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«Dolgit 800 mg - Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Dolgit 800 mg – Filmtabletten enthalten Ibuprofen, einen Arzneistoff mit ausgeprägter schmerzstillender, entzündungshemmender und fiebersenkender Wirkung. Damit sind Dolgit 800 mg - Filmtabletten zur Behandlung von Schmerzen verschiedener Ursache, auch in Verbindung mit Fieber oder Entzündungen und von rheumatischen Beschwerden gut geeignet.
Dolgit 800 mg - Filmtabletten sind gut verträglich und aus diesem Grund auch für lange dauernde Therapien nutzbar.

Dolgit 800 mg - Filmtabletten wird angewendet zur Behandlung

  • akuter oder chronischer Gelenksentzündungen;
  • schmerzhafter, degenerativer Gelenkserkrankungen;
  • entzündlicher rheumatischer Erkrankungen, Weichteilrheumatismus;
  • Schmerzen, schmerzhafter Schwellungen oder Entzündungen, wie nach Verletzungen oder Operationen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dolgit 800 mg - Filmtabletten darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile von Dolgit 800 mg - Filmtabletten sind.

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  • Wenn bei Ihnen eine Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese) oder ein Magen-Darm-Geschwür besteht.
  • Wenn Sie jünger als 16 Jahre sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Dolgit 800 mg – Filmtabletten ist erforderlich,

  • wenn Sie an Asthma, bekannter Allergieneigung (z.B. Heuschnupfen) oder bekannter Überempfindlichkeit gegen andere Rheuma- oder Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure o.a. (erkennbar durch das Auslösen von Asthmaanfällen, Hautausschlägen oder allergischem Schnupfen);
  • chronischen Atemwegserkrankungen;
  • schweren Leber- und Nierenstörungen, schweren Herzschäden, ernstem Bluthochdruck leiden.
  • wenn Sie früher an Magen-Darm-Blutungen oder Magen-Darm-Geschwüren gelitten haben.
  • Bei bestehendem systemischen Lupus erythematodes oder anderen Autoimmunerkrankungen ist vor einer Anwendung der Arzt zu befragen. Vom Arzt angeordnete Laborkontrollen sind unbedingt einzuhalten. Beim Auftreten folgender Anzeichen ist das Präparat nicht weiter einzunehmen und sofort ein Arzt aufzusuchen:
  • starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife, und/oder Bewußtseinstrübung (Zeichen einer möglichen Gehirnhautentzündung);
  • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) oder anhaltendes allgemeines Unwohlsein (Zeichen einer möglichen eingeschränkten Nierenfunktion);
  • starke Bauchschmerzen, schwarzer oder blutiger Stuhl;
  • Hautausschlag mit Schleimhautentzündungen;
  • Seh- oder Hörstörungen.

Die Anwendung von Medikamenten wie Dolgit 800 mg - Filmtabletten könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung und/oder Therapiedauer.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Choersterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über diese Behandlung.

Bei Einnahme von Dolgit 800 mg – Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei Einnahme von Dolgit 800 mg – Filmtabletten können die Wirkungen anderer Arzneimittel verstärkt der vermindert werden.
Verstärkt werden:

  • die Wirkung blutgerinnungshemmender Mittel (z.B. Cumarin-Derivate, Heparin, Dipyridamol, Sulfinpyrazon)
  • bei einer Glucocorticoidtherapie das Risiko von Magen-Darm-Blutungen
  • die Wirkungen und Nebenwirkungen anderer Rheumamittel
  • die Wirkung oraler blutzuckersenkender Arzneimittel (Sulfonylharnstoffe)
  • die Giftigkeit von Methotrexat

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  • die Wirkung von Phenytoin, Digoxin, Lithium, kaliumsparenden harntreibenden Mitteln. Vermindert werden die Wirkungen von Spironolacton, Furosemid, Probenecid, Sulfinpyrazon und von Mitteln gegen Bluthochdruck. Bestimmte Laborwerte können unter einer Therapie mit Dolgit verändert sein.

Was sollen Sie bei der Einnahme dieses Medikaments vermeiden?
Einige Arzneimittel aus der Gruppe der „Anti-Koagulantien“ (Blutgerinnungshemmer) z.B.: Acetylsalicylsäure (ASS), Warfarin, Ticlopidin; einige Arzneimittel gegen Bluthochdruck wie „ACE-Hemmer“ (z.B.: Captopril), „Beta-Rezeptorblocker“, „Angiotensin II Rezeptor Antagonisten“ und auch einige andere Arzneimittel können die Ibuprofen-Behandlung beeinflussen oder von dieser beeinflusst werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt bevor Sie Dolgit 800 mg – Filmtabletten gleichzeitig mit anderen Präparaten einnehmen.

Bei Einnahme von Dolgit 800 mg – Filmtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol kann die Magenverträglichkeit von Ibuprofen vermindern.

Schwangerschaft und Stillzeit
Nicht in den letzten 3 Monaten einer Schwangerschaft anwenden.
Während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft oder in der Stillzeit nur auf ausdrückliche ärztliche Anordnung einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Falls Schwindel oder Müdigkeit nach der Einnahme auftreten, sollen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Dolgit 800 mg – Filmtabletten immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
2 - 3 mal täglich 1 Filmtablette unzerkaut mit Flüssigkeit während oder nach den Mahlzeiten. Ohne ausdrückliche ärztliche Anweisung dürfen nicht mehr als 3 Filmtabletten pro Tag eingenommen werden.
Besonders Personen, die älter als 60 Jahre sind, sollen die vom Arzt verordnete Dosierung nicht überschreiten. Die Dosierung sollte dem Krankheitsbild angepasst sein, bei gutem Ansprechen empfiehlt sich ein Vermindern auf die niedrigste noch ausreichend wirksame Dosis.

Wenn Sie eine größere Menge von Dolgit 800 mg - Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten:
In diesem Fall sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

Wenn Sie die Einnahme von Dolgit 800 mg - Filmtabletten vergessen haben: Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme wie vom Arzt verordnet fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Dolgit 800 mg - Filmtabletten Nebenwirkungen haben, die nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der angeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Gelegentlich können auftreten:
Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit; Kopfschmerzen; Hautausschläge, Hautjucken, Asthmaanfälle.
Selten können auftreten:
Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Erbrechen; Schwindel, Reizbarkeit, Ohrensausen, Schlaflosigkeit, Depression, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Seh- oder Hörstörungen; Sehr selten können auftreten:
Magen-Darm-Geschwüre, ev. mit Blutung (blutiger oder schwarzer Stuhl) - in Ausnahmefällen mit Gefahr des Durchbruches (Anzeichen: starke Bauchschmerzen und gespannte, harte Bauchdecke); verminderte Harnausscheidung, Schwellungen der Gliedmaßen durch Wasseransammlung im Gewebe, Nierenschädigungen; Leberschäden; Störungen der Blutbildung (verminderte Bildung von Blutkörperchen); Überempfindlichkeitsreaktionen wie Fieber, starke Atembeschwerden, eventuell mit Blutdruckabfall;

Vereinzelt können auch schwere Haut- und Schleimhautveränderungen sowie Zeichen einer Gehirnhautentzündung mit den Symptomen starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife und/oder Bewußtseinstrübung auftreten.

Die Anwendung von Medikamenten wie Dolgit 800 mg - Filmtabletten könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.


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