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Krankheiten referenzindex «Raynaud-Syndrom - Ursachen»

Raynaud-Syndrom - UrsachenRaynaud-Syndrom - UrsachenRaynaud-Syndrom - Ursachen

Die Gefäßkrämpfe (Vasospasmen) beim Raynaud-Syndrom können infolge einer Störung der Blutgefäße in den Zehen und Fingern oder einer gestörten Nervenaktivität auftreten. Auch Störungen im Hormonhaushalt können als Ursache bei der Entstehung des Raynaud-Syndroms eine Rolle spielen. Wie diese Faktoren allerdings zusammenspielen, ist bislang nicht bekannt.

Bei einigen Erkrankungen wie zum Beispiel Sklerodermie (erbliche Erkrankung des Bindegewebes) oder Rheuma treten Gefäßspasmen begleitend auf. Auch chronische Vibrationen (beispielsweise bei häufigem und langem Arbeiten mit Presslufthammer oder Motorsäge) können die Durchblutungsstörungen des Raynaud-Syndroms auslösen oder verschlechtern.

Teilweise sind bestimmte Antikörper (Kälte-Agglutinine) für das Raynaud-Syndrom verantwortlich. Sie verklumpen bei Kälte und lösen eine Abwehrreaktion (Komplement-Kaskade) des Körpers aus. Als Folge verstopfen die feinen Blutgefäße in der Hand, und es kommt zu den typischen Beschwerden des Raynaud-Syndroms.

Auch bestimmte Medikamente können gegebenenfalls das Raynaud-Syndrom auslösen. Dazu zählen zum Beispiel abschwellende Nasentropfen, Mutterkornalkaloide (Ergotamin), aber auch Drogen (Amphetamine, Kokain) und Nikotin.


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