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Definition of «Schüttelfrost»

Schüttelfrost: Unter Schüttelfrost (lat. febris undularis) versteht man ein Kältegefühl, das mit einem nicht beeinflussbaren Zittern der Skelettmuskulatur zur Erhöhung der Körpertemperatur einhergeht. Er tritt immer in Schüben auf, die in der Regel einige Minuten andauern und an die der Patient im Anschluss häufig direkt einschläft.

Schüttelfrost kann als Begleitsymptom verschiedenster Krankheiten auftreten. Häufig liegt eine fieberhafte Erkrankung, wie Malaria oder Grippe vor, jedoch kann der Patient auch einen Sonnenstich erlitten haben. Neben einer Befragung durch den Arzt und einer körperlichen Untersuchung sollte im Falle einer Infektionskrankheit unbedingt eine Blutuntersuchung durchgeführt werden.

Mittels Verabreichung von Medizin, vor allem Opiate oder Opioide, kann Schüttelfrost relativ schnell gelindert werden. Darüber hinaus ist die Behandlung jedoch abhängig von der Ursache, so dass in manchen Fällen unterstützende Maßnahmen zur Wärmeerzeugung hilfreich sein können, während bei einem Sonnenstich der Körper eher gekühlt werden sollte. Bei einer nachgewiesenen Bakteriämie kann eine medikamentöse Therapie mit Antibiotika sinnvoll sein.


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