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Definition of «Ulcus»

Ulcus: Als Ulcus bezeichnet man ganz allgemein ein Geschwür, das an der Haut (auch Augenhornhaut) und Schleimhaut auftreten kann. Betroffen sind vor allem der Magen-Darm-Bereich, aber auch die Gliedmaßen.

Das Magengeschwür (Ulcus ventriculi) macht sich bemerkbar durch Schmerzen in der Oberbauchmitte und durch Unverträglichkeitsreaktion auf bestimmte Speisen. Ebenso wie bei einem Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni) können die Beschwerden chronisch werden und über Jahre hinweg immer wieder auftreten (chronisch-rezidivierend).

Das neuropathische Ulkus am Fuß ist eine häufige Folgeerscheinung bei Diabetes. Er entsteht in Folge einer Schädigung des Nervengewebes. Etwa 80 % aller Beingeschwüre sind eine Folge der chronisch venösen Insuffizienz. Die schwerste Form davon ist das Ulcus cruris venosum, umgangssprachlich auch als „offene Beine“ bekannt. Es entsteht auf Grund einer Mangeldurchblutung des betroffenen Gewebes.
Das Gesamtbild der Pathologie der krankhaften Hautveränderung wird als Effloreszenz (Erscheinung) bezeichnet. Während Primäreffloreszensen die direkt auftretenden Veränderungen wie Bläschenbildung und Hautrötungen umfassen, gehört ein Ulcus ähnlich wie die Narbenbildung zu den Sekundäreffloreszenzen.


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