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Definition of «Anämie»

Anämie: Als Anämie bezeichnet man Blutarmut. Das Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff, ist nicht in ausreichender Konzentration vorhanden. Damit wird weniger Sauerstoff und Kohlendioxid mit dem Blut transportiert. Es verändert sich der PH - Wert des Blutes. Dauerhafte Blässe der Haut und Schleimhäute, Herzklopfen, Schwindel und schnelle Ermattung sind allgemeine Symptome, sie sollten daher ärztlich abgeklärt werden. Über eine Blutanalyse wird relativ schnell die Diagnose gesichert.

Als Ursachen lassen sich zwei Gruppen unterscheiden:

Organische Ursachenhier sind vorwiegend pathologische Ursachen einzuordnen, zum Beispiel onkologische Krankheitsprozesse. Viele darmkranke Patienten leiden unter anderem an einer Anämie, weil die Eisenabsorption vermindert ist. Hier hilft die Medizin mit modernen Therapiemethoden, durch Substitution das fehlende Spurenelement zu ersetzen.

Ernährungsbedingte UrsachenMangelerscheinungen durch zu wenig Eisenzufuhr. Betroffen sind Schwangere, Jugendliche im Wachstumsalter und Kleinkinder, sie haben einen erhöhten Bedarf an Eisenbedarf. Die mit der Nahrung aufgenommene Menge ist zu gering, und kann den erhöhten Bedarf nicht decken.

Bei einer alimentären Anämie hilft eisenhaltige Kost. So haben zum Beispiel grüne Bohnen, Mais, Sonnenblumenkerne, Feigen und Haselnüsse pflanzliches Eisen. Leber, Ei, Hühnerfleisch, Lachs und Milch sind tierische Nahrungsmittel, mit denen auf natürliche Art ohne Medizin die Eisenzufuhr erhöht werden kann.


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