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Definition of «Totenstarre»

Totenstarre: Die Leichenstarre, auch Rigor mortis oder Totenstarre genannt, ist die Verhärtung bzw. das Erstarren der Muskeln nach dem Tod.

Wie auch die Totenflecke gehört die Leichenstarre zu den sicheren Todeszeichen, ihr Vorhandensein wird also auch bei einer Leichenschau geprüft.

Das Einsetzen und auch das Abklingen der Leichenstarre werden von der Umgebungstemperatur und anderen Faktoren beeinflusst. Unter normalen Umständen, bei Zimmertemperatur, beginnt sie jedoch etwa eine Stunde nach dem Tod, erreicht nach sechs bis zwölf Stunden ihren Höhepunkt und klingt dann wieder ab, bis sie nach zwei Tagen wieder vollkommen abgeklungen ist.

Die Leichenstarre setzt an den kleinen Muskeln des Gesichts mit als erstes ein, an den Augenlidern und Kiefermuskeln, bevor sie sich über den ganzen Körper verbreitet. Daher war und ist es auch üblich, Verstorbenen die Augen zu schließen und den Kiefer hochzubinden, damit die Angehörigen bei der Besichtigung ihres Verstorbenen nicht zu sehr unter dem Anblick leiden müssen. Andernfalls wären die Augen ggf. aufgerissen, das Auge teilweise eingetrocknet, und der Mund würde offen stehen.


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