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Definition of «Otorhinolaryngologie»

Otorhinolaryngologie: Otorhinolaryngologie ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „Ohr, Nase, Kehle und Lehre“. Im deutschen Sprachraum versteht man unter einem praktizierenden Otorhinolaryngologen einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt (kurz HNO-Arzt). Die häufigsten Krankheitsbilder in der HNO-Heilkunde sind Erkrankungen und Verletzungen im HNO-Bereich und alle Fehlbildungen und Funktionsstörungen der Ohren bis hinunter in die Speiseröhre.
Damit ist die HNO-Heilkunde eine fachübergreifende Disziplin innerhalb der Medizin und bildet selbst Spezialgebiete wie die Allergologie, die Dermatologie oder die Pneumologie innerhalb ihres eigenen Faches aus. Bei der Behandlung fußt die Otorhinolaryngologie auf die wissenschaftliche Medizin, daneben gewinnt die Naturheilkunde immer mehr an Bedeutung. Auch kleinere, so genannte mikrochirurgische Eingriffe werden beliebter, um mithilfe einer Endoskopie (Abbilden des inneren Menschen mittels eines Endoskops) die Funktion eines erkrankten oder fehl gebildeten Organs zu erhalten oder zu verbessern.
Neben der Behandlung von Erkrankungen der Ohren, der Nase und des Halses ist die Nachsorge unabdingbar. Hierbei wird in der Medizin die Nachsorge als eine planmäßige und festgelegte Nachuntersuchung bezeichnet, bei welcher der Patient nach seiner abgeschlossenen Behandlung untersucht wird.
Ziele der Nachsorgung bilden die Unterstützung des Patienten, auch in seinem alltäglichen Leben mit seiner Krankheit umzugehen, und die frühzeitige Erkennung von nicht wirkenden und uneffektiven Behandlungen. Demnach dient die Nachsorge auch zur Kontrolle des Krankheitsbildes.
Je nach den Symptomen und Beschwerden des Patienten kann die Untersuchung eines Hals- Nasen- Ohrenarztes sehr unterschiedlich durchgeführt werden. Während im Bereich der Ohrenerkrankungen vor allem Hörtests durchgeführt werden, erfolgt die Untersuchung der Nase durch Stirnlampen, so genannten Endoskopen. Bei Erkrankungen der Gleichgewichtsorgane entstehen oftmals rhythmische Augenbewegungen, die durch vergrößernde Brillen sichtbar gemacht werden. Aber auch bei der Nachsorge können derartige Untersuchungen am Patienten vorgenommen werden.

Bei der konservativen Behandlung von Erkrankungen im Bereich der HNO- Heilkunde werden ausschließlich Medikamente in Anspruch genommen. Da jedoch viele Medikamente aufgrund ihrer starken Wirkung erst vom Arzt verschrieben werden müssen, gilt auch für Patienten die Medikamentenverschreibung. Nach der Verschreibung kann der Patient seine benötigten Medikamente gegen eine Bescheinigung bei einer Apotheke abholen. Diese Verschreibungspflicht gilt in zahlreichen Fällen, beispielsweise auch bei der Verschreibung von Nasensprays.
Besonders nach operativen Behandlungen, müssen Patienten der HNO- Heilkunde oftmals eine angemessene Rehabilitation in Anspruch nehmen. Ziel der Rehabilitation bildet die Erholung des Patienten nach einer operativen und vereinzelt auch konservativen Behandlung.
Des Weiteren erfolgt diese medizinische Maßnahme in einem speziell eingerichteten Rehabilitationszentrum. Eine Alternative zur Rehabilitation stellt eine Gesundheitskur dar.
Erkrankungen können in der HNO- Heilkunde auch durch operative Behandlungen geheilt werden. Die Operation, kurz OP, findet zumeist an der Nasenscheidewand oder auch an den Ohren statt. Diesbezüglich dient der chirurgische Eingriff am Patienten zur Therapie und nur in wenigen Fällen zur Diagnostik.
Zudem erfolgt die operative Behandlung in der Regel unter Narkose, wobei sich der Patient vor dem Eingriff auf eine entsprechende Aufklärung zurückgreifen kann und verpflichtet ist, eine Einverständniserklärung zu unterschreiben.


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