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Krankheiten referenzindex «Reiter-Syndrom - Diagnose»

Reiter-Syndrom - DiagnoseReiter-Syndrom - DiagnoseReiter-Syndrom - Diagnose

Einen wichtigen Hinweis auf das Reiter-Syndrom liefert die Kombination aus einer Gelenkentzündung und einer vorangegangenen Harnwegs- oder Darminfektion in der Krankengeschichte. Andere Patienten berichten über Geschlechtsverkehr mit einem neuen Partner innerhalb von drei Monaten vor den Gelenkschmerzen. Eine Blutuntersuchung kann andere mögliche Ursachen der Beschwerden ausschließen und den Verdacht auf das Reiter-Syndrom bestätigen.

Um die Diagnose zu sichern, macht der Arzt einen Harnwegsabstrich. So lassen sich krankheitsverursachende Bakterien nachweisen. Auch der Urin wird auf Bakterien, Entzündungszellen und chemische Veränderungen untersucht.

Die Labortests dienen auch dazu, das Gewebemerkmal HLA-B27 nachzuweisen und mögliche Erreger vorausgegangener Infektionen aufzuspüren. Sie zeigen auch, ob Leber- und Nierenfunktion durch das Reiter-Syndrom eingeschränkt sind. Zusätzlich lassen sich Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis ausschließen, die ähnliche Symptome verursachen können. Röntgenuntersuchungen der betroffenen Gelenke und der Wirbelsäulenabschnitte geben genaueren Aufschluss über die Ausprägung der Gelenkschäden durch das Reiter-Syndrom.

Ein EKG und Echokardiogramm (Herzultraschall) sollen ausschließen, dass die Autoimmunreaktion auch das Herz erfasst hat. Außerdem werden die Augen auf eine Entzündung der Gefäßhaut (Uveitis) untersucht, unter anderem mit der Spaltlampe.


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