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Definition of «Anamnese»

Anamnese: Die Anamnese ist die Erstellung eines ersten Krankheitsbildes eines Patienten durch den behandelnden Arzt. Dabei werden die Eigenanamnese und die Fremdanamnese unterschieden. Bei der Eigenanamnese wird der Patient selbst zu seinen verschiedenen Beschwerden befragt. Bei der Fremdanamnese übernimmt ein Familienangehöriger die Beantwortung der ärztlichen Fragen. Damit ein komplettes Bild entsteht ist es wichtig, den Arzt über bestehende Allergien, beispielsweise auf Medikamente oder Lebensmittel, zu informieren. Ebenfalls ist die Erwähnung von Erbkrankheiten in der Familie notwendig, damit es nicht zu einer falschen Diagnose kommen kann. Für den Fall einer Bewusstlosigkeit oder eines Unfalls kann es sinnvoll sein, hinweisgebende Papier bei sich zu tragen, um Sanitätern oder Ersthelfern bei der Fremdanamnese zu helfen.

Als Erstes erfolgt immer eine eingehende körperliche Untersuchung. Hierzu verwendet der Arzt ein Stethoskop und verschiedene manuelle Techniken. Falls notwendig, müssen weitere bildgebende Verfahren, wie Ultraschalluntersuchungen oder Röntgenuntersuchungen, eingesetzt werden. Um einen eventuellen Tumor zu finden, verwendet man Verfahren wie die Mammografie, bei Verdacht auf Brusttumore, oder die Kernspintomografie. Die Diagnose erfolgt am Schluss der ausführlichen Anamnese. Sie stellt die Erkrankung und den weiteren Behandlungsablauf fest.


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