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Definition of «intramuskulär»

intramuskulär: Intramuskulär heißt übersetzt „in den Muskel hinein“.

In der Medizin spricht man hauptsächlich von intramuskulären Injektionen, also Spritzen, die direkt in den Muskel hinein gestochen werden. Diese Form von Spritzen wird sehr häufig bei Impfungen angewandt, aber auch bei Medikamenten, die nicht direkt, sondern nach und nach in die Blutbahn gelangen sollen (Depotwirkung). Dazu zählen zum Beispiel verschiedene hormonhaltige Medikamente und auch Antibiotika.

Der Vorteil der intramuskulären Injektion gegenüber der Einnahme durch Schlucken des Medikaments (als Tropfen oder Tabletten) ist, dass die Medikamente nicht durch die Verdauung müssen, bevor sie ins Blut gelangen. Durch die Verdauung können die Medikamente an Wirksamkeit verlieren oder sie können die Verdauung selbst stören, was zu unangenehmen Nebenwirkungen führt.

Intramuskuläre Injektionen werden in der Regel ins Gesäß, den Oberarm oder den Oberschenkel gespritzt. Bei Impfungen wird meist der Oberarm verwendet. Der Patient sollte nach Möglichkeit versuchen, den Muskel, in den gespritzt wird, nicht anzuspannen, da die intramuskuläre Injektion sonst recht schmerzhaft sein kann.

Da die Flüssigkeit nicht direkt ins Blut gelangt, sondern sich nur langsam verteilt, spürt man die erste Zeit eine Verhärtung bzw. ein Druckgefühl an der Einstichstelle – je nachdem wie groß die Menge war, die gespritzt wurde. Wird die intramuskuläre Injektion korrekt durchgeführt, ist das Risiko von Komplikationen sehr gering.


KOMMENTAR «intramuskulär»