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«Quetiapin Arcana 200 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Quetiapin Arcana gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antipsychotika bezeichnet werden und helfen, die Beschwerden der Schizophrenie, einer geistigen Erkrankung, zu kontrollieren. Dazu gehören Wahnvorstellungen (seltsame oder ungewöhnliche Gedanken), Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht da sind) und ungewöhnliches Verhalten, das aggressiv, zurückgezogen und gedämpft sein kann).

Quetiapin Arcana kann auch zur Behandlung von mittelgradigen bis schweren manischen Episoden verwendet werden. Diese verursachen Phasen übertriebener Fröhlichkeit und gesteigerter Aktivität. Personen, auf die dies zutrifft, können außergewöhnlich reizbar werden, weniger Schlaf als normal benötigen und Gedankensprünge haben.

Quetiapin Arcana kann auch zur Behandlung bipolarer Depressionen angewendet werden. Zu den Beschwerden bipolarer Depressionen zählen Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Schuldgefühle, Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit, vermindertes Schlafbedürfnis.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin Arcana darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
- überempfindlich (allergisch) gegen Quetiapin oder einen der sonstigen Bestandteile von Quetiapin Arcana sind.

  • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Erkrankung (AIDS) einnehmen.
  • Azol-Antimykotika gegen Pilzerkrankungen einnehmen, z.B. Ketoconazol oder Itraconazol.
  • die Antibiotika Erythromycin oder Clarithromycin einnehmen.
  • Nefazodon zur Behandlung von Depressionen einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quetiapin Arcana ist erforderlich, wenn Sie

  • einen niedrigen Blutdruck haben.
  • an einer Herzerkrankung, Herzrhythmusstörungen oder einer Erkrankung der Herz- oder Blutgefäße leiden.
  • in der Vergangenheit ein Krampfanfall oder epileptischer Anfall aufgetreten ist.
  • Probleme mit der Leber haben.
  • an Zuckerkrankheit leiden.
  • bereits einmal einen Schlaganfall hatten.
  • wenn die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen in der Vergangenheit verringert war.
  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ein Blutgerinnsel hatten, da Arzneimittel wie Quetiapin Arcana mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht werden.

Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn es bei Ihnen nach Einnahme von Quetiapin Arcana zu beschleunigtem Herzschlag, gesteigerter Atemtätigkeit, Muskelsteifheit und/oder Fieber oder unwillkürlichen Bewegungen von Gesicht, Körper, Armen oder Beinen kommt.

Bei Einnahme von Quetiapin Arcana mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel, Naturheilmittel oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Sie dürfen Quetiapin Arcana nicht einnehmen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Erkrankung (AIDS).
  • Azol-Antimykotika gegen Pilzerkrankungen, z.B. Ketoconazol oder Itraconazol.
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Antibiotika.
  • Nefazodon zur Behandlung von Depressionen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung einer geistigen Erkrankung.
  • Carbamazepin oder Phenytoin zur Behandlung von Epilepsie.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
  • Arzneimittel, die den Elektrolythaushalt (Kalium, Magnesium) beeinflussen können.

Einige Arzneimittel können die Ausscheidung von Quetiapin Arcana aus Ihrem Körper beschleunigen, was zu einem verringerten Behandlungserfolg führen kann.

Bei Einnahme von Quetiapin Arcana zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Trinken Sie während der Behandlung mit Quetiapin Arcana keinen Grapefruitsaft!

Vorsicht ist während der Behandlung mit Quetiapin Arcana beim Konsum von Alkohol geboten.

Quetiapin Arcana kann mit oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Die Sicherheit von Quetiapin Arcana während der Schwangerschaft oder Stillzeit wurde nicht belegt. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder Stillen.

Die Behandlung mit Quetiapin Arcana kann dazu führen, dass Sie sich schläfrig fühlen. Lenken Sie daher kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, bis Ihre persönliche Empfindlichkeit gegenüber diesem Arzneimittel bekannt ist.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Quetiapin Arcana Quetiapin Arcana enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Quetiapin Arcana daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Quetiapin Arcana immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Ihr Arzt wird die Anfangsdosis festlegen.

Art der Anwendung:

  • Je nach Ihrer Erkrankung nehmen Sie die Tabletten einmal täglich, vor dem Schlafengehen oder zweimal täglich ein.
  • Schlucken Sie die Tabletten im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit. Sie können die Tabletten zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft während Sie mit Quetiapin Arcana behandelt werden. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
  • Beenden Sie die Einnahme der Tabletten nicht (auch nicht, wenn Sie sich besser fühlen), außer auf Anraten Ihres Arztes.

Lebererkrankung: Patienten mit Lebererkrankung wird der Arzt gegebenenfalls eine geringere Dosis verordnen.

Ältere Patienten:
Älteren Patienten wird der Arzt gegebenenfalls eine geringere Dosis verordnen.

Kinder und Jugendliche:
Kinder und Jugendliche sollten Quetiapin Arcana nicht einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin Arcana eingenommen haben, als Sie sollten
Anzeichen einer Überdosierung sind Benommenheit und Dämpfung, schneller Herzschlag und niedriger Blutdruck. Informieren Sie bitte umgehend einen Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nähesten Krankenhauses auf. Nehmen Sie die Packung und die restlichen Filmtabletten mit.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Arcana vergessen haben
Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie Ihr Versäumnis bemerken, es sei denn, es ist beinahe Zeit für die nächste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Arcana abbrechen
Unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme von Quetiapin Arcana bitte nicht plötzlich ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt, da es ansonsten zu Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Schlaflosigkeit kommen kann. Es wird ein schrittweises Absetzen der Behandlung empfohlen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Quetiapin Arcana Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mindestens 1 Behandelten von 10): Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit. Absetzerscheinungen (Beschwerden, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Arcana beenden) umfassen Schlaflosigkeit (Insomnie), Übelkeit (Nausea), Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Reizbarkeit.

Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100): Ohnmacht, schneller Herzschlag, verstopfte Nase, Verdauungsstörungen, erhöhte Zuckerspiegel im Blut, Verschwommensehen, Schwäche, Gewichtszunahme, gesteigertes Hungergefühl, Reizbarkeit, ungewöhnliche Muskelbewegungen, darunter Schwierigkeiten Muskelbewegungen zu beginnen, Zittern, Ruhelosigkeit und Muskelsteifigkeit ohne Schmerzen. Erhöhte Enzymspiegel im Blut, veränderte Anzahl weißer Blutkörperchen, geschwollene Arme und Beine, Mundtrockenheit, Verstopfung, Schnupfen (juckende und verstopfte Nase) und/oder niedriger Blutdruck beim Aufstehen, der zu Schwindel führen kann. Ungewöhnliche Träume und Albträume, Sprech- und Sprachstörungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000): Krampfanfälle oder epileptische Anfälle, Anstieg des Cholesterinspiegels und/oder allergische Reaktionen, die zu Hautrötung, Juckreiz und Hautausschlägen führen. Schluckbeschwerden, unangenehmes Gefühl in den Beinen (auch bekannt als Syndrom der ruhelosen Beine), unwillkürliche Bewegungen (Gesicht oder Zunge). Blutergüsse, Blutungen infolge einer sogenannten Thrombozytopenie (Blutplättchenmangel).

Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000): Sehr hohe Körpertemperatur, lang anhaltende Halsschmerzen oder Entzündungen der Mundschleimhaut, beschleunigte Atmung, Schwitzen, Muskelsteifigkeit, Gefühl starker Benommenheit oder Schwäche. Schmerzhafte und anhaltende Erektion und/oder Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augenweiß). Schwellung der Brust und unerwartete Milchbildung. Bildung von Blutgerinnseln, vor allem in den Beinen.

Sehr seltene Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000):Schwere allergische Reaktion, die Atemnot, Schwindel und manchmal Schock verursachen kann. Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit, Leberentzündung, schwerer Hautausschlag, Blasenbildung oder Bildung von roten Flecken auf der Haut. Rasches Anschwellen der Haut, gewöhnlich im Bereich von Augen, Lippen und Hals. Informieren Sie sofort einen Arzt oder die Notaufnahme des nächst gelegenen Krankenhauses, wenn diese Anzeichen auftreten!

Blutgerinnsel in den Venen, speziell in den Beinen (die Beschwerden umfassen Schwellung, Schmerzen und Rötung der Beine), die durch die Blutbahn zur Lunge wandern können und auf diese Weise Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen. Wenn Sie eine dieser Beschwerden beobachten, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Andere sehr seltene Nebenwirkungen sind: hohe Blutzuckerspiegel oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, Leberentzündung (Hepatitis) und/oder unwillkürliche Bewegungen von Gesicht, Körper, Armen oder Beinen.

Berichte haben gezeigt, dass einige Antipsychotika zu Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt oder plötzlichen unerklärten Todesfällen führen können. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie Brustschmerzen, Herzstolpern oder einen unregelmäßigen Herzschlag haben.

Einige Nebenwirkungen sind nur erkennbar, wenn Blutuntersuchungen durchgeführt werden. Zu diesen Nebenwirkungen zählen Veränderungen bestimmter Fettwerte (Trigylceride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckers, verminderte Werte bestimmter Blutzellen und erhöhte Werte des Hormons Prolaktin. Erhöhte Prolaktinwerte können in seltenen Fällen zu folgenden Erscheinungen führen:

  • Schwellung der Brust und unerwartete Milchbildung bei Männern und Frauen.
  • Ausbleiben der Monatsblutung oder unregelmäßige Monatsblutungen bei Frauen.

Ihr Arzt wird Sie möglicherweise zu regelmäßigen Blutuntersuchungen bestellen.

Kinder und Jugendliche:
Die gleichen Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen auftreten können, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgende Nebenwirkung wurde nur bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10):

  • Blutdruckanstieg.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden häufiger bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:

Sehr häufig (betrifft mindestens 1 Behandelten von 10):

  • Anstieg des Hormons Prolaktin im Blut. Erhöhte Prolaktinwerte können in seltenen Fällen zu folgenden Erscheinungen führen:
  • Schwellung der Brust und unerwartete Milchbildung bei Jungen und Mädchen
  • Ausbleiben der Monatsblutung oder unregelmäßige Monatsblutungen bei Mädchen.
  • Appetitsteigerung
  • Ungewöhnliche Muskelbewegungen darunter Schwierigkeiten Muskelbewegungen zu beginnen, Zittern, Ruhelosigkeit und Muskelsteifigkeit ohne Schmerzen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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