Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

«Citalopram Teva 20 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Citalopram gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva, die selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer genannt wird (SSRIs).

Citalopram Teva wird zur Behandlung von Depressionen (Episoden einer Major Depression) angewendet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Citalopram Teva darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Citalopram oder einen der sonstigen Bestandteile von Citalopram Teva sind (gelistet in Abschnitt 6 „Weitere Informationen“).
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel gegen Depressionen vom Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) Typ einnehmen oder innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben z.B.: Selegilin oder Moclobemid.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram Teva ist erforderlich,

  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren Citalopram Teva sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch (Versuch, sich das Leben zu nehmen), suizidale Gedanken (Gedanken, sich das Leben zu nehmen) und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram Teva verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram Teva verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Citalopram Teva einnimmt, eines der oben aufgeführten Beschwerden auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram Teva in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung
Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Therapie beginnen, da diese Medikamente erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.
Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind oder eine Angststörung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angststörung verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

  • In den ersten Behandlungswochen können sich Beschwerden wie Ruhelosigkeit und eine Unfähigkeit still zu sitzen oder zu stehen bei Patienten die Antidepressiva einnehnmen entwickeln. Bei Patienten bei denen sich derartige Beschwerden entwickeln, kann eine Dosiserhöhung gesundheitsgefährdend sein.
  • Citalopram sollte bei allen Patienten die Anfälle entwickeln (Epilepsie), oder bei denen die Anfallhäufigkeit steigt, abgesetzt werden. Citalopram sollte bei Patienten mit instabiler (nicht kontrollierter) Epilepsie vermieden werden. Patienten mit kontrollierter Epilepsie sollten engmaschig überwacht werden.
  • Citalopram darf nicht gemeinsam mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden die einen seratogenen Effekt haben inklusive Schmerzmittel und Arzneimittel zur Behandlung von Migräne (siehe „Bei Einnahme von Citalopram Teva mit anderen Arzneimitteln“)
  • Citalopram sollte bei Patienten mit niedrigen Natriumspiegeln nur mit Vorsicht verabreicht werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen wenn Sie

  • unter Diabetes leiden, da eine Behandlung mit Citalopram die Kontrolle des Blutzuckerspiegels beeinflussen kann.
  • unter Epilepsie oder Anfällen leiden, da Anfälle ein potentielles Risiko bei Antidepressiva darstellen,
  • eine Elektrokrampfbehandlung erhalten.
  • in der Vergangenheit an Manie/Hypomanie gelitten haben. Citalopram Teva sollte nur mit Vorsicht angewendet und die Behandlung abgebrochen werden, wenn bei Ihnen eine manische Phase auftritt.
  • Nieren- oder Leberprobleme haben. Citalopram wird für die Anwendung bei Patienten mit schweren Nierenproblemen nicht empfohlen.
  • unter einer Erkrankung des Blutgerinnungssystems leiden. Citalopram kann Blutungen hervorrufen.
  • Arzneimittel einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen (siehe unter Abschnitt "Bei Einnahme von Citalopram Teva mit anderen Arzneimitteln").
  • unter einem Magengeschwür leiden oder in der Vergangenheit Blutungen im Magen- oder Darm-Bereich hatten.
  • an unregelmäßigem Herzschlag/Herzrasen oder anderen Herzproblemen (wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine QT-Intervall Verlängerung oder auf ein angeborenes verlängertes QT-Syndrom besteht)
  • an verminderten Blutkalium- oder Magnesiumspiegel leiden
  • an Psychose mit depressiven Störungen leiden
  • ein sogenanntes Serotonin-Syndrom erleiden. Eine Kombination aus Beschwerden wie Aufregung, Zittern, Muskelzuckungen und Hyperthermie können auf die Entwicklung eines solchen Syndroms hinweisen. In einem solchen Falle ist die Behandlung mit Citalpram Teva unverzüglich abzubrechen. Sie dürfen die Behandlung mit Citalopram Teva, auf Grund der möglicherweise auftretenden Absetzsymptome nicht abrupt beenden (Siehe Abschnitt 3).

Bei Einnahme von Citalopram Teva mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

  • Monoaminooxidase (MAO)-Hemmer, wie Phenelzin, Isocarboxazid und Tranylcypromin. Nehmen Sie Citalopram Teva in den ersten 14 Tagen nach Absetzen eines irreversiblen MAO-Hemmers nicht ein. Nehmen Sie, nach Absetzen eines reversiblen MAO-Hemmers (z.B. Moclobemid), Citalopram Teva über den Zeitraum, der in der Gebrauchsinformation des reversiblen MAO-Hemmers genannt ist, nicht ein. Nehmen Sie nach Absetzen von Citalopram Teva über mindestens 7 Tage keine Monoaminoxidase-Hemmer ein. Wenn Sie mehr als 10 mg des MAO-Hemmers Selegilin pro Tag erhalten, dürfen Sie Citalopram Teva nicht einnehmen.
  • Andere Arzneimittel mit seratogener Wirkung wie Sumatriptan, andere Triptane oder Tryptophan (siehe „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram Teva ist erforderlich,“)
  • Ein Antikoagulanz (zur Verhinderung der Blutgerinnung) z.B. Warfarin, Aspirin (Acetylsalicylsäure), Dipyridamol oder Ticlopidin
  • Arzneimittel die die Krampfschwelle herabsetzen z.B. Neuroleptika, Mefloquin oder Bupropion
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychiatrischen Zuständen (atypische Antipsychotika oder Phenothiazine)
  • Pflanzliche Arzneimittel die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten
  • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen sogenannte nichtsteroidale antientzündliche Arzneimittel (NSARs), wie z.B. Ibuprofen, Ketoprofen und Diclofenac
  • Arzneimittel zur Schmerzbehandlung wie Tramadol (siehe „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram Teva ist erforderlich,“)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z.B. Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Venlafaxin, Tricyclische Antidepressiva, wie Nortriptylin oder Imipramin.
  • Arzneimittel zur Migränebehandlung, z.B. Sumatriptan und andere Triptane (siehe „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram Teva ist erforderlich,“)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, z.B. Propafenon, Flecainid
  • Arzneimittel zur Behandlung der Herzleistungsschwäche, wie Metoprolol
  • Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen, wie Lithium, Risperidon, Chlorpromazin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren, z.B. Omeprazol, Lansoprazol oder Cimetidin

Bei Einnahme von Citalopram Teva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Bitte nehmen Sie keinen Alkohol zu sich, während Sie Citalopram Teva einnehmen. Citalopram Teva kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Schwangerschaft
Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/ oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt wissen, dass Sie Citalopram einnehmen. Während der Schwangerschaft, insbesondere während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft, kann die Einnahme von Citalopram das Risiko einer schwerwiegenden

Komplikation, der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, bei Säuglingen erhöhen. Diese Komplikation führt zu einer beschleunigten Atmung und das Kind kann bläulich aussehen. Diese Symptome beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn Sie bei Ihrem Kind derartiges beobachten, sollen Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt/Ihre Ärztin kontaktieren.

Sie dürfen die Behandlung mit Citalopram nicht abrupt absetzen. Wenn Sie Citalopram Teva in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft einnehmen, informieren sie bitte Ihren Arzt darüber, da Ihr Kind nach der Geburt bestimmte Symptome aufweisen kann. Diese Symptome beginnen üblicherweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt und äußern sich in: Störungen des Schlafes oder Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, Atemproblemen, bläulichen Verfärbungen der Haut sowie erhöhter oder erniedrigter Temperatur, Erbrechen, häufigem Schreien, Muskelsteifigkeit oder –schwäche, Lethargie, Zittern oder Anfällen. Weist Ihr Kind nach der Geburt eines dieser Symptome auf, benachrichtigen Sie bitte umgehend den behandelnden Arzt, der Maßnahmen ergreifen kann.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Stillzeit
Citalopram geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Es besteht das Risiko von Wirkungen beim Kind.
Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, bevor Sie zu stillen beginnen, wenn Sie Citalopram Teva einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Citalopram kann Ihre Fähigkeit ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigen. Lenken Sie daher kein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen bevor Sie nicht wissen, wie Citalopram Teva bei Ihnen wirkt. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich über irgendetwas unschlüssig sind.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Citalopram Teva Dieses Arzneimittel enthält Lactose.
Bitte nehmen Sie Citalopram Teva erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Citalopram Teva immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Citalopram Teva sollte als Einzeldosis, entweder am Morgen oder am Abend eingenommen werden. Die Filmtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Filmtabletten sollten mit einem Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit, unzerkaut geschluckt werden. Die Wirkung von Citalopram setzt nicht sofort ein. Eine antidepressive Wirkung sollte zumindest über die ersten 2 Wochen nicht erwartet werden. Die Behandlung sollte so lange weitergeführt werden, bis Sie über eine Dauer von 4 – 6 Monaten ohne Beschwerden sind. Citalopram Teva sollte langsam abgesetzt werden. Es wird empfohlen die Dosierung schrittweise über eine Dauer von 1 bis 2 Wochen zu reduzieren.Unterbrechen Sie die Einnahme von Citalopram Teva nicht, ohne dass es Ihnen Ihr Arzt geraten hat, auch wenn Sie sich besser zu fühlen beginnen. Verändern Sie nie die Dosierung Ihres Arzneimittels, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Die übliche Dosierung ist:

Erwachsene: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 20 mg Citalopram täglich. Wenn notwendig, kann die Dosis abhängig vom Ansprechen, bis auf 40 mg Citalopram täglich erhöht werden. Die Maximaldosis beträgt 60 mg Citalopram täglich.

Ältere Patienten ( > 65 Jahre): Bei älteren Patienten sollte die Dosis auf die Hälfte der Erwachsenendosis reduziert werden, z.B. auf 10 – 20 mg Citalopram täglich. Die Dosis kann abhängig vom jeweiligen Ansprechen des Patienten erhöht werden. Für ältere Patienten beträgt die Maximaldosis 40 mg Citalopram täglich.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren Citalopram Teva sollte bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden (siehe "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram Teva ist erforderlich“).

Leberprobleme Patienten mit leichten bis mäßigen Leberproblemen sollten eine Anfangsdosis von 10 mg Citalopram täglich erhalten. Die Dosis sollte 30 mg Citalopram täglich nicht überschreiten. Diese Patienten sollten klinisch überwacht werden. Vorsicht und eine besonders sorgfältige Dosierung ist bei Patienten mit schweren Leberproblemen angeraten.

Nierenprobleme Patienten mit schweren Nierenproblemen wird eine geringere Dosis verschrieben.

Absetzerscheinungen, die bei Absetzen der Behandlung auftreten
Abruptes Absetzten sollte vermieden werden. Wenn die Behandlung mit Citalopram Teva abgebrochen werden soll, sollte die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen reduziert werden, um das Risiko von Absetzerscheinungen zu verringern (siehe unter den Abschnitten "Wenn Sie die Einnahme von Citalopram Teva abbrechen“ und "Welche Nebenwirkungen sind möglich“).

Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram Teva eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie mehr Citalopram Teva eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeichen einer Überdosierung können umfassen: Schläfrigkeit, ein Zustand nahe der Bewusstlosigkeit, mit geistiger Inaktivität und verringerter Fähigkeit auf Reize zu reagieren oder Koma, Anfälle, EKG-Veränderungen (z.B. verlängertes QT-Intervall), unregelmäßiger Herzschlag, Übelkeit, Erbrechen, Verfärbung der Haut, Schwitzen, Hyperventilation. Symptome eines Serotonin-Syndroms können auftreten (siehe unter Abschnitt "Welche Nebenwirkungen sind möglich“), besonders dann, wenn andere Substanzen gleichzeitig eingenommen wurden.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram Teva vergessen haben
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram Teva abbrechen
Unterbrechen Sie die Einnahme von Citalopram Teva nicht ohne dass es Ihnen Ihr Arzt angeordnet hat.
Da Absetzerscheinungen auftreten können, wenn die Behandlung abgebrochen wird, wird empfohlen die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen zu reduzieren.

Absetzerscheinungen können sein: Schwindel, Ameisenlaufen, Elektroschockempfindung, Taubheit, Schlaflosigkeit, intensive Träume, Aufregung, Angst, Übelkeit oder Erbrechen, Schütteln, Verwirrtheit, Schwitzen, Kopfschmerzen, Durchfall, beschleunigter Herzschlag (Herzrasen), emotionale Instabilität, Reizbarkeit und Sehstörungen. Die Mehrheit der Absetzerscheinungen sind leicht und selbstlimitierend, können aber bei einigen Patienten schwerwiegend sein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Citalopram Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenige Menschen können eine schwere allergische Reaktion
(Überempfindlichkeitsreaktion) entwickeln. Es handelt sich dabei um eine sehr seltene aber schwerwiegende Nebenwirkung
Wenn Sie von einem der nachfolgenden Symptome betroffen sind, wenden Sie sich sofort an ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Notfallambulanz auf:

  • Schwellung der Lippen, des Gesichtes und des Nackens (allergische Reaktion) die zu schwerwiegenden Schluck- und Atembeschwerden führt.
  • Schock (starker Blutdruckabfall, Blässe, Erregung, schwacher und schneller Puls, feuchtkalte Haut, vermindertes Bewusstsein) verursacht durch eine plötzliche starke Gefäßerweiterung als Auswirkung einer schweren Allergie (Überempfindlichkeit) auf bestimmte Substanzen (anaphylaktischer Schock).

Fälle eines Serotonin-Syndroms wurden bei Patienten, die mit dieser Art von Antidepressiva (SSRIs) behandelt wurden, berichtet. Wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt, wenn bei Ihnen hohes Fieber, Zittern, Muskelzuckungen und Angst auftreten, da diese Anzeichen einen Hinweis auf eine Entwicklung dieses Syndromes sein können. Die Behandlung mit Citalopram Teva sollte sofort unterbrochen werden.

Es wurde berichtet, dass Personen während der Anwendung oder kurz nach Beendigung der Anwendung von Citalopram Gedanken entwickelten sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, oder dieses Verhalten zeigten.(siehe Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram Teva ist erforderlich“)

Ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche wurde bei Patienten beobachtet, die Medikamente aus dieser Gruppe einnahmen.

Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden in den angegebenen Häufigkeiten beobachtet:

Sehr häufig - tritt bei mehr als 1 von 10 Patienten, die dieses Arzneimittel erhalten, auf:

  • Schläfrigkeit, Schlafschwierigkeiten, Erregung, Nervösitaät
  • Kopfschmerzen, Tremor, Schwindel
  • Probleme beim visuellen Fokussieren, verschwommenes Sehen
  • Unregelmäßiger Herzschlag • Übelkeit, trockener Mund, Verstopfung, Durchfall
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Schwächegefühl (Lethargie)

Häufig - tritt bei weniger als 1 von 10 Patienten, die dieses Arzneimittel erhalten, auf:

  • Gewichtsreduktion, Gewichtszunahme
  • Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, abnorme Träume (ungewöhnliche und intensive Träume), Gedächtnisverlust, Angst, verminderte Lust, Appetitsteigerung, Appetitverlust, Emotionslosigkeit oder verringerter Enthusiasmus, Verwirrtheit
  • Migräne, Ameisenlaufen oder Taubheit
  • Sehstörungen, verringerte Sehkraft
  • Erhöhte Herzfrequenz
  • Schwindel bei raschem Aufstehen, niedriger Blutdruck, hoher Blutdruck
  • Laufende und juckende Nase, Nebenhöhlenentzündung (Schmerzen und Druck im Gesicht, der sich beim Vorbeugen verschlechtert, verstopfte Nase, Halsschmerzen und Husten, Kopfschmerzen, Fieber, Ohrenschmerzen, Zahnschmerzen oder Schmerzen im Oberkiefer)
  • Magenverstimmung/Sodbrennen, Erbrechen, Magenschmerzen, Blähungen, vermehrter Speichelfluss
  • Probleme beim Harnlassen, vermehrte Harnproduktion
  • Orgasmusunfähigkeit bei Frauen, Menstruationsschmerzen, Impotenz (Unfähigkeit zur Erektion oder eine Erektion aufrechtzuerhalten), Ejakulationsstörungen
  • Ausschlag, Juckreiz
  • Müdigkeit, Gähnen, Geschmacksstörungen

Gelegentlich - tritt bei weniger als 1 von 100 Patienten, die dieses Arzneimittel erhalten, auf:

  • Zustand von Optimismus, Heiterkeit und Wohlgefühl (Euphorie), verstärkte Lust
  • Anfälle, Beeinträchtigung der willkürlichen Bewegung, z.B. Tremor, Tics, Veränderungen des Muskeltonus, Verlangsamung der Bewegungen, unwillkürliche und/oder unregelmäßige Muskelbewegungen die in der Gesichtsgegend auftreten
  • Ohrengeräusche
  • Verlangsamung des Herzschlages
  • Husten
  • Leberprobleme, die über einen Bluttest erkannt werden können
  • Lichtempfindlichkeit
  • Muskelschmerzen
  • Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), Ohnmacht, generelles Unwohlsein

Selten - tritt bei weniger als 1 von 1.000 Patienten, die dieses Arzneimittel erhalten, auf:

  • Blutungen, z.B. aus der Vagina, im Magen, der Haut und Schleimhäute (die feuchte Innenauskleidung des Mundes, der Nasengänge, der Vagina und der Harnröhre)
  • Ruhelosigkeit der Arme und Beine (Akathisie)
  • Verminderte Natriummenge im Blut, speziell im Alter (die zu Halluzinationen, Verwirrtheit, Anfällen, Energiemangel und Muskelkrämpfen oder Schwäche führen kann)

Sehr selten - tritt bei weniger als 1 von 10.000 Patienten, die dieses Arzneimittel erhalten, auf:

  • Halluzinationen, Stimmungsstörungen, Kontaktverlust zu Ihrer eigenen persönlichen Realität, zusammen mit einem Gefühl von Unwirklichkeit und Fremdheit, Panikattacken
  • Abnormität des Herzrythmus und der Herzfrequenz
  • Abnorme Milchsekretion aus der Brust
  • Juckreiz, Schwellung der Lippen, des Gesichtes und des Nackens (allergische Reaktion; Überempfindlichkeitsreaktion) die zu schwerwiegenden Scluck- und Atembeschwerden führt.
  • Gelenksschmerzen
  • Schock (starker Blutdruckabfall, Blässe, Erregung, schwacher und schneller Puls, feuchtkalte Haut, vermindertes Bewusstsein) verursacht durch eine plötzliche starke Gefäßerweiterung als Auswirkung einer schweren Allergie (Überempfindlichkeit) auf bestimmte Substanzen (anaphylaktischer Schock).

Da Absetzerscheinungen beim Beenden der Behandlung auftreten können, wird empfohlen die Dosis schrittweise in Abständen von 1-2 Wochen zu reduzieren.
Absetzerscheinungen können sein: Schwindel, Ameisenlaufen, Elektroschockempfindung, Taubheit, Schlaflosigkeit, intensive Träume, Aufregung, Angst, Übelkeit oder Erbrechen, Schütteln, Verwirrtheit, Schwitzen, Kopfschmerzen,

Durchfall, beschleunigter Herzschlag (Herzrasen), emotionale Instabilität, Reizbarkeit und Sehstörungen. Die Mehrheit der Absetzerscheinungen sind leicht und selbstlimitierend.

Üblicherweise verschwinden die Nebenwirkungen nach ein paar Tagen wieder. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt, oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


Bewertungen «Citalopram Teva 20 mg Filmtabletten»