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und Fahrtüchtigkeit.

Sie müssen sorgfältig auf Ihre Reaktion auf das Arzneimittel nach der Einnahme von Zyrtec achten wenn Sie beabsichtigen am Straßenverkehr teilzunehmen, ohne sicheren Halt zu arbeiten oder Maschinen zu bedienen. Sie dürfen die empfohlene Dosis nicht überschreiten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Zyrtec

Zyrtec enthält Sorbitol. Bitte nehmen / wenden Sie Zyrtec erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein / an, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Zyrtec enthält Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216), die eine (möglicherweise verzögerte) allergische Reaktion auslösen können.

Wie wird es angewendet?

Wie und wann sollten Sie Zyrtec einnehmen?
Diese Anweisungen gelten, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen andere Anweisungen zur Einnahme von Zyrtec gegeben.
Bitte befolgen Sie diese Anweisungen, da Zyrtec sonst möglicherweise nicht richtig wirken kann.

Die Lösung kann unverdünnt eingenommen werden.

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre10 mg einmal täglich als 10 ml Lösung (2 volle Messlöffel)

Kinder zwischen 6 bis 12 Jahre5 mg zweimal täglich als 5 ml (ein voller Messlöffel) zweimal täglich

Kinder zwischen 2 bis 6 Jahre2,5 mg zweimal täglich als 2,5 ml Lösung (ein halber Messlöffel) zweimal täglich

Patienten mit mittelschwer bis schwerer NierenschwächePatienten mit mittelschwerer Nierenschwäche wird die Einnahme von 5 mg einmal täglich empfohlen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Zyrtec zu schwach oder zu stark ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Dauer der Einnahme
Die Einnahmedauer ist abhängig von der Art, Dauer und dem Verlauf Ihrer Beschwerden und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Wenn Sie eine größere Menge von Zyrtec eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie meinen, dass Sie eine Überdosis von Zyrtec eingenommen haben, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit.
Ihr Arzt wird dann entscheiden, welche Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind.

Nach einer Überdosierung können die unten beschriebenen Nebenwirkungen mit erhöhter Intensität auftreten. Über unerwünschte Wirkungen wie Verwirrtheit, Durchfall, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Pupillenerweiterung, Juckreiz, Ruhelosigkeit, Sedierung, Schläfrigkeit, Benommenheit, beschleunigter Herzschlag, Zittern und Harnverhalt wurde berichtet.

Wenn Sie die Einnahme von Zyrtec vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Zyrtec abbrechen

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Zyrtec Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.

Die folgenden Nebenwirkungen treten selten oder sehr selten auf, Sie müssen aber die Einnahme des Arzneimittels beenden und sofort Ihren Arzt aufsuchen wenn Sie diese Nebenwirkungen bemerken:

  • Allergische Reaktionen, einschließlich schwerer Reaktionen und Angioödem (schwere allergische Reaktion die ein Anschwellen des Gesichts oder des Halses verursacht)

Diese Reaktionen können sehr bald nach der erstmaligen Anwendung des Arzneimittels oder später einsetzen.

Die Häufigkeiten der unten angeführten Nebenwirkungen sind wie folgt definiert: Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1.000 Behandelten)
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10.000 Behandelten)
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Behandelten)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Häufige Nebenwirkungen:

  • Schläfrigkeit
  • Schwindel, Kopfschmerzen
  • Rachenkatarrh, Nasenkatarrh (bei Kindern)
  • Diarrhö, Übelkeit, trockener Mund
  • Abgeschlagenheit

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • Unruhe
  • Parästhesie (ungewöhnliche Hautempfindungen)
  • Bauchschmerzen
  • Juckreiz, Ausschlag
  • Asthenie (extreme Abgeschlagenheit), Unwohlsein

Seltene Nebenwirkungen

  • Allergische Reaktionen, einige schwerwiegend (sehr selten)
  • Depression, Halluzination, Aggressivität, Verwirrtheit, Schlafstörung
  • Krämpfe
  • Tachykardie (zu schneller Herzschlag)
  • Abnormale Leberfunktion
  • Nesselausschlag • Ödem (Schwellung)
  • Gewichtszunahme

Sehr seltene Nebenwirkungen

  • Thrombozytopenie (verminderte Anzahl an Blutplättchen)
  • Tics
  • Ohnmacht, Dyskinesie (ungewollte Bewegungen), Dystonie (ungewöhnlich verlängerte Muskelkontraktionen), Zittern, Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn)
  • Verschwommensehen, Akkommodationsstörung, Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen)
  • Angioödem (schwere allergische Reaktion die ein Anschwellen des Gesichts oder des Halses verursacht), fixes Arzneimittelexanthem
  • abnorme Harnausscheidung

Nebenwirkungen mit nicht bekannten Häufigkeiten

  • Gedächtnisverlust, Gedächtnisstörungen

Wenn bei Ihnen eine der oben beschriebenen Nebenwirkungen auftritt, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion müssen Sie die Einnahme mit Zyrtec beenden. Ihr Arzt wird dann über den Schweregrad und über eventuell erforderliche Maßnahmen entscheiden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen Zyrtec nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

3 Monate nach dem ersten Öffnen der Flasche nicht mehr verwenden.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.


Bewertungen «Zyrtec 1 mg/ml - orale Lösung»